Gelesen habe ich von fehlender Struktur. Ich hatte sehr wohl eine Struktur. Die bestand aus Arbeit, Danach Arbeit. Leider hatte der alkohol dabei auch seinen festen Platz gefunden...
Hallo gismo,
herzlich willkommen hier im Forum.
Du schreibst, dass du viel gearbeitet und dabei viel getrunken hast – das kenne ich wirklich sehr, sehr gut. Arbeiten um zu Saufen und Saufen um zu Arbeiten: eine vermeintlich tolle Kombination.
Wenn ich etwas erledigen musste, worauf ich keine Lust hatte, habe ich es mir einfach schön gesoffen und dann durchgezogen. Es musste ja erledigt werden. War es eine schöne Arbeit, habe ich dabei auch viel getrunken – die schöne Arbeit musste ja gefeiert werden,Und wenn gerade nichts zu tun war, habe ich mir neue Arbeit gesucht. Natürlich um dabei wieder zu saufen. 😉
Nach getaner Arbeit stand ich dann oft betrunken vor meiner Frau. Wenn sie mich beschimpft hat, habe ich ihr stolz erklärt, was ich doch alles geleistet habe….
Heute arbeite ich immer noch viel, aber ich bin trocken. Und die gleiche Arbeit gelingt mir jetzt deutlich besser: mit klarem Kopf und mit gutem Gewissen. Trinken tue ich dabei auch, Kaffee oder Cola-Zero 😋