Da kann ich mich Rennschnecke nur anschließen! Draußen als schwangere Frau alleine- da gehen bei mir alle Alarmglocken an. Eine Unterkunft für eine Nacht für den Übergang finden die. Nur Mut!
Beiträge von AnnaBlume
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Hier eine virtuelle Umarmung für dich!
Das mit der Sonnenseite hast du gut beschrieben- und wer es schon so gut für sich formulieren kann, der ist schneller wieder drüben als gedacht!
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Bin ich hier richtig? Ich denke schon.
Entschuldigt meine Worte, diese mussten raus.Dafür musst du dich nicht entschuldigen- völlig verständliche Emotionen in eurer Situation. Lass dich unbedingt wegen Unterhalt beraten. Für solche Fälle gibt es einen unterhaltsvorschuss.
Ich wünsche dir weiter ganz viel Kraft! -
Heidelberg ist super!
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Ich glaube was du als Vorwürfe empfindest, ist genau was du suchst: Das andere dich auf Fehler hinweisen, die sie selbst gemacht haben. Ich bin ja selbst Alkoholikerin und keine Angehörige. Aber wenn ich hier bei den Angehörigen lese, gab es bei fast allen eine Phase in der sie mehr oder weniger das Spiel mitgespielt und alles am Laufen gehalten haben.
Ich lese bei ihnen, dass sie bereuen, dass diese Phase einfach zu lange gedauert hat und sie selbst und evtl. ihre Kinder Schaden genommen haben.
Ich glaube fast jeder hier kann dein Festhalten und deine Hoffnung dass sie irgendwann zu Vernunft kommt emotional gut nachvollziehen.
Allein die Erfahrung vieler hier zeigt, dass das eben nicht hilft.Es ist so traurig dass es hier nicht mehr Geschichten gibt, in denen alles nochmal gut geht. Aber es scheint die Welt da draußen zu Repräsentieren- so schade das ist.
Wenn ich auf meine eigene nasse Zeit schaue wird es mir da auch nicht optimistischer zu Mut.
Nichts, wirklich NICHTS hätte ein Partner tun können um mich zu bekehren.
Ich dachte ich mach ja alles, bin für die Kinder da usw. Aber für die Kinder war meine sauferei die Hölle. Die hatten Angst um mich und ab und zu war ich einfach nicht verfügbar. Launisch war ich und gereizt. Verraten hätten sie mich niemals! Ich könnte kotzen dass ich ihnen das angetan hab. -
Ich musste mir auch erst klar machen, was genau man erwartet, wenn man denkt zu zweit ist es besser. Vieles davon ist die außensicht.
Ganz ehrlich: z.B. viele Urlaube, die ich mit Partnern gemacht habe, wären ohne Partner schöner gewesen.Manche Dinge kosten alleine Überwindung. Ein Gängemenü im Wellnesshotel alleine zu sich nehmen und rundherum nur Pärchen ist schon für Fortgeschrittene. Aber trotzdem geht es und wird auch noch besser wenn du dir vorstellst er wäre jetzt dabei und benähme sich schlecht.
Ich habe mir beim Gängemenü vorgestellt wie mein Ex wahlweise die Bedienung abfällig behandelt oder (wenn sie weiblich, jung und attraktiv ist) ekelhaft anbaggert.
Da hat es alleine gleich viel besser geschmeckt!
Deine Welt dreht sich gerade um ihn- klar du bist konditioniert. Aber das kann man ändern- das weiß ich aus eigener Erfahrung!
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Heftig- da hast du ja wirklich einiges durch. Um so toller dass du deinen Lebensmut wiedergefunden hast. Das war bestimmt nicht einfach nach diesem Erlebnis.
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Der Einstieg ist manchmal holprig. Hauptsache du bist noch da!
Ich kenne mich mit dem Leben mit einer neuen Leber so gar nicht aus. Ich vermute da muss man noch mehr beachten als nur keinen Alkohol, wenn man lange gesund mit der neuen Leber leben will- sicher nicht leicht.
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Liebe Frida,
Herzlich willkommen hier. Ich bin von der Alkoholikerseite, aber mir ist gleich positiv aufgefallen, dass du erst mal von dir schreibst und nicht nur von deinem Partner. Find ich gut!
Komm gut an
Anna
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was soll ich sagen. Er hat nur noch ne Lebenserwartung von ca 2 Jahren
Das ist ein Erwartungswert. Das heißt nicht dass er jetzt exakt noch 2 Jahre lebt. Bitte stelle dich darauf nicht ein. Solche Aussagen sind unseriös- das sind statistische Mittelwerte mit hoher Varianz. Der kann morgen tot umfallen oder noch 5 Jahre so weitermachen. Das weiß kein Mensch- auch nicht der Arzt!
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Verhalten? Das muss doch irgendwie mal wieder klappen?
Klare Antwort: Nein muss es nicht. Man denkt immer ‚der muss doch mal endlich sehen was er da mit mir macht?‘. Muss er nicht. Du siehst was er mit dir macht und du musst dir helfen. Du rennst gerade täglich volle Pulle gegen die gleiche Wand und an der Wand hinter dir ist eine Tür. Wenn dir jemand sagt ‚stop mal, hinter dir ist eine Tür‘ antwortest du ‚die Wand muss doch irgendwann dünner werden, die wird einfach nicht dünner- siehst du das. Kennt jemand den Weg wie man so eine Wand dünner bekommt?‘.
Liebe Nina: Die Tür!!!
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Du denkst ich bin aus lauter Schaulust und als Besserwisser in die Gruppe gekommen, wie dumm von dir.
Hui. Das habe weder ich gemeint, noch habe ich das aus dem Beitrag von Rennschnecke rausgelesen.
Meine Frage zu Beginn (und die hat deinen Ärger ja letztendlich ausgelöst) war spontan aus meinen ersten Eindrücken heraus.
Ich dachte ‚wow super, eine neue die schon so lange trocken ist. Aber, Moment, mich würde interessieren was sie motiviert gerade jetzt zu uns zu kommen‘.
ich erwartete sowas wie ‚ach in letzter Zeit merke ich , dass ich dem Thema zu wenig Aufmerksamkeit schenke‘ oder auch ‚ich mach das schon so lange so gut- sollen jetzt doch auch mal andere von meiner Erfahrung profitieren‘ - alles völlig in Ordnung.Aber ein ‚komm mir nicht so‘ überrascht mich.
Und den Ton fand ich jetzt auch heftig!
Stand dir die Person auf der Liste nahe?
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Es kann sein, dass ich die Fragestellung falsch verstanden habe, Sorry.
Ich hatte es so gemeint wie Nayouk24 sagte, aber deine Erfahrung finde ich auch gut.
Ich dachte nur, wenn man nach so vielen nüchternen Jahren hierher kommt, wünscht man sich auch etwas von den anderen. -
Du bist an einer Stelle, die ich bei vielen hier sehe. Du bist fest davon überzeugt, dass es einen Weg gibt ihn zu bekehren. Und dann wird alles gut.
Dadurch, dass er offenbar über den Alkohol hinaus auch noch extrem manipulativ ist, hat er dich schon so weit hin manipuliert, dass du nur noch als Satellit um ihn existierst.Ich frage nach DEINER Struktur, du antwortest mit SEINER Struktur.
Ich sag sprich mit jemandem, du willst mit IHM sprechen.Du hast gefragt was es ändern soll, wenn du mit anderen sprichst, nicht mit ihm. Alles ändert das!
Du musst von dieser Fixation weg. Große Schritte sind zu viel- also kleine.
Natürlich will er nicht dass du mit anderen über deine Beziehung sprichst, weil die dann merken was da für ein kranker Film läuft.
Aber er kann ja wollen was er will, es ist dein Leben, das er gerade kaputt macht.
Selbst wenn es dieses Hollywood-Ende mit nüchternem wenn sie nicht gestorben sind geben sollte.
Was schadet es denn sich bis dahin etwas unabhängig zu machen? Nicht mehr nach seinem Rhytmus leben, Freunde treffen, Hobbys . Was ist das eigentlich für ein irres Konstrukt mit seinem Job? Kann das nicht weg?
Der hat dich echt schon gut dressiert. Schaff dir kleine Lücken und weite diese aus!
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Toll das du hier bist Disziplin - die langjährig trockenen können immer noch die besten Ratschläge geben.
Du sagt du willst helfen und deine Erfahrungen weitergeben. Was können wir dir denn gutes tun?
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Aber die Chance lasse ich mir nicht nehmen.Fügt er sich nicht muss er gehen. Geht er in die Maßnahmen nicht ebenfalls.
Super Einstellung! Behalte die bei. Es geht um dich und vor allem dein Kind. Er ist erwachsen und kann sich um sich selbst kümmern. Hoffentlich geht es bald los. Ich drücke alle Daumen für euch beide (damit meine ich dich und das Baby).
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Weil es wird mich wahrscheinlich keiner hier verstehen
Doch ich verstehe dich. Fang in kleinen Schritten an. Öffne dich wieder mehr nach außen, sprich offen mit deinem Umfeld- auch wenn du dich schämst und dir wahrscheinlich einiges anhören kannst.
Suche dir Beschäftigungen ohne ihn, die Spaß machen. Fange an eine Tagesstruktur zu entwickeln, die immer mehr auf ihn verzichten kann.
Dann wird der Berg immer kleiner. Viele hier dachten sie schaffen es nicht raus. Und such dir unbedingt professionelle Hilfe- nicht weil ich dich für völlig verrückt halte, sondern weil es gut tut, jemandem immer und immer wieder das gleiche zu erzählen ohne dass dieser Mensch genervt ist- Profis werden genau dafür bezahlt.Stärke dich, tu dir gut, schöpfe Kraft und eines Tages geht es dir wie mir im Sommer 2012. ich saß alleine an einem See und dachte ‚jetzt schaff ich es‘- ein Wendepunkt. Ein halbes Jahr später waren wir getrennt. Es war hart, aber es hat sich gelohnt! Geh kleine Schritte aber geh!
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Vielleicht tröstet dich eine andere Geschichte mit gutem Ende. Vor 15 Jahren habe ich exakt diesen Satz gesagt ‚Ich habe keine Kraft mich zu trennen‘. Jetzt bin ich seit 12 Jahre getrennt und so sehr froh darüber. Ich dachte am Ende dieser Bezihung ich kann nix alleine. Nicht mit Geld umgehen, keine Kinder erziehen, kein Auto fahren, mich nicht um ein Haus kümmern.
Das Gegenteil war der Fall. Er stand mir im Weg, gab mein Geld mit vollen Händen aus, betrog mich bei jeder Gelegenheit und versuchte mir einzureden psychisch krank zu sein (klassisches Gaslighting).
Ich konnte mich von ihm befreien. Am Anfabg war es komisch, ja. Aber inzwischen bin ich wieder ich selbst und von ihm geheilt.
Das wünsche ich dir auch.
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Ich finde alles was du über diesen Mann schreibst, klingt nicht nach einem Menschen, mit dem man gerne eine Beziehung führen würde.
Dieses theatralische im Auto schlafen. Jeder Mensch hat eine Alternative zu so einem würdelosen Verhalten. ‚Sieh her, was deine ungerechte Verstoßung mit mir gemacht hat‘. Sein Benehmen ist absurd und bedrohlich.
Und selbst die im so tröstlichen Abschnitt beschriebene Frau mit göttergleichem Gatten, ist erst mal gegangen. Immerhin.Du machst das schon richtig so. Lass dich nicht weich klopfen- er wird es versuchen, das ist sicher!
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Ich komme zwar von der Alkoholikerseite aber dieses Festhalten an einer dysfunktionalen Beziehung kenne ich. Erster Schritt: Hör auf dich fertig zu machen. Er benimmt sich schlecht und du bist verstrickt, hast Angst alleine zu sein und schaffst den Absprung nicht.
Das gibt dir aber nicht die Schuld an seinem Verhalten.
Er ist eine Zecke. Saugt dich aus wie einen Wirt, macht dabei auch noch einen auf dicke Hose und behandelt dich schlecht. Du hängst an ihm, weil dir diese Zecke eine Aufgabe gibt- das Gefühl gebraucht zu werden und ein bisschen auch einen Vorwand warum alles nicht schön ist.
Wie sieht es denn sonst aus? Hast du Freunde? Wie ist der Kontakt zu deinen Kindern (evtl. Enkelkindern)? Gibt es Hobbys?
Was sagt dein Umfeld zu dieser Beziehung?