Tiger1991 - Kleine Kinder und Co-Abhängig

  • Liebe Tiger,

    das klingt toll mit Haus und Wohnung. Ich drücke euch die Daumen!

    Für die Kinder tut es mir Leid. Es ist so traurig. Sie verstehen es ja noch nicht so wirklich. Mein großes Kind macht sich zur Zeit auch furchtbar viele Sorgen, da ist einiges los im Kopf. Ich hoffe ihr könnt bald zur Ruhe kommen.

    Liebe Grüße

  • Hallo Tiger,

    das ist fantastisch. Alles wird gut… Ich freu mich so für dich. Die Kinder werden es irgendwann reflektieren. Es ist so traurig. Du kannst nur dasein und ihnen das Gefühl unbeständiger und bedingungsloser Liebe und Sicherheit geben. Meine Kinder geben mir gerade ganz viel zurück und das tut mir gut. Es bestärkt mich, dass ich mit ihnen immer alles richtig gemacht habe.

    Ich wünsche dir viel Glück heute und das alles so klappt, wie vorgestellt. Wenn nicht, dann Kopf hoch. Es tut sich immer eine neue Türe auf.

  • zur Miete in einem 4 Raum Haus und suchen Eigentum. Wir könnten quasi tauschen.

    Das wäre ja super toll, wenn es so klappen würde!

    Meine Daumen sind gedrückt, Tiger! 🍀

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Ihr Lieben, auch wenn’s nur noch so halb zum Thema passt, aber vielleicht um anderen Co‘s mit kleineren Kindern Mut zu machen.

    Mein Mann wohnt nun schon seit 11 Tagen nicht mehr hier und es geht mir soooo gut wie lange nicht mehr. Klar, alleine mit 2 Kindern ist schon anders, aber auch jetzt nachdem wir die erste Erkrankung beider Kinder als Alleinstehende überstanden haben kann ich allen nur raten, geht den Schritt und befreit euch. Zieht eure Konsequenzen und wartet ab, was euer Partner draus macht. Ich ärgere mich so sehr, dass ich es nicht schon eher gemacht habe.

    Ich habe so viel mehr Energie, weil ich nicht rund um die Uhr über ihn und seine Sucht nachdenke, es geht keine Energie mehr verloren, für das Vertuschen/Überspielen meiner Wut auf ihn bzw. Seine Fahne, ich bin nicht mehr im Kopf ständig auf der Suche nach einer Gelegenheit heimlich seine Bierflaschen zu zählen.

    Natürlich steht noch viel an, es werden immer neue Herausforderungen kommen, aber zu sehen wie meine Kinder aufblühen ist es so wert.

    Mein Mann trinkt fröhlich weiter und genießt sein Leben als scheinbar kinderloser Mann. Er trinkt noch mehr als vorher und interessiert sich quasi 0,00 % für seine Kinder. Also ich wurde in allem bestätigt und bereue es keine Sekunde.

  • Hallo Tiger,

    das freut mich sehr für euch! Genieße die Zeit mit deinen Kindern, dem freien Kopf und einfach die Unbeschwertheit.

    Wir ziehen in wenigen Wochen aus. Die Gefühle sind noch immer sehr gemischt. vor allem Trauer, Frust und Wut dominieren. Und noch so vieles andere.

    Liebe Grüße

  • Hi ihr Lieben,

    er ist scheinbar zur Vernunft bekommen und entzieht gerade.
    Ich hab ihm meine Hilfe angeboten, er ist nun hier, weil seine neue Freundin nicht zuhause ist und es ihm nicht gut geht.
    Er zittert und schwitzt, wie kann ich ihm denn am besten helfen? Was sind die korrekten Schritte? Ist der kalte Entzug gut?
    Liebe Grüße

  • Ist der kalte Entzug gut?

    ein kalter Entzug ist nie gut, ruf die 112 an, denn ein kalter Entuzg kann in einen Entzugskrampf führen und der kann lebensgefährlich werden. Sag beim anrufen klipp und klar, was Sache ist.


    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Er ist schon wieder weg. Ich weiß nicht wie sein Plan ist, er sagt es geht ihm an sich gut und er kämpft. Zum Arzt möchte er nicht.
    Die 3 Stunden wirkte er an sich relativ gefasst, klar das Zittern und schwitzen aber ich hatte das Gefühl es wurde im laufe der Stunden etwas besser. Er hat sich mit den Kindern beschäftigt, mir beim Haushalt geholfen und man konnte tatsächlich auch mal normal mit ihm reden. Das hab ich die letzten Wochen nie erlebt, da kam er immer schon angetrunken her.

    Keine Ahnung ob er heimlich doch getrunken hat oder was auch immer. Seinen Alkohol hat er jedenfalls aus seinem Auto ausgeladen, der steht jetzt hier und ich werde ihn entsorgen.

    Fürs nächste Mal weiß ich Bescheid, dass man lieber einmal zu oft die 112 ruft.

    Jetzt übernimmt die Freundin wieder die Betreuung.

  • Ernsthaft, Tiger? Dein Noch-Ehemann braucht keine Betreuung von gleich zwei COs, es reicht eine ärztliche Betreuung, ggf. Auch ambulant.

    Kämpfen muss er auch nicht mehr, wenn er echte Krankheitseinsicht hat und sich für sich professionelle Hilfe holt (Suchtberatung und /oder SHg). Das kann ihm keine noch so liebende Frau abnehmen.

  • Jetzt übernimmt die Freundin wieder die Betreuung.

    Ein Alkoholiker und seine 2 Co's, die um ihn herum kreisen....

    Wann steigst du aus diesem kranken System aus?

    Einen kalten Entzug zu begleiten ist lebensgefährliche Selbstüberschätzung.

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Ich bin echt gerade überfordert mit euren Kommentaren.
    Es ist in all den Jahren das allererste Mal, dass er probiert nicht zu trinken.

    In unserer Ehe und auch danach hab ich ihm immer wieder gesagt, dass ich für ihn da bin wenn er aufhören möchte.
    Selbstverständlich hab ich mir das auch anders vorgestellt.
    Ich habe ihm mehrmals gesagt und auch geschrieben, dass der richtige Ansprechpartner ein Arzt ist und er unbedingt auf sich aufpassen soll. Ich würde seinen Entzug definitiv nicht begleiten. Das der kalte Entzug lebensgefährlich enden kann, weiß ich ja nun.
    Ich kann ihn aber auch nicht zum Arzt zwingen. Ich kann nur an ihn appellieren.

    Ich bin kein co mehr, ich kontrolliere sein Auto nicht mehr wenn er hier ist, ich zähle keine Flaschen mehr in der Garage. Es ist nicht mehr meine Aufgabe, war es eigentlich nie aber diese Last hatte ich mir ja nun selbst auferlegt.
    Es geht mir super ohne ihn als Ehemann und das weiß er. Aber er war 21 Jahre an meiner Seite, er ist ein guter Freund und der Vater meiner Kinder. Wenn er also hier steht und Hilfe sucht, dann werde ich ihn nicht wegschicken. Dann helfe ich ihm im rahmen meiner Möglichkeiten, solange es weder mir noch den Kindern schadet.

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