Beiträge von Hope1976

    Hallo Hartmut,

    was meinst du mit öffentlich bloßstellen?

    Welchen Wiedererkennungswert meinst du?

    Dass er mitlesen könnte, haben andere hier im Forum gesagt, ich glaube das nicht.

    Das habe ich vorher geschrieben.

    Jemand sagte, er könne mich jetzt stalken.

    Diese Mühe würde er sich nie machen, da er viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist und ich und meine Meinung ihn dazu viel zu wenig interessieren.

    Wenn du meinst, jemand könnte ihn wiedererkennen, dann schließe bitte den Thread.

    Andere hier haben doch genauso ausführlich über die Situationen gesprochen.

    Ich bin jetzt ehrlich gesagt verwirrt.

    Merkst Du was?

    Dieses Forum macht für Dich doch gar keinen Sinn mehr. Weil Du beim Schreiben dran denkst, dass er es lesen könnte.

    Im Grunde genommen, kannst Du doch nur noch versuchen ihn durch das Schreiben zu manipulieren (was bei einer Sucht eh vergebene Mühe ist), aber DIR selbst helfen? Fehlanzeige.

    Das habe ich doch nur geschrieben, weil ihr gesagt habt, er könne mitlesen.

    Ich glaube das NICHT.

    Warum sollte ich ihn denn manipulieren wollen und mit was?

    Er ist jetzt eh an einem Ort, wo gar kein Netz ist.

    Ich fühle mich hier leider ziemlich mißverstanden.

    Ok, das macht natürlich Sinn.

    Ich habe ihm vorhin gesagt, dass er gehen muß, nachdem er mich gestern ignoriert hat, auf meine Frage, ob er sich nun Hilfe holen will oder nicht.

    Daraufhin hat er wieder gemeint, er probiere ja jetzt nichts zu trinken und das sollte wohl reichen. Nachmittags hat er was getrunken, ziemlich sicher.

    Nach weiteren 24 Stunden Nicht -Beachten und getrennt geschlafen, hat es mir heute Morgen gereicht.

    Als mein Sohn von seinem Papa abgeholt wurde und weg war, habe ich gefragt, ob er sein Problem immer noch leugnet, und sich keine Hilfe holen will.

    Welches Problem denn….?

    Er ist jetzt weg, nicht ohne mich vorher wieder Mal u a als irre und komplett wahnsinnig zu betiteln und lautstark durchs Haus zu poltern.

    Hab mich in einem Zimmer eingesperrt und gewartet, bis er weg war.

    Jetzt ist er also weg und ich hoffe dieses Mal durchzuhalten.

    (Da er ja evtl mitliest) weiß ich , das ich dieses Mal durchhalte!

    Ich hab wirklich nicht gewußt, dass er auch in diesem Bereich mitlesen kann.
    Finde eigentlich , dass man beide Bereiche trennen könnte.

    Ich finde dieses Forum aber einfach richtig gut, um sich zu informieren, nicht wie sonst die unpersönlichen Texte über Alkoholismus, sondern eben echte Menschen, die echte Situationen aus dem täglichen Leben beschreiben.

    Da kann man sich schon gut wiederfinden.

    Zwischen dem ganzen Stress Arbeit, Haus renovieren, bestehende Hausarbeit etc habe ich einfach schnell versucht , zwischendurch noch sein Alkoholproblem lösen zu wollen.

    Ist nach hinten losgegangen.

    Ich habe jetzt aber vieles erkannt und ich weiß jetzt auch, wie er mich immer wieder versucht hat, zu manipulieren.

    Das prallt jetzt etwas von mir ab und verletzt mich nicht mehr, da ich weiß, dass es seine Krankheit ist, die da aus ihm spricht.

    Ich weiß jetzt auch, dass ich so mit ihm niemals in das neue Haus ziehen werde.

    Entweder bleibe ich hier und er geht, oder ich nehme das Haus und er geht zurück in seine alte Heimat.

    Ich habe hier jetzt von so vielen Frauen gelesen, die so ziemlich das Gleiche durchgemacht haben und sogar noch gemeinsame Kinder haben und finanziell abhängig sind.

    Ich drücke allen anderen Betroffenen die Daumen und wünsche Ihnen ganz viel Kraft.

    Die kann ich jetzt auch gebrauchen.

    Ich wusste nicht, dass er auch hier bei den Co -Abhängigen mitlesen kann.

    Dachte, man müßte sich separat hierfür anmelden.

    Aber ihr habt recht, er will die totale Astinenz nicht und es bleibt für ich eine anstrengende und nervenaufreibende Beziehung, wenn er sich keine Hilfe holt.

    Online habe ich von Beziehungen zu einem trockenen Alkoholiker gelesen. Denkt ihr nicht, dass das möglich ist?

    Wenn er sich die Sucht nun eingestehen würde und anschließend in Therapie ginge?

    Das war eigentlich meine Hoffnung, dass er hier erkennt, dass er eben doch ein Problem hat.

    Ich glaube nämlich wirklich, dass er es selbst nicht glaubt.

    Er behauptet, er habe den Konsum völlig im Griff.

    Anders bei seiner Zigarettensucht.

    Da gibt er zu, ein unbändiges Verlangen danach zu haben und es wirklich nicht stoppen zu können.

    Das hätte er beim Alkohol angeblich nicht.

    Kann ich das glauben?

    ( Ja, ich weiß, ich bin manchmal total naiv)

    Alles, was ich hier reinschreibe oder geschrieben hab, habe ich ihm schon mehrmals gesagt, also kann er nichts neues hier lesen, selbst wenn er sich die Mühe machen würde, hier alle Beiträge durchzulesen, was ich doch sehr stark bezweifle.

    Und wenn, dann würde er ja auch eure Antworten dazu lesen, also, umso besser, da müßte er sich ja schon wieder reflektieren, was er immer vermeidet.

    Und ich habe hier ja nichts Geheimes oder verbotenes geschrieben.

    Ich lebe eine sehr offene Kommunikation in meiner Beziehung, sonst würde ich das gar nicht aushalten, bzw. eine Beziehung, in der man nicht offen kommunizieren kann, wäre für mich sinnlos.

    Bei euch hört es sich ja fast so an, als wäre ein Alkoholkranker ein Krimineller von wegen Stalking und so?

    In meinen Augen ist es eine schwache Psyche, die Menschen in die Sucht treibt, und die kann man stärken, wenn man es denn versucht.

    Oder sehe ich da was falsch?

    Vielen Dank für all diese tollen, reflektierenden Antworten ❤️

    Ich konnte mich länger nicht melden, da ich beruflich vor Weihnachten immer Hochzeit habe.

    Nun ist das endlich vorbei.

    Ich muß was klarstellen.

    Meine große Tochter ist bereits ausgezogen, mein Sohn 14 wohnt noch bei uns.

    Wir wohnen bereits seit 6Jahren hier zusammen, es ist mein Eigentum.

    Er hat in den letzten Jahren unserer Beziehung eher selten einen Vollrausch gehabt und wenn, dann nie vor den Kindern, er hat sie auch nie schlecht behandelt.

    Meine Kinder haben davon nicht wirklich was mitbekommen, außer, dass wir leider oft Streit haben.

    Meist dachte mein Sohn eher, dass ich überreagiere, da er den wahren Grund nicht mitbekommt und er auch nicht schlecht von ihm behandelt wurde.

    Die ganzen Streits sind natürlich auch schlecht für die Kinder, ich weiß das, deshalb will ich ja nicht, dass es so weitergeht.

    Wenn er heimlich getrunken hat, war das immer nur ein Glas, keine größeren Mengen.

    Seine Launen sind trotzdem sehr ausgeprägt, ich denke, weil sein Körper durch die Jahre davor einfach mehr gewohnt war.

    Zumindest hat er jetzt verstanden , dass es für mich untragbar geworden ist und hat versprochen, jetzt erst Mal eine längere Zeit lang nichts zu trinken und zu schauen, ob es für ihn dann auch besser ist und wir harmonischer zusammenleben können.

    Er will diese Beziehung genauso wie ich und ich hab ihm gesagt, dass ich nicht an zweiter Stelle stehen möchte.


    Er hat sich jetzt hier im Forum bei den Alkoholkranken angemeldet und liest sich die Beiträge der anderen schonmal durch.

    Er macht sich also immerhin Gedanken darüber.

    Selbst hat er noch nichts geschrieben, da er meint, alle denen, die fragen, ob sie ein Problem mit Alkohol haben, wird gleich geantwortet , entweder totale Abstinenz oder sie sind hier falsch.


    Ich muss noch schreiben, dass ich vor drei Jahren eine schwere körperliche Erkrankung hatte, und die Zeit darauf keine Kraft hatte, ihn wirklich vor all diese Ultimatums zu stellen.

    Jetzt bin ich wieder stark und er merkt, dass es mir ernst ist, auch für meine Gesundheit.

    Daher habe ich halt noch Hoffnung.

    Auch, wenn ich auch weiß, dass die Beziehung vielleicht doch ein Ende in naher Zukunft haben könnte.

    Weil er sich eben nicht ganz vom Alkohol lossagen kann.

    Jetzt wünsche ich allen einen wunderschönen geruhsamen Heiligabend , bei uns heute ohne Alkohol,

    Und eine gute Zeit.

    Das Leben ist schön ❤️So oder so❤️

    Ja, ich mach mir viele Gedanken, und ich will halt nur diesen Mann (aber in nüchtern.)

    Das ich emotional von ihm abhängig bin, ist offensichtlich.

    Ich habe jetzt aber Grenzen gesetzt.

    Es gibt null Körperkontakt. Kein Kuscheln, kein Küsschen. Das ist für ihn sehr schwer.

    Er kennt meine Bedingung.

    Entweder ich oder der Alkohol.

    Wir haben gerade zwei Jahre Hausrenovierung hinter uns, im Januar ist der Umzug geplant.

    Meine Kinder mögen ihn auch total!

    Das macht eine Trennung noch schwerer.

    Seine Eltern sind auch total nett und haben uns auch finanziell beim Hausumbau megamässig unterstützt …

    Einen anderen könnte ich bestimmt wieder finden, es ist nicht die Angst vorm Alleinesein, wenn das hier nichts wird, bleib ich lieber Single.

    Die Männer, die ich vorher „hatte“ haben bei mir nicht die gleichen Gefühle geweckt.

    Es gibt halt viele Momente, wo es so schön ist, wie mit keinem anderen…

    Oh Gott, wenn ich diese Zeilen lese, geh ich mir schon selbst auf die Nerven🙈🙈🙈

    Ja, ihr habt ja recht, das ist ja das Schlimme, dass ich immernoch nicht soweit bin zu sagen, jetzt reicht es komplett!

    Gibt es denn Fälle hier, in denen eine Beziehung gehalten hat, weil der alkoholkranke Partner an sich gearbeitet hat, und aufgehört hat zu trinken?

    was sagen die Betroffenen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand aufhört, zu trinken?

    Ich kann mich da nicht reinversetzen, weil ich schon die Tatsache, von einer Substanz abhängig zu sein, nicht ertragen könnte, beziehungsweise mich von etwas so kontrollieren zu lassen.das allein wäre für mich schon Grund genug, nicht mehr zu trinken….

    Wann gesteht man sich die Sucht als Trinker endlich ein?

    Ja, das ist eine gute Frage und du hast Recht, das Thema nimmt definitiv viel zu viel Raum ein…. Danke für deine Antwort, ich habe mir Gedanken gemacht… da ich für diesen Mann unheimlich viel aufgegeben habe, viel gekämpft habe bis hierher und letztlich durch seine mangelnde Aufmerksamkeit „gewachsen“ bin, will ich das alles jetzt nicht einfach aufgeben… Ich habe im Leben schon zu oft aufgegeben, wenn es unbequem wurde….die Hoffnung auf ein Happy End ist noch da…auch wenn ich gleichzeitig befürchte, dass alles weitere, was ich in diese Beziehung investieren werde, wahrscheinlich verbrannte Zeit sein wird.

    Da er mich höchstwahrscheinlich immer und immer wieder enttäuschen und verletzen wird.

    Ja, über dieses „bloß nichts falsch machen oder ihn irgendwie reizen“ bin ich glaube ich, meist schon raus, ich arbeite schon länger an mir und habe schon gelernt, alleine Spaß zu haben und auch glücklich zu sein. In meinem Beruf kann ich fast alles vergessen, auch beim Sport und meinen Hobbies. Nur zu Hause, wenn er anwesend ist, triggert er mich mit seinen Launen dermaßen. Meist ignoriere ich ihn dann wenn er übellaunig ist und mache mein Ding, das ärgert ihn dannaber auch, dass er dann sauer wird, laut rumtrampelt, sich unterschwellig aggressiv verhält usw.

    Oft gebe ich ihm abends vorm schlafengehen wortlos sein Kissen und er schläft dann auf der Couch.

    Vor ca 4 Wochen hat er zugestimmt, eine Zeit lang nichts zu trinken, (ein halbes Jahr wäre kein Problem für ihn), drei Wochen hat er (glaube ich zumindest, da ich die Flaschen nicht mehr kontrolliere) durchgehalten, war gegen Ende der Zeit entspannt und sehr aufmerksam) und immer wenn ich gesagt habe, dass das wohl an seiner Abstinenz liegen könnte, hat er sich aufgeregt und abgestritten daß er sich sonst anders verhält.

    Dann waren wir mit Freunden brunchen, er kam später dazu und hat dann einfach ein Glas Sekt hingestellt bekommen und hat schon angesetzt es zu trinken.

    Auf die Frage zu unsere Abmachung meinte er, ein Glas Sekt wäre doch nichts und er dachte, ich hätte es ihm hingestellt🙄🙄🙄

    Ich kann es einfach nicht fassen, dass er immer wieder versucht,mich für so dumm zu verkaufen, obwohl er ziemlich schlau ist.

    Es ist so offensichtlich und trotzdem kann er es nicht zugeben…

    Seit dieser Sektgeschichte haben wir wieder übelst Streit und ich denke, er trinkt auch wieder.

    Glasige Augen, plötzlich gute Laune etc

    Ein riesiges Problem ist auch , das wirklich alle unsere Bekannten und Verwandten auch gerne und auch teils richtig viel trinken.

    Der Umgang in Deutschland mit Alkohol trägt dermaßen dazu bei, dass es so viele Alkoholkranke gibt, das ärgert mich auch unheimlich.

    Man wird ja eher belächelt, wenn man mal nichts trinken will, als wenn man zuviel trinken würde.

    Danke für deine Antwort.

    Ja, Du hast recht, schön, war es nie, zumindest nie dauerhaft, immer höchstens für einen Tag oder nur einen halben, ich denke, er hat sich manchmal geöffnet und war liebevoll, um mich bei der Stange zu halten.

    Das kann er sehr gut, ab und zu tut er sehr anhänglich, behauptet, er sei auf mich geprägt, er wolle keine andere mehr.

    Deshalb nur habe ich es so lange ausgehalten.

    Unsere Beziehung ist ein ständiges Auf und Ab…

    Ich bin gefühlsmäßig da irgendwie drin gefangen und habe immernoch die Hoffnung, das alles auf Dauer schön werden könnteX/

    Ich komme mir schon total verkorkst vor:rolleyes:

    Das klingt nicht nach einer schönen Beziehung. Du sagtest es wäre anders wenn er nicht so viel trinken würde, aber du kennst ihn ja nur so.
    Er leugnet sein Problem und möchte nicht aufhören zu trinken. Also wird es nicht besser werden sondern eher schlimmer. Versuche nicht mehr seinen Konsum zu überwachen und ängstlich zu beobachten, sondern schau was du für dich tun kannst. Du sprichst schon von Trennung. Was hält dich - außer der vagen Hoffnung darauf, dass es so schön wird wie es nie war, aber wie du es dir mit 16 erträumt hast? Zeit aufzuwachen. So schmerzhaft es ist.

    Hallo, habe mich entschlossen, mich hier anzumelden, da ich schon einige Zeit hier mitgelesen habe, und dabei immer wieder vieles wiedererkannt habe.

    Mein Mann trinkt gerne und manchmal auch recht viel.

    Ich kenne ihn, seitdem ich 16 bin und bei mir war es damals Liebe auf den ersten Blick.

    Wir waren allerdings immer nur befreundet, da ich mich nie getraut habe, ihn darauf anzusprechen.

    Bei uns in der Clique wurde schon immer viel getrunken.

    Teilweise in den Freistunden und natürlich auf Partys.

    Mittlerweile sind seit dem Abi fast 30 Jahre vergangen.

    Vor 8 Jahren hab ich für ihn meinen damaligen Mann und den Vater meiner beiden Kinder verlassen.

    Ich konnte ihn nie vergessen.

    Ich hatte vor der Trennung einige Schicksalsschläge. Der schlimmste war der meines depressiven Vaters.

    Ich hatte wohl das Bedürfnis, wieder die Leichtigkeit meiner Jugend zu empfinden, auf jeden Fall, dachte ich, dass dieser Mann die Lösung meiner Probleme sein wird.

    Mittlerweile weiß ich, dass man seine Probleme selbst lösen muss und dass das kein Partner für einen übernehmen kann…

    Nun, die Beziehung ging da weiter, wo wir früher aufgehört hatte, nämlich gerne mal hier und da ein Gläschen bzw. eine Flasche Wein oder auch mal ein oder zwei leckere Cocktails.

    Unsere regelmäßigen Streits gingen durch die Decke, von Gläser zerbrechen bis übelste Beschimpfungen, es war alles dabei, von beiden Seiten.

    Ich habe mit der Zeit immer weniger getrunken und das auch problemlos geschafft und ich habe versucht , sein Trinkverhalten auch zu kontrollieren , um die schlimmen Streits und Eskalationen zu vermeiden.

    Das ging natürlich schief und er begann heimlich zu trinken.

    Und mich anzulügen, wenn ich ihn darauf angesprochen habe.

    In der Garage habe ich dann immer mal wieder leere Weinflaschen entdeckt und die Schnapsflaschen aus der Cocktailbar wurden auch auf wundersame Weise immer leerer.

    Wir haben uns dann irgendwann und irgendwie, nach unzähligen Streits geeinigt, dass er nur noch am Wochenende trinkt und dann gemäßigt.

    Das hat oft geklappt, und immer öfter nicht.

    Mein Angstradar ging immer an, wenn er bei Freunden immer noch und noch ein Glas genommen hat.

    Und am nächsten Tag war er dann meist aggressiv, schlecht gelaunt wenn ich keine Lust auf Sex hatte und schnell gereizt, wenn er sich eingeengt oder bevormundet gefühlt hat.

    Ich muss sagen, er war all die Jahre, bevor wir zusammenkamen , ungebunden und frei, ohne jegliche Verantwortung in seinem Leben, er hat sogar noch bei seinen Eltern im Haus gewohnt.

    Das fand er nie schlimm, da sie ja separate Eingangstüren hatten….

    Blöderweise hatte ich trotz alledem nicht die Kraft, mich von ihm zu trennen und wir haben sogar geheiratet vor zwei Jahren und haben auch noch ein Haus gekauft, dass wir gemeinsam abbezahlen.

    Nun wird die Trennung immer schwerer , denn erst jetzt ist mir diese ungute Co Abhängigkeit aufgefallen und seine offensichtliche Sucht, als er wieder begonnen hat, heimlich mehr zu trinken.

    Er streitet natürlich alles ab, er hat kein Problem, er findet ein Leben ohne Alkohol eben langweilig und ein gutes Essen ohne Wein fast ungenießbar.

    Was meint ihr dazu?

    Ich beginne immer wieder zu zweifeln und ihm zu glauben, dass ich übertreibe und mir alles nur einbilde!

    Oh je, ich würde mich so gerne trennen, habe aber die Hoffnung, dass alles gut werden könnte, wenn er nur aufhören würde zu trinken, denn abstinent ist er fast der liebste Mensch, den ich kenne…;(