Beiträge von Samtpfote

    Hallo undee,

    Wie geht es dir und wie war deine Woche bisher?

    Ich hoffe, die Schwindelattacken sind nicht nochmal aufgetreten. Melde dich gern mal wieder hier und berichte, wenn du magst.

    Viele liebe Grüße!

    Und ich habe mich über den Ton hier geärgert.

    Ja, ich weiß was du meinst. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ganz am Anfang schon die Schweißperlen auf der Stirn stehen hatte, als ich gesehen habe, dass Hartmut auf einen meiner Eingangsposts geantwortet hat.

    Aber wie du schon sagst: einfach erstmal sacken lassen, die eigentliche Aussage aus dem Geschriebenen filtern, dann liest sich alles gleich viel konstruktiver. 😉

    Ja, schlafen ist wohl echt keine schlechte Idee… ist schon wieder viel zu spät 🫣

    Gute Nacht allerseits!

    Je mehr ihr darüber schreibt, umso skurriler klingt das alles. Verdammt, warum bin ich nur so neugierig 😅 Irgendwann, wenn ich was zum Lachen (oder Weinen? 🤔) brauche, schau ich’s mir bestimmt auch mal an. Nach all dem, was ich hier an Kurzzusammenfassungen gelesen habe, ist diese „Reportage“ ja kaum als solche ernstzunehmen…

    …und wenn ich das mal so anmerken darf: ich hab ja eher das Gefühl, dass dein Weg im Forum definitiv noch sehr gut weiter geht. Vielleicht wirst du eines Tages sogar Moderatorin! 😉

    Wie ich drauf komme? Beim Stöbern im Forum habe ich einen alten Thread entdeckt, wo sich Alex_aufdemWeg über Hartmut ärgert. Und nun ist er Moderator.

    Man weiß nie, was für Überraschungen das Leben für einen bereithält! 😄

    kAnnst du mir sagen ob und was ich falsch mache?

    Liebe KaDett, schön wieder von dir zu lesen und es freut mich auch, dass du die Veranstaltung gestern gut überstanden hast 😊 (hab ein bisschen gebraucht um alles durchzulesen)

    Ich weiß, die Frage aus deinem Zitat oben war nicht an mich gerichtet, aber es tut mir irgendwie immer leid, wenn jemand sowas fragt, deshalb antworte ich trotzdem drauf.

    Du machst nichts falsch. Austausch kann nie falsch sein, wenn er dich in irgendeiner Form weiter bringt. Es gibt bei vielen Dingen sowieso nur individuelle Sichtweisen, und jeder hier hat eine andere Form zu kommunizieren und seine Sichtweise darzulegen. Oft treffen da auch unterschiedliche Charaktere aufeinander.

    Lass dich davon nicht entmutigen. Ich fand es immer schön, von dir zu lesen.

    Guten Morgen Hartmut,

    Ich hoffe, ich darf in diesem Bereich auch schreiben.

    Nun blicke ich noch nicht auf eine jahre- oder jahrzehntelange Abstinenz zurück, aber ich hab schon jetzt sehr früh bemerkt, wie hilfreich das „sich Offenbaren“ beim nüchtern bleiben ist.
    Der erste Schritt war die Anmeldung hier. Und heute, wo altbekannte Suchtgedanken wiederkommen, ist diese SHG einer meiner Anker.

    Auch im realen Leben weiß neben meinem Partner nun auch eine Freundin Bescheid. Ich merke jetzt, dass das eine sehr gute Entscheidung war, da sie mir Unterstützung zugesichert hat und somit Teil meines „Notfallkoffers“ ist.

    Ich glaube, es ist natürlich, dass man zunächst Angst hat, anderen von der eigenen Krankheit zu erzählen. Trotzdem sehe ich es genauso wie du, diese Angst muss man unbedingt überwinden, wenn man ernsthaft nüchtern bleiben will. Sobald man sich dazu entscheidet, mit vorgeschobenen Gründen in der Angst zu verharren, beschreitet man schon den falschen Weg.

    Ich seh das genauso wie Bolle. Es kann ja auch jeder selbst entscheiden, wie viel er von dem liest, was du schreibst. Wenn es einem persönlich zu viel wird, kann man sich abgrenzen und muss ja nicht zwingend auf alles antworten. Lass dich nicht entmutigen! Wenn dir das Schreiben hier gut tut, dann go for it! 😊

    Hallo undee,

    Ich glaube, wenn mein Mann darauf bestanden hätte, seinen „guten Whiskey“ zu behalten, hätte ich das als sehr belastend empfunden. Ich hab Whiskey auch nie gemocht, fand den Geschmack eklig. Aber jeden Tag darauf zu stoßen und somit den Alkohol allgegenwärtig in meiner Wohnung zu haben, das hätte mir nicht gut getan.

    Unsere Wohnung ist zurzeit der sicherste Zufluchtsort, den ich kenne. Hier lauert nirgendwo der Alkohol. Sollte ich in die Situation kommen, Suchtdruck zu empfinden, bin ich hier safe und kann meinen Notfallkoffer auspacken, ohne auch noch gedanklich gegen die Whiskeyflasche anzukämpfen zu müssen, die ja quasi griffbereit wäre.

    Warum genau reicht einfach nur nichts mehr trinken nicht? Diese Frage interessiert mich gerade.

    Guten Morgen, Frühaufsteherin! 😄

    Ich denke das liegt daran, dass der Alkohol oft mit schlechten Gewohnheiten aus der Vergangenheit verwoben ist. Wenn ich beispielsweise noch weiter Computerspiele zocken würde, würde mich das enorm triggern. Indem man alte, weniger gute Muster erkennt und auflöst, schafft man sich ein dauerhaft stabiles, trockenes Leben. So hab ich das verstanden 😊

    Das verstehe ich, und ich finde es toll, dass du dir Gedanken machst, wie deine Worte bei anderen ankommen. Allerdings war meine Erfahrung bisher, dass gerade die Leute, die es betreffen würde, deinen indirekten Beitrag dann nicht lesen oder nichts damit anfangen können, weil sie den Ausdruck nicht kennen und auch nicht danach googeln, denn sie wurden ja nicht direkt angesprochen. Und es gibt in der Ausdrucksweise viele Nuancen zwischen „etwas als Vorwurf formulieren“ und „einen konstruktiven Hinweis geben“.

    Im Endeffekt nimmt es jeder Mensch individuell auf, was du schreibst, egal wie vorsichtig oder indirekt du es formulierst. Aber du bist nur verantwortlich für das, was du schreibst, nicht für das, wie andere es aufnehmen.

    Ich habe nun mal gegoogelt und fand das Thema wirklich sehr interessant, vor allem weil ich den Ausdruck bisher nicht kannte.

    Ich muss Hartmut insofern Recht geben, als ich es schade finde, dass du den Begriff in den Raum wirfst, ohne zu erläutern wieso du drauf kommst und was genau diese Assoziation bei dir hervorgerufen hat. Wenn du bei einem anderen Forenmitglied diesen Eindruck hattest, kannst du auch in seinem/ihrem Thema deine Eindrücke schildern. Ich persönlich bin immer dankbar für konstruktive Kritik und Hinweise von außen, da man, was einen selbst betrifft, für vieles oft blind ist. Vielleicht hättest du jemandem einen gedanklichen Anstoß geben können, anstatt das einfach hier in den Raum zu werfen.

    Guten Morgen KaDett,

    Hach wie schön, noch ein Zettel-Fanatiker! 😄 Ich hab das vor einigen Jahren auch mal gemacht, allerdings nicht in Bezug auf das Alkohol-Thema, sondern wegen meinen Ängsten. Die Zettelchen hingen überall: im Badezimmerschrank, am PC, am Kühlschrank, am Nachttisch… und mein Mann hat sich auch gefreut, weil er in regelmäßigen Abständen auch drauf gestoßen ist und die positiven Affirmationen dann auf sich selbst bezogen hat 😄 Positiver Nebeneffekt sozusagen.

    Ich hoffe, heute geht es dir gut. Ich wünsche dir, dass innerlich die Sonne für dich scheint und du innere Ruhe, Wärme und Zufriedenheit erfährst. 🤗