Beiträge von Jana

    und plötzlich ging es😂 vielleicht ne Spontanheilung😂

    Wirst lachen, wie spontanheilung hat es sich heute bei mir auch angefühlt, als ich plötzlich erkannt hab, dass ich ihn nicht mehr will und dass ich auch keinen Rosenkrieg will sondern mich auf erwachsener Ebene auseinandersetzen will zum Thema Scheidung. Ich hoffe sehr, die Erkenntnis, dass ich ihn definitiv nicht mehr will, auch morgen noch zu haben ;)

    Mein Mann tut mir nach wie vor leid, weil er glaube ich nicht auf seine Haut kann. Mein Sohn tut mir aber auch leid, weil er jetzt als ein Kind vor Gericht den Unterhalt einklagen muss. Ich habe zu ihm gesagt er muss es nicht wir kommen irgendwie über die Runden, aber er ist nun doch verärgert, dass dein Vater so auf ihn reagiert und möchte es.

    Dein Sohn tut mir echt leid, erstens macht es was mit ihm, dass er seinem Vater nicht wichtig genug ist, dass er für ihn zahlt (zumindest könnte ich mir vorstellen, dass es sich für ihn so anfühlt) und zum zweiten ist das echt nicht so toll seinen Vater mit 18 klagen zu müssen. Das zerstört die Beziehung total. Was für ein Mist.

    Für Kinder nicht zu zahlen ist echt das letzte, aber wie ich hier gelernt habe, man darf den Alkoholiker nicht mit Normalo Maßstäben messen

    Nein trocken ist er noch lange nicht und Verantwortung zu übernehmen liegt nicht immer an der Sucht, das hat viel mit Charakter oder der eigenen Einstellung zu tun. Es reicht ja nicht aus, das Glas wegzustellen und 8 Wochen das Saufen wegzulassen. Das schafft auch so mancher nasser Alkoholiker in einer Trinkpause.

    Meiner hat es ja 2 Monate ohne geschafft und dann kams zur bekannten Mega Eskalation! Also 8 Wochen nicht trinken hat bei ihm alles verschlimmert. Zumindest kommt es mir so vor

    Liebe Lolli,

    finde deine Situation echt dramatisch mit den 2 Kids und ohne Unterhalt und dass du alles am Laufen halten musst. Super, dass dein Sohn bald Abi hat! die beiden habens ja auch nicht leicht.

    Mein Sohn ist schon so richtig erwachsen und ist mir da mehr Beistand, auch wenn er in einer anderen Stadt wohnt. Anfangs war er traurig, weil er seinen Stiefvater immer mochte, aber inzwischen versteht er die Welt nicht mehr.

    Ich wünschte, ich könnte die Entscheidungen über den Verlauf der Scheidung alleine treffen. Dann würden wir nächste Woche vor einem Richter stehen, jeder behält was ihm gehört, und wir gehen unserer Wege ohne Rosenkrieg.

    Wenigstens hat das silent treatment zu einer Erkenntnis geführt: dass ich ihn definitiv nicht mehr haben will, nicht mal nachgeschmissen. Am liebsten würde ich auch die Schränke von seinen Dingen befreien und ich hätte gerne die Hausschlüssel wieder. Allerdings rät mir der Anwalt davon ab, die Schlüssel zu tauschen oder seine Sachen zu packen, da das Gericht dies als Rausschmiss bzw als Einwilligung zu seinem Auszug werten könnte.

    Dass mit den Anwälten schreckt mich auch sehr. Zum einen wegen der Kosten zum anderen, wer weiß, was der sich für einen gefinkelten Anwalt nimmt.

    In deinem Fall ist es natürlich auch wirklich dringend, weil du Unterhalt für die Kinder brauchst. Stelle ich mir schrecklich belastend vor.

    Was mich aber sehr freut ist, dass du schreibst dir geht es seit 10 Tagen gut - was hast du gemacht?

    ich habe sieben Monate gesagt wir einigen uns gütig und wollte mit ihm sprechen aber er hat eine Schweigebehandlung mit uns durchgeführt und auch nichts geantwortet. Das hat er übrigens mit dem Anwalt genauso gemacht. Keine Antwort bis heute.

    Hilfe! Das ist völlig irre. Hoffe, dass meiner da weniger Ausdauer im Schweigen hat.

    Weil ich Angst habe, dass er an Geld und Rache interessiert ist... deshalb hab ich ihm heute ein Gespräch angeboten zur Aufteilung. Das hätten wir locker unter uns ausmachen können. Wenn jeder fair ist, und ich bin dazu bereit, dann brauchts weder Anwalt noch Mediator. Und selbst um einen Mediationstermin zu vereinbaren müsste er mit mir kommunizieren. Tut er das nicht, bleibt mir nur, dass der Anwalt mit ihm redet bzw ihm ein Schreiben zusendet.

    Das Ultimatum ist mehr für mich, dass ich weiß, wann ich den nächsten Schritt gehe.

    Ich hoffe, er kommt noch zur Besinnung.

    Ich danke jedem und jeder hier, der/die sich Gedanken über meine Situation gemacht hat und sich auch die Mühe gemacht hat mir zu schreiben. Ich weiß, das ist nicht selbstverständlich und ich bin dafür sehr dankbar. Es hat mich heute auch dazu bewogen für mich eine Entscheidung zu treffen, wie ich es gerne hätte. Das habe ich ihm vorgeschlagen, ob und wie er darauf reagiert, das entzieht sich nun mal meinem Einfluss. Für mich bin ich heute einen Riesenschritt gegangen. Vielleicht ist es noch zu wenig, das mag sein, aber für mich ist es viel. Dass ich Schritte setze um jetzt wirklich das Thema Scheidung auf den Tisch zu bringen und auch umzusetzen.

    Ich fühle mich erleichtert und werde das Schritt für Schritt abarbeiten.

    Nochmals danke!

    Danke, Kopffüßler, ja das stimmt. Ich hätte es halt gerne unkompliziert gehabt. Jeder nimmt was seines ist und man geht halbwegs friedlich auseinander. Ich will keine Rache, kein Geld, ich will einfach nur weg und das am liebsten schnell. Ich hätte auf alles verzichtet, ich will mich eh nicht von meinem Ex Mann aushalten lassen. Mich interessiert das alles nicht mehr. Ich will dass es geklärt ist und man nicht in Hass aufeinander auseinandergeht. Man könnte das mit Respekt lösen und dafür bräuchte ich dass er mitmacht, weil es dafür halt 2 braucht. Glaube behaupten zu können, dass das ausnahmsweise nicht co abhängig ist. Ich will einfach nur raus aus dieser Sache ohne großes Drama.

    Aber da er nicht antwortet muss es eh über Anwälte laufen. Möchte ihm dafür aber noch 2 Wochen geben. Dann bekommt er Brief vom Anwalt. Fände ich schade, wenn das nicht anders lösbar ist, aber dann muss es so sein.

    Denn solange du ihn in deine Entscheidungen einbeziehst, so lange hältst du dich an der Co-Abhängigkeit fest.

    Es klingt als würde ich ihn einbeziehen und in gewisser Weise ist es so, weil ich das im EInvernehmen lösen will, weil es die unkomplizierteste Variante ist. Aber es müsste zu meinen Bedingungen sein, ich stelle aber nciht viele, weil ich das schnell beenden will. Sonst müssen das Anwälte lösen, da hast du recht. Und erfahrungsgemäß dauert es dann länger und wird teuer. Aber notfalls, ja.

    Genau das solltest Du auf dem Schirm behalten, damit Du Dich zukünftig nicht wieder in ähnlichen Situationen wiederfindest, die Du aushältst, bis jemand anderes die Situation auflöst.

    ja, danke, ich werde aufpassen - glaube, dass es viele Gründe gibt, warum ich das getan habe, aber keiner ist wohl wichtig genug! Noch bin ich nicht frei, aber mit der heutigen Entscheidung wie ich mir die Scheidung vorstelle, gehts mir besser. Und auch mit der Entscheidung, dass es für ihn keinen Weg zurück mehr gibt.

    Du bist nun frei, weil Dein Mann gegangen ist und nicht mehr zurück kam.

    Nein, ich bin erst dabei frei zu werden, weil ich versuche ihn loszulassen und ihn nicht mehr zurücknehme, auch wenn er das möchte! Also ich war die letzten Wochen null frei und mit der heutigen Entscheidung für mich habe ich erst den ersten Schritt gemacht, aber ich glaube es ist ein guter Schritt, dass ich die Entscheidung für mich getroffen habe und nicht für ihn.

    Hast Du Dich schon damit beschäftigt, wie es dazu kommen konnte, dass ER die Situation beendet hat

    Ja, definitiv! Zu viele Verluste (Todesfälle) in den letzten Jahren, Bequemlichkeit, Komfortzone, Hoffnung auf bessere Zeiten,... ich hätte definitiv noch länger gebraucht....

    Ich fühle mich nicht geärgert, ich bin dankbar für die Anregungen! Danke!

    Ich gebe ihm jetzt mal 2 Wochen, ob er das unter uns regeln will, wenn er das nicht will, übergebe ich es an den Anwalt für eine einvernehmliche und wenn das auch nicht klappt, naja, dann bleibt mir eh keine Wahl... lieber wäre es mir, wenns jetzt einfach schnell geht. Ich will frei sein.