Beiträge von c.o.ma

    Es soll doch jeder, der das braucht, den Begriff benutzen. Alles was hilft hat Recht.

    Das hilft aber nicht jedem.

    Ich mag einfach den Begriff nicht.

    Wenn der Arzt seinen Stuhl höher positioniert als den des Patienten, dann fehlt die Augenhöhe. Mag ich nicht.

    Zum Thema "merkst Du was?": Unterschätze mich nicht, ich merke mehr als Du denkst.

    Ich habe Erfahrungen sammeln dürfen, mein Leben lang, in unterschiedlichsten Bereichen. Aber kein Interesse an einer riesen Diskussion. Ich halte mich in Zukunft dort raus, denke trotzdem, dass es genügend Leute gibt, die sowas abschreckt. Oder sie sagen es nur so, damit sie hier bleiben dürfen. Mir egal..

    Schönen Abend

    btw. Menschen mit Epilepsie hat man im Mittelalter den Kopf aufgeschlagen um den bösen Geist rauszulassen. Es ist aber keine Geisteskrankheit und glücklicherweise ändern sich die Zeiten was die Begrifflichkeiten anbelangt. Auch Diabetes ist mittlerweile behandelbar und niemand nennt meine Mutter zB. so.

    So, öfter mal was neues. Wer eine andere Meinung hat zur Wortklauberei, wird gelöscht. Als ob es etwas nützen würde, wenn jemand explizit das Wort Alkoholiker für sich benutzt. Bei der hohen Rückfallquote offenbar nicht. Die Betroffenen wissen sehr genau, was ihr Problem ist, egal wie sie sich nennen. Das muss ich sagen dürfen, sonst bin ich hier falsch.

    Ich habe früher mal sehr viel, was mich bewegt hat, aufgeschrieben und irgendwann damit aufgehört, weil es nichts verändert hat. Ich hatte andere Erlebnisse, die ich verdauen musste und eine ganze Schublade voll Tagebüchern. Will ich, dass es irgendwann jemand liest? Ich denke nicht. Momentan bewahre ich diese nur auf, um mich zu erinnern, wann was war. Ich "rede" mit ihm in Gedanken und bekomme immer wieder die Antwort, ich bin bald wieder da. Aber es ist weniger geworden. Das mit dem Trauerjahr scheint irgendwie zu stimmen.

    Heute bin ich wieder Mal voll im Thema drin. Meine Gedanken schweifen durchs Leben, wie ich ihn kennengelernt habe, was wir erlebt haben und immer wieder stelle ich mir die Fragen, wie oft wurde ich belogen, hat er mich jemals geliebt, warum habe ich das erst so spät bemerkt. Und was wäre, wenn er plötzlich doch leben würde und trocken vor mir stünde. Wäre er derselbe Mensch? Würde er überhaupt Kontakt haben wollen, also nicht nur zu mir, sondern auch zur Familie. Oder würde er sich zu sehr grämen oder würde allen ausweichen, um komplett neu zu beginnen. Ein anderes Leben. Oder hätte er bereits alles vergessen, weil er zu oft zu betrunken war

    Wann immer ich aus dem Fenster gucke und jemanden mit ähnlicher Statur und Haaren sehe... den Rest könnt Ihr Euch denken.

    Ich schätze, es wird noch lange dauern, bis ich akzeptiert habe, dass er weg ist. Für mich lebt er weiter.

    Ich habe es jetzt erstmal zu den Tauschwaren gepackt. Für Notfälle, falls mal kein Geld mehr da ist oder man nichts mehr zu kaufen bekommt. Ich selbst trinke äußerst selten und werde durch so eine Flasche Null getriggert. Das Zeug mag ich sowieso nicht<X. Habe auch etwas davon gelesen, dass man sowas als Desinfektionsmittel für die Hände nehmen kann oder Einreibungen:/:?

    Wie auch immer, es ist versteckt. Irgendwann mal tauschen gegen irgendwas anderes, was mir wichtiger ist. Eine stille Reserve eben.

    Trotzdem danke für die Ideen, die ich vielleicht irgendwann vielleicht doch umsetzen werde. Eine Bekannte von mir trinkt auch gerne mal, wenn sie Probleme hat. Sie bekommt das nicht zu Gesicht. Dafür ist gesorgt.

    Hmm, also einem Obdachlosen würde ich es auch nicht geben.

    Aber vielleicht gibt's ja eine Kneipe, Kiosk oder vielleicht auch eine Feier (Polterabend /Hochzeit) in der Nachbarschaft, oder ein Verein (Feuerwehr...) die sowas abkaufen würden, Fragen kostet ja nix und weg schütten oder zum Putzen nehmen kann man es immer noch, wenn sich keiner findet. 🤔🤷

    stimmt, im Kiosk könnte ich fragen. Halber Preis oder so

    Ich weiß nicht wo ich meine Frage hinschreiben könnte, vielleicht ist die ja auch dumm.

    Ich habe aus alten Zeiten zuhause noch Flaschen herumstehen. Ich habe immer etwas da gehabt für Gäste. Altes Bier landete bereits im Abfluss, kein Thema. Nur was macht man mit den doch recht teuren anderen Flaschen? Fenster putzen? Wenn ich darüber nachdenke, es einem Obdachlosen zu schenken, käme ich mir wie ein Mörder vor. Früher kein Gedanke an sowas. Ich selbst trinke kein hartes Zeug mehr, schon ewig her. Ein Glas Wein oder Sekt 2 oder 3 mal im Jahr. Aber sonst nichts.Was macht man mit übriggebliebenem unangebrochenem Schnaps?

    "Luxusprobleme":oops:

    Ach so, das las sich jetzt so, als wären das nur wenige Jahre gewesen. Also du warst mehr als 20 Jahre geschieden und trauerst jetzt irgendwie noch dem Erbe und der Witwenrente hinterher oder wie soll ich das jetzt verstehen?

    Und was meinst du mit Unterhalt, wieso hast du keinen bekommen?

    Ich trauere um ihn in erster Linie und wünschte, er hätte die Kurve früher bekommen.

    Das Geld ist dabei Nebensache, aber ein Gedanke, den man vor einer Trennung nicht außer Acht lassen sollte. Es kann ja auch umgekehrt sehr ins Geld gehen, die Unmengen an Getränken mitfinanzieren zu müssen. Oder falls das Soz-Amt Geld vom Ehepartner haben will. Auch nach einer Trennung. Ohne Scheidung zahlt man mit. Umgekehrt: mit Scheidung zahlt man zwar nichts,bekommt aber auch nichts.

    Dinge, die man mit auf die Waagschale legen kann, falls die Entscheidung zu gehen schwer fällt. Abgesehen vom Drama, was man sich anschauen müsste, wenn man bleibt.

    puh, das ist aber harter Tobak. Und du weißt ja vorher nicht, wie lange das dauern kann.

    Hätte auch sein können, du wärst geblieben und er hätte noch 20 Jahre gelebt. Und dann wärst du durch den Stress vielleicht richtig krank geworden. Ob es das wert ist, das Risiko einzugehen? Ich weiß ja nicht.

    Außerdem nimmt man sich so die Chance, vielleicht nochmal jemanden kennenzulernen und irgendwann eine gute Partnerschaft führen zu können.

    es waren mehr als 20 Jahre und gefunden habe ich niemanden. Aber das muss ja nicht bei allen so laufen. Bin ja schon etwas älter.

    Hallo, ich weiß das klingt jetzt seltsam, aber vielleicht kann man das Ganze ja mal von einer anderen Seite aus betrachten. Ich bin geschieden und er jetzt tot, weil er leider zu spät erkannt hat, dass er in den Entzug muss. Durch die Scheidung bin ich unversorgt. Kein Unterhalt, keine Hinterbliebenenrente, kein Erbe. Ob und wie es gelaufen wäre, wenn ich bei ihm geblieben wäre, weiß ich nicht. Seine letzten Jahre und Monate waren vom Konsum und körperlichen sowie geistigem Abbau geprägt. Er konnte nicht mehr aufstehen und saß in seinen Ausscheidungen. Die Wohnung voll von leeren Flaschen und Dreck.

    Wieviel Kraft es gekostet hätte, das mitzumachen und für ihn zu sorgen? Hätte ich das geschafft oder hätte ich ihn vielleicht rechtzeitig davon überzeugen können in den Entzug zu gehen vor dem worst case? ich weiß es nicht.

    Sowas weiß man eben nicht vorher und darüber nachgedacht habe ich zu der Zeit auch nicht. Es hieß damals nur: wenn Du ihn liebst, lass ihn fallen. Vielleicht fällt er so tief, dass sich etwas ändert. Leider nein.

    Dem gegenüber steht nun aber, dass ich von meiner kleinen Rente leben muss und zudem noch traurig bin über den Verlust meiner großen Liebe. Er war derjenige mit dem ich alt werden wollte, als alles noch in Ordnung war.

    Hätte ich ("in guten, wie in schlechten Zeiten") bei ihm bleiben sollen?

    Was wäre gewesen, wenn? Komplette Selbstaufgabe, aber versorgt mit einer guten Rente?

    Ich weiß es nicht. Vielleicht wäre ich ja auch zuerst gestorben oder verrückt geworden?:-|

    Lege das auf die "Waagschale", wenn Du darüber nachdenkst zu gehen. Hat er Schulden, für die Du aufkommen müsstest, wenn Du Dich nicht scheiden lässt? Musst Du die evtl. Hartz-Leistungen mitfinanzieren etc? (nur als Beispiel)

    sch.. Krankheit..

    Ich danke Euch für Eure Nachrichten! Mir geht es mal so und mal so. Immerhin gelingt es mir schon, die Gedanken beiseite zu schieben und etwas anderes zu tun als jammern. Es ist also nicht mehr jeden Tag so ein Drama. Heute zB. bin ich anders aufgewacht. Keine Schmerzen oder anderes. Ich war auch gestern mal zu Besuch bei Verwandten, habe mich bewegt. Das hat gut getan. Reden, und an der Frischen Luft war ich auch mal, Gedankenkreislauf beenden. Ich kann mir gut vorstellen, dass das was ich hatte, rein seelischer Natur war. Sonst würde es wohl nicht so einfach verschwinden.

    Heute werde ich hier weiter aufräumen, so gut es geht und ich glaube auch, dass ich mir mit einer Haushaltshilfe momentan keinen Gefallen tue. Dann werde ich nur noch schlapper. Falls so eine Hilfe mal so richtig notwendig werden sollte, mach ich das natürlich.

    Danke für Eure offenen Ohren <3