Beiträge von Bono59

    Immer wieder interessant zu hören,wie das bei anderen Betroffenen ist.Tatsächlich mußte ich beim Gang am Alkoholregal vorbei, schauen

    was der Whiskey kostet! Dürfte mich ja garnicht mehr interessieren! Wohlgemerkt, hat nichts ausgelöst bei mir. Könnte in einer bestimmten

    Gemütslage aber bestimmt gefährlich werden!

    Hallo Stef,um das Chaos zu ordnen, brauchts halt Zeit um das wieder passend zu machen.Zweitens tut es gut alte Zöpfe abzuschneiden. Auch

    tut es gut,aufzuräumen. Die Wohnung neu herzurichten u.s.w..Zum familiären Problem, kann ich aus meiner Erfahrung sagen,icn habe den Kontakt auf ein Minimum beschränkt

    Seitdem geht es mir besser. LG

    Hey Bono, bist Du die Depressionen schon einmal angegangen? Ausser mit Alkohol? Therapie oder Medikamente?

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Kazik, ich habe Depressionen seit frühester Jugend.Bin schon sehr lange in ärztlicher Behandlung. Bin jetzt endlich,mit der richtigen

    🧘‍♂️ Medikation und wöchentlichen Meditationen gut aufgestellt. Ich bin überzeugt, daß der Alkohol dazu dient schlechte mitunter unerträgliche

    Gemütszustände kompensieren.Klappt ja auch für ein paar Stunden.Allerdings gehen die Depressionen davon ja nicht weg,sondern verschlimmern sich!

    Ein Teufelskreis

    Hallo, bin gerade dabei, über ein Problem mit meiner Frau nachzudenken. Also,ich habe ihr ja gesagt, das ich ernsthaft abstinent

    Ieben will,bzw.werde! Wohlgemerkt sie war vor mir mit einem Alkoholiker verhe

    iratet. Er ist dann auch trocken geworden und bis heute geblieben. Die Ehe ging dann trotzdem auseinander. Also, sie hat das alles schonmal

    durch. Kein Alkohol im Haushalt, keine Feiern mehr,Coabhängigengruppe u.s.w.Sie hat mir gesagt, sie würde mich unterstützen.Soweit so gut.

    Jetzt habe ich mit ihr nochmal darüber gesprochen. Sie meinte dann , das es doch nur an meinem Willen läge,da ich ja ohne Probleme

    lange abstinent lebe, Quartalstrinker halt ebend.Ich weiß es aber besser, das habe ich ihr auch so gesagt.Da sie sehr lebenslustig ist und

    nach der Trennung von ihrem Mann ,viel nachholen konnte (Ausgehen,mit Freunden feiern u.s,w.),möchte sie dies wahrscheinlich nicht wieder aufgeben müssen. Ob ihr Umgang mit Alkohol schon etwas zu locker ist, möchte ich in dem Zusammenhang, da ich jetzt abstinent bin, nicht beurteilen.

    Also zusammengefasst tun sich folgende Schlussfolgerungen für mich auf.Kein Alkohol im Haushalt, keine Feiern, wo zuviel Alkohol getrunken wird, dürfte für mich kein größeres Problem sein (oder doch??). Wohlwissend, das ich nicht nachlassen darf, mein Problem immer im Auge zu behalten! Das fiese Suchtgedächtnis

    lauert halt im Hintergrund und wartet auf seine Chance!! Mit meiner Frau muss ich wohl etwas mehr ins Gespräch kommen.Ich denke,es ist ihr lieber, ohne

    Alkoholabstürze meinerseits zu leben! Sie wird mich bei meiner Abstinenz unterstützen,hat sie mir ja zu Erkennen gegeben!


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    Moin ,hab mich mal in die Threads einiger anderer Betroffener eingelesen.Es ist schon interessant,wieviele verschiedene Schicksale

    und Lebensläufe es gibt,aber in Punkto Alkohol trotzdem immer zum gleichen Ergebnis führen (Sucht)!!.Da andere Menschen auch schwere Schicksalsschläge, Krankheiten u.s.w. erleben und dennoch nicht dem Alkohol verfallen, möchte ich nochmal meinen Weg in die Flasche

    reflektieren. Also schwere Kindheit und Jugend (meine Mutter ist gestorben als ich 5Jahre alt war)Ich hatte so mit !4 Jahren meine ersten

    schweren Depressionen und hatte dadurch mit Lehrern und Mitschülern Probleme.Danach eine Ausbildung, welche ich mit großer Kraftanstrengung ,

    wegen der Depris durchgezogen habe.In diese Zeit fällt auch mein Alkoholmissbrauch.Es war in meinen Kreisen normal, auch zuviel zu trinken.

    Ich will jetzt nicht meinen weiteren Lebensweg Im Detail beschreiben. Das wäre zu lang.Mein Resümee sieht einfach so aus:(es wird ja immer philosophiert),

    was war zuerst da? Bei mir eindeutig die Depressionen. Der Alk hat danach immermehr Raum eingenommen.Das ist mein Weg in die Sucht.Also eine genetische Komponente und ein kompliziertes soziales und familiäres Umfeld.

    Allerdings ist völlig egal, ob Alpha, Delta,Gamma oder Epsilon-trinker, wie In meinem Fall, Der Punkt ist der, das es mit der Sucht immer das gleiche Ergebnis gibt.

    Wenn ich meinen Alkoholkonsum nicht mehr steuern kann, hilft nur noch Abstinenz! Hab natürlich auch recherchiert , kontrolliertes Trinken .Man klammert

    sich ja an jeden Strohhalm, das man vielleicht doch irgendwie weitertrinken kann! Bei mir ist es aussichtslos! Schon zu oft probiert! Seit ich endlich

    eingesehen habe, das nur völlige Abstinenz helfen kann, und ich das jetzt auch ernsthaft umsetzen werde, geht's mir besser! Den Spruch habe ich

    schon einmal in meinen Thread eingefügt....Bei anderen Krankheiten muss man meist was einnehmen ,💊 💊 Tabletten z.B!!Ich brauche ja nur was weglassen!

    Es könnte alles so einfach sein, iss'es aber nicht!! LG Bono 59

    Nur so. Wollte wissen, ob es dir gut geht.

    Hallo Hera, mir geht's gut.Ich dachte schon, ich hätte irgendwas geschrieben,was zur Besorgnis Anlass gibt.Hoffe bei dir

    Ist auch alles im grünen Bereich? Es ist schön hier im Forum zu schreiben und mich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Seit

    6.12.24 bin ich Alkohlabstinent.Im Moment geht es mir gut und ich möchte, daß es mir auch weiterhin gut geht. Meine Aufgabe ist es jetzt,

    meine Abstinenz zu festigen und mir eine Strategie zu erarbeite,um bei einer Gefährdung (Suchtdruck)handlungsfähig zu sein! Also

    bin ich hier im Forum gut aufgehoben. Wünsche dir fürs neue Jahr alles Gute für ein abstinentes Leben. LG

    Ich hab einfach auf mein Bauchgefühl gehört. Was von den Maßnahmen passt zu mir und was fühlt sich komisch an.
    Bin bei Zitronen-Limo, frische Luft und Wechselatmung gelandet (nicht immer alles auf ein mal). Hab immer Zitronen Limo im Kühlschrank (wichtig ist dass das Zeug so sauer ist dass es petzt).
    Kannst ja ein paar Sachen ohne Suchtdruck ausprobieren und sehen ob sich das gut anfühlt.

    Hier schreiben bei Suchtdruck ist übrigens immer gut!

    Ja genau, das werde ich auch machen 🍋 Zitrone werde ich schonmal ausprobieren!

    Besoffen peinliche WhatsApp verschicken kenne ich auch. Ein Mal hab ich einem Kollegen so peinliches Zeug geschickt, dass ich danach behauptet habe meine Teenager Tochter habe mein Handy geklaut und darauf geschrieben. Der hat das bestimmt nicht geglaubt aber höflich so getan.

    Dieses Seminar klingt gut! Hab auch schon überlegt so was zu machen.

    Ich habe zu Beginn meiner Nüchternheit überschlagen wie viel ich dadurch spare und hab mir das EBike gleich gekauft. Deine Idee ist besser. Allein- mir fehlt für so was die impulskontrolle…

    Hallo AnnaBlume, Impulskontrolle ist ein gutes Stichwort. Wenn ich eine Idee habe, neige ich auch dazu, mit zuviel Euphorie eine Sache anzugehen

    oder gegebenenfalls auch etwas zu kaufen um hinterher festzustellen, hätte mir mehr Zeit 🕰 lassen sollen.

    Um das erstmal sacken zu lassen!! Impulskonntrolle ist ja eigentlich auch für den Suchtdruck ein entscheidendes

    Element.Genau, daran muss ich arbeiten!

    Hallo Moin, Was mich im Moment gerade wieder beschäftigt,wie ihr persönlich mit einem entstehenden Suchtdruck ( Nothilfemaßnamen)umgeht.

    Versuche mir eine Strategie für den Ernstfall vorzubereiten und möchte eure persönlichen Erfahrungen nutzen, um mir meine persönlichen

    Werkzeuge aus dem Notfallkoffer zusammenzustellen.LG

    Gerade ist unser Sohn zu Besuch hier mit unserem Enkel.Absolut alkfreie Zohne.Das tut gut und ich bin voll entspannt und zufrieden.

    Ein schönes Gefühl. Das möchte ich gerne so beibehalten. Keine Gedanken an Alkohol. Das kann ich im Moment richtig genießen. Hab

    tatsächlich das Gefühl,das unsere Kinder, mit Alkohol einen entspannteren Umgang pflegen als meine Generation.Also kein Rauschtrinken,wie In meiner Generation(Clique).

    Das mit dem exzessiven Trinken ging tatsächlich schon mit 14 Jahren los und ich hatte im Freundeskreis auch immer Leute, die zuviel getrunken haben.In meiner Familie

    bin ich das schwarze Schaf.Alle keine Trinker! Warum sich das bei mir so langsam,

    in die negative Richtung entwickelt hat, kann ich mir denken. Allerdings werde ich das dann später lieber im geschlossenen Bereich

    thematisieren, habe ich mir gerade überlegt. Ist dann doch recht persönlich. Ok,sind ,blos meine Gedanken und Überlegungen 🤔!

    Moin, wünsche allen ein frohes gesundes und nüchternes Jahr. Ich habe Silvester gut überstanden. Bin nun fast einen Monat abstinent.

    Gleich zu Anfang meinerAbstinenz habe ich 2 Hürden gemeistert! Weihnachten und Silvester!! Früher immer ein guter Grund, um ordentlich zuzuschlagen!

    Silvester darf man ja, machen ja alle so! ERGEBNIS,mit einem dicken Kopf aufzuwachen, manchmal war mir speiübel und manchmal muste ich dann sogar in die Kloschüssel brüllen! 🙈 Was für eine sinnlose Vergeudung meiner Energie! Ich habe das ja schon gewusst,

    und immer wieder den Vorsatz gehabt, das war das letzte mal!!! Das kennen sicher auch viele hier im Forum! Wahrscheinlich ein Klassiker,wie Alex öfter zu

    schreiben pflegt.Was tut man seinem (meinem) Körper an!! Ich bedanke mich hiermit bei meinem Körper, das er das bis hierher so

    tapfer durchgehalten hat! Also nochmal allen Betroffenen und Cobetroffenen ein schönes nüchternes Jahr!. Schön, das ich hier ins Forum gefunden

    habe und meine Gedanken und Gefühle hier von mir geben kann.

    Ich sehe das auch so. Na ja, heut rollt der Rubel wieder für die Wirtschaft. Alk und Ballerzeug. Kann jeder machen wie er möchte. Ich kann und will das nicht mehr.
    Ich wache morgen nüchtern, ohne Kopfweh auf und hab ein gutes Gefühl.
    Das Geld, das ich früher für Alk und Böller ausgegeben habe, habe ich gespendet.
    Fühl ich mich nochmal besser.

    :thumbup:<3

    Ganz ehrlich, ich bin ganz froh, wenn die Feiertage vorbei sind! Weihnachten geht mir der ganze Kommerz auf die Fackel,ja und Silvester ist für viele nur ein Grund mehr ordentlich einen zu Bechern.


    Veränderung kann schmerzhaft sein, aber nichts schmerzt mehr, als dort zu bleiben, wo man nicht hingehört. Autor unbekannt.

    Hallo ihr Lieben,

    ich wünsche euch schon mal einen guten und nüchternen Rutsch ins neue Jahr mit ganz viel Gesundheit, Stärke und Glück.

    Ich bin am Vorbereiten für das Essen heute Abend. Ich bleibe daheim bei meinen Tieren. Hoffe sie kommen gut durch das Geböller. Ich leide immer mit. Hobbytechnisch geht es im neuen Jahr weiter. Da könnte heute ggf. Alkohol im Spiel sein (Gesellschaft). Da bin ich raus.

    Gesundheitstechnisch habe ich auch noch eine weitere kleine Neuigkeit erfahren, was ausgeschlossen werden kann. Da freue ich mich darüber. Körperlich bin ich langsam rundum durchgecheckt. Das beruhigt mich. Am Rest kann man arbeiten, bzw. therapieren und lindern. Ich bin zuversichtlich.

    Ich freue mich auf einen klaren, nüchternen Abend und selbigen Start ins neue Jahr. Nur so muss und wird es für mich weitergehen. Jeden Tag. Nur so kann ich frei, selbstbestimmt und glücklich leben. Ohne Alkohol.

    Danke liebes Forum, dass ich wegen euch so schnell wieder auf die Beine gekommen bin. Das hat mich wachgerüttelt aus meinem Delirium und mir sehr geholfen.

    Liebe Grüße

    <3

    Moin, hab am letzten Tag des alten Jahres noch mal das Bedürfnis hier im Forum meine Gefühle und Befindlichkeiten kundzutun.

    Heute ist ein denkwürdiger Tag für mich,denn es wird der erste nüchterne Jahreswechsel. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal

    Silvester nüchtern war.Wird wohl passiert sein, aus welchem Grund auch immer.Daran kann ich mich dann aber nicht mehr erinnern.

    Das ist echt traurig finde ich. Habe mir meinen Faden nochmal durchgelesen. Garnicht schlecht, was ich geschrieben habe.Das ist ganz

    OK für mich. Die Reaktionen darauf auch.Ich konnte dadurch meine Denkmuster und falschen Ansätze überprüfen und gegebenenfalls

    auch korrigieren. Da schwingen viele Gefühle mit von mir und auch von euch. Das ist ehrlich und direkt. Das bringt mich weiter. Ich habe

    Jetzt auch den nötigen Respekt vor der Umsetzung meines Vorhabens. Einfach nur aufhören mit Alkohol, reicht eben nicht! Ein einsamer

    Reiter durch Nacht und Wind, der alle Hindernisse und Gefahren mit eisernem Willen allein übersteht !! Ich muss jetzt echt schmunzeln

    über meine eigenen Zeilen. Ich kannte übrigens so ein Modell.Was ist passiert? Jeder kann es sich denken!....Er ist vom Pferd gestürzt

    und ganz ganz hart aufgeschlagen. Also nochmals vielen Dank an alle, welche mich bis hierher begleitet haben. Ich bin genau richtig hier im

    Forum.

    Hallo Alex, danke dir für dein Statement. Leid tun muss dir das garnicht.Der Austausch tut mir gut. Wenn der Gegenwind rauer

    wird,hat das ja seinen Grund. Ich komme damit gut klar.In der kurzen Zeit, die ich hier im Forum bin, habe ich schon viel mitgenommen und

    es hat mich auch geerdet.lch bin auch nachdenklicher geworden. Das ist auch gut so. Die Versuche trocken zu werden und zu bleiben sind ja tatsächlich immer gescheitert, weil es halbherzig war. Der Werdegang ist ja immer der gleiche, die wirklich peinlichen, manchmal auch gefährlichen Sachen

    verblassen dann und weiter geht's! Ich danke dir für deine offenen, ehrlichen Statements.

    Eine Sache möchte ich noch kundtun. Durch den Austausch mit euch, ist mir auf alle Fälle nochmal klar geworden,das meine

    Abstinenz nur durch ständige Auseinandersetzung damit, erreicht werden kann. Ist in einer Partnerschaft auch so.Partnerschaft

    Ist auch Arbeit, wenn die Schmetterlinge verflogen sind muss man im Gespräch bleiben, Sich das bewußt zu machen ist

    ganz wichtig!! Nur aufhören wollen, reicht halt nicht.So, das muss Ich jetzt erstmal sacken lassen. Ich wünsche allen einen schönen

    nüchternen Tag.LG Bono59