Beiträge von R/no

    Hallo BL, da du jetzt schon vom telefonieren Saufdruck bekommst werden das harte 5 Tage, du hast dich auch entschieden bzw. es lässt sich nicht ändern, du solltest aber auf jedenfall mit deiner Mutter reden, das würde enorm viel Druck aus deiner Situation nehmen. Schon alleine aus dem Grund das sie vielleicht nächstes Jahr schon nicht mehr kommen könnte, du solltest ihr aber wirklich von deiner Krankheit erzählen auch wenn es die schwer fällt, danach geht es Dir besser und ich kann mir vorstellen das dann auch der Saufdruck etwas nachlässt.

    Gruß R/no

    besonders jetzt wo ich etwas erreicht habe woran ich nie geglaubt habe es zu schaffen. Dazu kommt noch das mich manche ( Carl Friedrich ), um nur einen zu nennen, regelrecht dazu anspornen besser zu schreiben

    Man kann es wirklich falsch verstehen, aber ich arbeite daran, versprochen.

    Carl Friedrich ich bin sogar froh das wir gleich am anfang aufeinander gestoßen sind, ich bin ja gleich abgegangen wie Rumpelstilzchen aber Hartmut oder ihr zwei ,habt mir die Tür offen gehalten und sanft den Kopf gewaschen, ich hab wirklich über mich nachgedacht, über mein Verhalten und meine Situation und das hat mich wirklich weiter gebracht. Wer weiß wenn das alles nicht so gelaufen wäre hätte ich vielleicht einen anderen Weg eingeschlagen. Deinen Faden hab ich komplett durchgelesen, nicht gewischt, und war beeindruckt.

    Das bin ich aber von allen Moderatoren, ich möchte jetzt nicht den Eindruck erwecken das....jetzt fällt mir nichts passendes ein. Ihr seit alle cool ;)

    Da Du mich direkt ansprichst: Ich habe ein einziges Mal (!) Kritik geübt, als Du zu einem verbalen Rundumschlag ausgeholt hast. Dein vorangegangener Beitrag wurde anschließend editiert. Das besagt alles.

    Da haben wir es wieder :), das war ein Lob bezüglich deines Fadens. Du bist so ultra präzise wie du schreibst, man versteht sofort alles von was du schreibst. Das bewundere ich und das wollte ich damit sagen...hab ich ja gut hinbekommen.

    Ich arbeite an meinem Schreibtstil und du bist mein Vorbild, also keine Kritik sondern eher Bewunderung.

    LG R/no

    danke das Du Deine Geschichte geteilt hast

    Hallo Kazik, ich möchte darüber noch mehr schreiben, dazu muss ich aber einen zweiten Faden aufmachen, ich glaube Doro hat das auch so gemacht. Bei mir ist noch viel was ich mal aufarbeiten muss, ich merke das tut gut darüber zu schreiben. Selbst meine Frau weiß nicht alles was da war, so verschlossen war ich. Es geht mir dabei aber nicht darum einen Grund für meine Sucht zu finden, da mache ich niemanden Vorwürfe und jetzt habe ich ja meinen Frieden gefunden, es geht mir darum das alles mal loszuwerden, so wie einen Rucksack voller Steine.

    Schön von dir zu hören Kazik, ich hoffe bei dir läuft es gut.

    LG R/no

    Ich muss mal etwas zu mir schreiben...ich hab mich die letzten Jahre meiner nassen Zeit ziemlich in mich zurück gezogen, der Alkohol war mein bester Freund und Ratgeber, leider. Ich hatte aber auch davor nie viele wirkliche Freunde, was auch dadurch kam das mein Vater/Familie nach dem Krieg geflüchtet ist und in der neuen Heimat nie richtig akzeptiert wurde, besonders wegen seinem Dialekt(Sächsisch/Erzgebirge).

    Mein Vater zum Beispiel hatte keinen einzigen Freund im Ort, mein großer Bruder wurde noch als Russe gefoppt usw. ,bei mir war es zwar nicht so schlimm ich bin 17 Jahre später auf die Welt gekommen musste mich dafür aber mit einem starkem Sprachfehler rumschlagen der jetzt aber nur noch rudimentär vorhanden ist.

    Die gewollte einsamkeit hat sich wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen, jetzt wo ich trocken bin fällt es mir immer leichter mich zu öffnen oder auf Leute einzugehen, besser gesagt mir macht es Spaß hier zu schreiben oder anderen Frischlingen zu helfen. Manchmal verzettel ich mich beim schreiben noch und bei meinen literarischen Fähigkeiten gibt es auch noch Luft nach oben, man sagt Stotterern ja nach das sie schneller denken als sprechen können und vielleicht ist das ja mein problem beim schreiben?

    Mir geht manchmal soviel durch den Kopf fange an zu schreiben und hab dann schon die nächste sache im Kopf...was ich sagen will ist das ich das nicht mache um Aufmerksamkeit zu bekommen oder mich als der große Abstinenzler aufzuspielen nur um des schreibens willen, ich mach das weil ich gerne helfe, besonders jetzt wo ich etwas erreicht habe woran ich nie geglaubt habe es zu schaffen.

    Dazu kommt noch das mich manche ( Carl Friedrich ), um nur einen zu nennen, regelrecht dazu anspornen besser zu schreiben, was mir leider noch nicht immer gelingt, aber es hat sich ja um Welten verbessert, finde ich zumindest.

    Hera ich hab das wegen dir geschrieben weil du meinen post falsch interpretiert hast, ich hoffe du verstehst mich jetzt ein bisschen besser, ich werde jetzt auf jedenfall immer erst nochmal alles durchlesen bevor ich poste, davor war es anderst rum😬 sorry.

    LG R/no

    Ich will nicht mehr!!

    Und ja ich habe alles verloren inclusive mich. Ich habe derzeit keinen Job mehr bin Krankgeschrieben und natürlich alleine ich habe sie alle vergrault

    Schnuppi dann melde dich jetzt beim Arzt und sage es ist dringend, ich hätte auch angst wenn ich in deiner Situation ganz alleine wäre. Das beste in deiner Situation wäre aber wirklich der Arzt, dann bist du schneller im Forum.

    Jeder hatte die Chance sich per PN doch noch zu entscheiden. Wieder aufgetaucht ist aber nicht ein Bewerber.

    Hi René, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, vielleicht brauchen diejenigen noch einen Sommer um Einsicht zu gewinnen. Ich hatte die letzten Jahre auch oft den Gedanken das ich Alkoholiker bin oder ein Problem habe, 3-4 Tage Pause oder länger (selten) danach war es nur noch ein kleines Problem was ich später ja angehen kann usw. die Gründe waren immer die gleichen, gutes Wetter (Garten), irgendwelche Geburtstage, das Suchthirn hat ja immer eine passende Ausrede gefunden.

    Nun habe ich mich getraut, ich bin 56 Jahre alt und Alkoholiker.

    Guten Morgen Schnuppi, ich bin 53 Jahre alt und auch Alkoholiker.

    Ich hoffe ich darf meine Gedanken und auch Gefühle hier überhaupt niederschreiben. Ich bin etwas Ängstlich geworden. Nicht jeder geht den perfekten Weg denke ich.

    Ich weiß das ich den Austausch mit anderen Menschen dringend benötige um in Situationen klar zu kommen. Ich hoffe auf Unterstützung und Hilfe.

    Hier bist du jedenfalls nicht alleine und bekommst die nötige Unterstützung garantiert sofern du dich darauf einlässt.

    Ich bin leider nur ein Mensch den irgendwie zu schwach ist oder geworden ist, ich weiß es gerade nicht anders.

    Schwach waren wir alle hier auch einmal also herzlich willkommen.

    Gruß R/no

    Ich frage mich: Wie kommt jemand auf die Idee, sich nach ein paar Tagen Abstinenz als "alkoholUNabhängig" zu bezeichnen?

    Guten Morgen Rennschnecke , deshalb, von stef2303

    Hier geht es nämlich nicht einmal so sehr (glaube ich) um das Eingeständnis gegenüber einem anonymen Kreis von Forumsteilnehmern, sondern um das Eingeständnis sich selbst gegenüber

    Und man lässt sich ja eine Hintertür offen, nach einer gewissen Zeit, sagen wir 1 Jahr, hat man sich und anderen bewiesen das man nicht süchtig ist sondern nur etwas über die Stränge geschlagen hat.

    Das ist aus dem Faden...

    Zitat

    Ich kämpfe mich raus aus dieser Krankheit. Und wenn ich irgendwann ( und ich weiß, das ist ein langer Weg) geheilt bin

    Zitat

    Meinen Ursachen bin ich zusammen mit Therpeuten auf der Spur.

    Sie wurde falsch beraten, sie schreibt und glaubt ja an Heilung

    Weil vielleicht nicht jeder Mensch gleich ist, weil es vielleicht akzeptiert werden muss. Weil es schwer ist für manche, weil sie sich schämen. Weil sie es sich nicht eingestehen wollen und können. Weil es erst mit der Zeit kommt das Wort zu akzeptieren. Nur weil ihr es "geschafft" habt, heisst das doch lange nicht, dass es andere genau so sehen. Klar haben die dann eurer Meinung hier nichts zu suchen.

    Hallo Diziplin, das trifft hier wohl auf viele zu, geschämt hab ich mich auch und das nicht alle gleich sind weiß ich auch. Wäre mir das an diesem Tag nicht passiert (Zusammenbruch/Vollsuff) hätte ich sicher auch nicht sofort ohne Probleme das Wort "Alkoholiker" ausgesprochen aber ich war reif/bereit um Hilfe anzunehmen.Vor meinen 3 besten Freunden hab ich aber ohne rumgeeiere die Hosen herunter gelassen. Das kam auch sehr gut an denn sie wussten oder konnten sich auf jedenfall denken das ich ein Problem habe. Es wurde gefragt ob ich irgendwann mal wieder etwas trinke, wieviel ich getrunken hab etc. danach ging es mir auf jedenfal besser. Auf der Arbeit oder wenn ich mit Bekannten rede knall ich das natürlich nicht auf den Tisch aber es fällt mir von Tag zu Tag immer leichter darüber zu reden.

    Klar haben die dann eurer Meinung hier nichts zu suchen.

    So stimmt doch nicht, jeder kann ja wiederkommen wenn er Einsicht hat...

    Aber die Menschen die selbst einmal in solch einer Lage gewesen sind, sind meistens die schlimmsten die kritisieren. Ich komme schwer mit solchen Äußerungen zurecht, weil ich die anderen auch verstehen kann.

    Die anderen verstehen aber noch nicht richtig das sie krank sind.

    Paul_ hat wiedermal alles gesagt...

    Ich verstehe es nicht das man hier im Forum unter lauter gleichen und noch anonym sich nicht mit einem Wort zu seiner Krankheit bekennt, sicherlich ist es mir auch nur so leicht gefallen weil ich zum ersten Mal das große ganze gesehen hab, Krankheit, Scheidung etc. aber mir war klar das ich Hilfe brauche darum hab ich bei der Frage auch nicht rumgeeiert und es war zum ersten Mal ein befreiendes Gefühl. Ich stelle mir ein Gespräch vor in dem ich darauf hinweise das ich Alkoholunabhängig bin, das gegenüber dann feststellt "ah Alkoholiker" und ich daraufhin krampfhaft versuche den Unterschied zu erklären was nicht gelingt weil es nicht ehrlich ist und derjenige sich seinen Teil denken wird...da ist es doch leichter reinen Tisch zu machen.

    das ein kontrollierter Konsum möglich ist, aber durch eigene Erfahrung und Nachforschungen habe ich festgestellt das nur ein minimaler Prozentsatz von echten Alkoholikern es schafft

    Hallo Tobi und herzlich willkommen, davon hab ich noch nichts gehört und denke auch das dass nicht stimmt aber ich bin auch noch recht unerfahren und kenne mich noch nicht so mit dem thema aus, ich kann es mir auf jeden Fall nicht vorstellen, wieso sollte ich auch versuchen etwas kontrolliert zu trinken was mir jede Menge Probleme bereitet hat, physisch und psychisch, das leuchtet mir nicht ein.


    Aller guten Dinge sind drei 😉

    Gruß R/no