Beiträge von Kazik

    es gab einen massiven Hagelschauer 10-20 Meter Sicht.


    Hi R/no,

    manchmal ist Rückzug der bessere Teil der Tapferkeit. Speziell, wenn Du Deine Familie im Auto hast. Dazu kommt das ich neben Auto auch Motorrad fahre. Bei letzterem ist es Standard, dass ich bei solchen Verhältnissen rechts ran fahre. Ich bin doch nicht lebensmüde. Und ich bin auch schon mit Auto und LKW rechts ran gefahren. Bei solchen Verhältnissen verkehrt sich komplett die Lage. Heißt alle, die weiterfahren wollen, sollten dies nur unter größter Rücksichtnahme machen, speziell gegenüber denen, die diesen Wahnsinn nicht mitmachen wollen. Und nein, ich habe nie einen Porsche gefahren.;)

    Aber trotzdem gut das Du und Ihr wohlbehalten zu Hause sind.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Stef,

    Bei einer vorhandenen Sucht ist der einzige Grund für den Konsum die Sucht selbst. Das ist das Wesen der Sucht. Und das ist unwidersprochen.

    Und wie geschrieben ich rede mir jetzt nüchtern auch nichts anderes ein, weil dies eine Hintertür für die Sucht wäre.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    noch einmal Gedanken zu Sucht und Genuss.

    Alkoholiker*innen trinken Alkohol, weil sie süchtig danach sind. Dies ist der einzige Grund.

    Der Grund warum sie süchtig wurden ist, dass Alkohol eine Droge ist. Und die Sucht will den Rausch. Das Glücksversprechen der Droge.

    Rausch zeichnet sich nicht dadurch aus, dass ich vollkommen Kontrolle über mich und mein Verhalten verliere. Und auch nicht, das ich mich danach an nichts erinnern kann.

    Ich selbst konnte mich in der Zeit, in der ich abhängig getrunken habe, ob der schieren Menge und Häufigkeit nicht wirklich davon überzeugen, dass ich aus Genuss getrunken habe. Das heißt aber nicht das ich mir die Welt nicht trotzdem schön getrunken habe und mir mein Suchtgedächtnis bis zu meinem Tod erzählen wird, dass es doch so schön genussvoll war.

    Und das ist für mich jetzt nüchtern das Problem. Wenn ich jetzt noch die Überzeugung hätte, das ich wegen des Genusses getrunken habe, dann wäre das für mich sehr riskant. Denn es könnte mich zu dem Gedanken verleiten, dass ich vielleicht gar nicht abhängig bin, weil ich ja nur aus Genuss getrunken habe. Oder dazu, dass ich diesen Gedanken gleich ganz überspringe und wieder anfange zu saufen, weil es doch ein so großer "Genuss" war.

    Mir persönlich ist es jetzt nüchtern wichtig, dass ich mir keine Hintertüren lasse, die mich zum Saufen verleiten könnten. Und mir ist es auch wichtig, dass ich darüber schreibe, wenn ich es als Hintertür erkenne.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Dieses Forum und meine Trockenarbeit mithilfe dieses Forums sind mir so wichtig, dass ich mich in meinem bescheidenen Rahmen mit dafür einsetze, dass seine besondere Qualität erhalten bleibt. Das kann man "Agenda" nennen, ich nenne es einfach Anliegen oder noch besser: Herzensangelegenheit.

    Denk, was du willst, finde gut oder blöd, wen oder was du willst, aber bleibe dabei respektvoll und fair, auch und gerade gegenüber Anderstickenden.

    Wenn du dir deiner Sache so sicher bist, brauchst du doch nicht ausfallend zu werden? Dann kannst du dich doch auch ganz entspannt mit Argumenten der anderen auseinandersetzen, egal, zu welchem Thema? Auf die "Gefahr" hin, dass du durch diesen Austausch auf Gedanken kommst, die dir bisher gar nicht in den Sinn gekommen wären?

    Hi Rennschnecke,

    ich wollte Dir nur dalassen, dass ich mich in Deinen Gedanken wiederfinde und es sehr gut finde, dass Du für diese eingetreten bist.

    In den Forenregeln, so wie ich sie lese, ist festgelegt, dass kein Mensch, der sich an die Forenregeln hält, diskriminiert wird. Nicht dafür eine andere Meinung zu haben. Nicht dafür, einer anderen Gruppe anzugehören. Sei sie noch so klein.

    Für mich eine Selbstverständlichkeit.

    Die Forenregeln führen dies noch weiter aus. Und sie betonen explizit, dass dies für LGBTQ+ Menschen gilt.

    Auch dies ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Besonders vor dem Hintergrund, dass ich als Alkoholiker selbst mit Diskriminierung rechnen muss.

    Wenn eine Nutzer*in damit ein Problem hat und/oder das Diskriminieren nicht lassen will. Dann stellt sich mir die Frage, ob dies das richtige Forum für diese Person ist.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Bei mir war es die längste Zeit umgekehrt; wobei ich die lange eher unbewusste einhergehende Stimmungsaufhellung sehr wohl mit sehe.

    mmmh. Alkohol ist eine starke Droge. Und das, was ich vom ersten Schluck (vor zig Jahren) gemerkt habe, war das einsetzende Rauschgefühl. Und das habe ich genossen. Ich habe mir auch später nicht eingeredet, dass ich Alkohol aus irgendeinem anderen Grund getrunken habe. Und ich werde jetzt nüchtern auch nicht damit anfangen, den das wäre für mich eine Hintertür.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi,

    Ich ersetze das Suchtmittel durch ein neues Getränk - bei mir Tee, incl. einem positiven Ritual (Teezeremonie) und programmiere mein Belohnungssystem damit um. Tee, so zubereitet, bietet ein multisensorisches Erlebnis (Aroma, Geschmack, Ritual), das ähnliche Genussgefühle wie Alkohol hervorrufen kann, ohne die negativen Folgen.

    den Unterschied schreibst Du doch selbst.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Chewie,

    Also ich würde sagen ich konnte mein Suchthirn noch beeinflussen,ich hätte es aber schon viel früher beeinflussen müssen.

    ich als Alkoholiker kann mein Suchtgedächtnis nicht beeinflussen. Nicht jetzt und auch nicht irgendwann in Zukunft.

    Das Gute bei dem Weg und dem Mindset, die ich hier gelernt habe und weiter lerne, muss ich das auch gar nicht.

    Ich muss nur dafür sorgen, dass ich mich nicht seelisch, geistig und körperlich auf Armlänge Alkohol nähere. Egal ob ich gerade einen Streit hatte oder in meinem Leben eitel Sonnenschein ist.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Lebensmut,

    ich mache es auch kurz und direkt Du gehst einen vielfach riskanten Weg der für mich mit absoluter Sicherheit nicht funktionieren würde. Ich wäre damit heute nicht mehr abstinent. Das wäre für mich viel zu viel Kampf und darin würde ich sehr schnell keinen Sinn mehr sehen. Da mach ich mir nichts vor.

    Der Weg und das Mindset, was ich hier gelernt habe und weiter lerne, ist schlicht und simple. Ich setze alles, um das Risiko maximal zu minimieren, bei dem ich mich seelisch, geistig oder körperlich auf Armlänge Alkohol nähere. Und das ist es. Kein Kampf.

    Zu der Aufzählung, was ich oder eine Andere von Dir denken könnten. Am Ende des Tages kann Dir das völlig egal sein, denn es kommt darauf, was Du denkst und vor allem, was Du tust. Denn das ist das, was für Dich den Unterschied ausmachen wird.

    Konfrontationstherapie begleitet oder unbegleitet. Ich habe vor mehr als zwanzig Jahren eine schwere Angsterkrankung bewältigt. Dort war Konfrontationstherapie das Mittel der Wahl. Bei meiner Alkoholsucht ist Konfrontation absolut untauglich. Ich bin nach jeder Konfrontation genauso süchtig wie zuvor. Plus dass ich bei jeder Konfrontation eine hohes Risiko eingehe, doch zuzugreifen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Doc,

    das ist gar nicht mein Punkt. Ich lebe und wohne in einer deutschen Großstadt, in der ich auch geboren wurde. Ich glaube, ich habe hier noch nie ein Teehaus bewusst gesehen. Ich hätte auch Saft- oder Wasserbar schreiben können. Und auch hier treffen sich Menschen in einer Bar für soziale Kontakte irgendwo muss das Ranking ja auch ersoffen werden. Ich gehe nicht in eine Bar, ob für soziale Kontakte oder um dort einen Kaffee zu trinken, weil ich mich dann auf Armlänge Alkohol nähere. Egal was ich mir erzähle, ich werde das Risiko niemals wieder einschätzen können. Also gehe ich es nicht ein, dann muss ich nix einschätzen.

    Und das Gleiche gilt für mich Desinfektionsmittel und deren Geruch. Ich kann nicht einschätzen was das mit mir macht. Aber ich habe auch ein Tagwerk wo ich keine brauche.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Und zu Desinfektionsmittel, es ist bekannt, dass Alkoholiker*innen nahezu ausschließlich verdünnte Desinfektionsmittel trinken. Und auch wenn das jetzt hart klingt, aber ich halte es für keine gute Idee, dass Alkoholiker*innen ständig mit alkoholhaltigen Desinfektionsmittel hantieren. Da würde ich nach Alternativen suchen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Doc,

    zunächst einmal herzlich willkommen von mir und einen guten Ausstausch.

    Ich selbst habe eine komplex PTBS und in der Folge mehre teils schwere Depressionen und andere psychische Erkrankungen. Diese sind aber nicht der Grund für meine Alkoholsucht, sondern sie begünstigten nur meinen Konsum bevor ich süchtig wurde. Danach habe ich getrunken, weil ich süchtig war. Das war und ist für mich sehr wichtig, das auseinander zu halten. Deshalb habe ich mich, nachdem ich abstinent wurde auch zunächst nur darauf konzentriert stabil abstinent zu werden bevor ich mich meinen Depressionen zugewandt habe.

    Mir ist ehrlich gesagt Dein Weg aka Kochrezept noch nicht ganz klar. Bzw. das, was ich verstanden habe, klingt für mich riskant. Schreibst Du ja auch selbst. Und mir stellt sich die Frage, warum Du einen Weg gehst, von dem selbst weißt, dass er riskant ist und schon einmal zu einem Rückfall geführt hat? Und mit Verlaub die Story das Du in eine Bar(!) und dort wie ferngesteuert ein Glas Wein getrunken hast. Du bist in eine Bar gegangen, nicht in ein Teehaus.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi R/no,

    ich wünsche Dir einen schönen Urlaub mit Deiner Familie. Erhol Dich und viel Spaß beim Reiten und Goldsuchen.;) Sind da auch Seen in der Nähe? Aber das klingt sehr safe.

    Mit den Durchhängern ist das manchmal so. Es scheint vor allem im Kopf nicht immer die Sonne. Schau doch mal, wie das während und nach dem Urlaub ist. Und wenn sich das überhaupt nicht bessert, kannst Du das ja mal bei einem Arzt ansprechen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi SC,

    willkommen hier und Respekt Du bist mit der Entgiftung durch. Das ist ein Riesenschritt, der Körper und Seele viel abfordert. Deshalb jetzt erstmal ruhig Blut. Und wenn Du Dich ein wenig erholt hast, weiter in kleinen Schritten. Zu Hause alkfrei. Ärzt*in informieren und Dich mal checken lassen. Überlegen, was Du noch brauchst für Dein persönliches Hilfesystem? Kleine Schritte und dranbleiben.

    Liebe Grüße

    Kazik

    An einem Tag wie heute unterstelle ich unterbewusst jeder und jedem, dass sie oder er jetzt bestimmt saufen geht und Spaß hat und dieser Spaß für mich nie mehr möglich sein wird.

    Hi soapstar,

    mal ehrlich, wenn ich Deine Geschichte lese, war saufen doch schon lange kein Spaß mehr. Das liest sich so, dass Du Dich in einen lebensgefährlichen Zustand gesoffen hast. Und eine Gefahr für Dich und andere warst. Spaß ist was anderes. Die letzten Jahre waren bei mir auch absolut kein Spaß mehr. Da ging es mir körperlich und vor allem seelisch grenzwertig nur noch sehr schlecht.

    Ich habe als ich aufgehört zu trinken gewusst, dass ich alles, was ich bis dahin in Bezug auf Alkohol gedacht, gefühlt, gemacht und meinte zu wissen in die Tonne treten muss, damit ich überhaupt eine Chance habe. Und das meinte ich damit, dass ich mich weder positiv noch negativ mit Alkohol beschäftige. Ich muss mich auch nicht ablenken, weil Alkohol wie auch immer abgehakt ist.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi soapstar,

    cooler Name, by the way.

    Aus dem "ich darf nicht trinken" ein "ich will nicht trinken" machen, das müssen wir schaffen.

    Es wird Dich vielleicht überraschen, aber ich denke keins von beiden und muss das auch nicht.;) Ich weiß es ist eine Notwendigkeit, dass ich nicht trinke und das reicht.

    Ich weiß, wo es bei mir hinführen wird und da will ich nicht nochmal hin. Und falls ich es doch einmal "vergessen" sollte dann kann ich es bei Dir oder anderen nachlesen.;)

    Ansonsten habe ich die Grundbausteine umgesetzt. Mich im privaten und bei meinem Tagwerk entlastet. Entlastet, weil ich auch von meinen Depressionen weiß, dass zu starke dauerhafte Belastung mein Saufen begünstigt.

    Und dann kontrolliere das, was ich kontrollieren kann, ich nähere mich weder geistig, seelisch oder körperlich Alkohol auf Armeslänge. Und das konsequent. Keine Treffen, Feiern, Partys you name it. Und wenn ich mich mit Menschen aus meinem Umfeld treffe, dann ist die Vereinbarung, dass diese nicht in meiner Gegenwart konsumieren. Natürlich finden diese Treffen auch nicht an belasteten Orten statt.;)

    Darüber hinaus beschäftige ich mich weder positiv noch negativ mit Alkohol. Mein Suchtgedächtnis ignoriere ich konsequent. Und damit fahre ich seit Monaten gut, kaum Saufdruck. Und wenn, dann ist wie geschrieben sichergestellt, dass ich mich nicht auf Armeslänge zu Alkohol befinde.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Bienenliesel,

    hier mal zwei Zitate von Dir.

    Das sind nun mal Alk Themen, mit denen bin ich noch oft konfrontiert.

    Der Weg, der hier vorgestellt wird, ist Risikovermeidung. Risikovermeidung heißt, ein Risiko, bei dem Du Dich auf Armlänge Alkohol näherst, nicht einzugehen. Risikovermeidung heißt nicht zu versuchen, ein Risiko, bei dem Du Dich auf Armlänge Alkohol näherst "einzuschätzen" um es dann einzugehen. Denn eine Alkoholikerin kann dieses Risiko nicht einschätzen. Nie wieder. Für mich ist dieser Weg schlicht, simpel und ich kontrolliere etwas, was ich kontrollieren kann. Und setze mich nicht mit etwas auseinander, von dem ich weiß, dass ich es nicht kontrollieren kann. Ich gehe diesen Weg, seitdem ich hier bin und bin deshalb auch nicht mit Alkthemen konfrontiert, weil Alk für mich kein Thema mehr ist. Vielleicht probierst Du diesen Weg erst mal konsequent aus, bevor Du Dich an Kompromissen abarbeitest, die offensichtlich ein großes Risiko darstellen. Ich kann es Dir nicht versprechen, aber ich bin mir ziemlich sicher, das Dein Saufdruck dann weniger wird.

    Gerne hätte ich auch Sachen erzählt, die mich triggern, wo ich aber stark war, weil ich da stolz drauf bin. Auf jedes einzelne mal.

    Im Anschluss zu dem, was ich oben schrieb. Wenn Du den Weg gehst, der Dir hier nahegelegt wird, dann befindest Du Dich nicht auf Armlänge zu Alkohol, wenn Du getriggert wirst. Und das verhindert das Du "einfach" zugreifst. Das hast Du ja schon selbst festgestellt, Du bist getriggert in die Weinecke und hast zugegriffen.

    Zum Schluss dies ist Dein Faden, hier kannst Du so lange Du Dich an die Forenregeln hältst mitteilen wie Du möchtest. Allerdings bist Du dabei, einen risikobehafteten Weg zu gehen. Und das wird Dir weiterhin aufgezeigt werden. Auch um zu verhindern, dass es Nachahmer*innen gibt. Das gilt es zu verhindern, den Alkoholsucht ist eine sehr schwere Erkrankung, die ungestoppt zu schweren Leiden und Tod führt. Das nehmen alle hier sehr ernst.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Eva,

    ich habe vor einiger Zeit geschrieben, dass mir von Anfang meiner Abstinenz irgendwie klar war, dass ich alles, was ich vorher im Zusammenhang mit Alkohol gedacht, gefühlt, gemacht oder meinte zu wissen in die Tonne treten muss, um überhaupt eine Chance zu haben. Ich kann aus der Zeit, in der ich einen riskanten Alkoholkonsum hatte, nichts lernen. Und aus den ca. 10 Jahren in denen ich abhängig getrunken habe sowieso nichts. In der Zeit war ich süchtig und habe getrunken, weil ich musste.

    Ich habe mich dann, nachdem ich aus dem Gröbsten des Entzuges raus war, darauf konzentriert (zu)starke Belastungen vor allem in meinem Tagwerk aber auch im privaten zu beseitigen. Und das konsequent. Und darüber hinaus vermeide ich strikt jedes Risiko, wie hier geraten wird. Damit fahre ich bisher gut.

    Dass ich Belastungen beseitigen muss, wusste ich auch von meinen wiederkehrenden teils schweren Depressionen. Zu starke, dauerhafte Belastung begünstigt bei mir Depressionen. Bei der Bewältigung meiner Depressionen hatte ich auch gelernt, dass die Beschäftigung mit meiner Vergangenheit mir nicht weiterhilft. Im Gegenteil, es hält mich in der Depression. Ich konzentriere mich in einer Depression schon seit Jahrzehnten nur darauf, was ich aktiv tun kann, damit es mir ein kleines Stück besser geht. Das geht in Zeiten manchmal nicht, aber auch dann konzentriere ich mich nicht darauf "warum" es nicht geht, sondern halte es einfach aus und versuche einen Weg zu finden, dass es wieder geht. Und so halte ich auch mit der Sucht, ich beschäftige mich nicht mit Ihr, sondern darauf das ich mich nicht auf Armlänge Alkohol nähere.

    Für den Fall, dass das, was ich hier schreibe, so verstanden wird, dass ich gegen Therapien bin. Dem ist nicht so, auch ich habe Therapien gemacht. Aber ich habe für mich gelernt, dass eine Therapie mir am meisten hilft, wenn sie sich auf das Hier und Jetzt konzentriert, auf das, was ich jetzt tun kann, damit es mir besser geht.

    Liebe Grüße

    Kazik