Beiträge von Zwieback

    Herzlichen Glückwunsch zu deinen fast sechs Monaten 😊

    Für mich persönlich gibt es auf Alkohol bezogen nur ein richtig, und das ist 100% Abstinenz, alles andere ist falsch. Das richtige fühlt sich nicht nur richtig an, das ist es auch, deine Zukunft wird es dir danken 👍

    Weiterhin alles gute 🍀

    Hallo Absti, erst einmal finde ich es sehr gut, wie du die Situation gemeistert hast😎

    Im Leben ist es leider nicht immer so einfach Probleme zu lösen. Natürlich wäre es optimal, wenn man zeitnah alle Probleme Lösen könnte...

    Ich habe leider sehr oft, sehr viele unlösbare Probleme, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte…. Die machen mich oft sehr depressiv.
    Es ist nicht so, dass dadurch gleich Saufdruck entsteht ,aber so klitzekleine Gedanken kommen manchmal dadurch schon.
    Ich denke dann grob an die Anzahl meiner Probleme und stelle mir einen Taschenrechner vor, in den ich die Zahl eingebe, bis hierhin hat sich nichts verändert, nun kommt Alkohol ins Spiel… in meinen Gedanken tippe ich X 10 =
    Und schon sind die Gedanken an Alkohol wieder verflogen.

    Meine Gedanken sollen dir dabei helfen deine Abstinenz zu stabilisieren, nicht um deine aktuelle Wohnsituation hin zu nehmen.🙋🏻‍♂️

    Herzlichen Glückwunsch Paul 👏🏻

    Heute trinke ich nicht. Ist am Anfang meiner Meinung nach sehr hilfreich, für Neulinge die wenigen Tage, Wochen oder gar wenige Monate nichts getrunken haben, aber wenn man schon ein Jahr trocken ist, und auch zufrieden trocken, dann sollte man vielleicht das, Heute trinke ich nicht, gegen: “Das war’s. Mach’s gut“ eintauschen. 🙋🏻‍♂️

    Hallo Absti, darf ich mal fragen, wie alt du bist? du musst nicht genau antworten, also zwischen 30 und 35 zwischen 50 und 55 oder so würde mir schon genügen. Ich frage aus folgenden Grund.: In meinen früheren Jahren wollte ich oft mit dem Rauchen und saufen aufhören. Aber jedes Mal kam dieser Gedanke: „Du bist noch jung, das gehört doch dazu. Das ist die Zeit zum Feiern.“ Und genau mit diesem Gedanken habe ich jeden Rückfall immer wieder für mich geschmückt und gerechtfertigt – weil ich dachte, Vernunft kann noch warten.

    hast du auch ähnliche Gedanken

    Ich werde immer mal, wenn mir danach ist, hier aktiv sein.

    Hallo Peter, herzlich willkommen. Für mich hört sich das etwas nach auf die leichte Schulter nehmen an. So, wenn ich trocken werde, ist gut wenn nicht, ist auch gut. Also ich bin nun seit eineinhalb Jahren durch dieses Forum trocken, muss aber auch dazu sagen, dass ich jeden Tag hier lese, einmal weil es mir Freude bereitet, dass meine Trockenheit tagtäglich dadurch gesichert wird und zum zweiten weil ich unheimlich Schiss habe, wieder dorthin zu gelangen, wo ich herkomme.
    alles Gute Zwieback

    Hallo DTT,

    Ich habe vor ein paar Tagen etwas auf meinem Handy geschrieben, hab es aber dann doch nicht gesendet, weil ich irgendwo mal gelesen hatte das Alkoholiker nach Möglichkeit nicht bei den Co‘s schreiben sollen.
    Nun habe ich den Text noch mal aus meinem Handy hervor,gekramt und füge es hier ein:

    Ich weiß, dass das alles gerade echt hart und traurig ist. Aber irgendwie glaube ich trotzdem, dass selbst solche Phasen auch etwas Gutes haben können. Manchmal braucht es so einen Tiefpunkt, damit man merkt, dass man keine halben Sachen mehr will, sondern endlich konsequent seinen eigenen Weg geht. Nach jeder Steigung kommt auch wieder ein Gefälle (hatte mein Vater immer gesagt😉)– und vielleicht waren die letzten Tage genau das, was es gebraucht hat, damit du jetzt wirklich etwas in deinem Leben veränderst und neu anfängst.

    alles Gute🍀

    Und genau deshalb rate ich dir, weiterhin hier im Forum aktiv zu bleiben.

    Zu verlieren hast du gar nichts, aber sehr viel zu gewinnen.

    Noch einmal zum Thema alkoholisiertes Arbeiten: Ich kann dir gar nicht sagen, wie oft ich Arbeiten doppelt und dreifach machen musste, nur weil ich mit einem besoffenen Kopf irgendetwas vergessen oder falsch gemacht habe. Sehr oft habe ich schneller getrunken, als ich arbeiten konnte, was zur Folge hatte, dass ich sehr aggressiv wurde und Gegenstände kaputt gemacht habe. Im Nachhinein habe ich oft Gegenstände angeschrien, weil das, was ich gemacht hatte, nicht geklappt hat oder nicht schnell genug ging.

    Bleib auf jeden Fall weiterhin hier dran.

    Gelesen habe ich von fehlender Struktur. Ich hatte sehr wohl eine Struktur. Die bestand aus Arbeit, Danach Arbeit. Leider hatte der alkohol dabei auch seinen festen Platz gefunden...

    Hallo gismo,

    herzlich willkommen hier im Forum.

    Du schreibst, dass du viel gearbeitet und dabei viel getrunken hast – das kenne ich wirklich sehr, sehr gut. Arbeiten um zu Saufen und Saufen um zu Arbeiten: eine vermeintlich tolle Kombination.

    Wenn ich etwas erledigen musste, worauf ich keine Lust hatte, habe ich es mir einfach schön gesoffen und dann durchgezogen. Es musste ja erledigt werden. War es eine schöne Arbeit, habe ich dabei auch viel getrunken – die schöne Arbeit musste ja gefeiert werden,Und wenn gerade nichts zu tun war, habe ich mir neue Arbeit gesucht. Natürlich um dabei wieder zu saufen. 😉

    Nach getaner Arbeit stand ich dann oft betrunken vor meiner Frau. Wenn sie mich beschimpft hat, habe ich ihr stolz erklärt, was ich doch alles geleistet habe….

    Heute arbeite ich immer noch viel, aber ich bin trocken. Und die gleiche Arbeit gelingt mir jetzt deutlich besser: mit klarem Kopf und mit gutem Gewissen. Trinken tue ich dabei auch, Kaffee oder Cola-Zero 😋