Beiträge von Matrix

    Ja nur alleine das reden bringt leider nichts, da mein xy immer wieder ausreden findet um trinken zu können, bzw. die Schuld immer bei anderen sucht um trinken zu können ?..

    Und nun habe ich das Problem, da er mich nicht ernst nimmt, weil ich es mit dem ausziehen noch nicht umgesetzt habe.. (er geht einfach nicht von alleine, was ich schon krass finde..) das ist daran das schlimmste, oder unsere Sicht wird noch bagatellisiert usw. ...

    Er trinkt wohl weil er sich von mir ungeliebt fühlt und heimlich, weil ich es ja verbiete.

    Hallo Tiger, deine Worte könnten so von mir sein. Denn mein xy sagt genau dasselbe. Aber auch, weil er mit anderen Sachen nicht zufrieden ist, naja bei uns sowieso total kompliziert, aber Konsequenzen müssen gerade auch für nasse Alkoholiker sein! Sonst kann er doch immer so weitermachen, weil Du keine Konsequenzen ziehst! (Leider kann ich das bei ihm auch noch nicht, aber ich arbeite dran!)

    Damit möchte ich Dir nur mitteilen, dass es viel wichtiger wäre zu handeln, so einige Fachleute sagten zu mir, dass es manchmal wahrscheinlich erst so richtig schlimm für nasse Alkoholiker kommen muss, damit sie es eventuell selbst bemerken, was sie verlieren würden oder werden!

    Denk mal drüber nach, das sollen nur gut gemeinte Ratschläge bzw. Denkanstöße sein!

    Liebe Grüße

    Matrix

    Ich danke euch allen für eure Nachrichten! Es macht mich irgendwie fertig, dass es soweit gekommen ist, aber ich bekomme das schon irgendwie hin, und wenn es am Ende mit der Polizei sein muss, ihn vor die Tür zu setzen.. Ich würde auf jeden Fall wieder mit dem JA zusammen arbeiten, das hatte ich nach der damaligen KWG auch gemacht, da so einige Sachen zusammen kamen.. außerdem hatte ich damals auch keine Wahl außer mitzuarbeiten oder mein Sohn wäre mir weg genommen worden und das wollte ich auf keinen Fall !!!!! Also wenn ich mich jetzt auch entscheiden müsste, dann natürlich sowas von Mindestens 100% für meinen Sohn!!! Und gerne irgendwie mit Unterstützung des JA..

    Ich antworte euch morgen ausführlicher, bin zu fertig von der Sache 🙈, morgen wird sowieso anstrengend.

    Vorallem weiß mein xy noch nichts davon, weil er schlief, als ich nach Hause kam und jetzt immernoch total fertig ist und pennt... Naja, mit der einen anderen Sache, die ich seit kurzem dulde, hätte ich eher weniger gerechnet, dass es so schnell auffällt.. oh man ey, ich überlege noch hin und her ob und wann ich es ihm erzähle.. aber vorher würde ich es schon gerne seiner Mutti erzählen, weil ich ihre Meinung dazu wissen würde, obwohl ich sie ungern mit noch mehr belasten möchte.. und da ich morgen wieder einen Termin bei meiner Therapeutin habe, erzähle ich es da auch gleich.. heute war der Termin bei der Familienberatung wegen meinem Sohn und seinem Verhalten zurzeit, überlege es auch ihr morgen erstmal zu schreiben.. also von dem Brief..

    Die wollen, dass ich hier ausziehe, obwohl er garnicht bei mir gemeldet ist.. wir sind hier nicht mehr erwünscht...:(

    Guten Abend, heute Abend kam ich nichtsahnend nach Hause, gucke in den Briefkasten und finde einen beschriebenen A4 großen, aber zusammen gefalteten Zettel von anonym, muss aber aus meinem Haus hier sein. Also ich es las, dachte ich erst, dass ich im falschen Film bin, wurde auch erst nervös, leider steht da die Wahrheit drauf, es muss jemand mehr mitbekommen haben als ich bzw.. Mein xy gemerkt hat.. da steht auch was von einer Meldung ans Jugendamt drin.. Kindeswohlgefährdung weil er kifft, ist die Begründung in dem "Brief".. das kiffen finde ich noch "weniger schlimm" als das saufen, beides zusammen ist natürlich auch eine weni er gute Mischung..=O🙈🙈 und halt eine weitere Sache, die ich seit kurzem dulde.. was mir aber auch eher gegen den Strich geht und ich nicht möchte.

    Ich fühle mich so schlecht, weil ich schonmal deswegen, also Kindeswohlgefährdung beim JA eine Weile unter Kontrolle war.. was allerdings sofort ausgeschlossen werden konnte damals

    Vielen Dank für's Lesen

    Hallo ihr lieben

    Ich wollte kurz mal von mir berichten. Ich merke, dass mir das Lesen der vielen verschiedenen(aber doch ähnlich im Ablauf der Dynamik und Geschichten)Beiträge hier immer wieder gut tut und mich glaube auch klarer werden lässt, dass es jetzt endgültig Zeit ist zu handeln, was meinen xy bzw. die Gesamtsituation angeht.. und eben vor allem wegen meinem Sohn! Es ist gerade leier immer wieder so schlimm mit ihm, dass ich am verzweifeln bin. Aber ich hole mir jetzt jede mögliche Hilfe, auch um das Verhalten meines Sohnes einfach "abchecken" zu lassen, weil er zurzeit schon echt krass drauf ist..u.a. also ich bin mir schon fast Sicher, dass er diese "krassen plötzlichen Ausraster" auch vom langen Kinderserien gucken bekommt.. es ist einfach echt komischer weise bis auf ein paar schöne und auch tolle Dinge und Situationen eine totale Katastrophe, wie es hier abläuft und was hier abläuft..

    Ich merke, dass es jetzt in mir Arbeitet und dass ich langsam wieder aktiv werde bzw. werden kann, was professionelle Hilfe holen angeht..

    Neues Jahr-Neues Glück könnte ich es fast nennen.. nur macht mir seine manipulative, respektlose Art dann wieder mehr zu schaffen, als ich es möchte. Vorallem was die räumliche Trennung angeht..

    Heute sagte ich mal wieder zu ihm, dass ich ihm nur helfen möchte und sehe wie er unter dem täglichen Wechsel von Konsum und Kater und nicht aufhören können leidet,(in einer anderen Situation sagte ich ihm, wie sehr mich die ganze Situation belastet) naja, war wie so oft in letzter Zeit ein sehr ungünstiger Moment, weil er zumindest heute betrunken war.. er sagte vorher noch, dass es ja niemanden interessieren würde, wie es ihm geht und darauf hin sagte ich das oben geschriebene.. seine Antwort auf meinen Satz mit der Hilfe war, dass er es nicht so sieht bzw. nicht glaubt.. ja dazu sagte er schonmal, dass er eher das Gefühl hat, dass ich ihn loswerden möchte..

    Am krassesten finde ich aber noch sein Verhalten, dass er einfach nicht geht und letztens tut er so mit "normalen lachen" reagieren und sagte, dass ich ihn einfach nicht so schnell los werde.. das ist gerade sehr schwierig zu schreiben, aber vielleicht wisst ihr wie ich es meine..

    Ich danke euch fürs Lesen ❤️

    Hallo zusammen und Liebe Rennschnecke,

    ich muss mich glaube erstmal wieder sortieren von den Gedanken her und nach und nach abarbeiten, was jetzt so an Aufgaben anliegt, aber das bekomme ich hin, also auch schnellstmöglich Termine überall zu bekommen.

    Zu deinen ganzen Fragen möchte ich versuchen nicht zu durcheinander zu antworten, das denke ich jedesmal wenn ich hier schreibe, ich hoffe dass es nicht zu durcheinander ist? Dazu würde ich mich über Rückmeldungen von euch freuen.

    Jetzt zu deinen Fragen:

    Dazu mal eine Frage: Wie bist Du in die Sucht gerutscht und wie und wann bist du trocken geworden? Wie um alles in der Welt schaffst du es, in deiner belastenden Lebenssituation trocken zu bleiben?

    Eine Frage ist gut😅

    Also ich bin schon ziemlich früh, noch in der Schulzeit, also Oberschulzeit, im Jugendalter in die Sucht gerutscht, also da fing es an, erst immer mal am Wochenende Abends mit Leuten was trinken und Spaß haben bzw. Ablenken von der manchmal unerträglichen Atmosphäre Zuhause, also auch die unangenehmen Gefühle betäuben, und aber auch um mal lockerer und gesprächiger zu werden( ich war ein sehr ruhiges und schüchternes Mädchen..) obwohl ich schon zu irgendeinem Sylvester mit meinen Eltern mit einem kleinen Glas Bier oder Sekt anstoßen dürfte, sobald meine Eltern besoffen waren, habe ich da ein Glas bekommen :(:?

    Meine Sucht ging dann ca. 18 Jahre fast durchgehend, bis ich von der anfänglichen Schwangerschaft meines jetzigen Sohnes erfahren hatte, und da hatte ich von heute auf morgen aufgehört!

    Davor hatte ich noch ziemlich heftig und auch tagelang hintereinander mit meinem jetzigen xy zusammen gesoffen, die letzten Partys fingen zwar lustig an, waren auch teilweise stundenlang lustig, aber endeten einige Male in einem totalen Chaos oder auch in Streit und teilweise sehr unschönen Situationen...oder dass er mich auch mal irgendwo alleine gelassen hatte. Das war dann nicht mehr feierlich.. vorallem habe ich mich zum Schluss auch nur noch zugekippt, ohne Kontrolle, das war eine sehr komische Veränderung, die mir auch Angst gemacht hatte, ich konnte dann eher selten aufhören, bis ich kotzen gehen musste.. was vorher noch anders war..

    Aber dann kam mit der Schwangerschaft meines jetzigen Sohnes der komplette Cut, den habe ich keine Ahnung wie, aber ich konnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dem Kind im Bauch mit dem Gift zu schaden! Dafür war es mir irgendwie zu heilig! Dazu kam noch, dass meine Mutter am Anfang der Schwangerschaft gestorben war, und dann damit auch noch sorgen hatte, mich haben besonders zu dieser Zeit noch die Gedanken geplagt, dass ich doch manchmal so gerne nochmal was getrunken hatte, also es war ein absoluter Kampf dagegen anzukommen, aber ich habe mir immer wieder gedacht, dass ich dieses Leben in mir nicht gefährden möchte, das hätte ich mir glaube nicht verzeihen können.. und ich wollte mich nie wieder soo schlecht fühlen, wie es mir zum Ende hin ging, abgesehen davon wollte ich es einfach auch anders machen als meine Mutter mit mir... Also da kommen so einige negative Erlebnisse zusammen, die ich mir immer wieder vor Augen führe, unter anderem auch mein alkoholkranker Vater, der sich bis zum bitteren Ende mit allem was an körperlicher zerstörung dazugehört, im wahrsten Sinne des Wortes tot gesoffen hatte..

    Ich bin echt soo froh und stolz, dass ich es wirklich geschafft habe, davon weg zu kommen und das lasse ich mir nicht nehmen!

    Aber mit welcher Kraft ich das schaffe bzw. geschafft habe? Keine Ahnung, möchte ich aber gerne herausfinden


    Das Kind zeigt auch schon ungesunde Verhaltensweisen:

    Dazu muss ich schreiben, dass ich ihn leider in der Weihnachtszeit viel von den Kinderserien habe gucken lassen, also mehrere Stunden am Tag, was ich aber eigentlich nicht wollte, ich bin selbst nicht wirklich hoch gekommen, daher war es so zumindest erstmal "ruhig". Im Nachhinein weiß ich, dass das absolut nicht gut ist und dass er wahrscheinlich daher sehr überreizt war und daher so plötzlich ausgeflippt war, meistens nach dem langen, oder auch schon nach dem kurzen gucken.. ich fühle mich so schlecht damit, dass ich ihn da solange habe gucken lassen und möchte das unbedingt gerne ändern, nur fehlt mir gerade für so einiges die Kraft;(


    Was genau kommt dsnn auf dich zu? Hast du davor Angst?

    Na das er richtig nerven könnte bzw. Stress machen könnte und mich versucht umzustimmen indem er mir ein schlechtes Gewissen macht, er weiß ja leider, welche "Knöpfe" er bei mir drücken muss, damit ich wieder kleinbei gebe.. davor habe ich Angst, wenn ich an das nächste Mal denke, ihm zu sagen, dass er ausziehen soll..

    Ich hatte nach dem Vorfall vor einem Jahr ein paar mal die Polizei gerufen, und beim letzten mal versuchte er mich VOR DEN POLIZISTEN umzustimmen, dass ich es mir nochmal überlegen sollte, er kümmert sich in den nächsten Tagen darum, dass er zu sich ziehen kann, er kann doch da so nicht wohnen,bla bla bla... (vorallem hatte er da noch keinen Strom bei sich in der Wohnung) selbst die Polizisten sagten, dass er mich da versucht hatte zu manipulieren..

    Sie hatten ihn trotzdem auf meinen Wunsch hin aus meiner Wohnung begleitet und dann war ein paar Stunden Ruhe.. und was mache ich? Ich lasse mich auf ein Gespräch mit ihm ein und dann habe ich ihm wieder zu mir rein gelassen.. vor einem Jahr!

    Inzwischen hast Du eine Verhaltenstherapie angefangen, auch eine gute Sache. Was genau ist da dein Ziel?

    Hast Du deswegen ein besseres Gefühl als vorher?

    Also hauptsächlich meine Grenzen noch besser Kennenlernen, sie klar formulieren zu können und dabei bleiben zu können! Also auch gerade wie in meiner jetzigen Situation sagen zu können: Stopp, ich möchte das nicht mehr mitmachen und dabei bleibe ich! Also als Beispiel. Aber auch meine Gefühle noch besser kennenlernen und gegenüber dem anderen ansprechen können. Und über Probleme, meine Wünsche, Bedürfnisse offen reden können.. Mein Selbstwertgefühl steigern, Selbstfürsorge lernen. Also auch meine Kindheit aufarbeiten und am besten nicht mehr in solch eine Beziehung "rein geraten" obwohl das leider auch leichter gesagt als getan ist..

    So jetzt mache ich erstmal Schluss, war genug. Ich danke euch für eure Zeit und fürs Lesen und bin auf deine Antwort bzw. auf andere Antworten gespannt!

    Liebe Grüße Matrix

    Hallo ihr lieben, auch wenn es mir zurzeit unangenehm ist hier zu schreiben, weil sich in letzter Zeit und zurzeit gerade nicht viel bei mir ändert, wollte ich trotzdem gerne von meiner heutigen Therapiesitzung erzählen:

    Ich habe meine aktuelle Situation erzählt, mit entsprechenden Beispielen usw.

    Sie sagte und bestätigte mir, dass ich mir jede Hilfe holen soll, die möglich ist..

    Ich melde mich nochmal

    Liebe Grüße Matrix

    Danke! Die Kraft kann ich gut gebrauchen . Ich habe aber irgendwie für dieses Jahr ein gutes Gefühl, was das angeht..

    Wenn ich eventuell wieder eine Familienhelferin beantrage, dann geht er hoffentlich freiwillig... Dann kann er nicht mehr ständig angetrunken oder sonstiges bei mir sein..

    Sie hat sich abgegrenzt und ist zunehmend ihren eigenen Weg gegangen.

    Ja das tue ich auch schon anfänglich und das bekommt er mit, er fragt sich warum, und das er doch mittlerweile so gut wie immer "gut und lieb" zu uns ist, obwohl er trinkt.. also ja, er benimmt sich schon meistens, wenn er getrunken hat, aber das ändert ja nichts an der Tatsache, dass er nicht so für seinen Sohn da sein kann und möchte, wie er gerne möchte.. und vorallem wie sein Sohn es braucht. Diese "kleinen" Situationen, wenn er zu Papa möchte und er genau dann entweder schläft, angetrunken/ betrunken ist oder unterwegs, aber auch immer mal wieder nüchtern ist, tun mir dann immer so leid und machen mich traurig..

    Meine Zwickmühle voller Probleme muss und möchte ich nun mal angehen, wenn meine neue ambulante VT losgeht..

    Ich wusste, dass sie leiden und dass ich sie irgendwann verlieren werde

    Oh man, wie schrecklich! Deswegen umso schöner, wenn die Sucht gestoppt werden kann! Ich kenne es auch aus eigener Erfahrung, habe es selbst durch und bin absolut mega froh, dass ich davon weg bin! Eine "gute" Sache hat es aber erst seit bestimmter Zeit, dass mein xy mir was vor trinkt, egal ob heimlich oder nicht.. es ekelt mich einfach nur an, Tag für Tag, wenn er trinkt, aber es macht mich auch total traurig, zu sehen, wie er unter der sucht leidet und das irgendwie am meisten mit sich selbst ausmacht..

    Ich bin mir nicht sicher, ob meinem XY das wirklich bewusst ist, dass er uns auch verlieren könnte oder würde dadurch, aber er tut mich lieber emotional erpressen, um mich an sich zu "binden" . Aber er liebt mich ja soo sehr..

    saß ich auch in der Bahn auf dem Weg in die Klinik. Es war der Schritt der alles zum Positiven verändert hat

    Das würde ich mir, wie so viele andere hier auch von meinem XY wünschen, aber nicht mal sein Kind ist ihm Grund genug an sich bzw. der Krankheit zu arbeiten, so tief scheint er drin zu stecken... 😮‍💨🤷🏼‍♀️

    Alles Gute

    Matrix