Alles anzeigenIch finde Deine Massage sehr schwierig. Als Co-Abhängiger sollte man nicht kämpfen, sondern dafür sorgen, zu verinnerlichen, dass gegen die Alkoholsucht nichts getan werden kann.
Das kann nur der Alkoholiker selbst tun!
Falls es bei Dir also wirklich so sein sollte, dass Deine Partnerin ihre Sucht gestoppt hat, dann nur weil sie es SELBST wollte. Du hast dann quasi einfach „Glück gehabt“. Aus der Co-Abhängigkeit hast Du Dich damit jedoch nicht wirklich selbst gelöst. Die Situation hat sich lediglich aufgelöst durch das „Auflösen“ des Problems.
Ich hoffe, dass Co-Anhängige, die das lesen, nun nicht darin bestärkt werden, sich einfach so zu verhalten wie Du und schon wird die Beziehung gerettet und das Trinken hört auf. So ist das nämlich nicht. Und es sollte auch nicht das Ziel sein, den trinkenden Partner ändern zu wollen, sondern sich selbst, um wirklich langfristig aus seiner eigenen Co-Abhängigkeit rauszukommen ohne dass die eigene Zufriedenheit davon abhängig ist, ob der Partner dauerhaft abstinent bleibt oder wieder trinkt.
LG Cadda
sorry cadda - das sehe ich anders!
ich hatte nicht einfach nur glück... das war harte arbeit ... keine garantie dass es klappen muss... aber definitiv nicht einfach nur glück sondern viel viel anstrengung ohne die sicherheit dass es klappt.
deine message das man als coA der situation total ausgeliefert ist umd gar nichts machen kann finde ich wiederum sehr schwierig.
das ist für mich das gegenteil von empowerment.und genau das sollte hier eigentlich statt finden