Beiträge von KaDett

    Dann ist es natürlich auch nicht schwer Stärke zu zeigen und Klartext zu reden

    Meine Erziehung spielt da ja eine Rolle.

    Wenn die Ausgangslage anders ist, ist es wahrscheinlich alles andere als leicht.

    Da hast du Recht. Aber die Augen zu verschließen und den Kopf in den Sand zu stecken helfen nicht weiter. Dann fühlt sich der Junge in seinem Verhalten bestärkt.

    Mut zusprechen

    Es ist ja nötig, dass sich etwas ändert. Dazu ist eben Mut erforderlich, dies anzupacken.

    Das wollte ich mit meinem Beitrag mitteilen.

    Es gab ja einige Vorschläge. Und es trifft hier Hartmuts Spruch sehr zu. Tun muss man tun. 💪🏻

    Dazu ist Einfühlungsvermögen und Diplomatie und natürlich auch Liebe nötig um die richtigen Wort zu finden.

    Da wünsche ich ein gutes Gespür und gutes Gelingen.

    Hallo Kadett,
    ich fand es „verwirrend“, da ich Schmidtty bisher so gelesen habe, dass sie eben genau dieses Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, das Du offenbar hast, nicht hat.
    Und dann zu sagen, „was Sache ist und wo es lang geht“ ist dann vermutlich eben nicht möglich 🤷‍♀️ Und das, so habe ich es verstanden, ist eben das Problem, vor dem Schmidtty steht.

    LG Sue

    Ich verstehe was du meinst.

    Aber manchmal muss man einfach Stärke an den Tag legen. Der Sohn ist ja schon groß und so ein Verhalten seiner Mutter gegenüber wäre für mich ein No Go. Ich würde mit dem jungen Mann Klartext reden. Und ich wollte Mut machen, Stärke und Selbstvertrauen zu entwickeln und dem Sohn anders gegenüber zu treten.

    Jemandem, der wenig Stärke hat, trotzdem Mut zu machen, sie zu entwickeln. So war mein Gedanke.

    Keiner meiner Söhne käme auf die Idee so mit mir umzugehen. Das wünsche ich Schmidtty auch. Dafür braucht sie Mut, Stärke, Selbstvertrauen. Das kann man aufbauen.

    muss aufpassen, dass ich durch den ganzen Frust nicht in eine Abwärtsspirale gerate. Irgendwie schaffe ich es nicht, mein Makel zu akzeptieren und wieder erhobenen Hauptes durch die Welt zu stiefeln.

    Schmidtty, ich habe in deinem Faden noch nicht so viel gelesen, aber dies hier ist mir ins Auge gestochen.

    Ich habe für mich eins gelernt, nämlich dass durch Alk nicht besser oder einfacher wird. Nur mit klarem Kopf kann ich überlegen was und wie ich etwas in Angriff nehme.

    Vielleicht braucht dein Sohn gerade jetzt eine starke Mutter, die nüchtern ist und sagt was Sache ist und wo es lang geht.

    Mit erhobenem Hauptes durch die Welt zu stiefeln, gelingt mir am Besten mit Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

    Denn das sollte wirklich nur jemand machen, die/der es sich leisten kann.

    Das visualisieren fand ich für mich gerade wirklich gut. Und ich fühle mich glücklich was alkoholfreies trinken zu können. Das Glas Wein fand ich abstoßen und kein Objekt der Begierde 😊

    ich glaube, das wäre mir bis auf weiteres ein zu heikles Experiment

    Das hätte ich vor paar Monaten auch nicht gekonnt.

    Hat sich angefühlt als wenn ich ein Glas Milch visualisiere. Eklig. Ich trinke nie Milch weil ich laktose intolerant bin. Der Gedanke war einfach bäh. Der Gedanke bei Wein ist so wie bei Milch. Einfach nur Igitt.

    Du schreibst mittlerweile anders als zu Anfang deines Fadens.Kann das sein? Ist nur meine Meinung!

    Das ist auch meine Meinung und ich habe das dem Lebenkünster gestern auch schon geschrieben. Mir ist das auch aufgefallen. Ich kann da aus fast jedem Beitrag was für mich mitnehmen.

    Manchmal mache ich mir tatsächlich einen Spaß draus, wenn ich mich mit einem Freund unterhalte, der dazu ein Glas Wein trinkt. Würde ich das Gefühl mögen?

    Ich habe mir das gerade gedanklich mal visualisiert. Und weißt du was, ich würde es nicht mehr wollen, weder den Geschmack noch das Gefühl. Ich fand das Gas Wein sogar abstoßend und habe mir stattdessen vorgestellt, dass ich ein Fanta trinke und wie gut ich mich dabei fühle.

    Und das mit dem Selbstläufer, so soll das bei mir auch sein, aber mit den Vorsichtsmaßnahmen.

    Wieder gut geschrieben 👍

    Manno Lebenskünstler, du schreibst wieder mega. Irgendwie anders in letzter Zeit finde ich.

    das Bittere. Ein Langzeittrockener, der wieder anfängt, ist ja kein Anfänger.

    Ich habe mir da auch tagelang den Kopf drüber zerbrochen. Nach so vielen Jahren, das ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

    ich glaube das passiert nicht so aus Versehen.

    das kann ich mir auch nicht vorstellen

    Und der Punkt, um wirklich wieder aufzuhören, muss wieder gefunden werden, da braucht es aber wieder so was wie einen Tiefpunkt. Findet nicht jeder.

    Das stelle ich mir horror mäßig vor. Weiß nicht ob ich das könnte, deshalb werde ich es auch nicht testen.

    Sicher ist, ohne Alkohol bin ich sicher, Punkt Aus Ende. Wenn ich nicht anfange, muss ich nicht aufhören.

    So denke ich auch. Warum sollte ich mir jetzt wo ich abstinent bin, so einen Stress nochmal antun? Lieber genieße ich mein nüchternes Lund meinen klaren Kopf.

    Es ist für mich ein bisschen wie beim Katastrophenschutz. Ein Rückfall wäre ja meine persönliche Katastrophe. Denn ob ich den Ausgang noch mal finden würde, wer weiss das schon.

    Das ist ein guter Vergleich. Merke ich mir. Katastrophenschutz ist sehr treffend.😀


    Das ist keine Spekulation, manche reden da ja offen drüber. Da kann man sich im Sinne der Selbsthilfe schon was rausziehen.

    Katatrophenschutz muss in Übung bleiben. Wenn die Feuerwehr erst übt, wenns brennt, kannst Du Dir ja vorstellen.
    Ich halte mir das lieber im Bewusstsein, dann kanns mich nicht so sehr überraschen.

    Ich bleibe bei der Rückfallprohylaxe, dafür habe ich meine Arroganz, dass ich das nicht brauche, weil es ja so locker läuft, längst abgelegt. So lange ich nämlich nicht wieder anfange, bleibt es verhältnismässig locker. Selbst wenns mal schwierig wird, wieder aufhören ist schwieriger, nach Allem, was ich bisher gesehen habe. Zumindest bei mir gehe ich davon aus, ich bleibe lieber trocken.

    Absolut richtig und genauso mache ich es auch.

    Danke Lebenskünstler 🙋‍♀️

    Ich verstehe was du meinst, habe das auch alles verfolgt und habe mir Gedanken gemacht. Auch Gedanken, dass mir das nicht passiert.

    Du hast auf jeden Fall super Beiträge dort gelassen. Da konnte ich mir für mich was mitnehmen. Also dickes Lob an dich. ✌️

    Ach und wenn ich schon dabei bin, wie gehts Dir denn, KaDett?

    Soweit gut. Heute sind es 333 Tage nüchtern 😄 Geht langsam aber sicher Richtung 1 Jahr.

    Letzte Woche gab es einen Todesfall, an dem ich zu knabbern hatte.

    Und mich beschäftigt dieser Rückfall von Aberwitz.

    Überdenke da die Stabilität meiner eigenen Abstinenz.

    Mir ging es am Anfang auch mal so. War am Rhein unterwegs und überall standen Weingläser auf dem Tisch. Das hat mich massiv getriggert und zuhause dann war Suchtdruck.

    Ich bin dann die ersten Monate nirgendwo hin. Später dann in kleine Schritten begonnen. In ausländischen Restaurants, gibt’s oft mals keinen Alk, da war ich dann und habe selbstgemachte Limonaden getrunken. Dann Eisdielen, später Cafés und Restaurants.

    Das hat gut funktioniert.