Ich habe langsam das Gefühl dass er einfach alleine sein wollte. Ohne mich und die Kinder kann er Haushalt machen. Ohne uns kann er pünktlich Feierabend machen.
Und plötzlich ist er nüchtern.
Ich habe langsam das Gefühl dass er einfach alleine sein wollte. Ohne mich und die Kinder kann er Haushalt machen. Ohne uns kann er pünktlich Feierabend machen.
Und plötzlich ist er nüchtern.
Den Gedanken hatte ich auch schon. Aber als Eltern haben wir halt die Verantwortung. Zudem sagt er jetzt in der Trennung dass es ihm wichtig ist, dass er die Kinder weiterhin sehen kann.
Gut sie nur am Wochenende mal zu sehen ist was anderes als den Alltag mit ihnen zu verbringen.
Wollte er das auch?
Ich kenne Leute, denen wurde erst dann, als sie Kinder hatten, so wirklich bewusst, dass ihnen das im Grund viel zu viel ist und sie in ihrem Leben sehr einschränkt. Und dann wird halt versucht, irgendwie aus der Nummer wieder rauszukommen. Kinder sind dann nur noch ein lästiges Anhängsel.
Ich will ihn damit nicht verteidigen, aber Wünsche und Einstellungen können sich im Lauf des Lebens auch ändern.
Ich wollte einfach ein stinknormales Leben mit dem Vater meiner Kinder.
Ich bin hier im Forum ja nun nicht gerade dafür bekannt, lange um den heißen Brei herumzureden. Also ganz direkt: Hau dir diesen Gedanken aus dem Kopf. Du bist nicht schuld daran, dass er säuft. Nicht dein Druck, nicht deine Erwartungen, nicht deine Fragen, nicht deine Grenzen und auch nicht dein Gemecker. Ein Alkoholiker säuft, weil er Alkoholiker ist
In meiner nassen Zeit habe ich auch versucht, Gründe und Schuldige zu finden. Nicht, weil sie wirklich schuld waren, sondern weil es mir die Verantwortung vom Hals gehalten hat. Genau das passiert hier auch. Wenn er dir sagt, er säuft wegen dir – oder du das auch nur ansatzweise denkst – dann wird die Verantwortung nach außen geschoben. Die liegt aber bei ihm, nicht bei dir.
Sonst müsste ja gelten. Wenn du dich nur „richtig“ verhältst, bleibt er trocken. Und wir beide wissen, dass das nicht funktioniert. Seine Sucht ist seine. Seine Trockenheit wäre auch seine.
Alles andere ist natürlich übel, erst mal sein eigenes Leben neu zu sortieren zu müssen, aber da schreiben dir sicher noch ein paar aus der CO-Ecke etwas dazu.
Danke. Diese Worte tun im Moment unfassbar gut. Ich Zweifel momentan einfach massiv an mir. Und habe Angst vorm ungewissen. Das ist vermutlich die co Abhängigkeit. Die Sucht war das Gewisse und ich glaube das ungewisse macht mir Angst. Und ich hätte mir halt gewünscht, dass er es schafft. Irgendwie sind da ja doch Gefühle
Vorm Urlaub wurde ich etwas ausfallend. Ich weiß dass es uncool war. Aber das als Trennungsgrund zu nehmen.
Ich habe Angst, dass ich das Problem bin/war.
Zwei Tage vorm Urlaub bin ich eskaliert. Die letzten drei Tage sahen unsere Abendessen so aus. Ich habe Abendessen vorbereitet und wir haben gemeinsam gegessen. Er saß fast immer nur da und hatte keinen Hunger. Nach dem Essen hat er die Hälfte des Tisches abgeräumt und ist dann rauchen gegangen, dann aufs Klo und wieder rauchen in der Zeit habe ich den restlichen Tisch abgeräumt, die Küche geputzt und die Kinder angefangen Bettfertig zu machen. Dann kam er dazu halt und gab ihnen einen gute Nacht kuss. Am dritten Tag war ich sauer. Und habe auf eine normale Frage wegen den Nachbarn patzig reagiert. Er fragte mich ob ich sauer sein. Und dann habe ich nur etwas lauter gesagt ; Ja, du räumst den halben Tisch leer gehst rauchen, dann kacken und dann wieder rauchen. " Das war glaube ich der Grund wieso er am nächsten Tag nach der Arbeit getrunken hat. Er wollte nicht mehr mit in der Urlaub
Es ist total schwachsinnig meine Energie darein zu stecken. Ich weiß nicht was ich mir erhoffe. Dass ich nicht schuld bin. Keine Ahnung. Dass er sich nur Hilfe suchen muss und wir noch eine Chance haben . Kleine Ahnung
Das ich übertreibe usw.
Naja meine Erwartungen sind als Team zu arbeiten und sich den Haushalt zu teilen und nicht zu sagen ich arbeite 10 Stunden am Tag und mein soll ist erfüllt. (Er macht schon ein bisschen was im Haushalt.)
Wir haben Kinder ich arbeite als Mutter in Teilzeit und 100% in care Arbeit.
Ich habe das Gefühl ich bin schuld an seiner trinkerei, weil ich so viel Druck mache. Und natürlich gibt es Streit wenn er nüchtern ist. In welcher Beziehung nicht. Mit oder ohne Alkohol.
Danke für die liebevollen und Verständnisvollen antworten. Ich habe meinen eigenen Thread aufgemacht um hier Raum für die Fragen an Alkoholiker/innen zu lassen. Danke
Ich wüsste einfach gerne was in so einem Alkoholiker vorgeht. Aber es stimmt das werde ich wohl nie.
Ich overthinker leider sehr viel und will für alles eine Antwort. Daran darf ich noch arbeiten.
Es kommen auch so Sätze wie meine Erwartungen sind zu hoch und die will und kann er nicht erfüllen. Und dann stresst ihn das ständige meckern und Druck machen. Ich meine wenn er alleine wohnt muss er doch alle Erwartungen die ich ihn gestellt habe alleine erfüllen. Weil er einen eigenen Haushalt dann hat.
Ja eigentlich müsste ich froh sein. Aber das bin ich nicht.
Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass er sich Hilfe holt und es schafft. Und wir als Familie bleiben können.
Ich suche Antworten keine Ahnung.
In der guten Zeit trank er 1-2 Vodka Cola Flaschen. In schlechten Zeiten 1 Vodka Cola Flasche am Tag. Das ist doch definitiv eine Sucht ein Problem. Oder nicht?
Der letzte Peth Test war über 100. Also Alkohol Konsum. Er hat halt immer funktioniert. Weswegen dann auch teilweise Kommentare von der Mutter ihrem Partner kamen dass er es doch noch im Griff habe. Und dann kommt mein Teufelchen und fragt sich ob ich übertrieben habe und auf hohen Niveau gemeckert habe.
Ja bei mir geht's nicht nur um den Alkohol. Es geht auch um Beziehungsthemen. Ist das unangebracht hier?
Hallo zusammen,
ich weiß es geht hier darum, dass man von seinem Alkoholkranken Partner wegkommt. Ich brauche gerade Beistand für die Trennung von meinem Alkoholkranken Mann. Er hat vor einer Woche die Trennung ausgesprochen und will sich scheiden lassen. Er meint die Beziehung sei kaputt und es sei längst nicht mehr der Alkohol das Problem.
Ich denke eben schon. Denn Alkohol verändert den Charakter usw. Jetzt plagt mich das schlechte Gewissen, dass ich eine falsche Ehefrau wa.r zu viel gemeckert habe und immer nur alles schlecht geredet habe. Er meinte ich würde immer etwas finden was mich stört. Das Rauchen, seine Zähne (die nach Vodka Cola und Zigaretten sowie knirschen schon sehr gelitten haben) dass er zu wenig im Haushalt hilft. Er hat doch alles versucht. PeTh Tests. Trockene Phasen. Die immer 1-2 Monate hingen und dann kam der Rückfall. Er meinte ich sei immer so und würde immer meckern egal ob er nüchtern ist oder nicht. Aber nach einem Monat ist man doch nicht nüchtern. Dann dauernd diese kalten Entzüge wo er sich 2- 3 Tage zurückgezogen hat. Beim letzten Mal habe ich gesagt er soll zu seiner Mom bis er wieder trocken ist.
Bin ich der Fehler. War ich zu streng.
Habt ihr euch als Alkoholiker besser gefühlt beim Beenden der Beziehung und war es einfacher trocken zu werden?
Kann ein Alkoholiker trocken werden ohne Therapie und/oder Hilfe von außen. Oder ist ein Rückfall vorprogrammiert. Ich habe tatsächlich Angst, dass er jetzt. Glücklich wird und vll sogar trocken. Und ich der Grund für seine Rückfälle war.
Ich mein ich wünsche es ihm. Aber wieso muss man dafür erst eine Familie zerstören.
Sind 1-2 Vodkaflaschen viel in der Woche? Oder übertreibe ich? Ihr könnt meine Posts gerne wo anders reinpacken wenn's hier falsch ist. Aber ich brauche gerade massiv Austausch.
Bitte denkt daran, dass allgemeine Fragen an Alkoholiker hierher gehören, während private Angelegenheiten besser im persönlichen Thread besprochen werden.
Ich wüsste gerne die Meinung eines Alkoholikers dazu. Ich wüsste gerne wie ein Alkoholiker diese Situation bewertet .
Was sagt er denn dazu? Und fühlst Du Dich kein bisschen erleichtert?
Nein ich fühle mich nicht erleichtert. Mir geht's es sehr schlecht und ich habe Angst vor dem kommenden Trennungsjahr.
Er sagt er habe alles versucht. Und jetzt ist die Beziehung zu kaputt. Dabei denke ich dass ich so oft hinter ihm stand. Klar habe ich gemeckert, wenn er wieder getrunken hat. Es hat immer so 1-2 Monate gehalten dann kam der Rückfall mit Entschuldigungen. Aber in die Entzugsklinik wollte er nicht und Therapie geht halt erst, wenn er länger trocken ist. Also hieß es immer wieder kälter Entzug. Jetzt wirkt er total kalt und klar in seiner Entscheidung. Ich habe zu hohe Erwartungen. Das letze thema war, dass ich ihn angemeckert hatte, weil er den halben Tisch nach dem Abendessen abgeräumt hatte und dann rauchen ging. In der Zeit räumte ich den Tisch auf und die Küche. Am letzen Tag vorm Urlaub kam er dann um 17.oo Uhr erst heim. Obwohl wir uns 3.00 Uhr nachts los wollten. Sein Koffer war noch nicht gepackt und der Urlaub machte ihm unfassbar Druck. Als er mit den Kindern noch zur Oma wollte um Taschengeld abzuholen sagte ich nein, weil es bereits spät war und ich wollte das Ruhe ins Haus einkehrt. Zudem hatte ich die Vermutung dass er getrunken hatte. Er ist sauer seinen Koffer packen gegangen und ich sagte ihm er solle bitte Puste . Daraufhin kam das funktioniert alles nicht mehr die Beziehung sei kaputt. Und jetzt stehe ich in meinem Scherbenhaufen
Mein Mann trennt sich gerade von mir. Er wirkt sehr kühl und sicher in seiner Entscheidung. Das verletzt mich natürlich total. Ich weiß ihr könnt nicht seine Gedanken lesen, aber was ist in euch vorgegangen als ihr euch getrennt habt. Hat sich jemand von sich aus getrennt? Trennungen gehen sicher auch mal vom Suchtkranken Partner aus. Ist das jetzt sein Suchthirn oder ist er das? Hofft er auf Ruhe oder auf trinken ohne meckern. Hat vll jemand eine Antwort auf meine Frage?
Tut mir leid. Ich weiß das gehört nicht in diesen Bereich. Ich wünsche dir alles Gute Chewie und weiterhin viel Kraft
Respekt dass du Stand hälst. Mein Mann hat heute nach einem Monat wieder getrunken und will die Scheidung. Ich fahre morgen alleine mit den Kindern in den Urlaub.