Beiträge von KaDett

    Jedoch gebe ich auch noch zu bedenken, dass man im Eifer des Gefechts nicht vergessen sollte, dass es hier in diesem Bereich öffentlich ist und der Wiedererkennungswert, je genauer ich schreibe, hoch ist.

    Wenn du damit kein Problem hast, ist alles in Ordnung.

    Da achte ich drauf. Hartmut dich habe ich nicht gemeint. Du bremst mich nicht aus. Ich weiß auch, dass ich Moderatoren sehr viel lesen und schreiben müsst. Das ist eine mega tolle Leistung. Ich bewundere euch dafür.

    Muss dir egal sein

    Mir ist vieles nicht egal. Ich verstehe auch die Anmerkungen nicht, dass ich es eilig hätte. Da ist hier aus mir unerklärlichen Gründen ein falscher Eindruck von mir entstanden. Ich betone oft genug, dass ich mir Zeit nehme, dass ich langsam meinen Weg gehe usw. Ich beachte die Grundbausteine und setze sie um, an der Trockenarbeit bin ich dran. Mir ist völlig klar, dass dies eine Lebensaufgabe ist und alles seine Zeit benötigt. Meine Geschwindigkeit wird öfter moniert, das ist mir absolut unverständlich, damit kann ich nichts anfangen. Für mich ist meine Geschwindigkeit normal. Weder besonders schnell noch langsam. Ich muss mich oft beeilen in meinem Leben, aber ich beeile mich nicht in der Abstinenz. Da denke ich gar nicht weit voraus, weil dieses „Für Immer“ zu groß ist. Deshalb bleibe ich dabei, dass ich heute nichts trinke. Jetzt bin ich nüchtern, das ist mein Gedanke. Einfach Tag für Tag…..

    Ich werde mir Leute wie Bolle als Beispiel nehmen und mich im Forum zurückhaltender zeigen. Das entspricht auch meiner Art.

    Kannst ja dein Tagebuch hier beginnen.

    Ich habe ja meinen Tread bis jetzt auch als Tagebuch genutzt. Natürlich auch gerne in Romanlänge und halt oft. Mit dem Hintergrund, dass ich mir meine Gedanken nicht mehr alle merken muss. Mit dem Schreiben sortiere ich mich gleichzeitig und mein Kopf bleibt frei. Auch mich zu reflektieren gelingt mir besser wenn ich vorher alles aufschreibe und ggf. wenn nötig nochmal nachlesen kann.

    Mir ist klar bei den vielen Usern hier, dass die Moderatoren mit dem Lesen nicht hinterher kommen. Ich erwarte auch nicht unbedingt Antworten auf meine Beiträge. In einem persönlichen Tagebuch bekomme ich ja auch keine Antworten. Ich denke wenn jemandem beim Lesen meiner Beiträge etwas wichtiges auffällt bekomme ich Feedback. Auch wenn meine Gedankengänge nicht effektiv sind oder gar in die falsche Richtung gehen.

    Werde mir auf jeden Fall auch angewöhnen hier eher mehr zu lesen als zu schreiben. Ich habe noch nie in meinem Leben Tagebuch geschrieben. Normalerweise mag ich gerne Stichpunkte, die ich nebenbei notiere. Hier habe ich gemerkt, dass ich es schön finde viel zu schreiben. Ich mache das gerne und macht mir wirklich Spaß.

    Es ist momentan deine Art dich damit auseinanderzusetzen

    Das stimmt genau. Werde das aber ändern und mir ein Tagebuch erstellen.

    Es besteht in der Kommunikation einen großen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Ausnahmen gibt’s natürlich auch.

    Bis ich hier her kam, habe ich mich mit mir selbst bezüglich Abstinenz auseinandergesetzt. Das hat auch geklappt, ich muss nicht unbedingt hier viel schreiben. Ich bin normal eher zurückhaltend und kann das auch hier sein. Es heißt nur im Forum überall, dass man viel lesen und schreiben soll, und das helfen kann sich zu festigen. Außerhalb diesem Forum tausche ich mich mit niemandem darüber aus. Also dachte ich, ok ich wage es und mache das so.

    Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass ich deshalb belächelt werde. Für mich ist das Thema ganz und gar nicht lustig. Ich werde nun einfach meine Notizen in ein Tagebuch verpacken. In eine reale SHG geht man ja auch nur 1-2 x pro Woche. Werde hier einfach etwas weniger lesen und schreiben.

    Akzeptanz erlangen, nasses Denken verstehen, erkennen und verändern, mich selbst kennenlernen, meinen Notfallkoffer kennen und die Werkzeuge üben, Suchtdruck erkennen und Risiken vermeiden, Selbstfürsorge und Achtsamkeit erlernen

    Das merke ich aktuell im Alltag, dass sich dieses bisherige „nasse Denken“ verändert. Den Unterschied zu trockenem Denken zu erkennen hat ja das Windel Beispiel von Alex ins Rollen gebracht. Als ich mal vor dem Alk-Regal warten und in der Schlange zur Kasse anstehen musste, habe ich die Reaktion von Hartmut zuerst überhaupt nicht verstanden. Jetzt denke ich oft an Hartmuts Worte und begreife den Unterschied. Ich habe Glück nicht von Alkohol im täglichen Leben umringt zu sein.

    Morgen Abend werde ich allerdings unterwegs sein und werde mit Alkohol konfrontiert werden. Ich bin das gar nicht mehr so gewohnt, da ich nicht viel unterwegs bin oder oft aus gehe seit ich nicht mehr trinke. Will mich da mental auch etwas drauf vorbereiten.

    dass der Alkohol oft mit schlechten Gewohnheiten aus der Vergangenheit verwoben ist. Wenn ich beispielsweise noch weiter Computerspiele zocken würde, würde mich das enorm triggern. Indem man alte, weniger gute Muster erkennt und auflöst,

    Deshalb habe ich die Tage auch meine Lieblingsecke in der ich immer gesessen und getrunken habe verändert. Optisch ein bisschen und möchte die frühere Tätigkeit „Trinken“ durch andere schöne Tätigkeiten ersetzen. Das ist so meine persönliche Ecke und immer wenn ich mich da hingesetzt habe um z.B. zu lesen oder meditieren habe ich im Kopf gewusst wieviel ich das gesessen und getrunken hatte. Ich möchte diese Erinnerung durch die Umgestaltung weg bekommen.

    Lebenskünstler von dir habe ich auch schon gute Tipps bekommen und danke dir dafür.

    Ich bin niemand der Luftschlössern baut oder unrealistische Illusionen hat. Ich bin jetzt 8 Monate nüchtern und du viele Jahre (genau weiß ich das ehrlich gesagt nicht, habe deinen Tread nicht komplett gelesen.)

    wenn Du gleich so lange trocken sein willst wie ich, und die gute Fee käme, dann wärst Du aber auch gleich 80. Willst Du das?

    Das sehe ich wie bei Rentnern. Werden oft beneidet, aber dafür sind sie auch älter und nicht alle sind gesund.
    Wenn ich Wünsche bei einer guten Fee frei hätte, dann würde ich mir was für Familienmitglieder wünschen.

    Ich bin zufrieden wie es mir geht und wo ich stehe, in allen Bereichen. Aber es gibt mir nahestehende Menschen, denen es sehr schlecht geht. Zu denen würden meine Wünsche gehen.

    Die Idee, dass ich gerne jetzt schon so lange trocken sein möchte wie du oder einige andere hier, ist mir noch nicht gekommen. Das würde ich ganz und gar nicht wollen. Ich bin heute trocken. Und das genügt mir. Wenn ich das jeden kommenden Tag sagen kann, bin ich absolut zufrieden und dankbar.


    Und ja, ich bin eigen und habe einen für manchen seltsamen Stil.

    Jeder ist so wie er ist. Da mache ich mir keine Gedanken drüber. Ändern kann man niemanden. Das ist Fakt. Hauptsache, deine Leute um dich rum kommen mit dir klar und mögen dich so wie du bist. Ich finde dich ok.

    du machtest auf mich den Eindruck, dass Du es sehr eilig hast, geduldig zu werden.

    Aber irren ist menschlich und ich kann mich täuschen.

    Da kannst du unbesorgt sein, ich hab es nicht eilig. Sowas ist unrealistisch, ich werde mich freuen wenn ich mit der Zeit einfach geduldiger werde. Ob ich das hinbekomme weiß ich aber nicht. Wird die Zeit zeigen.

    Habe mich gestern schon etwas gewundert, glaube dass einige einen seltsamen Eindruck von mir haben. Kann natürlich daran liegen, dass wir hier nur schreiben und uns ja alle nicht kennen.

    Also mir geht’s gut und ich bin auf meinem Weg unterwegs. Von Trockenheitsarbeit hatte ich noch nie was gehört, erst hier im Forum darüber erfahren, dass es wichtig ist. Nur nichts trinken reicht nicht, steht öfter mal hier im Forum. Und ich vertraue darauf, dass die Leute, die schon lange nüchtern sind und ihre Erfahrung uns hier im Forum mitteilen, wissen was sie sagen. Ich beherzige diese Tipps sehr gerne weil ich irgendwann auch jahrelang und noch länger nüchtern sein möchte.

    Deine Beiträge strotzen vor Energie und das ist ja erst mal ganz toll, aber ich erkenne da auch eine gewisse Unrast.

    Ich brauche soviel Energie weil in meiner engen Familie 3 schwerstkranke Person zu betreuen sind. Das würde ich neben Job nicht schaffen wenn ich diese Energie nicht hätte.

    Meditieren, Me-Time-Ecke, arbeiten, tanzen, hier schreiben, Zettelchen verteilen- all das geht wie im Zeitraffer.

    Meine Ecke war in einer halben Stunde verändert.

    Meditieren versuche ich morgens und abends 5-10 Minuten, das tut mich gut und mache ich gerne.

    Arbeiten muss ich, da ich noch nicht in Rente bin.

    Zettelchen schreiben ist wirklich fix gemacht, hab einfach Post-it‘s genommen.

    Tanzen ist mein Hobby und Ausgleich und ist auch für meine Beweglichkeit toll, mache ich aber nur noch zuhause ohne mich extra umzuziehen.

    Hier schreiben mache ich ehrlich gesagt oft nebenbei mit dem Handy, da kann’s auch mal zu Tippfehlern kommen wegen T9.

    Zeitraffer ist da nirgends.

    Danach kam bei mir aber erst mal die große Stille. Dann bist du mit dir alleine und niemand dem du zeigen kannst, wie energiegeladen, kreativ, leistungsfähig, ja cool du bist. Irgendwann ist alles so wie du es bereitet hast und dann kommt die Frage: Wer bin ich ohne all das? Ich kann nur von mir sagen dass das der schwerste Part war und ist.

    Ich freue mich über jeden Moment Stille den ich nur kriegen kann. Führe deshalb wenn ich zuhause bin ein recht ruhiges Leben. Einkauf erledige ich auf dem Heimweg vom Job und bin dann gerne zuhause. Auf Partys oder dergleichen gehe ich nicht. Lediglich auf Familienfeste. Ich mache gerne Spaziergänge in der Natur oder bin gerne am Wasser. Auch liebe ich es an einem See zu sein.

    Zu erkennen, dass ich nicht origineller bin- egal wie besonders ich alles versuche- sondern einfach eine Alkoholikerin, die ihren Alltag und ihr Denken so verändern will, dass das mit der lebenslangen Abstinenz klappt. Ob ich das im rosa Abendkleid oder im Lavendelschaum mache, macht keinen Unterschied. Wir müssen da durch, wenn wir es wirklich wollen.

    Ja ich habe bei dir gelesen, dass du so ne Partymaus warst und gerne besonders und originell hervorstechen wolltest. Das ist gar nicht so meine Welt. Mag auch ungern im Mittelpunkt stehen. Deshalb mache ich derzeit auch keine Tanzauftritte mehr. Meine Tanzkostüme habe ich noch. Abendkleider habe ich keine. Dein rosa Abendkleid würde ich aber gerne mal sehen, ist bestimmt richtig schick. Ich wünsche dir sehr, dass du zur Ruhe kommst und dass es für dich und auch alle anderen hier und auch für mich mit der lebenslangen Abstinenz klappt.

    weisst, aber, was ein Paradox ist, oder? Ein innerer Widerspruch.
    Du kannst nicht sofort geduldig sein, wenn Du das willst. Auch zum Geduldig werden braucht man Geduld.

    Tja, nech.

    Warum schreibst Du das eigentlich?

    Ich kann nur für mich sprechen und kann nur sagen dass ich dabei bin mich in Geduld zu üben.

    Alles andere hängt mir zu hoch. Muss auch nicht alles verstehen 😉

    Du schreibst irgendwie seltsame Sachen.
    Zum geduldig werden braucht man Geduld ist doch logisch.