Beiträge von KaDett

    Paul, danke für das Teilen deiner Geschichte. Ich habe mich in einigen Punkten wieder erkannt. Ich freue mich sehr für dich, dass du schon 1,5 Jahre ein trockenes Leben führst und ich gratuliere dir herzlich. 🎊🎈

    ich wurde heute notoperiert.

    Oh hoffe es geht dir einigermaßen gut. Wünsche dir gute Genesung.

    Ich habe da schon Angst als "Mensch zweiter Klasse" herabgestuft zu werden.

    Du bist ganz sicher kein Mensch zweiter Klasse.

    Aber bis jetzt sind meine Erfahrungen nicht negativ. Mehrmals hat man mir sogar gratuliert.

    Mir sind auch schon echt tolle Antworten gegeben worden. Eine Apothekerin, wo ich extra betont hatte, dass ich keine Tropfen mit Alk nehmen kann, weil ich trockene Alkoholikerin bin, sagte, dass ihr Bruder auch trockener Alkoholiker ist und dass wir Helden sind.

    Das war ziemlich am Anfang meiner Abstinenz, aber die Worte dieser Apothekerin habe ich nie vergessen und sie haben mich immer motiviert.

    Erhol dich gut, und gute Besserung 🍀💐🌷🌸

    Meinungen?

    Ich habe es heute getestet. Seit heute morgen bis jetzt hatte ich weder das Handy in der Hand, noch die Smartwatch am Arm, noch mit dem Ipad gesurft. WOW was für ein Zeitgewinn. Und ich bin viel ausgeglichener und entspannter.

    Ich werde einiges verändern und die Zeiten mit Handy und Ipad drastisch kürzen. Und ich werde öfter meine normalen Armbanduhren wieder anziehen. Das ist eine echte Bereicherung und ich verpasse ganz bestimmt nix.

    Whitewolf danke 🙏

    Ich habe mein Handy immer auf lautlos, trage aber eine Smartwatch und bekomme alles angezeigt. Mit dem Ipad bin ich viel hier im Forum, auch mal in Youtube. Meistens mache ich das nebenbei. Kein Wunder wenn ich mich gestresst fühle.

    Die Zeiten zu reduzieren, wäre ein echter Zeitgewinn. Ich nehme mir das öfter vor, setze es aber nicht wirklich um. Es wird Zeit …. Zeit für mich.

    Danke Whitewolf fürs Anstubsen. 👍

    Wie schön und positiv du dich anhörst, wirkt richtig ansteckend 🦋🌸

    Ich bin gerade leider erkältet, aber ansonsten ist bei mir auch alles im grünen Bereich. Meine Abstinenz ist für mich selbstverständlich und normal geworden. Das fühlt sich gut an. Achtsam bin und bleibe ich natürlich, aber es ist einfacher geworden. Ich genieße es sehr nix mehr trinken zu müssen.

    Dir wünsche ich weiterhin alles Liebe und einen wunderschönen Frühling 🌷wir lesen uns 🙋‍♀️

    Ich habe das große Glück in einem alkoholfreien Umfeld zu leben. Auch ist es normal geworden, dass bei mir zu Feiern kein Alk angeboten wird. Ich war die, die immer getrunken hat. Nun bin ich die, die nichts mehr trinkt. Vom Umfeld hat sich bei mir nicht viel geändert, aber in meinem Inneren.

    Alles nüchtern zu erleben ist eine andere Nummer, alle Gefühle und Emotionen bewusst wahrzunehmen und zuzulassen. Ich habe mich in den letzten Monaten viel mit mir selbst auseinandergesetzt. Bin auch auf einem guten Weg mit mir ins Reine zu kommen.

    Die Zeit, in der ich getrunken hatte, hat sich von selbst gefüllt, mit Dingen die ich früher gerne tun wollte, aber durch die Trinkerei hat mir die Zeit dazu gefehlt.

    Habe erst kürzlich eindeckt, dass ich Spaß am Gärtnern habe. Und ich habe noch zwei weitere Ideen was mir als Hobby gefallen könnte. Werde ich nach und nach ausprobieren.

    Zeit für was Neues.

    Etwas was mich in den letzten Tagen beschäftigt, ist, dass ich durch meine Trockenheit innerlich etwas einsam bin.

    Vielleicht fallen dir ja auch Ideen ein, was du schon immer gerne mal machen wolltest, warum nicht jetzt? In einem Verein oder einer Interessengemeinschaft lernt man ja auch neue Leute kennen und Kontakte ergeben sich. Nüchtern und mit klarem Kopf ist doch alles möglich.

    Kazik, einfach was Neues wagen und ausprobieren. So bleibt das Leben spannend 🙋‍♀️

    Wenn ich in Ruhe gelassen wurde, war das schön für mich und ich habe in Seelenruhe getrunken, evtl. sogar mehr als sonst.

    Wurde eine Diskussion oder gar Streit geführt, war ich eher ruhiger geworden, habe nicht beleidigt oder gekränkt, eher mich verteidigt oder gerechtfertigt. Und es war ein Grund danach noch mehr zu trinken. Also ein Teufelskreis. Egal wie, ich habe getrunken. Habe dann gelallt, hatte ne Fahne und bin ggf. eingeschlafen. Am nächsten Tag hatte ich massive Erinnerungslücken und wußte nichts mehr. Das hat mir sogar immer Angst gemacht.

    Es gibt nichts was mein Trinken beeinflusst hätte. Die Sucht ist stärker als alles andere.

    Ich finde es eine gute Idee, dich um dich selbst und die Kinder zu kümmern. Beraten zu lassen und mit deinen Kindern was schönes zu unternehmen. Das es euch so gut wie möglich geht. Und sie sich auf ihren Papa verlassen können.

    Es ist traurig das so zu sehen wie es ist, habe heute mal wieder bei dir reingelesen und fühle sehr mit. Es ist nicht gesagt ob es überhaupt bei deiner Frau klick macht. Das weiß niemand. Vielleicht wenn’s um die Kinder geht, dass hätte bei mir was bewegt. Aber selbst das ist ungewiss.

    Ich hatte Glück und bin froh und dankbar dafür, dass ich aus der Sucht rausgekommen bin. Meine Abstinenz ist für mich extrem kostbar und ich passe gut drauf auf. Die Rückfallquote ist sehr hoch. Aber ich will nicht mehr da landen wo ich war.

    Ich weiß nicht was ich dir wüschen soll. Stärke, Kraft und eben deinen eigenen Weg mit deinen Kindern.

    Ich lese bei dir mit.

    Ich finde es auch schade und traurig, dass du für deine Abstinenz so wenig Rücksicht und Anerkennung bekommst. Ich finde auch, dass du eine besondere Stärke an den Tag legst und trotz aller Widrigkeiten nüchtern bleibst. Tolle Leistung und großen Respekt von mir. 💪

    Also ich sag auch mal was dazu

    Topfmann, durch deine Geschichte, bin ich noch aufmerksamer geworden und habe aus deiner Erfahrung ebenfalls gelernt. Da sage ich dir mal Danke fürs Teilen. Und für deine privaten Angelegenheiten wünsche ich dir, gute Lösungen, sowie mentale Stärke und Kraft✌️🍀