Sorry, aber ich finde, wenn Kinder involviert sind, kann man sich keine kleinen Schritte leisten. Schon gar nicht, wenn das Jugendamt schon auf dem Plan steht.
Pinguin - Co - Abhängig (vermutlich) Mutter, Ehefrau usw. Weiß einfach nicht mehr weiter.
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Das Jugendamt kann aber auch unterstützen. Es gibt eine Frau in meinem Umfeld, die hat drei kleine Kinder und ist gerade im Trennungsprozess und bekommt jede Menge Unterstützung vom Jugendamt - positive Unterstützung in Form von Familienhilfe etc.
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Ja, sicher kann das positiv sein,vor allem für das Kind, denn dazu gehört sicher nicht der Verbleib des Kindes bei einem nassen Alkoholiker.
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Wow... Die letzten Nachrichten sind echt hart. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich dazu sagen soll.
Nein es ist nicht schön, dass das Jugendamt involviert ist. Es ist ein Belastung. Ich fühle mich Grad wie an den Pranger gestellt. Als wäre ich der einzige Mensch, der mit einem nassen Alkoholiker lebt und Kinder involviert sind.
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Ja, sicher kann das positiv sein,vor allem für das Kind, denn dazu gehört sicher nicht der Verbleib des Kindes bei einem nassen Alkoholiker.
Hast du Kinder? Hat dein Partner ein Alkoholproblem? Kennst du die Situation?
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Das Jugendamt ist doch wegen dir eingeschaltet oder irre ich mich? Wegen deinen "Klapsen"?
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Die letzten Nachrichten sind echt hart.
Liebe Pinguin - niemand will dir hier was. Aber du bist ja vermutlich nicht hier, um bestätigt zu werden sondern um neue Perspektiven einnehmen zu können und so neue Handlungsmöglichkeiten auszumachen.
Ich habe Dir ja vorhin bereits geschrieben, dass ich irgendwie und irgendwann problematisch finde. Vielleicht ist nicht klar geworden warum - ich habe den Eindruck, dass es Dir gerade reicht, hier zu schreiben und irgendwann irgendwie zu handeln. Damit verlierst du aber wertvolle Zeit. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Auch wenn Dich das stresst. Für Dich besteht der - vor allem aber für Deine Kinder. Ich bin in einer suchtbelasteten Familie aufgewachsen. Viele Mütter, die sagen „Ich möchte den Kindern den Vater nicht wegnehmen“ ahnen offenbar nicht, wie unglaublich folgenschwer die Belastungen sind im Suchtsystem festzustecken und wie stark einen das fürs Leben prägt. Nicht irgendwann oder irgendwie sondern jetzt solltest du handeln. -
Aber jede Situation ist doch anders. Ich weiß nicht wie deine Situation war und habe kein Recht das zu beurteilen.
Kann man nicht darauf hoffen, dass der Mann trocken wird. Und seine co Abhängigkeit trotzdem angehen. Das heißt. Ich stabilisiere mich selber, ich wasche ihm seine Wäsche nicht mehr hinterher. Räume ihm nicht hinterher, gucke nach mir und den Kids. Und entweder passt er rein oder nicht. Wenn er getrunken hat schlafe ich nicht bei ihm, er muss mir jetzt beweisen, dass er es ernst meint, mit Bluttest und Therapie. Ich fahre mit ihm nicht in den Urlaub, bis er seinen Alkoholkonsum über längere Zeit in Griff hat usw.
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Kann man nicht seine Kinder in Sicherheit bringen und aus sicherer Distanz beobachten, ob der Mann etwas dafür tut, abstinent zu leben? Es tut mir leid, dass ich jetzt sehr deutlich werde, aber wenn du nicht schnell handelst, fügst du deinen Kindern weiterhin erheblichen Schaden zu.
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Wenn du dich hier mal in die Themen reinliest wirst du merken, dass die meisten Alkoholiker und Co-Abhängigen ebenfalls aus suchtbelasteten Familien kommen.
Kinder lernen solch ein Verhalten von den Eltern und ganz häufig tappen sie dann später in dieselbe Falle.
Dein Kind bekommt also gerade vorgelebt wie Sucht und wie Co-Abhägigkeit funktioniert. Wünschst du dir das gleiche Muster irgendwann vielleicht für dein Kind wie du es gerade erlebst?
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er muss mir jetzt beweisen, dass er es ernst meint
Hallo Pinguin. So funktioniert das aber nicht.
Ich war selbst über 25 Jahre nasser Alkoholiker, bevor es bei mir klick gemacht hat. Meistens braucht es dafür einen Tiefpunkt.
Es kann gut sein, dass er Dir alles verspricht. Sogar, weil er sich das selbst glaubt. Und dann kämpft er sich für eine Weile durch die Nüchternheit. Für Dich und die Kinder.
Ich kenne aber keinen Alkoholiker, mich eingeschlossen, der das längere Zeit geschafft hat. Die Sucht hat einen unendlich langen Atem und wenn er es nicht voll und ganz für sich selbst will und erkennt, dass er es nicht kontrollieren kann... Schafft er es nicht. Das ist normal.
Er muss es für sich wollen. Nicht für irgend jemand anderen. Dann besteht die Möglichkeit für ihn.
Sich selbst zwingen etwas zu wollen, oder noch besser, von jemand anderem gezwungen zu werden, funktioniert aber nicht.
Darauf zu warten, kann viele Jahre dauern. Bei manchen kommt der Zeitpunkt nie. Aus dem Grund solltest Du selbst aktiv werden. Für Dich und Deine Kinder.
Ach ja.
dass die meisten Alkoholiker und Co-Abhängigen ebenfalls aus suchtbelasteten Familien kommen
Ja, ich. Mein Vater war Alkoholiker. Es war sehr schlimm für mich als Kind. Und doch bin ich selbst einer geworden.
Ich bin Alkoholiker und EKA.
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Alex war hier schneller als ich aber ich schließe mich dem als abstinenter Alkoholiker uneingeschränkt an.
Wenn er dir etwas beweisen soll, die Abstinenz also für andere gelebt wird ist der Rückfall so gut wie sicher. Es wird nur noch schlimmer werden und Hoffnung frisst nur die eigenen Lebensjahre und eine sorgenfreie Kindheit auf. Habe zwar keine alkohlkranken Eltern aber 10 Jahre täglichen Streit bis zur Scheidung erlebt. Hinterlässt auch Spuren. Ich verstehe, dass das eine harte Wahrheit ist aber wenn du Verantwortung für weitere Menschen hast, die noch nicht selbst entscheiden können zu gehen ist "irgendwann" evtl zu spät...
Räumliche Trennung wäre das Ziel, dann wird sich dein Nervensystem auch wieder beruhigen und du kannst tatsächlich deine co Abhängigkeit angehen.
Nimm das Gesagte mal in Ruhe mit, die erste Reaktion auf eine unangenehme Information ist meistens Ablehnung. Weiß ich aus eigener Erfahrung mit meiner Alkoholsucht.
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Weißt du Pinguin, wir haben hier alle unsere Erfahrungen und ich kann dir nur schreiben, das es nicht helfen wird, deinen Partner im Haus vor dir weg zu schieben. Du schiebst die Probleme nur weg, anstatt wirklich was zu verändern. Einen nassen Alkoholiker weg zu schieben, zu kontrollieren und immer wieder in Streit und Stresssituationen zu fallen, bringt einfach nichts. Und die Kinder bekommen das mit.
Ich bin auch EKA und als mein Vater noch bei uns wohnte, passierte genau das, dieses Weggeschiebe. Ich lebte mit einem für mich "fremden" Mann zusammen, der im alkoholisierten Zustand im Einzelzimmer verschwand, seinen Rausch ausschlief, nicht am Familienleben teilnahm und sich um nichts kümmerte, außer wie er am nächsten Tag zur Arbeit oder in die Kneipe gehen konnte. Das war furchtbar und absolut beängstigend, ich kann nicht beschreiben, wie ein eigentlich Vertrauter soviel Distanz und Misstrauen in mir weckte. Meine Mutter unterbrach das so schnell es ging, als sie verstand was mit ihm passiert, bevor es schlimmer wird und um mich zu schützen. Die räumliche Trennung erfolgte ohne seines Wissens von einem auf den anderen Tag und ich werde nie den Tag vergessen, als dieser Mensch aus meinem Alltag verschwand. Als Kind fühlte ich eine Befreiung, eine Sicherheit, die ich nie zuvor spürte, von da an war meine Kindheit wunderbar und ich wusste immer das ich mich zu 100% auf meine Mutter verlassen konnte, so eine Stärke strahlte das Ereignis für mich aus.
Ich selbst hätte nie geglaubt, das ich selbst nochmal in die Co Falle geate, mir ebenfalls einen Alkoholiker als Partner suche, der exakt unterbewusst, innerlich das Ebenbild meines Vaters ist (nur noch dramatischer und mit schlimmerem Ausmaß) und alles dafür aufs Spiel setzte ihn trocken zu bekommen, alle Bedenken ausgeblendet und einen irrsinnigen Kampf geführt habe, der so übel und verletzend war. Heute weiß ich, das ich unterbewusst meine Co Anteile durch meinen Vater bekam, da sein Verhalten prägend war und auch das man niemanden ändern kann, egal wie viele Beine man sich ausreißt. Du kannst keinen Süchtigen gesund lieben.
Auf jeden Fall agierst du nicht gegen deine Kinder, sondern für deine Kinder, wenn du sie aus den Problemen rausholst und sie werden es eines Tages verstehen und wissen warum es so nicht weiter ging.
Zu meinem Vater habe ich nie ein wirkliches Verhältnis aufgebaut, er ist bis heute nasser Alkoholiker und ganz ehrlich, ich bin froh ihn nicht aktiv in meinem Leben zu haben.
Und du hast Recht, jede Geschichte ist individuel, aber ähnlich. Und da du uns um einen ehrlichen Austausch gebeten hast, kann ich persönlich dir auch nur raten, das du deine Kinder aus der Situation rausholen solltest. Wenn du mit denen vom Jugendamt reden solltest, sei auch ehrlich was das Alkoholproblem deines Partners angeht und kehre das nicht unter den Tisch, schieb das nicht zur Seite und nimm das ernst! Wenn du weiterhin glaubst das du deinen Mann Zuhause trocken bekommst und die Probleme sich so in Luft auflösen, kann ich dir mit Sicherheit sagen, das du niemals aus der Co-Abhängigkeit rauskommst. Dein Mann ist Alkoholiker und wird es immer sein, egal ob nass oder trocken. Eine Alkoholsucht ist kein Schnupfen, den man schnell bekämpfen kann, weshalb es auch so wahnsinnig schwierig ist für den Betroffenen da wieder rauszukommen. Und jeder Süchtige, der es schafft abstinent zu sein und zu bleiben, vollbringt jeden Tag eine höchst Leistung, die absolut beeindruckend und stark ist! Vorallem unter Druck setzen und kontrollieren sind alles Dinge, die nichts bringen, die einen selbst als Co weiter kaputt machen.
Fühl dich nicht unter Druck gesetzt, sehe es nur in deiner Verantwortung jetzt was zu tun und in die Wege zu leiten, das es für dich und die Kinder besser wird.
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Liebe Pinguin,
ich habe gerade deine Geschichte gelesen und mir fallen dazu ein paar Dinge ein:
du schreibst, du wärst längst weg, wenn du keine Kinder hättest - bist du sicher, dass das wirklich der Fall ist? Kann es sein, dass es manchmal einfacher ist, da die Kinder "vorzuschieben", weil man sich dann nicht wirklich Gedanken machen muss, was man selbst will? Meine Eltern, die haben keine gute Ehe geführt, viel Streit, viel Toxizität, ich weiß, dass ich mir als Kind nichts mehr gewünscht habe als dass die sich scheiden lassen. Ich habe dann später im Erwachsenen Alter mal meine Mama gefragt, warum sie nicht gegangen ist. Sie sagte, wegen der Kinder. und ich dann, und als wir groß waren? ach, da hat es sich nicht mehr ausgezahlt, außerdem hatten wir ja auch nur Streit wegen der Kinder ... Ich will jetzt nicht behaupten, dass es bei dir so ist, aber vielleicht hilft es dir, das mal kritisch zu hinterfragen.
Was den Wechsel von Schule und Kindergarten betrifft, da kann ich dir aus eigener Erfahrung berichten. Ich war in 3 verschiedenen Kindergärten und in 2 verschiedenen Grundschulen und ja, es hat mich jedes Mal geärgert, weil ich immer dachte, dass ich nie wieder so tolle Freunde finde und ich glaube ich habe auch mal geweint, aber im Grunde glaube ich, dass es mich zu der offenen Person gemacht hat, die ich heute bin. Mich leicht in eine neue Gruppe einfüge, keine Hemmungen in neuer Gesellschaft usw. Und jedes Mal, wenn so ein Wechsel war in meiner Kindheit, hatte ich schon am zweiten Tag neue Freunde gefunden...
Ich kenne gut diese Gefühle, die du beschreibst - dieses: übertreibe ich? oder: ist es wirklich so schlimm? oder: na, jetzt trinkt er doch eh schon ein paar Tage nicht, so schlimm isses doch nicht. Und dennoch hört man bei dir raus wie gestresst du bist, wie sehr dich deine Beziehung stresst und der Alkoholkonsum deines Mannes. Und dass dich das auch ungeduldig macht mit den Kindern und dass dir auch deine neue Arbeit zu viel ist.
Apropos Arbeit: was mir oft auffällt ist die finanzielle Abhängigkeit von Frauen mit Kindern in Teilzeitarbeit. Ist ein strukturelles problem und ein sehr großes Problem in Anbetracht der hohen Trennungsquote in westlichen Ländern. Problematisch auch, das schlechte Gewissen, das Frauen gemacht wird, die Vollzeit arbeiten, wobei wir Frauen es der Gesellschaft eh nie wirklich recht machen können. Ist man Hausfrau ist man zu faul zum arbeiten, ist man in Vollzeit ist man eine Rabenmutter. Eine alleinerziehende Mama ist ganz selbstverständlich was die alles wuppt und der alleinerziehende Vater, der meist ein großes Unterstützungssystem hat, der große Held. Lange Rede, kurzer Sinn: natürlich sollte jede Frau selbst entscheiden können wie sie leben will, aber wenn sie unabhängig sein will, dann kommt sie im Normalfall um ein höheres Pensum an Arbeit nicht herum... aber es gibt ihr halt auch sehr viel Freiheit - nämlich niemals aus finanziellen Gründen in einer schlechten Beziehung bleiben zu müssen.... weil ja die emotionalen Gründe ein Gehen schon schwer genug machen....
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Hallo Pinguin,
Kann man nicht darauf hoffen, dass der Mann trocken wird.
oha, das ist echt nicht zu empfehlen. Und sooo habe ich auch die Dinge, die ich dir aus meiner Erfahrung geschrieben habe, nicht gemeint. Hoffnung ist Zeitverschwendung und wenn Kinder dabei mitbetroffen sind, ist es für sie sehr schädlich.
Es ist klar, dass eine Trennung nicht von heute auf morgen geht. Aber es ist schon notwendig, was zu machen, sich zu bewegen. Und da kann zum Beispiel das Jugendamt eine Hilfe sein. Da wirst du nicht an den Pranger gestellt. Denn du bist leider nicht die Einzige, der es so geht. Die kennen sich schon aus.
Solange dein Mann nicht losgeht, sich Hilfe sucht, ernsthaft seine Abstinenz anstrebt und wirklich aus Überzeugung aufhört zu trinken, solange wird es immer so weitergehen wie jetzt. Beziehungsweise wird es immer schlimmer werden. Denn Sucht bedeutet immer, dass es abwärts geht. Das ist eine Tatsache.
Liebe Grüße Aurora
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Kann man nicht darauf hoffen, dass der Mann trocken wird. Und seine co Abhängigkeit trotzdem angehen. Das heißt. Ich stabilisiere mich selber, ich wasche ihm seine Wäsche nicht mehr hinterher. Räume ihm nicht hinterher, gucke nach mir und den Kids. Und entweder passt er rein oder nicht. Wenn er getrunken hat schlafe ich nicht bei ihm, er muss mir jetzt beweisen, dass er es ernst meint, mit Bluttest und Therapie. Ich fahre mit ihm nicht in den Urlaub, bis er seinen Alkoholkonsum über längere Zeit in Griff hat usw.
Ich habe mir diesen Absatz mehrmals durchgelesen und mir fallen ein paar Sachen auf:
Ja, hoffen kann man. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Aber es scheint auf deine Gesundheit zu gehen, auf deine Geduld, auf deine Nerven... Hast du den Eindruck, dass dein Mann veränderungsbereit ist. Ich selbst habe auch gehofft. Bei mir waren es ca 3 jahre. Rückblickend. Ich hatte immer so viel Hoffnung, wenn er dann wieder mal aufgehört hat zu trinken und ich gedacht habe, jetzt wird alles gut. Ich bin ü50, ich wollte sicher auch so manches nicht wirklich sehen, will man in dem Alter wirklich wieder alleine dastehen? Selbst wenn dein Mann von Einsicht und Veränderung spricht, so sind die Worte ohne darauffolgende Taten leider nichts anderes als eine Manipulation. Glaube mir, ich hab das auch auf die harte Tour lernen müssen. Rückblickend frage ich mich, wie konnte ich ihm denn immer wieder glauben, wo er doch immer und immer wieder bewiesen hat, dass seine Worte nicht zählen.
Und was den Rest deines Absatzes betrifft: ist das die Ehe, die du führen möchtest? Die Ehe, die du deinen Kindern vorleben möchtest?
Beweise mit Bluttest und Therapie: verstehe ich, man glaubt, wenn man den Konsum kontrolliert, bekommt man das gemeinsame Leben unter Kontrolle. Leider nein. Es treibt einen nur in den Wahnsinn. Es entspricht dem, was viele hier beschreiben, das Flaschen zählen und genau beobachten um dann die eigene Wahrnehmung auch beweisen zu können.
Und ja, natürlich ist es wichtig, dass du die Dinge in deinem Tempo angehst und dich nicht noch mehr überforderst. Dennoch bitte ich dich, genau hinzuschauen, was diese Situation mit dir macht. Ich spüre in deinen beiträgen so viel Stress und Überforderung, wie lange schaffst du das noch?
Alles Liebe
Jana
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Ich verstehe nur nicht, wieso hier Eltern die Alkoholiker sind bestärkt werden, trotz Kindern (Kleinkinder usw.). Und ich hier gefühlt auseinander gerissen werde. Ich weiß, dass es kein Dauerzustand sein darf. Ich weiß, es muss sich was ändern. Und ich habe vor etwas zu ändern oder am Ende Konsequenzen zu ziehen. Ich Versuche mich zu stabilisieren um bewusst eine Entscheidung treffen zu können.
Wir nehmen uns bereits Hilfe. Gehen in Paartherapie. Ich in tiefenpsychologische Therapie, habe regelmäßigen Kontakt zum Arzt. Er geht zu den AAs, war bereits beim Arzt wegen seinem Alkoholproblems, also bekannt. Die komplette Familie weiß bescheid, er hat es jedem selber gesagt. Er war bereits mehrere Monate weg bei seiner Mutter rund durfte erst heim, als er trocken war über längere Zeit. Der Partner seiner Mutter arbeitet im therapeutischen Bereich und mit ihm fanden auch schon einige Gespräche statt. Es ist nicht so dass wir nur da sitzen und abwarten.
Mein Mann war bereits über 1 1/2 Jahre trocken. Und versucht seit einem Jahr immer wieder trocken zu werden.
Ich habe bereits mit meinen Eltern darüber gesprochen, dass ich im Notfall zu ihnen ziehen kann.
Ich habe bereits nach Wohnungen für den Fall geschaut und berechnet ob ich diese Wohnung hier alleine irgendwie halten könnte. Ich habe mir rausgesucht welche Hilfen ich annehmen kann, Kinderzuschlag, Wohngeld usw.
Ich habe mich hier in der SHG angemeldet um nicht alleine dazustehen.
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Ich verstehe nur nicht, wieso hier Eltern die Alkoholiker sind bestärkt werden, trotz Kindern
In was bestärkt?
Ich habe mich hier in der SHG angemeldet um nicht alleine dazustehen.
Es haben Dir jetzt sehr viele Leute geschrieben, die sich alle ihre Gedanken gemacht haben. Dir geschrieben haben, um Dich bei Deiner Selbsthilfe zu unterstützen.
Nimm das Gesagte mal in Ruhe mit, die erste Reaktion auf eine unangenehme Information ist meistens Ablehnung.
Da hat Hobbes recht. Es waren jetzt sehr viele Beiträge.
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Ich verstehe nur nicht, wieso hier Eltern die Alkoholiker sind bestärkt werden, trotz Kindern (Kleinkinder usw.). Und ich hier gefühlt auseinander gerissen werde. Ich weiß, dass es kein Dauerzustand sein darf. Ich weiß, es muss sich was ändern. Und ich habe vor etwas zu ändern oder am Ende Konsequenzen zu ziehen. Ich Versuche mich zu stabilisieren um bewusst eine Entscheidung treffen zu können.
Hi Pinguin,
fühl dich nicht angegriffen. Jeder schildert hier seine Erfahrungen, was du daraus mitnimmst, ist ganz alleine Deine Sache.
Und jeder kann nur von seinen eigenen Erfahrungen berichten. Niemand kennt euch persönlich.
Ich selbst habe mir aus sämtlichen Beiträgen das rausgezogen, wo ich mich wieder gefunden habe. Alles andere habe ich wahrgenommen, aber nicht für mich beansprucht.
Jeder hier hat seine eigene Geschichte und es sind die verschiedenen Charaktere, die das Forum so interessant machen.
Du hast das Bewusstsein, dass es kein Dauerzustand sein darf. Das ist doch schon ein guter Anfang.
Keiner kann voraussagen, ob dein Mann es schafft , ob ihr es schafft oder nicht.Dieses Forum soll dabei helfen, den Fokus wieder auf dich zu legen, damit es dir gut geht. Und natürlich deinen Kindern. Nur du kannst das beurteilen.
Manche Beiträge sind bestimmt knallhart für dich, sollten dich aber zum Nachdenken anregen. Und bitte beachte auch immer, es handelt sich um geschriebenes Wort.
Da fehlt die Betonung, der Gesichtsausdruck etc. . Manche Beiträge habe ich in verschiedenen Zeitabständen gelesen und jedes Mal anders wahrgenommen.LG
Zabou
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