Beiträge von Tiger1991

    Hi du Liebe,


    ich fühle jedes Wort so sehr.

    Mein Ex trinkt ja auch weiterhin. Der Gedanke die Kinder zu ihm zu geben hat mich jedes Mal wahnsinnig gemacht, vor allem wenn ich wusste er ist mit ihnen alleine.


    Zum Thema Haus, es wird euch gut gehen. Ihr werdet auch ohne dieses Haus glücklich sein. Meine Kinder und ich wohnen jetzt seit August in einem anderen Haus, hier ist nichts fertig, teilweise noch Baustelle und trotzdem sind wir zufrieden und glücklicher als vorher.

    Hin und wieder reden sie über das alte Haus und dass sie es vermissen aber das vergeht dann auch ganz schnell wieder.

    Ich habe mir deinen Feed jetzt nicht noch einma mal komplett durchgelesen, gehörte das Haus nicht euch beiden?

    Ps: ganz vergessen, du könntest einen "begleiteten umgang" beim jugendamt beantragen wenn du eine kindeswohlgefährdung siehst.

    Vielen Dank für deine Antwort.

    Ich sehe das Kindeswohl tatsächlich gefährdet, zum einen fährt er mit den Kindern unter Alkohol Auto, zum anderen hat er die Kinder bspw sternhagelvoll nachts um 3 durchs Dorf geschleppt, meine Kinder sind 4 und 6.

    mein größtes Problem ist vor allem, dass er seiner Aufsichtspflicht einfach oft nicht nach kommt, ewig lange mit Freunden auf dem Balkon sitzt und Bier trinkt, während die Kinder in der Wohnung sich selbst überlassen sind.

    Ich werde mich mal beim Jugendamt erkundigen, die Kinder sollen ja auf alle Fälle die Chance haben ihren Papa zu sehen, aber eben in einem sicheren Rahmen.

    Hallo alle miteinander,

    inzwischen ist fast 1 Jahr seit der Trennung vergangen. Ich habe unser Haus verkauft, bin umgezogen und versuche endlich zur Ruhe zu kommen.

    Leider bin ich immer noch teilweise gefangen.
    Mein ex hat eine neue Partnerin, nur durch sie konnte ich die Kinder mit ruhigen Gewissen zu ihrem Papa lassen. Leider haben sie ebenfalls große Probleme durch das Thema Alkohol und sie ist keine zuverlässige Person mehr für den Umgang meiner Kinder mit ihrem Papa.

    Es gab in den letzten Wochen wirklich krasse Vorfälle, weshalb ich in Abstimmung mit einer Beratungsstelle den Umgang ohne Begleitung komplett untersagt habe.

    Aber ich halte durch.

    Es ist wirklich verstörend teilweise, wie glaubhaft er vermittelt, dass er nichts trinken würde aber hier mit einer Fahne auftaucht.

    wie sehr er die Realität verdreht, er erzählt auch völlig verrückte Geschichten und Lügen in Bezug auf unsere gemeinsame Zeit.

    Ich frag mich langsam, ob eer Alkohol einen wirklich so krass benebeln kann, dass man nicht mehr weiß was real ist und was nicht?

    Hat da jemand Erfahrung mit?

    Für die Kinder ist es natürlich komisch, dass sie ihren Papa immer nur mal sporadisch sehen, aber ich sag dann immer er hat noch Erwachsenenthemen zu klären und ihre einzige Sorge ist es glücklich zu sein.

    Es ist einfach sooo anstrengend sich das Sorgerecht mit einem Alkoholiker zu teilen.

    Jede Unterschrift, jede Entscheidung schwankt in Abhängigkeit von seinem Pegel. Ich muss wochenlang hinterher rennen.

    Hat es jemand zufällig schon mal geschafft dem anderen Elternteil auf Grund von Alkohol das Sorgerecht entziehen zu lassen?

    Ich bin echt gerade überfordert mit euren Kommentaren.
    Es ist in all den Jahren das allererste Mal, dass er probiert nicht zu trinken.

    In unserer Ehe und auch danach hab ich ihm immer wieder gesagt, dass ich für ihn da bin wenn er aufhören möchte.
    Selbstverständlich hab ich mir das auch anders vorgestellt.
    Ich habe ihm mehrmals gesagt und auch geschrieben, dass der richtige Ansprechpartner ein Arzt ist und er unbedingt auf sich aufpassen soll. Ich würde seinen Entzug definitiv nicht begleiten. Das der kalte Entzug lebensgefährlich enden kann, weiß ich ja nun.
    Ich kann ihn aber auch nicht zum Arzt zwingen. Ich kann nur an ihn appellieren.

    Ich bin kein co mehr, ich kontrolliere sein Auto nicht mehr wenn er hier ist, ich zähle keine Flaschen mehr in der Garage. Es ist nicht mehr meine Aufgabe, war es eigentlich nie aber diese Last hatte ich mir ja nun selbst auferlegt.
    Es geht mir super ohne ihn als Ehemann und das weiß er. Aber er war 21 Jahre an meiner Seite, er ist ein guter Freund und der Vater meiner Kinder. Wenn er also hier steht und Hilfe sucht, dann werde ich ihn nicht wegschicken. Dann helfe ich ihm im rahmen meiner Möglichkeiten, solange es weder mir noch den Kindern schadet.

    Er ist schon wieder weg. Ich weiß nicht wie sein Plan ist, er sagt es geht ihm an sich gut und er kämpft. Zum Arzt möchte er nicht.
    Die 3 Stunden wirkte er an sich relativ gefasst, klar das Zittern und schwitzen aber ich hatte das Gefühl es wurde im laufe der Stunden etwas besser. Er hat sich mit den Kindern beschäftigt, mir beim Haushalt geholfen und man konnte tatsächlich auch mal normal mit ihm reden. Das hab ich die letzten Wochen nie erlebt, da kam er immer schon angetrunken her.

    Keine Ahnung ob er heimlich doch getrunken hat oder was auch immer. Seinen Alkohol hat er jedenfalls aus seinem Auto ausgeladen, der steht jetzt hier und ich werde ihn entsorgen.

    Fürs nächste Mal weiß ich Bescheid, dass man lieber einmal zu oft die 112 ruft.

    Jetzt übernimmt die Freundin wieder die Betreuung.

    Hi ihr Lieben,

    er ist scheinbar zur Vernunft bekommen und entzieht gerade.
    Ich hab ihm meine Hilfe angeboten, er ist nun hier, weil seine neue Freundin nicht zuhause ist und es ihm nicht gut geht.
    Er zittert und schwitzt, wie kann ich ihm denn am besten helfen? Was sind die korrekten Schritte? Ist der kalte Entzug gut?
    Liebe Grüße

    Ihr Lieben, auch wenn’s nur noch so halb zum Thema passt, aber vielleicht um anderen Co‘s mit kleineren Kindern Mut zu machen.

    Mein Mann wohnt nun schon seit 11 Tagen nicht mehr hier und es geht mir soooo gut wie lange nicht mehr. Klar, alleine mit 2 Kindern ist schon anders, aber auch jetzt nachdem wir die erste Erkrankung beider Kinder als Alleinstehende überstanden haben kann ich allen nur raten, geht den Schritt und befreit euch. Zieht eure Konsequenzen und wartet ab, was euer Partner draus macht. Ich ärgere mich so sehr, dass ich es nicht schon eher gemacht habe.

    Ich habe so viel mehr Energie, weil ich nicht rund um die Uhr über ihn und seine Sucht nachdenke, es geht keine Energie mehr verloren, für das Vertuschen/Überspielen meiner Wut auf ihn bzw. Seine Fahne, ich bin nicht mehr im Kopf ständig auf der Suche nach einer Gelegenheit heimlich seine Bierflaschen zu zählen.

    Natürlich steht noch viel an, es werden immer neue Herausforderungen kommen, aber zu sehen wie meine Kinder aufblühen ist es so wert.

    Mein Mann trinkt fröhlich weiter und genießt sein Leben als scheinbar kinderloser Mann. Er trinkt noch mehr als vorher und interessiert sich quasi 0,00 % für seine Kinder. Also ich wurde in allem bestätigt und bereue es keine Sekunde.

    Heute wird unser Haus besichtigt, wäre toll wenn es klappt. Die potentiellen Käufer wohnen hier bei uns im Dorf zur Miete in einem 4 Raum Haus und suchen Eigentum. Wir könnten quasi tauschen. Damit wäre ich finanziell komplett schuldenfrei, hätte eine wesentlich geringere Belastung und ordentlich Eigenkapital. Meine Kinder könnten eine so entspannte erfüllte Kindheit haben, genau das, was sie verdienen.

    Er ist ausgezogen. Wahnsinn, dass das mal passiert, aber ich bin froh, dass es alles geklappt hat.

    Gestern Abend hatte unsere große Tochter schrecklich Bauchweh und wollte unbedingt, dass ihr Papa kommt. Aber es war wie erwartet, er konnte nicht kommen weil er getrunken hatte. Sie wollte dann mit ihm telefonieren, da hab ich dann gemerkt wie viel er getrunken hat, ich hoffe so sehr, dass es irgendwann mal bei ihm klick macht. Ich konnte sie natürlich beruhigen, aber der kleine Mensch tat mir schon sehr leid, sie ist ja erst 5..

    Guten Morgen zusammen,

    Morgen ist der große Tag gekommen, er bekommt die Schlüssel für seine Wohnung. Ich habe mich nicht einwickeln lassen, es gab tatsächlich viele Versuche.

    Aktuell verwandelt sich mein Mitleid in Wut. Er ist so auf dem Ego Tripp, ich bin davon überzeugt, dass er es nicht vorsätzlich macht. Aber der Alkohol fließt weiter und scheint ihn völlig zu benebeln, als würde er nicht einsehen wollen oder können, dass er viele Jahre die Wahl hatte.
    Noch immer bin ich die böse, die alles einfach aufgibt. Keiner in seinem Freundeskreis kennt den wahren Grund der Trennung, ich denke das sagt schon viel.

    Ich bin gespannt auf die nächsten Tage, ob er sich wirklich wie angekündigt zurückzieht oder sich um seine Kinder bemüht. Aber der Auszug ist definitiv ein richtiger und wichtiger Schritt.
    Meine Kinder blühen jetzt schon auf, er glänzt ja durch Abwesenheit. Auch da freue ich mich auf deren weitere Entwicklung.

    Mein Mann war so geschockt von der Ankündigung, dass ich mich nach 30 Jahren von ihm trennen würde, dass er das angefangene Glas und die Flasche Bier weggekippt hat und seit diesem Abend nicht mehr getrunken hat.

    Ja, diese Reaktion hätte ich mir auch gewünscht. Aber mein Mann trinkt fröhlich weiter, gestern hat er erst wieder gesagt warum soll er sich jetzt ändern, wenn ich ihm doch eh keine Chance mehr gebe.
    Er sieht es einfach nicht.


    Am Donnerstag zieht er aus, die Kinder wissen jetzt auch von der Trennung und das ihr Papa auszieht.

    Und nicht zu vergessen:

    Auch eine Trennung kann zu dem Tiefpunkt führen, den viele Alkoholiker erst erreichen müssen/mussten, bevor sie sich für ein abstinentes Leben entscheiden/entschieden.

    Das wünsche ich mir. Dass er jetzt einmal den Tiefpunkt erreicht, merkt was er alles verloren hat und dann für sich kämpft.

    Unser Haus werden wir verkaufen. Ich brauche einen Neuanfang. Sollte er wirklich trocken werden und wieder zu meinem alten Mann werden, darf er gern Teil des neuen Lebens werden.

    Dann der Geruch und der veränderte Tonfall, wenn er getrunken hat…

    Ich frag mich dann auch immer, ist er schon alkoholiker oder mache ich mir einfach zu viele Sorgen/werde ich dadurch zu sehr getriggert, weil ich EKA bin?
    Wo ist die Grenze??

    Wie geht es dir momentan nach der Trennung und wie machen die Kinder das so mit?

    Also für mich kann ich sagen, wenn du so weit bist dich hier anzumelden, dann ist deine persönliche Grenze überschritten.

    So war’s bei mir. Für andere Frauen war der Konsum meines Mannes vielleicht auch noch im Rahmen, für mich war es zu viel. Deine Grenze kannst nur du festlegen.


    Mir geht es an sich gut mit der Trennung. Es ist trotzdem sehr schwer.

    Gestern hab ich eine Nachricht von ihm bekommen „Du schmeißt lieber alles weg als deinem kranken Ehemann zu helfen“

    Das tut weh.. sehr! Und natürlich komm ich durch sowas ins Zweifeln, hätte ich mehr machen müssen? War reden und ansprechen wirklich nicht genug, hätte ich ihn zum Arzt schleifen müssen etc.

    Unsere Kinder wissen es noch nicht, ihnen werde ich es erst nach unserem Urlaub sagen, wenn sein Auszug dann wirklich in greifbare Nähe rückt.

    Wenn er gerade trinkt oder seinen Pegel hat, bringen solche Debatten sowieso nichts, verschwende deine Energie nicht daran ...

    Ich will dann auch gar nicht mit ihm reden. Allgemein will ich nicht mehr reden.
    Ende nächster Woche zieht er angeblich aus, will weg sein wenn ich mit unseren Kindern aus dem Urlaub komme. 6-8 Wochen braucht er dann seine Ruhe, ob er die Kinder in der Zeit sehen möchte weiß er noch nicht… wie soll ich das den kleinen Menschen nur erklären.

    Du rettest Dein Leben und Deine Kinder. Ich bin auch EKA. Meine Mutter ist, bis zum Schluss geblieben. Und das war meine Kindheit.

    Innen drin kann ich ihr das nie verzeihen.

    Wenn er nüchtern wird, wird er es irgendwann verstehen und wenn nicht... dann ist eh alles egal.

    Vielen Dank! Das hilft mir auch sehr beim schlechten Gewissen meinen Kindern gegenüber. Natürlich bekommt man jetzt oft zu hören „du machst die Familie kaputt, die Kinder brauchen auch einen Papa, etc“.

    Ich bin aber fest davon überzeugt, dass Eis alkoholkranker Vater mehr kaputt macht, als eine alleinerziehende aber glückliche Mutter.