So erledigt, jetzt ist Wohnung fast Alkoholfrei, es ist nur noch eine Flasche Sekt da die ich aber nicht entsorgen kann.
Beiträge von R/no
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Hallo, ich bin es mal wieder, gerade eben bin ich vom arbeiten heim gekommen und xy hat sich für ihr Event heut abend fertig gemacht, im Wohnzimmer stand eine Dose Bier und ich konnte mir eine Bemerkung nicht verkneifen, dann wollte ich noch fragen ob sie schon einen anderen kennen gelernt hat, was aber gleich zu einem Wutausbruch ihrerseits geführt hat, ich will ihr nur den Spaß verderben usw.
Ja ich hab Verlustangst und bin eifersüchtig, in meinem Kopf geht gerade das ganz große Kino ab, jetzt sitz ich hier ganz alleine und überlege ob ich die Vodkaflaschen auskippe, die ich schon lange entsorgen wollte aber sie ja meinte die wären für schlechte Zeiten gut. Eine Flasche hat sie mitgenommen also wird sie es bemerken wenn ich die jetzt entsorgen, was mich dann vermutlich zu einem schwächling macht, jedenfalls aus ihrer Sicht auf die Dinge.
Tut mir leid das ich schon wieder mit diesem leidigen Thema komme, ich brauch auch keinen Rat, ich schütte das zeug jetzt weg bevor ich noch aus lauter Kummer in versuchung geführt werde meinen Frust herunter zu spülen. Das wird ein richtig harter Abend, wenigstens kommt nachher mein kleiner heim dann bin ich nicht allein.
Ich desinfiziere jetzt mal den siphon in der Küche.
Grüße TM
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Hier hattest Du ja auch ein Problem, aus Dir herauszukommen. Bist Du so?
Ich bin eigentlich ein offener Mensch aber ich trage da etwas mit mir herum das vermutlich die Ursache meiner Probleme ist.
Achtung Trommelwirbel, es ist meine Kindheit wie bei vielen. Irgendwann schreib ich mal einen Faden darüber um das alles mal abzuladen
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Die Frage, die nur Du Dir beantworten kannst, ist:
Reicht es Dir, jede Woche ein oder zwei Mal Dein Leid zu klagen und so weiterzumachen, oder brauchst Du eine Lösung für das kleine Problem?Hallo LK, nein das reicht mir nicht und ich möchte eine Lösung meines Problems finden
Kannst Du Deine Frau nicht dazu bringen, mal vernünftig, nüchtern und konzentriert mit Dir zu reden? Hast Du das überhaupt schon einmal so direkt und mit Dringlichkeit angesprochen, oder wartest Du, bis sie von selbst darauf kommt?
Könnte sein das ich zu passiv bin weil ich jeden Streit zwischen uns vermeiden möchte
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Denk mal drüber nach, ob und wie du dich aus diesem Abhängigkeitsverhältnis befreien kannst oder überhaupt willst?
Ist quasi die dauerschleife in meinem Kopf
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Ich weiß, dass ich mich an einigen Stellen zu hart ausdrücke , aber es geht um Menschenleben. Jeden Tag, wenn sich ein Alkoholiker zu Tode trinkt, ist es nicht wert, nur den Ansatz von Hoffnungen mit empathischen Worten etwas zu beschönigen.
Alles gut, genau solche Ratschläge brauche ich, es ist wirklich hilfreich. Ich danke euch!
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Du hast viel Verständnis für sie - versetzt sie sich denn umgekehrt auch mal in Deine Lage?
Nein leider nicht, ich brauche ja auch kein Lob das ich das alles toll mache usw. aber wenn ich ehrlich bin warte ich ja auf so eine Reaktion. Wir haben vielleicht dreimal kurz über meine Sucht gesprochen und zweimal davon war sie beschwippst. Ich stelle mir auch unsere Zukunft anderst vor, mit angetrunkenen Menschen kann ich momentan keine tiefgründigen Gespräche führen, auch unsere Urlaube werden nicht mehr so sein wie bisher, das sind die Probleme die sie hat. Ich merke ja auch wenn sie sich Wein einschenkt, es passiert immer heimlich und versteckt um mich nicht zu belasten, dabei stört es sie ja eher das ich nicht trinke.
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Und er wollte für jede Kleinigkeit ständig gelobt werden. Das ging mir dermaßen auf den Zeiger. Da kam von mir auch mal der Spruch, alles dreht sich immer nur um Dich.
Guten Morgen, ja genauso ist es ja bei mir nicht, darum verstehe ich die Situation auch nicht, oder anderst gesagt ich verstehe sie schon, meine xy ist 45 sieht noch sehr gut aus, ist in ihrer midlifekrise und möchte nochmal etwas erleben. Die Kinder sind auch aus dem gröbsten raus und dann komm ich daher und trink nicht mehr, irgendwie blöd.
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Sie empfindet Deine Abstinenz wohl als eine für sie unbequeme Art einer Willensentscheidung, nicht als die Notwendigkeit gegen eine tödlich verlaufende Krankheit anzugehen.
Das denk ich auch
Du baust Dir da jetzt einen persönlichen Rückzugsort im Garten. Tut mir leid, mir fällt da spontan das Wort "Säuferlaube" ein. Willst Du das wirklich? Das ist in meinen Augen brandgefährlich.
Es ist mir bewusst welche Gefahren dort lauern und eigentlich will ich es ja nicht aber so wie es jetzt läuft ist es für mich auch nicht optimal
Wie Du ja selbst schreibst, wird Die der Alkohol von Deinem Suchthirn immernoch als Heilmittel vorgeschlagen.
Ja natürlich ist er in Stresssituationen tief in mir wieder präsent und hofft auf eine Chance, aber wie gesagt tief in mir.
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Kompromisse, die deine Sucht gefährden.
Ich denke darüber nach
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OK, danke. Das ist wirklich sehr schlank.
Ich war aber schon immer so gertenschlank, nicht erst seit meiner Abstinenz
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Ich bin kein Fan von Paartherapien, Suchtberatungen oder Angehörigengesprächen, wenn etwas nicht mehr zu retten ist. Und mal ehrlich, wenn alles, was du schreibst, stimmt, müsste einer von euch beiden einen Kompromiss eingehen, bei dem auch die Sucht eine wichtige Rolle spielt.
Ich bin auch kein Fan davon, bloß welchen Kompromiss könnte ich eingehen?
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Jetzt bin ich aber neugierig geworden. Wie groß bist Du denn bei 67 kg?
1,83
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Wenn ich jedoch abwägen müsste, ob ich wieder Saufen soll, um die Welt meiner Partnerin wieder in Ordnung zu bringen, oder nüchtern bleibe, würde ich ein klärendes Gespräch einer geordneten Trennung vorziehen.
Anderst rum oder? Die Trennung vorziehen...
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Bei Deiner hört sich das nach Deinen Schilderungen schon ein wenig so an, dass Du ihr gefälligst nicht im Weg umgehen sollst und sie sich als die Bessere fühlt, die an ihrem Leben ja gar nichts änden will. Konfrontiere sie doch mal damit.
Das geht mir auch durch den Kopf, ich bin ohne Alkohol zu langweilig für sie, ich bin groß und sportlich, 67 kg, habe volles Haar also wäre kein Notnagel aber ich trinke nicht mehr und das ist das eigentliche Problem
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Nur du kennst eure Situation , ich wollte dir nicht zu Nahe treten .
LGZabou
Alles gut, danke für deine lieben Worte
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Kannst du etwas heute Abend machen, was deins ist, denn reden scheint ja im Moment nicht zu gehen.
Darüber nachdenken wie ich den Frästisch in die Kreissäge integriere😏🤣
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Warst Du mal bei der Suchtberatung?
Nein, aber gestern hätten wir eigentlich einen Termin zur PT gehabt, den mussten wir aber absagen wegen der familiären Probleme ihrerseits
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Also kannst Du verlangen, das sie Dich jetzt auch unterstützt und versteht, dass Du was für Dich tun musst. Meine Meinung. Und ich bin Pragmatiker, wenn es wo nicht mehr geht, das kann ich bei Euch nicht beurteilen
Heute hab ich so etwas angedeutet, aber es wurde abgetan als hätte ich Hühneraugen. Ich bin auch kein Jammerlappen der sich in den Mittelpunkt stellt und Rücksicht fordert, aber sobald ich nur andeute das mir auch nicht alles leicht fällt tut sie so als koste ich meine Abstinenz aus und Tyrannisiere alle
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Und dass ich aufgehört habe, war zwar nur für mich (ich war mir sicher, um mich herum kann die Welt zusammenbrechen, als ich an dem Punkt zum aufhören war), aber es war ja durchaus auch in ihrem Sinne, also musste sie mich auch trocken werden lassen.
Ich denke sie hat Angst davor mit einem Abstinenten zusammen zu leben, kein Urlaub mehr mit Wein und Bier meinerseits, kein Alkohol an ihrem Geburtstag etc.