Alles richtig gemacht, du wirst heute noch freigeschaltet.
Beiträge von Nayouk24
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Hallo autism angel ,
Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
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Wir haben auch zwei Kater und es sind nicht die ersten.
Wenn ein geliebtes Tier als ein Teil der Familie geht, dann ist das immer schwer zu ertragen, mit Alkohol ist es gar nicht zu ertragen.
Was du für deinen Kater tun kannst ist, dass du nüchtern für ihn da bist. Katzen sind sehr sensibel und spüren, wenn man nicht authentisch ist.Wenn du nicht klar kommst, dann schreibe hier. Du wirst gelesen.
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Willkommen hier im Forum, Krümel
Aber ich verstehe nicht, wie er jetzt schon wieder alles so anders sehen kann.
Weil er wahrscheinlich süchtig ist.
Ich war der Meinung, dass ich ohne Alkohol nicht leben kann. Das hat mich Jahre lang in der Sucht gehalten.
Dass ich Alkoholiker geworden war, war mir schon lange bewusst, nur konnte ich nicht die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis ziehen,
denn das hätte ja bedeutet, nie wieder Alkohol und genau davor hatte ich ja Angst.
Und so war ich in der Suchtspirale gefangen, immer mal wieder Trinkpausen versucht und nur halb durchgehalten, aber immerhin, hatte ich doch so die Bestätigung,
dass es gar nicht so schlimm ist und schon waren alle guten Vorsätze wieder über Bord geworfen, bis zum nächsten Mal.Aber hier geht es um dich und was du tun kannst, damit du dich an deinem Leben wieder erfreuen kannst und dafür kannst du hier ganz viel aus den Erfahrungen
von anderen Angehörigen mitnehmen.Viele Grüsse
Nayouk
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Ich habe im Moment das vielleicht tückische Gefühl stabil zu sein und bin der Meinung ich muss versuchen mich ab zu härten.
Abhärten? Wovor? Vor der Nähe des Alkohols, den deine Bekannten in deiner Gegenwart trinken?
Aushalten, konfrontieren, mal sehen wie weit ich gehen kann?
Kommt der Gedanke von dir oder von deinem Suchthirn?Gegen Alkohol kann ich mich nicht abhärten. Ich kann auch nicht gegen einen Profiboxer gewinnen,
auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche. Ich gehe im aus dem Weg, so weit weg wie möglich.Gehe mal davon aus, das du dir eine resistente, autonome Hirnregion angezüchtet hast, deren einziges Ziel es ist,
Alkohol zu konsumieren. Du wirst nicht immer stark und rational überlegt sein, da wird auch mal Frust, Traurigkeit oder Wut sein
und dann hat deine Firewall u.U. Stromausfall. Das sind die Momente in denen das Suchthirn versucht Oberhand zu gewinnen.
Und wenn du dann noch Freunde bei dir sitzen hast, die den Ernst der Lage nicht erkennnen oder dich nicht ernst nehmen,
dann kann das Abhärten gründlich schief gehen.Ich habe vor dem Alkohol kapituliert. Ich meide ihn, wann immer es geht und wenn sich abzeichnet, dass er mir über den Weg laufen könnte,
höre ich erst mal in mich rein, ob das eine gute Idee heute ist. Und wenn ja, dann habe ich immer einen Plan B, wie ich mich aus der Situation
entfernen kann, ohne Abhängigkeiten oder gar falsch verstandener Rücksichtnahme auf andere. Es ist mein Leben und meine Gesundheit.Gib dir Zeit und nimm sie dir, das "neue Leben" läuft dir nicht weg und es hat noch ganz viel für dich parat, wenn du es behutsam angehst.
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Wie sieht den dein Umfeld aus? Hast du ein alkoholfreies Zuhause?
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Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Bendecho77
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Unsere Selbsthilfegruppe stützt sich auf bewährte Grundbausteine für ein abstinentes Leben. Wir respektieren, dass es auch andere Wege gibt – hier richten wir unseren Austausch jedoch bewusst an diesen gemeinsamen Grundlagen aus.
Für dich als Einstiegslektüre die "Grundbausteine" für eine stabile Abstinenz und den "Notfallkoffer".
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 ArtikelDer Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…Das Forenteam27. August 2021 um 21:40 Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk -
Du bist auf dem richtigen Weg.
Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
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Danke für deine offene Antwort.
Du möchtest für dich in Zukunft ein abstinentes Leben führen, sehr gut.
Ob du dich als Alkoholiker siehst, konnte ich noch nicht herauslesen, denn das ist ja nicht zwangsläufig der Fall.Die Erkenntnis Alkoholiker geworden zu sein,ist der erste wichtige Schritt zur Akzeptanz, zu akzeptieren dass ich süchtig bin und nie wieder Alkohol kontrollieren kann.
Siehst du dich als Alkoholiker oder hast du "nur" ein Alkoholproblem?Warum frage ich das?
Ein Alkoholproblem könnte gelöst werden, die Alkoholkrankheit nicht, sie ist chronisch und kann nicht geheilt werden, aber sie kann durch absolute Abstinenz gestoppt werden.
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Hallo Bendecho77,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst und dass du es jetzt "anpacken" willst.
Ich bin für mich nüchtern geworden, weil ich so nicht mehr weiterleben konnte und wollte. Alles andere mit meiner Frau und Kindern
hat sich dann von selbst ergeben und zum Guten entwickelt.
Was machst du wenn du plötzlich wieder alleine sein solltest? Ist trinken dann wieder eine Option?In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die ein dauerhaft abstinentes Leben anstreben.
Kannst du dich da wiederfinden, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?Du schreibst von einem 14-tägigen Rückfall, wann hast du das letzte Mal getrunken?
Viele Grüße
Nayouk
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Hallo autism angel,
Dein Text ist sehr eindrücklich und berührend.
Wenn es jemand nicht kennt, kann er erahnen wie es sich anfühlt, wenn überhaupt.
Du bist noch im Vorstellungsbereich und bekommst deswegen nur wenig Rückmeldung, denn der eigentliche Austausch findet erst nach Freischaltung statt.
Heute ist dein fünfter nüchterne Tag und jeder weitere Tag ist ein Erfolg für dich.
Melde dich in jedem Fall am kommenden Sonntag, dann kann es für dich hier weitergehen.Viele Grüße
Nayouk -
Hallo E69,
du hast durch deinen Alkoholkonsum deiner Gesundheit schweren Schaden zugefügt und hast sicher momentan keinen leichten Stand.
Was du von der Politik und den Verhältnissen im Gesundheitssystem in D hälst, hast du angedeutet.
Das kann so gesehen werden, es kann aber auch anders gesehen werden.
In diesem Forum sind politische Diskussionen unerwünscht. Bitte unterlasse daher Bemerkungen, die eine politische Diskussion aufgrund von unterschiedlichen Meinungen entfachen könnten. Hier steht die Alkoholsucht und die Stabilisierung der eigenen Abstinenz als Thema im Vordergrund.Danke und Grüsse
Nayouk -
Es gibt Leute hier im Forum, welche es schaffen! Dann ist es doch eine Entscheidung, oder nicht?!
Es ist eine Entscheidung, doch den Punkt zur Entscheidung konnte ich nicht willentlich herbeiführen, er war irgendwann da und ab da konnte ich entscheiden , ab da konnte ich handeln. Das war mein persönlicher Tiefpunkt. Wenn es einen Tiefpunkt gibt, sieht er bei jedem anders aus, manche erreichen ihn nie.
Es ist für jemanden, der die Sucht nicht selbst erfahren hat wahrscheinlich nicht oder nur sehr schwer zu verstehen.
Viele Grüße
Nayouk (trockener Alkoholiker)
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„Erika oder: Der verborgene Sinn des Lebens“ von Elke Heidenreich.
Die einsame Betty findet durch ein rosa Plüschschwein den Mut, alte Muster hinter sich zu lassen und ihrem Leben eine neue, offene Richtung zu geben. -
Gut, dass du gleich wieder nüchtern sein konntest.
In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die ein dauerhaft abstinentes Leben anstreben.
Du hast dich als Alkoholiker vorgestellt und ich nehme an, dass du auch weiterhin abstinent leben willst.Unsere Selbsthilfegruppe stützt sich auf bewährte Grundbausteine für ein abstinentes Leben. Wir respektieren, dass es auch andere Wege gibt – hier richten wir unseren Austausch jedoch bewusst an diesen gemeinsamen Grundlagen aus.
Wenn das für dich stimmig ist und du hier einen Austausch mit Gleichgesinnten möchtest,
dann melde dich in ein paar Tagen, wenn du stabil abstinent bist.In der Zwischenzeit kannst du dich hier schon einmal mit dem Forum vertraut machen.
Wenn du Fragen hast, schreibe einfach hier in deinem Thread weiter.
Viele Grüsse
Nayouk
P.S. anbei die "Grundbausteine"
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 -
Herzlich willkommen auch von mir, autism angel.
Meltdown in Verbindung mit Autismus hört sich komplex an, ich musste es erstmal nachschlagen.
Wie sieht es jetzt bei dir im Moment aus? Konntest deinen Rückfall beenden?
Viele Grüsse
Nayouk
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Hallo 45,
naja, für manchen kann das eine toternste Sache werden, wenn es schief geht, da ist dann Schluss mit lustig.
Ob dein Weg für dich der richtige ist, wird sich zeigen, ich wünsche es dir.Aber es ist ein Weg mit Risiken und die werden benannt, nicht um dich zu gängeln, sondern weil du gelesen wirst,
wie du ja selber richtig erkannt hast.Pass auf dich auf.
Viele Grüsse
Nayouk
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Schade Linde66 , hätte dich gerne kennengelernt.
Liebe Grüsse Nayouk -
Hallo E69,
herzlich willkommen auch von mir.
Deine Vorstellung hier in deinem Thread konnte im Forum gelesen werden.
Den Text aus deiner Bewerbung kann nur von den Mods gelesen werden.
Wenn du den Inhalt deiner Bewerbung hier im Forum teilen möchtest, dann melde dich hier kurz dazu und wir können deinen Bewerbungstext hinzufügen.Viele Grüsse
Nayouk
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Hast du mit Suchtdruck zu kämpfen ?
Hier ist noch ein Artikel über den "Notfallkoffer".ArtikelDer Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…Das Forenteam27. August 2021 um 21:40 Er ist mit Werkzeugen oder Methoden gepackt, die bei Suchtdruck helfen können.
Ich habe mir davon meinen eigenen zusammengestellt. Da sind Sachen drin, die ich vorher geübt habe, damit ich sie schnell parat habe, wenn ich sie brauche, z.B. Atemtechniken. Mit der Zeit wusste ich, welche Methoden mir helfen und wie sie wirken.
Sorgen vor einem Rückfall hatte ich auch. Die Sorge entstand durch das Ungewisse, was auf mich zukommen wird und wie ich reagieren werde und ob ich bestehen kann.
Da ich am Anfang noch auf wackligen Beinen stand, habe ich mich nach den Grundbausteinen gerichtet, was besseres wusste ich nicht.
Ein zentrales Merkmal ist Risikominimierung. Ich bin dem Alkohol konsequent aus dem Weg gegangen und mit der Zeit habe ich mich gefestigter gefühlt und konnte mir etwas zutrauen.
Dadurch habe ich Erfahrungen gesammelt. Wie reagiere ich in bestimmten Situationen, was triggert mich, wie kann ich Suchtdruck frühzeitig erkennen oder gar vermeiden.
All das hat mir mit der Zeit die Sorge vor einem Rückfall genommen, weil ich wusste, dass ich es schaffen kann. Aber es braucht Zeit.