Beiträge von Matrix

    Danke! Die Kraft kann ich gut gebrauchen . Ich habe aber irgendwie für dieses Jahr ein gutes Gefühl, was das angeht..

    Wenn ich eventuell wieder eine Familienhelferin beantrage, dann geht er hoffentlich freiwillig... Dann kann er nicht mehr ständig angetrunken oder sonstiges bei mir sein..

    Sie hat sich abgegrenzt und ist zunehmend ihren eigenen Weg gegangen.

    Ja das tue ich auch schon anfänglich und das bekommt er mit, er fragt sich warum, und das er doch mittlerweile so gut wie immer "gut und lieb" zu uns ist, obwohl er trinkt.. also ja, er benimmt sich schon meistens, wenn er getrunken hat, aber das ändert ja nichts an der Tatsache, dass er nicht so für seinen Sohn da sein kann und möchte, wie er gerne möchte.. und vorallem wie sein Sohn es braucht. Diese "kleinen" Situationen, wenn er zu Papa möchte und er genau dann entweder schläft, angetrunken/ betrunken ist oder unterwegs, aber auch immer mal wieder nüchtern ist, tun mir dann immer so leid und machen mich traurig..

    Meine Zwickmühle voller Probleme muss und möchte ich nun mal angehen, wenn meine neue ambulante VT losgeht..

    Ich wusste, dass sie leiden und dass ich sie irgendwann verlieren werde

    Oh man, wie schrecklich! Deswegen umso schöner, wenn die Sucht gestoppt werden kann! Ich kenne es auch aus eigener Erfahrung, habe es selbst durch und bin absolut mega froh, dass ich davon weg bin! Eine "gute" Sache hat es aber erst seit bestimmter Zeit, dass mein xy mir was vor trinkt, egal ob heimlich oder nicht.. es ekelt mich einfach nur an, Tag für Tag, wenn er trinkt, aber es macht mich auch total traurig, zu sehen, wie er unter der sucht leidet und das irgendwie am meisten mit sich selbst ausmacht..

    Ich bin mir nicht sicher, ob meinem XY das wirklich bewusst ist, dass er uns auch verlieren könnte oder würde dadurch, aber er tut mich lieber emotional erpressen, um mich an sich zu "binden" . Aber er liebt mich ja soo sehr..

    saß ich auch in der Bahn auf dem Weg in die Klinik. Es war der Schritt der alles zum Positiven verändert hat

    Das würde ich mir, wie so viele andere hier auch von meinem XY wünschen, aber nicht mal sein Kind ist ihm Grund genug an sich bzw. der Krankheit zu arbeiten, so tief scheint er drin zu stecken... 😮‍💨🤷🏼‍♀️

    Alles Gute

    Matrix

    Hallo Tiger

    Also zusammenfassend war meine Kindheit weniger schön. Wie schon kurz in meiner anderen Nachricht geschrieben, waren beide Alkoholabhängig. Meine Mutti hat mich irgendwie alleine großgezogen, obwohl sie bis zu meiner Jugendzeit getrunken hatte und dann endlich mal aufhören konnte.. mein Papa war leider in meiner Kindheit auch nicht viel anwesend, also fast dauerhaft betrunken.. Ich hatte meinen Papa irgendwie echt lieber als meine Mama, ich weiß bis heute noch nicht warum. Vielleicht weil er der liebere von beiden war..

    Aber ich musste ja leider als kleines Kind halt noch mit meinen Eltern mit, auch wenn es zu den saufkumpels ging, was ein paar mal war, oder ich habe sie beide oder auch nur meine Mutter Zuhause besoffen oder ausnüchternd erlebt.. meine Mutter war die unangenehme im Suff, mein Papa war viel unterwegs, auch weil er nicht nach Hause oder zu Hause sein wollte, wenn wir wussten, dass meine Mutter (seine Ehefrau) besoffen war.. das heißt, ich habe immer erstmal abgecheckt, wie sie so drauf ist... Um mich dann ihrer Laune anzupassen... War nicht schön alles..

    Also ich hatte mich wegen der Alkohol Sucht meines Vaters als Kind auch kaum näher an ihn ran getraut, also zum kuscheln oder so..

    Jetzt bin ich vielleicht ein bisschen zu viel ausgeschwiffen und es ist bisschen wirr glaube ich, aber irgendwie wollte ich es gerne mal hier aufschreiben. Ich hoffe doch, dass es dir irgendwie weiterhelfen kann..

    Alles Gute

    Matrix

    Das Zusammenspiel von Alkoholikern und ihren Partner hat immer wieder ganz ähnliche Muster. Bei dir kommt noch dazu, dass du mit Alkoholikern großgeworden bist und gewissermaßen in seinem Verhalten eine Art Sicherheit hast. Es dich anzieht weil du es kennst. Weil es vertrautes Verhalten ist. Und du hast dadurch gewisse Muster entwickelt, damit umzugehen.

    Das trifft leider auch sehr auf mich zu, daher kann ich deine Sorgen so gut verstehen!

    Du kannst ja mal meinen Faden lesen, wenn du möchtest, da habe ich meine aktuelle Situation aufgeschrieben und dass ich höchstwahrscheinlich auch genau wegen diesen Mustern meine Trennung nicht "gelöst" bekomme.. naja und leider auch aus Angst vor meinem XY bzw. der Reaktion von ihm..

    Aber ich beginne Ende Januar eine neue ambulante Verhaltenstherapie um genau aus diesem Mustern rauszufinden und ein "freies" und am liebsten auch leichteres und besseres leben führen zu können.

    Hallo Tiger, so ähnlich wie koda geht es mir leider auch, vorallem mit dem dass ich aus heutiger Sicht sage, dass sich meine Eltern hätten trennen sollen( waren beide alkoholkrank, keine schläge, aber trotzdem schlimm genug) und nicht, wie meine Mutter irgendwann sagte, dass sie wegen mir mit ihm zusammen geblieben ist.. weil sie bei meiner anderen Halbschwester Alleinerziehend war und das nicht als gut empfand..

    Mehr zu meiner Geschichte gerne heute Abend, wenn du möchtest.

    Liebe Grüße Matrix

    Liebe Myla

    Wir meinen es alle NUR GUT und sehen aber die ABSOLUTE GEFAHR an deiner Situation und das du so gut wie nur damit beschäftigt bist über ihn und wann es wieder eskaliert nachzudenken! Wer weiß ob du die nächste Eskalation überlebst? Wir wollen dir nur VERSUCHEN BEWUSST ZU MACHEN, WIE ERNST DEINE SITUATION IST!! Und das du da so schnell wie möglich raus musst, egal ob er jetzt eine Weile "ruhig und nett" ist, das ist das schlimme an der Sache und hält dich leider an ihm fest.. ich kann das leider auch aus meiner Erfahrung berichten, weil ich leider in einer ähnlichen Situation stecke wie du und ich immer wieder merke, wie es mir Kraft zieht, obwohl es Kraft geben müsste.

    Das ist doch so auch kein Leben, das solltest du dir Ernsthaft mal durch den Kopf gehen lassen, was wir dir hier alle schreiben bzw. dir deinen Faden unbedingt nochmal durchlesen.

    ja wahrscheinlich ist es so, ich rede es mir schön.

    Jedoch ist er eben nicht die meiste Zeit betrunken, sondern "nur" 1 x die Woche für einen Tag/Abend.

    Dass er sich jetzt Hilfe holt, lässt mich wieder hoffen.

    1.) Du redest es dir 1000% schön ! Das ist es aber überhaupt nicht! Es ist nur immer wieder die Ruhe vor dem erneuten unberechenbaren Ausraster!!

    2.) Aber du hast immer wieder vor jedem mal Angst, weil du schon weißt, was kommen kann, lebst also in STÄNDIGER ANGST wann es wieder eskaliert und er dich eventuell zu Tode würgt!

    3.) die Hoffnung ist glaube ich leider nur dein Strohhalm, an dem du dich mit letzter Kraft festhältst! Mehr nicht!

    Guten Morgen, vorallem weißt du ja nie wann er wieder durchdreht, das zieht dir auch die Kraft, die du jetzt brauchst, um dich aus dieser Lebensgefährlichen Situation zu befreien, so unauffällig und schnell wie möglich! Die BIG Hotline wäre auch eine Möglichkeit, wo du dich melden könntest.

    Melde dich doch gerne, wenn es was neues gibt.

    Eins noch zur Wiederholung meiner vorschreiberinnen: Du bist nicht an seinem Verhalten Schuld oder sonstiges!

    Ich habe es auch tatsächlich im Gefühl, dass er dies tut.

    Allerdings was dann folgt, Therapie usw. bin ich der Meinung, findet er wieder Ausreden, aber wir werden sehen.

    Liebe Myla, es gibt her so einge, denen es ähnlich geht wie Dir! Auch mir geht es ähnlich wie Dir, nur dass ich noch ein Kind mit meinem XY habe und es somit leider irgendwie noch schwieriger für mich ist, obwohl mein Kind mein Antrieb sein sollte.X/

    Bei mir ist die emotionale Erpressung so groß, dass ich leider jetzt ein Jahr nach einem zum Glück nur leichten körperlichen Gewalt Vorfall, (aber getan ist getan und kann ich ihm auch nicht verzeihen) mit ihm zusammen in meiner Wohnung lebe..

    Suche dir bitte so schnell wie möglich professionelle Hilfe, egal wo, sie könnten dich auch weiterleiten oder vermitteln

    LG Matrix

    Auch von mir herzliches Beileid zum Tod deines Vaters, ich habe meinen Vater leider auch erst letztes Jahr durch seine Alkoholsucht verloren - Einsicht war bei ihm leider Fehlanzeige, obwohl er schon durch eine Unterschenkel Abnahme selbst "mitbekommen" hatte, das es ja einen Grund geben musste.. aber leider auch da zumindest keine kommunizierte Einsicht, wie oder was er dachte, weiß ich leider nicht.. ich denke eher, dass er sich einfach aufgegeben hatte, weil meine Mutti sich nach ihrer zum Glück dauerhaften Abstinenz räumlich getrennt hatte..

    Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit.

    Hast du denn, wenn du ehrlich bist Zeit dich richtig um dein Kind zu kümmern? Oder ist dein Gehirn vernebelt von allen Eventualitäten, die dein Partner eventuell von sich gibt oder die durch seine Handlungen eintreten?

    Liebe SummerSun!

    Tatsächlich ist das auch ein Punkt, der auch in das ganze mit rein spielt, es ist mir so, also mit seinem Papa bzw. mit den ganzen scheiß Gedanken usw. um ihn nicht 100% möglich auf meinen Sohn einzugehen, aber mein Kind sollte an 1. Stelle kommen..

    Vorallem weil ich für Sohnemann ja auch meine Probleme nochmal therapeutisch ab Ende Januar angehen möchte..

    Und das war mein Absprung. Mein Kind. Es soll das beste Leben haben. Kann es das mit einer unglücklichen Mutter? Nein! Und diese Partnerschaft aus Sucht und Toxik hat fast ausschließlich unglücklich gemacht.

    Genau, einmal wäre das 1 riesen Grund und dann noch, dass ich nicht möchte, dass er ähnlich aufwächst wie ich, also das wäre jetzt "nur" ein Alkohol kranker Papa, aber ich hätte als Kind, mit jetziger Sicht, nicht bei meinen Eltern aufwachsen wollen, nur hat man ja leider als Kind nicht die Wahl... Ich staune sowieso, dass das Jugendamt in meiner Kindheit nicht zu uns nach Hause kam, wäre mir mittlerweile glaube lieber gewesen.. obwohl ich nicht mal geschlagen wurde, aber eben anderweitig vernachlässigt wurde, was auch echt nicht gut war...

    Man hält sich nur gerne an den schönen raren Momenten fest.

    Ja, das muss ich leider auch immer wieder feststellen, aber es sind ja mehr unangenehme Situationen als schöne.. und alleine schon das ausgerichtet darauf sein, ob oder wann er wieder trinkt, kifft oder auch wieder Zeugs ballert, weil er auf irgendwas nicht klar kommt, wie gestern z.B. auch.. und ob er nicht wieder irgendwann sauer ist...

    Dabei arbeitet nichts in ihnen, was damit zu tun hat, mit dem Trinken aufhören zu wollen. Meistens wollen sie nur daraufhin arbeiten, weniger zu trinken, was auf Dauer eh nicht funktioniert. Oft merken Alkoholiker aber, dass es in den Angehörigen arbeitet und um diese nicht zu verlieren, arbeiten sie selbst gegenan, indem sie sich ja plötzlich zugänglicher zeigen (Selbsthilfegruppe, Beratungstermin.... ach was gibt es nicht alles, um den Eindruck zu vermitteln, man würde etwas ändern wollen...).

    Genau das ist bei mir auch gerade seit einem Jahr ungefähr der Fall, sogar schon etwas länger.. und ich möchte so gerne aus diesem Karussell aussteigen, habe nur irgendwie das Gefühl, dass ich es nicht hinbekommen kann.. ich weiß irgendwie leider nicht, was ich dafür brauche um meinen Schritt zu gehen! Ich überlege aber weiter und gebe nicht auf.

    Es wird nur nie enden.

    Ja und das möchte ich so einfach nicht mehr, dieses ständige "auf und ab" nervt mich einfach nur noch und man kann sich ja auf nichts verlassen oder einstellen, das ist so nicht mehr gut für mich, das merke ich.

    Ich weiß nur nicht, wie ich ihn vor die Tür setzen soll, also vorallem eher, danach nicht einzuknicken wenn er auf mich einreden sollte... Wie waren deine letzten Wochen, bzw. wie hast du es hinbekommen, SummerSun?