Der sieht sehr schön aus und ich könnte mir den vorstellen
Unabhängig davon möchte ich einen Gedanken teilen.
Bertingen ist Camping und Bertingen ist die geographische Heimat des Forums.
Nicht jeder kann sich mit den Gegebenheiten eines Campingurlaubes anfreunden,
sei es aus Altersgründen, wegen der Gesundheit oder weil es einfach nicht sein Ding ist.
Ich wollte beim diesjährigen Forumstreffen auf dem Campingplatz sein, denn ich wollte meine Unabhängigkeit und auch einen Rückzugsort haben. Wenn ich nicht auf dem Campingplatz in Bertingen übernachte, hätte ich das Gefühl irgendwo dazwischen zu sein. Es gibt sowieso kein festes Programm, aber es gibt Zeiten am Tag, da will ich mich mal kurz zurückziehen und das wäre nur durch die Gastfreundschaft von anderen möglich, wenn überhaupt und die herzliche Gastfreundschaft von Doro‘s Familie kann auch überstrapaziert werden.
Wenn ich dann jedes Mal in meine Unterkunft fahre oder mich irgendwo aufhalte, dann ist das irgendwie doof. Es ergeben sich ja auch zufällig Situationen, bei denen ich mit anderen ins Gespräch komme und die würde ich dann vermissen.
Ich plädiere dafür, das Forumstreffen zum 1. Mai in Bertingen zubelassen und ein zweites Treffen, vielleicht dieses Jahr im Herbst, in einer Stadt zu planen. Statt einem Hotel wäre auch die Anmietung eines großes Hauses oder ähnlichem eine Möglichkeit, nur stellt sich dann die Frage der Verpflegung.
Dies ist meine ganz persönliche Sicht und ich stelle das mal zur Diskussion.
Beiträge von Nayouk24
-
-
Diehst du denn ansonsten eine Gefahr wenn ich es nicht rieche Alkohol im essen schmecke ich auch nicht trotzdem wird ja sehr davon angeraten
Was aussieht, riecht, schmeckt wie Alkohol oder wo er deklariert ist, da mache ich einen grossen Bogen herum.
Es kann immer mal aus Versehen oder Unachtsamkeit passieren, aber sobald ich es weiss, dass Alkohol drin ist, mache ich nicht weiter,
so nach dem Motte "Ups, in der ersten Praline war Alkohol, hat mir aber nichts ausgemacht, deswegen esse ich noch eine".
Die Triggerreize können optisch, olfaktorisch oder gustatorisch (olfaktorisch habe ich auch erst hier gelernt
) ausgelöst werden und natürlich durch den Alkohol selbst.
Du wirst es merken, wenn es passiert ist aber ich würde es nicht provozieren. -
Hallo Luzy,
aufpassen bei der Wahl des Reinigungsmittels, die können je nach Zusammensetzung Alkohol enthalten und triggern, zumal ja die ganze Wohnung danach riechen kann.
Ich konnte am Anfang solche Dämpfe gar nicht haben. -
Herzlich willkommen im Alkoholiker-Forum, Paul_,
da hast du ja schon eine bewegt Geschichte hinter dir.
Hier tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Dies hast du mit deiner Vorstellung schon bestätigt.
Mit dem was du schreibst, machst du gerade einen ambulanten Entzug unter ärztlicher Betreuung und zwar seit heute.
Habe ich das richtig verstanden?
Und noch eine Frage, was hast du in den 4 Jahren Trockenheit zur Stabilisierung deiner Abstinenz getan?Viele Grüsse
Nayouk -
Und jetzt kommt direkt der nächste Suchtgedanke: nicht mal gescheit mit irgendetwas Anstoßen kann ich mehr
Die Situationen kannst du nicht ausschalten Matcha , z.B. nicht im Vorstellungsbereich lesen oder nicht an den nächsten feierlichen Event denken usw.,
das wäre eine unendliche Liste und diese Liste beschreibt einen Teil deines Lebens.
Ich habe gelernt, zwischen der Stimme des Suchthirns und Suchtdruck zu unterscheiden.
Die Stimme ploppt immer mal wieder auf. Z.B. gestern nach über 7 Stunden Rückreise vom Forumstreffen.
Ich habe sie abgewürgt, keine Diskussionen und mich dann gefragt, wieso zu Hölle kommt diese Stimme jetzt nach 16 Monaten Abstinenz, wo ich gerade ein super Treffen des Alkoholiker-Forums hinter mir habe und gerade was dieses Thema angeht, bestens gelaunt sein müsste?
Die Fahrt war anstengend und ich habe auf der Fahrt viel zuwenig getrunken und gegessen (HALT Regel nicht beachtet).
Was ich damit sagen will, die Stimme wird immer wieder kommen. Sie sucht jede Gelegenheit, die ihr über den Weg läuft. Ich muss lernen mit ihr umzugehen. Das hat bei mir auch ein paar Monate gedauert. Aber das Gelernte schützt mich nicht davor, dass sie mich immer mal wieder überfällt, aber ich kann den Spuk binnen Sekunden beenden.
Es ist mir noch nicht egal, wenn die Stimme dazwischenfährt, aber ich habe es akzeptiert und damit ärgere ich mich auch nicht mehr darüber.
Es gehört zu mir dazu, weil ich Alkoholiker bin.Viele Grüße
Nayouk
-
reden von Mensch zu Mensch. Und genau das haben wir gemacht.
Sonne. Ich fand es klasse, dass du dich beim Lagerfeuer einfach zwischen uns gesetzt hast, als du dazu kamst.
So konnten wir auch mal reden und uns "kennenlernen". So sollte es sein. -
Das ist mir zwar mittlerweile klar, aber wieviel Jahre und wieviel Freude habe ich dadurch einfach verloren.
Hallo Momo,
Da haben wir was gemeinsam, nur jeweils auf der anderen Seite und sind nicht die Einzigsten.
Auf die Warum-Frage gibt es oft keine Antwort. Als ich akzeptiert hatte, dass das was war nicht mehr zu ändern ist und ich das was kommt besser machen kann, hatte die Warum-Frage keine Berechtigung mehr, eine Antwort zu bekommen.Viele Grüße
Nayouk -
Danke an Alex fürs grillen, war wie immer prima. Danke das ihr da wart, danke für die tollen Gespräche. War einfach eine schöne Zeit mit euch.
….dem möchte ich mich gerne anschließen und nochmals vielen lieben Dank an Alex07
Für mich war es eine tolle Erfahrung und ich bin froh, dass ich dabei war.
Schön das ich alle Teilnehmer (inklusive Überraschungsteilnehmerin) kennenlernen durfte, insoweit man in der kurzen Zeit überhaupt von kennenlernen sprechen kann.
Eigentlich kennen wir uns ja schon alle, aber eben anders. Für mich war es irgendwie so, als ob wir uns schon lange kennen, aber lange nicht gesehen haben. Eine Wahrnehmung, die glaube ich seines Gleichen sucht. Dies so zu erleben war schön und spannend.
Und daher um so bedauerlicher, dass Thalia1913 und Rennschnecke nicht dabei sein konnten.
Mit Dante habe ich über das nächste Forentreffen gesprochen und es gibt da so ein paar Ideen. Was er mir verraten hat ist, dass der 1.Mai 2026 in Bertingen für ihn schon gesetzt ist🙂Also, Termin schon mal vormerken, es könnte passieren.
Viele Grüße
Nayouk -
aber ich sage jetzt kurzfristig aus persönlichen Gründen ab
Das ist aber schade.
Mach das was dir gut tut und vlt. klappt es nächstes Jahr.Liebe Grüße
Nayouk
-
Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren nüchterner Zufriedenheit, den zufrieden nehme ich dich wahr.
viel Spass beim feiern, du weißt ja mittlerweile wie es geht. -
-
Hallo Luzy,
Du bist seit sieben Tagen abstinent und willst dir weitere Hilfe zur Stabilisierung deiner Abstinenz holen.
Das ist der richtige Weg.Für den weiteren Austausch hier im Forum sende ich dir den Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
-
Es geht darum, das Leben neu zu strukturieren, die gewonnene Zeit, in der sich alles um den Alkohol gedreht hat, mit neuen Inhalten zu füllen.
So wie du schreibst, ist das ein Anfang.
Ich war in einer Klinik zur Entgiftung und direkt anschließender Entwöhnungstherapie. Es gibt viele Wege, für mich war das der richtige.Lass dich darauf ein du wirst selbst merken ob es dir gut tut.
-
Gut, von Tag zu Tag.
Heute trinke ich nicht. Das ist ein erreichbares Ziel.
Morgen hast du einen Termin, es geht weiter.
Für die kommende Zeit stehen Veränderungen an.
Kennst du schon die Grundbausteine?
Es sind grundlegende Verhaltensempfehlungen, die dir helfen werden, deine Abstinenz abzusichern und zu stabilisieren.ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 -
Ich denke immer, was ich schreibe interessiert glaub keinen.
Wer ist keiner? Bestimmt nicht alle.
Das ist auch egal, du schreibst hier für dich. Andere lesen es und der ein oder andere fühlt sich angesprochen und antwortet darauf.
Hier sind viele erfahrene Langzeittrockene, die spüren schon, dass sich was Ungutes anbahnt, bevor ich überhaupt daran gedacht habe. Wenn ich das dann in dem Moment aufnehmen kann und für mich umsetzen kann, ist alles erreicht.
Es sind oft die Kleinigkeiten, die du vielleicht als belanglos erachtest, die in Summe ein Risiko bedeuten können.
Ich will jetzt nichts herbeireden, aber das meinte ich mit der Kraft des Forums.
Ich habe mich am Anfang gefragt, wie werde ich achtsam, was ist Nachsorge und Selbstfürsorge.
Hier habe ich es gelernt und verinnerlicht. -
Herzlichen Glückwunsch zu 5️⃣ Monaten Abstinenz, darauf darfst du stolz sein.
Ja, da hast du den früheren Trinkort heute den ganzen Tag nett hergerichtet und dann meldet sich das Suchthirn recht hinterhältig. Hattest du auf dem Schirm, dass das passieren könnte? und einen Plan wie du reagierst?
Vlt. Hast du auch heute zu wenig getrunken oder warst am Schluss hungrig und müde.Auf alle Fälle hast du die Stimme des Suchthirns sofort erkannt und gehandelt.
Ich kann nicht alles weglassen, was früher mit Alkohol verbunden war. Da müsste ich unseren Esstisch in ein anderes Zimmer stellen, denn an dem Tisch habe ich beim Abendessen immer mein Bier getrunken.Die Verknüpfung „schöner Ort“ & „Alkohol“ muss neu und anders erlebt werden. Das Neue muss das Alte überschreiben. Das ist ja gerade im ersten Jahr unsere ständige Aufgabe.
Wie könntest du die Verknüpfung neu beschreiben? „schöner Ort“ & Freunde, „schöner Ort“ & Eisbecher…… -
heute ist mein 10. Abend ohne Alk. Und ich feiere mich dafür.
Das darfst du auch.
Am Anfang habe ich jeden Tag gefeiert und noch heute stimmt mich jeder neue Monat froh.Das Lesen war gerade am Anfang der Zugang zu eigenen Erkenntnissen. Diese habe ich hier niedergeschrieben und bekam Rückmeldungen. Und wen wunderts, die waren nicht immer so, wie ich erwartet hatte.
Dann noch mal dem nachgehen und den eingeschlagenen Weg korrigieren, das hat mich nach vorne gebracht und meine Abstinenz Schritt für Schritt stabilisiert. Voraussetzung dafür ist, dass ich mich mitteile, was ich fühle, was ich denke, was mich irritiert und verunsichert und was ich mache.
Ich möchte dich ermutigen, die Kraft dieses Forums für dich zu nutzen. Du bestimmst mit Aktion die Reaktion.
Wenn du den Stein ins Wasser wirfst, wird es Wellen geben, die etwas in Bewegung bringen. Wirfst du keinen Stein, wird es keine neue Bewegung geben.Also, werfe den Stein, auch ganz viele.
Viele Grüße
Nayouk -
Meine Tochter kommt am Sa. mit dem Zug aus Berlin. Wo hole ich sie am besten ab?
Alex07 super, dass du für Grillgut sorgst, da beteilige ich mich gerne dran.
Brötchen würde ich vor Ort bestellen.
Gibt es am Platz auch einen Tante Emma Laden? -
Heute hat es mich abgeschreckt.
Nüchtern sehe ich es mit anderen Augen und ich weiß, dass ich ein Teil davon war.
Wie heißt es hier immer, die Welt wird nicht trockener nur weil ich aufgehört habe.Aber ich bin trocken, weil ich aufgehört habe und das ist das wichtigste für mich.
-
Ich bin mir nicht ganz sicher, was für einen Entzug du gerade machst. Ein kalter Entzug kann lebensgefährlich für dich sein.
ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 Was mich etwas verunsichert ist das mein Entscheid hauptsächlich durch meine Familie entstanden ist das macht mir etwas Angst vorm durchhalten
Die Angst ist berechtigt.
Der Wille aufzuhören und zwar für immer muss aus mir selber kommen.
Es ist mein Leben, meine Gesundheit wofür ich Verantwortung übernehmen will.
Wenn ich es schaffe, dann hat meine Familie auch etwas davon, so rum wird ein Schuh draus.
Wohin weitertrinken führt, hast du ja bereits erfahren und der weitere Weg zeigt immer nur nach unten.Morgen hab ich wieder ein Auto das hab ich Angst das ich die Gelegenheit nutze und mir was hole
Wie ernst ist es dir?
Du könntest aber auch dafür sorgen, dass du keinen Zugang zum Auto hast.
Viele GrüßeNayouk