Du hast geschrieben, dass du gerade beim umsetzen bist. Kennst Du schon die Grundbausteine?
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Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
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Beiträge von Nayouk24
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Es ist ja die Erinnerung an das eigene Handeln in der nassen Zeit, bei mir war es überwiegend das eigene Unvermögen, dass ich nicht gehandelt habe um mich aus der Suchtspirale (früher) zu befreien.
Es ist wie es war und ich kann es nicht mehr ändern und mir ist der Ausstieg zum Schluss gelungen.
Jeder Alkoholiker, der sich auf den nüchternen Weg macht und sich ein abstinentes Leben aufbauen kann, dem zolle ich großen Respekt, denn es ist eine enorme physische und psychische Leistung und manch Nicht-Alkoholiker würde an einer vergleichbaren Herausforderung scheitern. Diesen Respekt erbringe ich mir selbst gegenüber auch und wer es möchte kann auch stolz auf sich sein.
Diese Erkenntnis steigert das Selbstwertgefühl und mit der Zeit wich meine Scham einer gesunden Selbstachtung.Kennst du den Text vom Mitbegründer der AAs ? „Wenn du einem geretteten Trinker begegnest…..“
Du musst nur die Sichtweise ändern.
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Hallo undee,
Herzlich willkommen. Schreiben ist ein gutes Mittel um die Gedanken klarer zu bekommen,
ob für dich auf einem Blatt Papier oder hier in deinem Thread.
Hier hat es den Vorteil, dass du Rückmeldungen erhältst und damit in einen Austausch kommst.
Wieviel und was, das entscheidet jeder für sich selbst.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.Viele Grüße
Nayouk -
bin schon wieder am Schreiben hier im Forum.
Dafür bist du hier und deine Gedanken haben einen Bogen gespannt zurück zu deiner Abstinenz.
Immer und immer wieder, jeden Tag, dann funktioniert das Umprogrammieren, so ist es jedenfalls bei mir.
Oft ist mir der direkte Zusammenhang gar nicht bewusst aber es hat seinen Anteil am Umprogrammieren. -
Das freut mich für dich und auch, dass du gut ins neue Jahr gekommen bist.
Dein „Retreat“ klingt interessant. Alles was stören könnte, wird ausgeschaltet und man ist auch viel mit sich alleine.
Dann kann man einen Zugang zu sich selbst finden, wenn man sich darauf einlassen kann. -
Aber ich für mich bin ja jetzt hier in der SHG und das genügt vorerst.
Dann ist alles gut, das ist auch eine wichtige Erkenntnis.
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Es muss immer für denjenigen passen, der aufhören will, egal wie ich es drehe.
Was ich herausstellen wollte ist, dass ich am Anfang nur wusste, dass ich aufhören will, nicht aber was für mich passt und da ist eine Orientierung sehr hilfreich. Ich kann auch nur von meinem ersten und bis jetzt einzigen Mal sprechen.
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Nein, er trinkt nicht mehr in meiner Gegenwart
Das ist sehr gut.
Wo fühlst du dich derzeit unsicher oder ängstlich und wie begegnest du dem ? -
Am Anfang wusste ich gar nicht, was richtig ist und was hilft und wusste somit auch nicht, was mein Weg sein könnte. Mit der Unsicherheit eines Frischlings kann ich die Grundbausteine anwenden und mich darauf verlassen. Wie ich sie mit der Zeit auspräge, ist jedem selbst überlassen, aber ich habe mich damit in der risikoreichen Zeit des Anfangs geschützt und diese überwunden.
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Ich muss nicht zwangsläufig Depressionen haben weil ich alkoholkrank bin.
Aber wenn ich Depressionen habe, bin ich psychisch krank und das gleiche gilt unabhängig davon bei Alkoholismus.
Eine Therapie ist aus bewährten Gründen eine Methode um psychische Krankheiten zu begegnen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Therapie schnell dafür gesorgt hat, dass mein innerer Kompass in die richtige Richtung zeigte. Das war eine solide Ausrichtung auf der ich aufbauen konnte, auch mit Hilfe dieses Forums -
Das hört sich gut an, nach dem Motto: „Tue dir Gutes“ oder achte drauf, dass es dir gut geht.
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Mein Mann trinkt jeden Abend eine Büchse Bier, hat mich aber nie gestört.
Ist das immer noch so und trinkt er die Büchse in deiner Gegenwart?
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Kann doch nicht sein, dass ich nach 5 Monate (nüchter sein) immer noch solch einen Saufdruck habe.
Das hängt davon ab, was du für deine Abstinenz in den letzten 5 Monaten gemacht hast, außer nicht zu trinken.
Siehe Hartmut‘s Fragen von gestern.
Alles was ich brauchte, um mich auf den Weg zu machen, habe ich in den ersten 4 Wochen in der Reha und hier in diesem Forum gelernt. Ich habe mir immer offen gelassen, eine reale SHG aufzusuchen, falls ich merke, dass es hier für mich nicht reicht. Bis heute komme ich sehr gut klar.
Wenn du in eine reale SHG gehst ist das auch ein guter Weg. In beiden, real oder online musst du dich mit den Fragen auseinandersetzen, dich mit dir beschäftigen, damit aus der Hilfe in der SHG deine Selbsthilfe werden kann. -
Den anderen geht es u.U. genauso. Alle sind dort, weil sie Alkoholiker sind, weil sie eine psychische Krankheit haben,
für die eine SHG eine sehr gute Therapie ist, deshalb sind sie dort.
In der Reha hat mir mein Therapeut folgendes erzählt:Manche nehmen 30km und mehr Wegstrecke auf sich, um eine SHG zu besuchen, nur damit sie niemanden treffen, den sie kennen. Und wenn treffen sie da?
Die die sie nicht treffen wollten, denn die hatten alle die gleiche Idee.
Also gehe vor Ort hin, denn die anderen sind 30km weg😉 -
.... und atmen nicht vergessen

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Okay, vlt. jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, aber ich sehe bei Dir Handlungsbedarf.
Schreib einfach, wenn es Dir hilft.
Viele Grüsse
Nayouk
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Du willst es mit Dir selbst ausmachen? Kann dich dein Mann unterstützen?
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kennst ja die HALT-Regel? Hungry, angry, lonely, tired. Das gilt es zu vermeiden.
Hör mal in dich rein. Meine Frage nach der realen SHG hatte den Grund, ob du jemandenhast, den du anrufen kannst oder dich mit ihm/ihr treffen kannst. -
Er schmeißt sich auf den Boden und schreit, ich will, richtig?