Schmidtty - Endlich weg vom Alkohol

  • Hallo Schmidtty,

    ich hab mir deinen Faden noch nicht durch gelesen. Diese Art von Umgang ist schon heftig. Ich weiß nicht was bei euch vorgefallen ist. Grundsätzlich würde ich sagen, dass so eine Art von Kommunikation überhaupt nicht geht. Das ist einfach kein Umgang miteinander und es hört sich danach an, als hättet ihr beide keine gute Beziehung zu einander.

    Vielleicht wäre eine Mediation übers Jugendamt sinnvoll oder eine Familientherapie. Da steckt ja was hinter und oft kann Hilfe von außen gut sein und dabei helfen wieder aufeinander zuzugehen oder überhaupt erstmal das Problem erkennbar machen.

    Vielleicht ist es für dieses Alter jetzt auch erstmal gelaufen. Aber du musst dich nicht beleidigen lassen.

    „Die Guten sind die gleichen Leute wie die Bösen. Es sind alles nur Menschen, die vor sich hinleben.“

  • Hallo Schmidtty,

    was ist den daraus geworden?

    Mein Sohn hat, so glaube ich, verstanden, dass ich an seinen Schwierigkeiten nicht alleine die Schuld trage.

    Die jüngsten Unverschämtheiten hören sich für mich so an, als ob dein Sohn immer dann um sich schlägt (verbal) wenn er unter Druck steht und dann dich als Sündenbock und Ablassventil benutzt. Die Rechtfertigung war gegeben, als du noch getrunken hast. Jetzt bist du nüchtern und statt froh darüber zu sein, reagiert er noch heftiger, er kennt wohl nur diesen Weg. Es war ja einfach auf der alkoholkranken Mutter rumzutrampeln, die vor lauter schlechtem Gewissen immer nachgegeben hat.
    Dein Sohn ist 18 und voll geschäftsfähig. Er ist verantwortlich für seine Prüfungen.
    Wenn in der Nachbarswohnung plötzlich die Handwerker mit dem Bohrhammer kommen, sind die dann Schuld, dass er seine Prüfungen vermasselt? Nein, sind sie nicht, genauso wenig wie du. Aber es ist bei dir natürlich besonders einfach, dass er sich aus der Verantwortung stehlen kann.
    Solange du nicht dagegen hälst, wird er es immer weiter ausnutzen. Wenn es ihm bei dir nicht gefällt, dann muss er sich eine Alternative suchen, Bibliothek an Uni oder Schule, es gibt viele Möglichkeiten. Gib ihm die Verantwortung zurück, er hat die Wahl, wenn er für sich die Situation nicht ändert, ist es wieder seine Verantwortung, ob er durchfällt oder nicht.

    Lass es nicht weiter zu, dass er dich so behandelt. Kein Mensch auch dein Sohn hat ein Recht dazu.

    Das ist eine enorme Belastung und ich wünsche dir die Kraft, dass du deine Abstinenz schützen kannst.

    Liebe Grüsse
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • muss aufpassen, dass ich durch den ganzen Frust nicht in eine Abwärtsspirale gerate. Irgendwie schaffe ich es nicht, mein Makel zu akzeptieren und wieder erhobenen Hauptes durch die Welt zu stiefeln.

    Schmidtty, ich habe in deinem Faden noch nicht so viel gelesen, aber dies hier ist mir ins Auge gestochen.

    Ich habe für mich eins gelernt, nämlich dass durch Alk nicht besser oder einfacher wird. Nur mit klarem Kopf kann ich überlegen was und wie ich etwas in Angriff nehme.

    Vielleicht braucht dein Sohn gerade jetzt eine starke Mutter, die nüchtern ist und sagt was Sache ist und wo es lang geht.

    Mit erhobenem Hauptes durch die Welt zu stiefeln, gelingt mir am Besten mit Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

    ————

    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Vielleicht braucht dein Sohn gerade jetzt eine starke Mutter, die nüchtern ist und sagt was Sache ist und wo es lang geht.

    Mit erhobenem Hauptes durch die Welt zu stiefeln, gelingt mir am Besten mit Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

    Hallo Kadett,
    ich fand es „verwirrend“, da ich Schmidtty bisher so gelesen habe, dass sie eben genau dieses Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, das Du offenbar hast, nicht hat.
    Und dann zu sagen, „was Sache ist und wo es lang geht“ ist dann vermutlich eben nicht möglich 🤷‍♀️ Und das, so habe ich es verstanden, ist eben das Problem, vor dem Schmidtty steht.

    LG Sue

    You will bloom if you take the time to water yourself 🌷

  • Hallo Kadett,
    ich fand es „verwirrend“, da ich Schmidtty bisher so gelesen habe, dass sie eben genau dieses Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, das Du offenbar hast, nicht hat.
    Und dann zu sagen, „was Sache ist und wo es lang geht“ ist dann vermutlich eben nicht möglich 🤷‍♀️ Und das, so habe ich es verstanden, ist eben das Problem, vor dem Schmidtty steht.

    LG Sue

    Ich verstehe was du meinst.

    Aber manchmal muss man einfach Stärke an den Tag legen. Der Sohn ist ja schon groß und so ein Verhalten seiner Mutter gegenüber wäre für mich ein No Go. Ich würde mit dem jungen Mann Klartext reden. Und ich wollte Mut machen, Stärke und Selbstvertrauen zu entwickeln und dem Sohn anders gegenüber zu treten.

    Jemandem, der wenig Stärke hat, trotzdem Mut zu machen, sie zu entwickeln. So war mein Gedanke.

    Keiner meiner Söhne käme auf die Idee so mit mir umzugehen. Das wünsche ich Schmidtty auch. Dafür braucht sie Mut, Stärke, Selbstvertrauen. Das kann man aufbauen.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Keiner meiner Söhne käme auf die Idee so mit mir umzugehen

    Dann ist es natürlich auch nicht schwer Stärke zu zeigen und Klartext zu reden 😉

    Wenn die Ausgangslage anders ist, ist es wahrscheinlich alles andere als leicht.

    Aber klar - Mut zusprechen ist eine nette Geste.

    You will bloom if you take the time to water yourself 🌷

  • Dann ist es natürlich auch nicht schwer Stärke zu zeigen und Klartext zu reden

    Meine Erziehung spielt da ja eine Rolle.

    Wenn die Ausgangslage anders ist, ist es wahrscheinlich alles andere als leicht.

    Da hast du Recht. Aber die Augen zu verschließen und den Kopf in den Sand zu stecken helfen nicht weiter. Dann fühlt sich der Junge in seinem Verhalten bestärkt.

    Mut zusprechen

    Es ist ja nötig, dass sich etwas ändert. Dazu ist eben Mut erforderlich, dies anzupacken.

    Das wollte ich mit meinem Beitrag mitteilen.

    Es gab ja einige Vorschläge. Und es trifft hier Hartmuts Spruch sehr zu. Tun muss man tun. 💪🏻

    Dazu ist Einfühlungsvermögen und Diplomatie und natürlich auch Liebe nötig um die richtigen Wort zu finden.

    Da wünsche ich ein gutes Gespür und gutes Gelingen.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Jetzt schmeißt mich mein Sohn hochkant aus der Wohnung raus. Meine Anwesenheit sei toxisch, da könne er nicht für sein Abi lernen und ich sei schuld, wenn er durchfällt. Mit übelsten Beschimpfungen werde ich tituliert. Verschwinden muss ich. Nichts kann ich richtig. Ich habe mir alle Gehirnzellen, die ich jemals besessen habe, weggesoffen, sagt er. Ich sei zu verlangsamt. Zu fett noch dazu.

    Ehrlich? Das alles sind Dinge, die er gerne in seiner eigenen Wohnung veranstalten kann.

    Wenn ihm deine Anwesenheit toxisch ist, er wegen dir nicht für sein Abi lernen kann und durch die Prüfungen rasselt, dann ist das erstmal überhaupt nicht dein Problem, deine Schuld schon mal gar nicht.

    Und wieviele Gehirnzellen du weggesoffen hast, wie langsam du unterwegs bist und wie deine Figur ist, geht dem jungen Mann ja mal gar nüscht an.
    Ehrlich, ich habe das gelesen und bin fassungslos.

    Schmidtty, ganz ehrlich, du leistest so großartiges, dass du nüchtern geworden bist und das so super auch lebst. Niemand hat das Recht, dich so zu behandeln.

    Du wirst deinen Sohn nicht ändern.
    Und je mehr du dir gefallen lässt, desto mehr eskaliert das. Da sind Grenzen überschritten worden und das wird nicht aufhören, wenn du dir das weiter gefallen lässt.


    Und wenn es nicht mehr zusammen geht, geht es getrennt weiter. Das tut natürlich genauso weh, gibt dir aber die Chance auf inneren Frieden. Die Nüchterheit braucht inneren Frieden.

    Du sollst ausziehen? Heißt, er will nicht ausziehen….
    Ich wäre da völlig schmerzfrei….neue Wohnung suchen, alte Wohnung kündigen, ausziehen. Unterhalt überweisen. Fertig.
    Du hast ihm das Leben geschenkt, das verpflichtet dich aber zu nichts.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo Schmidtty,

    du kannst Dich wegducken oder zum Angriff übergehen. Du könntest ihm vorschlagen in eine WG zu ziehen. Da kann er ruhig mit Kollegen lernen und das ist auch nicht mehr toxisch.

    Ich weiss nicht wie das finanziell läuft bei euch, aber ich würde bis dahin erstmal den Geldhahn so weit wie möglich abdrehen. Wäschewaschen, kochen, putzen... fällt alles flach. Einkaufen tust Du nur noch für Deine Bedürfnisse.

    Selbstredend würde natürlich, immer wenn der Herr gedenkt zu ruhen, der Staubsauger angehen. Und das Euer WLAN-Kennwort sich alle paar Tage ändert ist natürlich technisch bedingt :mrgreen::wink: und da kannst Du mal gaaanix für:mrgreen:.

    Das klingt für mich wie ein "durchs Abi rasseln " mit Ansage, und dafür muss ein Schuldiger her. Raus mit Ihm, aber schnell.

    Wie gestaltet ihr denn jetzt in Eurer "Un-Zweck-Gemeinschaft" die Osterfeiertage?

    lG WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Guten Morgen Schmidtty,

    Ich weiss nicht wie das finanziell läuft bei euch, aber ich würde bis dahin erstmal den Geldhahn so weit wie möglich abdrehen. Wäschewaschen, kochen, putzen... fällt alles flach. Einkaufen tust Du nur noch für Deine Bedürfnisse.

    Das sind gute Tipps. Es geht darum, dass er merkt, in welcher Position er ist.

    Ich habe schon öfters erlebt, dass Dinge, die ich getan habe, erst gesehen wurden, nachdem ich sie nicht mehr gemacht habe.

    Du könntest z. B. Beispiel auswärts essen und nichts für den Kühlschrank kaufen. Auf Anfrage. "Nach Deinen Worten war ich zu enttäuscht, um einkaufen zu gehen." Du kannst Dich einfach zu nichts mehr aufraffen, nachdem er so mit Dir umspringt. ;)

    Selbstredend würde natürlich, immer wenn der Herr gedenkt zu ruhen, der Staubsauger angehen. Und das Euer WLAN-Kennwort sich alle paar Tage ändert ist natürlich technisch bedingt :mrgreen: :wink: und da kannst Du mal gaaanix für

    Das wäre eine Möglichkeit, wenn Du auf Krawall gebürstet bist. Ich vermute aber, dass das nicht so Dein Ding ist.

    Den Tipp kann ich aber gut nachvollziehen. Weil ich, wenn ich das bei Dir lese, auch den starken Drang verspüre, mit ihm auf Konfrontation zu gehen.

    Denn, um es noch mal klar auszudrücken. Es ist eine absolute Unverschämtheit, was er da abzieht.

    Da Dein Mann Dich nicht unterstützt, solltest Du irgendwie selbst anfangen Dich zu wehren. Eine Art "Streik", durch das herunterfahren, Deiner Tätigkeiten bietet sich da gut an.

    Außerdem entlastet Dich das ganze ja wirklich. Zu viel Stress kann sich negativ auf die Abstinenz auswirken. Es ist wichtig, dass Du an Dich denkst.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Einige junge Leute fordern durch so ein Verhalten, Regeln und Grenzen. Das wird er so lange machen bis du sie ihm setzt.

    Übrigens hab ich vor ca. 4 Jahren tatsächlich aufgehört seine Wäsche zu waschen, wir hatten da auch Streit. Er macht das alles alleine und wenn ich’s einmal doch mache, freut er sich und bedankt sich. Er ist jetzt 18.

    Auch das tägliche Essen kochen hörte plötzlich auf. Da waren die Augen groß.

    Und er bemerkte was ich alles machte und er einfach für Selbstverständlich hielt.

    Das kann für dich eine Möglichkeit werden ohne groß rumzudiskitieren. Das muss er dann alleine checken.

  • Ihr habt alle absolut recht. So kann das auf keinen Fall weitergehen. Ich habe auch aufgehört, ihm zu jeder Tages- und Nachtzeit Essen zu machen. Nun beschuldigt er mich, ihn verhungern zu lassen….Die Wäsche wasche ich auch seit Kurzem nicht mehr….Jetzt werde ich angepflaumt, was ich denn überhaupt noch machen würde….da ich in seinen Augen aber sowieso verloren habe, kann mir das im Grunde egal sein.

    Ich hoffe, er schafft sein Abi und zieht dann so schnell wie möglich aus, dh. in diesem Sommer. Wir brauchen unbedingt Abstand.

  • Wann sind denn seine Prüfungen?

    Ich verstehe, dass du jetzt kein Riesenfass aufmachen willst, um die nicht zu gefährden.

    So solltest du trotzdem nicht mit dir umspringen lassen. Hat er ein eigenes Zimmer?

    Das ist deine Wohnung und er ist für sein Abi selbst verantwortlich, das kannst du ihm klar sagen.

    Lass dich bitte auf keinen Fall aus der Wohnung werfen, das geht wirklich gar nicht. Wenn er dich blöd anmacht, brauchst du dir das nicht anzuhören, geh in dein Schlafzimmer oder ins Bad. Am besten reagierst du gar nicht drauf und fang nicht an dich zu erklären, rechtfertigen oder diskutieren.

    Und leg dir schon mal Schritte zurecht, was du tun kannst, sobald die letzte Prüfung gelaufen ist.

  • Jetzt werde ich angepflaumt, was ich denn überhaupt noch machen würde….

    Da kannst du einfach sagen, so lange du so mit mir redest/ umgehst, mache ich gar nichts für dich. Fertig und Ende der Diskussion.

    Essen einkaufen kannst du ja machen und ihm dann freundlich sagen, er weiß ja, wo der Kühlschrank steht.

  • Da kannst du einfach sagen, so lange du so mit mir redest/ umgehst, mache ich gar nichts für dich. Fertig und Ende der Diskussion.

    Wurde ja jetzt alles gesagt.Lass dich nicht auf lange Diskussionen ein.Einfach mal das Rundum-Sorglos-Mamapaket schleifen lassen.Nicht provozieren lassen. Ruhig bleiben. Das ist möglicherweise nicht einfach.Aber bei soviel Respektlosigkeit? Das brauchst du dir nicht gefallen lassen.

  • Liebe Schmidtty, jemand von der Moderation nimmt sich bestimmt Deines Namens bald an. Aber ich denke mir gerade: falls er wirklich mitliest, liest er auch, was hier alle von seinem Verhalten Dir ggü. halten. Das könnte ihn auch zur Reflektion bringen. Was befürchtest Du?

  • Guten Morgen Schmidtty,

    ich bin Co-Mama von 2 Teenagern. Ich möchte dir an dieser Stelle einmal meine Gedanken zu deiner Situation von der anderen Seite übermitteln.

    Ich bin seit der stationären Reha im Sommer 2023 trocken und mein Sohn ist volljährig, ja. Er macht mich allerdings immer noch für alles verantwortlich, was irgendwie schiefgegangen ist.

    Ich glaube, dass da bei deinem Sohn noch ganz viele offene Wunden sind aus deiner nassen Zeit. Habt ihr hierüber wirklich irgendwann einmal ernsthaft, ehrlich und offen konstruktiv gesprochen? Das klingt für mich nach ganz viel Wut und Trauer bei deinem Sohn.

    Die Zeit ist dein Verbündeter.Dein Sohn gewöhnt sich langsam an die "neue Mama "

    Das glaube ich auch. Trotzdem kann und darf es so nicht weitergehen. Keinen Tag länger. Das ist genauso toxisch für dich, wie für ihn.

    Jetzt schmeißt mich mein Sohn hochkant aus der Wohnung raus. Meine Anwesenheit sei toxisch, da könne er nicht für sein Abi lernen und ich sei schuld, wenn er durchfällt. Mit übelsten Beschimpfungen werde ich tituliert. Verschwinden muss ich.

    Das ist respektlos. Da musst du eine klare Grenze setzen. Meine Große ist 17 und oft sehr wütend auf ihren trinkenden Vater. Trotzdem sage ich ihr immer wieder(und das gilt auch für andere Menschen im Leben, mit denen man ein Problem hat) man darf nicht respektlos sein. Man darf wütend sein und traurig, aber niemals respektlos. Wenn man selbst mit Respekt behandelt werden möchte, dann nur so. Das solltest du vorleben und vorgeben.

    Natürlich habe ich auch immer ein schlechtes Gewissen wegen meiner Sucht

    Das ist nachvollziehbar und das spürt er. An der Stelle bist du verwundbar und das nutzt er aus um seinen Schmerz zurück zu geben. Wenn du da nicht eine klare Ansage machst, dann wird sich das nie ändern und du hast deinen Sohn verloren.

    Vielleicht braucht dein Sohn gerade jetzt eine starke Mutter, die nüchtern ist und sagt was Sache ist und wo es lang geht.

    Das braucht er. Er muss wieder darauf vertrauen können, dass da jemand ist, der sagt wo es langgeht.

    Nun beschuldigt er mich, ihn verhungern zu lassen….Die Wäsche wasche ich auch seit Kurzem nicht mehr….Jetzt werde ich angepflaumt, was ich denn überhaupt noch machen würde…

    Das ist der Trotz eines kleinen verletzten Kindes, was da vor dir steht.

    Meine Abschlussgedanke dazu: Ich vermisse hier an erster Stelle die Liebe. Kinder brauchen das Gefühl einer stabilen und bedingungslosen Liebe. Damit würde ich jeden Satz anfangen.
    Mein lieber Sohn, ich liebe dich über alles, auch wenn ich es dir nicht immer gezeigt habe oder wegen meine Krankheit nicht in der Lage war dich wahrzunehmen. Nun bin ich schon lange trocken und habe genug für meine Fehler gebüßt. Wenn du dazu noch redebedarf hat, dass setzen wir uns hin und tun das. Ansonsten ist das Thema für mich abgeschlossen. Aus meiner Sicht stressen dich deine Abiprüfungen. Das kann Ich nachvollziehen, aber das ist dein Problem , auch wenn du durchfällst. Da bin weder ich schuld dran, noch irgendwelche Störgeräusche. Ab sofort weht hier ein anderer Wind. Du bist volljährig, also benimm dich auch so. Das ist hier kein Hotel und du begegnest mir gefälligst mit Respekt. Wir geben dir die Möglichkeit, dein Abi zu machen. Du darfst auch gerne arbeiten gehen und ausziehen. Also entweder legst du dein unverschämtes Verhalten ab, oder du gehst deinen Weg eines Erwachsenen. Du suchst dir einen Job, eine eigene Wohnung und versorgst dich selber. Bis dahin bist du hier Gast und zwar nicht in einem Hotel, denn du leistest nichts dafür. Entweder wir arrangieren uns und klären die Differenzen oder wir gehen getrennte Wege. Egal wie du dich entscheidest, ich werde immer ein offenes Ohr für dich haben und dich immer lieben. Aber du hast kein Recht so mit Mitmenschen umzugehen.

    Alles Gute Schmidtty

  • Sehe ich anders. Das Forum soll doch der SELBSThilfe dienen, Opalia, und ein Schutzraum für die Mitglieder sein. Deswegen wird doch auch immer geraten, die Gegenspieler im Suchtsystem nicht darauf hinzuweisen.

    Ich frage mich eher, Schmidtty, wieso Du diesen Verdacht hast. Benutzt Ihr z. B. gemeinsam ein Tablet, wo er den Browserverlauf sehen kann?

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