Biene1963 - neu im Forum

  • Ich war auch eine Feierabendtrinkerin und hab mir gern nach der Arbeit "was Schönes" gekauft. Deshalb habe ich es in den ersten Monaten bewusst vermieden, gegen Abend einzukaufen, um kein Risiko einzugehen.

    Denn inzwischen wird der Alkohol in den Supermärkten ja so geschickt platziert, dass es nicht mehr möglich ist, ihm dort komplett aus dem Weg zu gehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Rennschnecke (23. Mai 2025 um 19:29)

  • Wenn du Suachdtruck hast, dann trinke eine ganze Flasche Sprudelwasser(mit Kohlesäure) auf ex leer. Dann ist der Durst weg und durch die Kohlesäure fühlst du dich satt. Und alles essen, Momentan in nicht die Zeit für Diät. Gerne auch Gummibärchen oder Schoki und Eis.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Hallo Biene,

    mir hat es unglaublich am Anfang geholfen, hier im Forum richtig viel zu lesen, all die Geschichten und Erfahrungen aufzusaugen. Das nüchterne Leben hat so viel zu bieten, es lohnt sich so sehr.

    Schreib dir hier ruhig die Finger wund, wenn es dir hilft. Bestell dir eine Pizza, mach dir einen Tee, leg dich in die Wanne – tu, was immer dir gut tut.

    Die Zeit ist auf deiner Seite! Pass gut auf dich auf!

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • Jetzt ist der Suchtdruck richtig gross.....das war unter der Woche immer die Zeit wo ich die Flasche aufgemacht habe zum Runterkommen, entspannen,belohnen

    Und jetzt ist das genau die Zeit, gut für dich zu sorgen.

    Zeiten füllen….das habe ich die ersten Wochen meines nüchternen Lebens mit Aufräumen gemacht. Im Außen aufräumen, sortieren, aussortieren, mich auf das konzentrieren, was ich von den vielen angehäuften Dingen wirklich noch brauche und (oder) noch haben möchte hat viel in meinem Inneren aufgeräumt, sortiert und aussortiert.
    Indem ich stundenlang damit beschäftigt war, jedes einzelne Teil in meiner Wohnung auf seinen Wert für mich zu prüfen, war der Kopf so beschäftigt, dass Gedanken an Alkohol kaum Chancen hatten.

    Abends war ich zufrieden über das Geschaffte, bin mit einem duftenden Schaumbad in die Badewanne gegangen oder habe es mir mit einem Eisbecher oder einem Kakao mit Sahne gemütlich gemacht.

    Ich habe mir bewusst gemacht, dass ich durch diese erste Zeit durch muss. Das ist jetzt so und das ist der Beginn vom Rest meines nüchternen Lebens.

    Es gibt keinen Alkohol mehr.
    Alkohol ist kein Seelentröster, kein Mittel zum Entspannen oder Vergessen…..Alkohol ist das Mittel, um mich in der Suchtspirale immer weiter runter zu ziehen und er bringt mich um. Und die einzige Alternative ist: Nüchtern bleiben, Ohne Ausnahme.

    Ich habe ganz viel hier gelesen. Und dabei habe ich verstanden, dass mein Leben nur noch ohne Alkohol funktionieren kann. Weil ich Alkoholiker geworden bin und das nicht mehr ändern kann. Das ist jetzt so.
    Akzeptieren, was ich nicht ändern kann….Und das ist: Ich bin Alkoholiker geworden. Und als solcher muss ich nüchtern bleiben, wenn ich leben will.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hat der Suchtdruck jetzt nachgelassen, Biene?

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Zusammen,

    Habe den Tag ganz gut gemeistert...habe aber nicht das geschafft was ich mir vorgenommen habe....bin jetzt frustriert, habe wieder Suchtdruck und stelle mir die Abstinenz in Frage...vor allem auf Dauer...

  • stelle mir die Abstinenz in Frage...vor allem auf Dauer...

    Schau einfach nur auf heute. Mehr musst du gerade gar nicht entscheiden. Bleib im Hier und Jetzt. Konzentrier dich nur auf diesen einen Tag an dem du nichts trinken wirst.

    Morgen ist morgen. Schritt für Schritt. Die Zeit arbeitet für dich du musst sie nur lassen.

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • Gut dass du noch da bist. Ich habe mir schon sorgen gemacht. Am Anfang erscheint dieses ‚für immer‘ viel zu groß. Glaub mir- das wird mit der Zeit wirklich besser. Vielen hilft es in den ersten Tagen nur an heute zu denken. Heute trinke ich nicht ist ein gutes Motto für jeden neuen Morgen.

    Viele schreiben es sich auf und stecken es ein oder kleben einen Zettel an den badezimmerspiegel. Ein Tag erscheint nicht viel und jeden Tag entscheidet man sich neu und bewusst für die Nüchternheit .

    Sind die ersten Tage mal geschafft, passieren nach und nach positive Dinge.

    Ich habe zunächst wahrgenommen, dass meine ständige Scham verschwindet, was total erleichternd war.

    Dann schaute ich eines Morgens in den Spiegel und mir fiel auf, dass die Tränensäcke quasi verschwunden waren. Später wurden die roten Äderchen um die Nase blasser, der Blick klarer.

    Die Veränderungen kommen langsam- aber sie kommen.
    Deshalb: Heute kannst du einen Schritt in diese schöne Richtung gehen und nüchtern bleiben. Ich drücke fest die Daumen.

  • Halte durch. Wenn du jetzt wieder trinkst ist der Frust noch schlimmer. Du hast heute nicht alles geschafft.Davon geht die Welt nicht unter. Tag abhaken. Morgen ist ein neuer Tag. Mit hat es geholfen mir nicht zu viel für einen Tag vorzunehmen. Immer kleine Schritte. Warum stellst du denn die dauerhafte Abstinenz in Frage?

  • Weil ich das Gefühl habe,es dauerhaft nicht durchhalten zu können..und weil mir die Wirkung vom Alkohol fehlt...

    Wer spricht da wohl gerade aus dir?

    Jedenfalls nicht die Biene, die das jetzt durchziehen will:

    Aber ich will es schaffen...umd ich versuche auf meinen Körper zu hören,was er braucht.


    Du musst nicht wissen, wie du ein Leben lang abstinent bleibst.

    Du musst nur wissen, dass du heute nicht trinkst.

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • Weil ich das Gefühl habe,es dauerhaft nicht durchhalten zu können..und weil mir die Wirkung vom Alkohol fehlt...

    Woher willst du das denn wissen ob du es dauerhaft durchhältst? Das wirst du ja erst später wissen. Deshalb wie oben schon mehrfach beschrieben nur für heute nüchtern sein. Morgen kommt dann das neue Heute.

    Die Wirkung vom Alk, war die denn so toll? Ich erinnere mich an die stinkende Fahne, lallen, torkeln, Blackout, Gedächtnisverlust, glasige Augen, dicken Weinbauch, fahle Haut, Matschkopf, ekliger Kater. Na super, da war gar nichts was mir heute fehlt.

    Dopamin kriege ich auch anders. Neue Glückgefühle bekomme ich auch beim Tanzen oder Sport, wenn ich in der Badewanne liege, wenn ich wieder ein Stück an meinem mega schönen Lace-Schal gehäkelt habe oder was leckeres gegessen habe.

    In den ersten Tagen, ist ausruhen sehr wichtig. Hausarbeit muss einfach mal warten bis sie dran ist. Das kommt später von ganz alleine, dass Zeit und Energie dafür da ist.

    Einfach jetzt durchhalten und die Zeit für dich arbeiten lassen.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

    Einmal editiert, zuletzt von KaDett (24. Mai 2025 um 20:49)

  • Dopamin kriege ich auch anders

    Genau! Und das ganz ohne Reue.

    Ich weiß nicht wie es bei dir war, aber bei mir hatte Alkohol längst keine schöne Wirkung mehr. Ich wollte trinken weil ich süchtig bin. Jetzt will ich das nicht mehr und ich vermisse wirklich nichts. Vor fast einem Jahr, als ich mit zusammengebissenen Zähnen die ersten nüchternen Abende verbracht habe, wie du gerade, hätte ich nicht gedacht wie frei und klar ich mich jetzt fühle!

  • Genau, einen Tag nach dem Anderen, Biene!

    Und Du kannst hier lassen, was Dich bedrückt. Lass es raus und hake es dann ab!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

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