Beiträge von KaDett

    Ich fahre einfach und bin dort zu 100% aufmerksam und bin jeden Tag froh wenn ich dort wieder weg bin. Ich hätte dem Mann am liebsten paar aufs Mau. gehauen. Aber lach nicht, ich sehe nicht so aus, bineher ein zierliches Persönchen 😂 aber ich kann Kampfsport unddas hätte der Depp ja nicht gewusst. Aber leider kam ich nicht aus dem Auto raus, höchstens wenn ich durchs Schiebedach geklettert wäre 🤣 Nö ist nicht lustig. Denke die Zeit heilt.

    Ich muss mir unbedingt was ausdenken, wie man sowas abreagieren kann. Vielleicht rennen bis zum umfallen oder Boxsack, oder schreien bis der Hals weh tut. Ist vielleicht gut wenn du dir da was überlegst für dich was du heute Abend noch machen kannst. Sonst bleibt das im Körper stecken. Also setz dich in dein Auto und brüll mal so laut du kannst, oder hau auf dein Kopfkissen ein bis die Federn raus kommen. schade, dass ich das nicht gemacht habe. Alles Liebe für dich 💐

    Ich habe nur selten Schnaps getrunken. Nur wenn was schlimmes passiert ist, dann 2-3. Hat auch seine Wirkung getan. Aber das ist jetzt nicht mehr drin. Dazu ist die Abstinenz viel zu kostbar. Ja ich wusste nicht wie ich diesen Schock wieder aus mir raus bekomme, wie ich das abreagieren kann. Jeden morgen fahre ich dort vorbei und halte jeden Morgen die Luft an.

    Ich fahre oft Autobahn und komme. auch oft an Unfällen vorbei. Mir geht’s wie dir. Ich fühle immer mit, wenn ich später dann im Radio höre, dass Leute mit dem Hubschrauber weg geflogen wurden, oder es Tote und Verletzte gab, dann beschäftigt mich das tagelang. Ich kann dich daher sehr gut verstehen. Aber tRinken ist keine Option, das hilft den Leuten nicht und dir schadet es. Also besorg dir Lavendeltee und ab in die Badewanne. Das mache ich immer wenn ich ko bin. Beautytime mit Gesichtsmaske und Haarkur und was das Bad so hergibt. Oder iss ne ganze Dose Eis. Das mache ich auch ab und zu. Nehme davon auch nicht zu. Aber das hilft auch. Mach’s dir gemütlich und ich drücke dich mal 🫶

    Bäääähm war es da, das Suchthirn. Du musst sofort einen Schnaps trinken. Es ist so schrecklich.
    Schlimme Geschehnisse, Gedanken, Gefühle usw. habe ich früher weggesoffen.

    Ich hatte im Dezember auch eine schlimmer Situation morgens im Berufsverkehr. Ich wurde mit meinem Auto eingeklemmt. Bekam natürlich Panik. Und Adrenalin ohne Ende. Mir sind die Tränen nur so geflossen, habe versucht irgendwie zu atmen. Als das Ding vorbei war, war mein erster Gedanke, dass ich einen Schnaps oder zwei drei trinken muss um in einen normalen Zustand zu kommen. Später hat mir jemand einen Lavendeltee gegeben. Es hat lange gedauert bis ich das verdaut hatte. Wenn ich morgens an diese Kreuzung komme, muss ich immer noch tief atmen und bekomme Puls. Aber Lavendeltee ist nun mein Beruhigungsmittel.

    Ja da werde ich dran denken. Haben die Tage ja viele Leute hier gesagt. In der Ruhe liegt die Kraft. Ruhe ist keine Stärke von mir. Habe zuviel Temperament. Ich trinke seit Neustem sogar Lavendeltee um innere Ruhe zu bekommen 🤣 Aber das stimmt schon, hier ist Geduld und Geduld und nochmal Geduld angesagt 😅 da arbeite ich dran 😊

    Das ist doch ein Unterschied wie Tag und Nacht. Hört sich positiv und zuversichtlich an. Vielleicht ist es gut, sich hier alles von der Seele zu schreiben. Ich merke das bei mir, man sortiert damit gleichzeitig seine Gedanken und durchs Feedback kommen andere neue Impulse. Wo ich früher festgesteckt habe, komme ich wieder auf andere Idee und komme aus Stagnationen wieder raus. Träge sein kann auch andere Ursachen haben, z.B. Vitaminmangel oder so. Gerade Vitamin D fehlt bei dem trüben Wetter. Komm Kazik, lass dich von mir eine bisschen anstecken. Ich habe jede Menge Energie und gebe dir gerne ne Portion ab 😀

    Wichtig ist auch, dass mein Selbstvertrauen wieder komplett da ist. Dieser Suchtdruck hat mich zwar böse getroffen, aber das ist vorbei. Jetzt bin ich wieder ich selbst. Und ich habe jede Menge Stärken, die werde ich jetzt alle nutzen. Und meine Schwächen wie z.B. Ungeduld werde ich mit meditieren und meinen Karten umwandeln. Wenigstens ein bisschen. Tanzen und Gymnastik dienen der Freude und der körperlichen Beweglichkeit und Fitness. Und Entspannung finde ich in meiner neuen Me-Time Ecke. Bin wirklich wieder mental stark und werde meine Energie einsetzen um mir Gutes zu tun. Dazu gehört eine zufriedene Abstinenz, einfach weil ich mir selbst es wert bin. Nüchternheit als Lebenseinstellung, so wie mein Titel.

    Die Vergangenheit ist vorbei, sie dient lediglich noch dazu, die Erinnerung zu behalten wo ich nicht mehr landen will.

    Ich sortiere mich neu und schüttele mich mal und gehe einfach weiter meinen Weg weiter. Euch alle hier als meine SHG weiß ich an meiner Seite. Und ich habe es ja auch geschrieben, dass ich nicht nur nehmen möchte, sondern auch was zurückgeben will. Vielleicht kann ich ja auch anderen helfen so wie mir hier geholfen wird.

    Jetzt wo ich wieder locker drauf bin, fallen mir gute trockene Ideen ein. Werde ich heute auch noch umsetzen.

    Ich werde mir kleine Spickzettel schreiben und sie überall verteilen, im Geldbeutel, im Schminktäschchen, als Lesezeichen, ins Auto und darauf steht: Trocken Denken. Damit ich immer daran erinnert bin. Vielleicht klappts und es geht mir in Fleisch und Blut über. Für die Zettelchen verwende ich schönes Papier in meiner Lieblingsfarbe. Die sind dann überall. Auch auf dem Nachttisch. Letzter Gedanke vorm Schlafen und erster Gedanke beim Aufwachen.

    Dann werde ich den Platz zuhause wo ich am meisten getrunken habe verändern. Das wird eine Me-Time Ecke. Da kommen meine Affirmationskarten hin, Bücher, Zeitschriften, Kerzen, Handcreme, Musik, Blumen und meine Tanzschuhe. Da werde ich dann auch meditieren, Musik hören, Gynastik machen und auch tanzen.

    War vorhin kurz in meinem Supermarkt, da wo das lange Alk-Regal vor der Kasse ist. Bin aber einen anderen Weg gegangen. Vorne an den 1€ Regalen vorbei und hab mich an der Schlange und den Batterien vorbei einfach in die Schlange eingereiht. Das geht auch und mache ich jetzt immer. Somit sehe ich das Alk Regal nicht mal.

    Ich bringe weiter gezielt meine Gesundheit voran. Werde Facharzt und Kontrolltermine vereinbaren. Plane eine Detoxkur und werde wieder supplementieren als Kur.

    Werde mich auch vor solchen fiesen Cravings wappnen und auf Situationen vorbereiten.

    Ich habe ja Judo gemacht, kann also fallen und abrollen. Das Suchtgedächtnis bekommt mal einen Schulterwurf verpasst 😜 Und ich brauche gar keine Angst zu haben wenn ich falle. Ich kann’s ja. Ich rolle ab und ich stehe direkt wieder.

    Da werden mir sicher noch mehr Ideen einfallen. Sowas macht mir Spaß aktiv was tun und Erfolge beobachten.

    Meine Lebensgeister sind alle wieder da und nun bin ich gedanklich nicht bereits im Rückfall sondern sehe mich glücklich und zufrieden und nüchtern. Und zwar auf gaaaanz lange Sicht. Ich wandere gemütlich meinen Weg und genieße jeden einzelnen Schritt. Meine positive und optimistische Grundeinstellung ist wieder da. Also mein Titel ist genau der Richtige. 😄

    Mir geht es wieder gut und fühle mich fit und wohl. Bin auch wieder auf der Arbeit. Sehe alles wieder entspannter und weiß jetzt wie krass Craving sein kann. Ich konzentriere mich nun wieder auf meine Trockenheitsarbeit. Meditieren bleibt fester Bestandteil in meinem Tagesablauf. Auf alle Fälle gehe ich weiter meinen Weg und nehme mir viel Zeit dafür. Unterwegs gibt’s ausgiebige Pausen.

    bei denen die nicht mehr schrieben Co's dabeiwaren. Also Menschen denen (mein) Alkoholismus das Leben zur Hölle gemacht hat. Das tut mir sehr leid. Bei uns Alkoholiker*innen bin ich leidenschaftsloser. Ich kenne die Statistik und weiß das nur ich (wir) unsere Krankheit stoppen können

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich noch keinen einzigen Beitrag eines Co gelesen habe. Wie sie unter dem Alkoholismus eines anderen leiden. Ich mag mir das gar nicht vorstellen und bewusst machen, dass ich ja auf der anderen Seite stehe und es auch bei mir Co gibt. Das würde mich dermaßen runterziehen, dass ich das einfach mir zuliebe ausblende. Vielleicht kann ich mich zu einem späteren Zeitpunkt mal darauf einlassen, aber jetzt geht das einfach nicht.

    Ich bin froh genau hier in der SHG gelandet zu sein. Da kann ich mich zu jeder Zeit mitteilen. In einer realen SHG müsste ich erst hinfahren, Parkplatz suchen, ist ein weiterer Termin, versuche dieses Jahr meine Termine zu reduzieren. Ich finde, hier in diesem Forum hat man die Möglichkeit absolut offen zu sein und die Hosen runter zu lassen. Auch selbst seiner Wahrheit schonungslos gegenüber zu stehen. Real wüßte ich nicht ob ich so ehrlich und frei über mich sprechen würde. Na ja jedem das seine, nichts unversucht lassen. Alles an Hilfe annehmen was man kriegen kann.

    Ich bin durch und durch ein Suchtmensch. Außer beim Kiffen. Komischerweise bin ich da gar nicht so. Aber Rauchen war schlimm und bin froh, dass ich das schon vor vielen Jahren aufgehört habe. Aber auch normale Sachen. Ein Mittelmaß kann ich nicht gut. Hatte mal Kaufrausch und habe mega viel Geld ausgegeben. Oder Suchtverlagerung wenn ich mal versucht habe vom Alk wegzukommen. Aber eins habe ich immer hinbekommen. Wenn ich es geschafft habe mit etwas wirklich aufzuhören z.B. Rauchen, dann habe ich es nie wieder angefangen. Immer mit dem Gedanken, dass ich es ein zweites Mal nicht mehr schaffen würde. Weil das Aufhören mich beim ersten Mal maximal gefordert hat und Nerven und Stärke von mir abverlangt hat. Deshalb werde ich auch bei meinem ersten Versuch nüchtern bleiben. Weil ich mich keinem zweiten Versuch aussetzen will und kann. Entweder oder, ganz oder gar nicht, schwarz oder weiß. Ich werde noch viel an mir arbeiten um da Entspannung rein zu bekommen. Manchmal ist mir das zu anstrengend und geht über meine Kräfte hinaus. Trotzdem traue ich mir es zu und halte an meinem ersten Mal fest. Ein Rückfall würde mich so stark aus der Bahn werfen, dass ich damit untergehen würde. Deshalb darf es einfach keinen geben. Dazu sind dann Ruhe, Geduld und Zeit gefragt. Entspannung und Gelassenheit. Auch Austausch und die Erfahrung von anderen. Bin gerade dabei die Anspannung durch Freude zu ersetzen. Ich spüre wie sich Freude einschleicht. Meinen Weg mit anderen Augen zu sehen und neugierig zu sein was sich wie entwickelt. Motivation ist ebenfalls für mich sehr wichtig. Gestern war sie mal eine Weile kurz fast ganz weg. Konnte sie aber wieder zurückholen.