Beiträge von Tiger1991

    Es ist einfach alles so scheiße.

    Ich weiß nicht auf was ich warte. Ich brauche immer noch einen Beweis, dann bekommt er wieder ne Chance, dann die nächste etc..

    wie lange soll das gehen. Ich schaffe es einfach nicht.

    Seinen Autoschlüssel behütet er immer wie einen Augapfel, steckt ihn sogar abends in seine Jogginghose, die neben dem Bett nachts liegt.
    Heute dachte ich, juhu er hat seinen Autoschlüssel in der Jacke gelassen, wenn er noch mal zu unseren Kindern geht, dann ist das meine Chance.. Aber nein, er hat ihn noch heimlich aus der Jacke geholt.
    Ich würd so gern in diesen Transporter schauen, aber wenn ich dann den Kasten Bier finde, was mache ich dann?

    Den einen Tag hab ich ihn gebeten einen Atemalkoholtest zu machen.
    Den Tester hatte ich im Dezember 23 mal bestellt, als er geschworen hat nicht mehr zu trinken und jeden Tag pustet damit ich ihm glaube.
    Kein einziges Mal hab ich mich getraut ihn darum zu bitten, bis letzte Woche.. Ich war ganz höflich, hab ihm gesagt dass es mir helfen würde Vertrauen aufzubauen und meine Unsicherheit abzubauen.
    Die Kinder waren leider noch wach, deshalb bin ich natürlich ganz ruhig geblieben.

    Er dagegen wurde sofort beleidigt, maulte was von „jeden Tag nervt du mich mit dieser scheisse“, sowas macht doch niemand, der nichts zu verheimlichen hat.

    Und dann bin ich gefasst wegen der Kinder, hege trennungsgedanken während ich sie ins Bett bringe und wenn ich dann runter komme? Ist er der liebste Mann der Welt, macht mir essen usw.
    Oder er schläft auf dem Sofa, das kommt zur Zeit aber tatsächlich eher seltener vor.

    Wie lange habt ihr gebraucht um es endlich zu schaffen?

    Ich drohe seit 1,5 Jahren mit der Trennung..

    Ich sitze hier, lese eure Worte und kann einfach nur weinen... ich fühle mich wie eine leere Hülle, der man das Herz raus gerissen hat. Das schlimme ist, dass ich genau weiß, dass es keinen Ausweg gibt. Und wenn man dann so schwarz auf weiß liest, was man eigentlich ja schon im Unterbewusstsein längst weiß, dann ist das einfach so hart und endgültig. Und schon wieder fühle ICH mich als schlecht, weil ich all das weiß und weil ich es einfach nicht hinbekomme den Schlussstrich zu ziehen..Wenn er sage würde, es ist Ende, dann wäre das viel leichter, weil dann die Verantwortung für das Ende, fürs das Scheitern, nicht bei mir liegen würde.

    Hallo du Liebe,

    Ich bin gerade auf deinen Feed aufmerksam geworden und fühle so sehr mit dir.

    Vor allem die „leere Hülle“.. Ich habe in den letzten 2 Jahren eine riesige emotionale Mauer um mich gebaut, fühle mich eiskalt und einsam.

    Den Kindern zuliebe versucht man irgendwie gute Laune und Spaß zu haben. Aber in einem sieht es so anders aus, meine Gedanken kreisen, wie viel hat er wohl intus wenn er von Arbeit kommt, usw.

    Aktuell resigniere ich, ich habe keine Kraft. Ich will ihn so gern verlassen, aber schaffe es noch nicht..

    Ich hab also keinen Rat, möchte dir nur sagen, dass ich dir viel Kraft wünsche!

    Hallo Tiger,

    Weißt du was mir in der Seele weh getan hat?

    Als mich meine Erwachsene Tochter fragte, warum ich nicht gegangen. Ich wollte etwas erhalten, was es schon lange nicht mehr gab.

    LG Morgenrot

    Vielen Dank, auch wenn es für dich sicherlich sehr schmerzhaft ist, mir hilft diese Erfahrung sehr. Ich möchte meinen Kindern sowas definitiv ersparen.

    Jetzt muss ich nur noch die nötige Kraft dafür finden ;(

    Ich danke euch sehr, das Forum ist wirklich hilfreich.
    Meine Eltern haben auch täglich getrunken, selten maßlos, aber trotzdem täglich. Dieses Trinkverhalten, ist also mein "Normal".

    Meine Mutter erzählt heute auch oft, wie unglücklich sie war und dass sie nur wegen uns Kindern, bei meinem Vater geblieben ist.
    Ich möchte so nicht enden, ich bin 33, ich möchte ein glückliches, unbeschwertes Leben mit und für meine Kinder leben. und ich möchte in 30 Jahren meinen Kindern nicht das Gefühl vermitteln, dass sie der Grund dafür sind, dass ich so unglücklich gelebt habe.

    Ich glaube nicht dass ihr es ihm nicht Wert seid, nur ist die Sucht einfach größer. Verstehst du wie ich das meine? Er liebt euch bestimmt, aber solange er nicht aufhören will zu trinken, wird der Alkohol einen unglaublich hohen Stellenwert in seinem Leben haben.

    Da kommt mein Gewissen ins Spiel, wenn die Sucht größer ist, als die Liebe zu uns. Da muss doch jeder halbwegs normal denkende Mensch einsehen, dass er ein Problem hat.

    Dann ist er krank und dann wiederum fühle ich mich schlecht, wenn ich einen kranken Menschen verlasse.. Einen krebskranken würde ich auch nicht verlassen. Verstehst du was ich meine?

    Also meint ihr, dass er tatsächlich ein Suchtproblem hat? Das ist mein großes Fragezeichen, übertriebe ich oder hat er wirklich eine Sucht?

    Aus meiner Sicht kenne ich die Antwort, wer heimlich trinkt hat ein Problem, aber vielleicht trinkt er ja nur heimlich, weil ich so maßlos übertreibe?
    Diese Selbstzweifel..
    Andere Papas trinken ja auch in Gegenwart ihrer Kinder abends beim Grillen mal ein Bier, da find ich das nicht schlimm..

    Nur bei ihm stört es mich, weil er so komisch wird wenn er trinkt. Er verträgt es einfach nicht. Hab ich überhaupt das Recht einzufordern, dass ich sowas eben nicht will? Überschreite ich eine Grenze?


    Ich wünsche mir so sehr Normalität. Ich würde auch abends gern mal (die Betonung auf mal) mit einer Freundin ein Glas Wein trinken und den Kindern beim Spielen zuschauen, aber ich erlaube es mir nicht, weil ich es ihm ja verbiete.

    Inzwischen sind wieder ein paar Tage vergangen und mein Kopf dreht sich ununterbrochen.

    Ich habe so viele Geschichten hier gelesen und frage mich, übertreibe ich ?

    Mein Mann ist nicht aggressiv, nicht bösartig, trinkt "nur" Bier, er bewältigt seinen Alltag, kümmert sich um das Abendbrot.

    Ich habe hier so viele schlimmere Geschichten gelesen und frage mich wirklich, was passiert hier? Bin ich nur zu gestört aus meiner Kindheit?

    Aber, das heimliche Trinken, auch wenn es "nur" 1-2 Bier sind (ich weiß ja nicht wie viel es wirklich ist), macht mich einfach krank.

    Er hatte mir ja versprochen, dass er kein Bier mehr trinkt bevor die Kinder im Bett sind.
    Letzte Woche konnte ich allerdings wieder mal einen Blick in seinen Diensttransporter werfen, da stand natürlich ein Kasten Bier drin.
    Am Wochenende war mir auch aufgefallen, dass er beim Rauchen sehr oft an seinen Transporter geht.

    Das fühlt sich so schlimm an. Seinen Autoschlüssel hütet er wie einen Augapfel, da kommt natürlich auch gleich wieder das Gefühl des Misstrauens.
    Ich weiß einfach nicht was richtig und was falsch ist. Soll ich ihm den Alkohol gönnen, ihm mehr Liebe geben, wenns das ist, was ihm fehlt und hoffen, dass sich die Situation entspannt, vielleicht trinkt er ja wirklich weniger, wenn er mehr Liebe kommt.

    Ich bin so ratlos, traurig und einsam. Inzwischen weiß ich auch nicht mehr, ob ich ihm diese vielen Monats Vertrauensbruch verzeihen kann. Ich bin so verletzt. Monatelang habe ich ihn gebeten den Alkohol sein zu lassen, gedroht ihn zu verlassen. Bin ich es ihm nicht wert. Sind es ihm die Kinder nicht wert?

    Kann mich jemand verstehen?

    Auch der andere Teil von der Nachricht ist hier bei mir so ähnlich, daher kann ich nachfühlen, wie es dir geht!

    Aber du bist scheinbarer schon einen Schritt weiter als ich, jedenfalls konnte ich deinem Feed entnehmen, dass du mit ihm schon über Trennung und Auszug konkret gesprochen hast oder?
    Hab auch gelesen, dass dein Sohn ganz schön mit seinen Gefühlen in Form von Ausrastern zu tun hat?
    Das merke ich bei meiner großen auch immer öfter, aber eigentlich nur, wenn mein Mann zuhause ist oder vorher was vorgefallen ist. Die Kinder sind so feinfühlig.. wobei das Medienverbot unter der Woche da wirklich schon viel Besserung gebracht hat, nur so als Erfahrungswert am Rande :)

    Ja ne, is klar, wegen Dir muss er trinken, der Arme ...

    Ernsthaft?!

    Klassische Schuldumkehr, kannst Du hier ganz oft lesen ...

    Ich weiß nicht, es ist tatsächlich nicht unbegründet, also ja, er bekommt keine Liebe von mir, ich hab ihm aber auch schon tausend mal erklärt, dass ich ihn einfach extrem unattraktiv finde wenn er immer nach Bier stinkt und durch das Bier so komisch ist.. es ist ein Teufelskreis. Tatsächlich ist das aber kein Grund zu trinken, gibt bestimmt genug Ehen die scheisse laufen ohne dass einer seinen Frust im Alkohol ertränkt.
    Ein bisschen Schuld fühle ich mich aber trotzdem.

    Hab letzte Woche mit unserem Hausarzt darüber geredet, er sagt das schlimmste was ich machen konnte war den Alkohol zu verbieten, damit hab ich ihn regelrecht gedrängt heimlich zu trinken - dadurch fühle ich mich noch schuldiger.
    Ich wollte ja aber nie, dass er gar nichts mehr trinkt, ich wollte dass er Bier als Genussmittel sieht und nicht als Durstlöscher und vor allem erst anfängt wenn die Kinder im Bett sind, weil er eben auch nach nur 1-2 Bier schon „anders“ ist.. und nicht jeden Tag.

    Hallo zusammen,

    ich wollt mal updaten.

    Ich habe meinen Mann am 05.01. noch einmal auf seinen Bierkonsum angesprochen.

    Im Gespräch hat er erst total blockiert, war dann aber recht einsichtig und hat versprochen wenigstens nicht mehr heimlich zu trinken und vor allem nicht bevor er überhaupt von der Arbeit zuhause ist.

    Er trinkt wohl weil er sich von mir ungeliebt fühlt und heimlich, weil ich es ja verbiete.
    Die ersten paar Tage danach waren wirklich ok, ich konnte meinen „alten“ Mann fast wieder entdecken.
    Aber die Ernüchterung kam schnell, heute hat er das Feierabendsbier schon gar nicht mehr abgestritten.
    Ziehe ich Konsequenzen? Nein, weil ich immer noch hoffe..
    Ich bin einfach überfordert mit dieser Situation. Auf der einen Seite die schlechte Stimmung in diesem Haus, meiner armen kleinen Mädels, die so feinfühlig sind und sicher viel mitbekommen.. auf der anderen Seite die Hoffnung, dass ihr Papa irgendwann merkt was auf dem Spiel steht, dass er einsieht, dass es eben nicht normal nicht.

    Liebe Kalinka ,

    ich fühle dein Problem wirklich sehr.
    Die tägliche Hoffnung, dass er sich doch irgendwann wieder gegen den Alkohol und für die Familie entscheidet. Auch ich gebe immer wieder neue Chancen oder ignoriere die Situation einfach. Er ist doch eigentlich so lieb, ein toller Papa, fleißig im Haushalt..
    Weihnachten 23 habe ich ihm gesagt, dass ich mich von ihm trennen werde, wenn er sich keine Hilfe sucht. Nun ja, in den letzten 48 Stunden hat mein Mann heimlich 13 Bier getrunken und trotzdem sitzt er noch neben mir.. es ist so schwer, vor allem wenn Kinder im Spiel sind und man diesen Menschen anders kennt.

    Ich wünsche dir viel Kraft!

    Ich danke euch, für eure Erfahrungen. Matrix schick mir gern bei Gelegenheit mehr zu deiner Geschichte.

    Die Kinder sind tatsächlich meine größte Sorge. Mit dem Konsum meines Mannes lebe ich schon so lange Unglücklich, das hätte ich aus Mitleid ihm gegenüber einfach den Rest meines Lebens durchgehalten.
    Ich möchte den Kindern aber eigentlich vermitteln, dass das eigene Glück wichtiger ist, als das aufrechterhalten einer unglücklichen Ehe.
    Ich habe lange analysiert warum unsere Ehe so kaputt ist, lande aber immer wieder beim Alkohol.

    Die Fahne, der Kontrollverlust seiner Sinne, auch wenn er nie wirklich besoffen ist, er wirkt trotzdem nicht aufnahmefähig, überhört viel, vergisst viel, schläft super zeitig.
    Heute Morgen habe ich festgestellt, dass er seit Donnerstagnachmittag einfach mal 13 Flaschen Bier getrunken hat.. dieses verantwortungslose Handeln macht mich so traurig. Hier sind 2 kleine Menschen, die einen gesunden und fitten Papa brauchen.
    Vor einiger Zeit hat er nach 4 Bier unserer Tochter Hustensaft statt fiebersaft gegeben, wo soll das enden.

    Das könnte aus meiner kindheit stammen. Wir wurden ins bett gebracht bevor mehr getrunken wurde, und für mich war der bier, oder weinatem meines vaters normal. Abendessen ohne alkohol? Undenkbar. Ja, ich habe meinen vater geliebt. Aber das selbstgewählte sich aneinanderketten trotz unzähliger spannungen habe ich gehasst.

    Kannst du dich in etwa daran erinnern ab wann du dich erinnerst? Meine Kinder sind jetzt 5 und 3, ich ringe täglich mit mir was schlimmer ist. So groß zu werden oder mit getrennten Eltern und im schlimmsten Fall ganz ohne Papa.

    Vielleicht noch eine Ergänzung, ich selbst bin zwischen Alkholikern groß geworden und meide Alkohol weitestgehend. Mal ein Glas Wein im Monat mit einer guten Freundin, aber dann ist das Thema auch wieder durch. Vielleicht reagiere ich daher auch einfach so empfindlich und dramatisiere die 2-4 Bier täglich über.

    Hallo zusammen,

    ich weiß gar nicht so richtig, was ich mir erhoffe. Tipps, Erfahrung oder einfach den fehlenden Tritt in den Po.

    Mein Mann und ich sind seit 20 Jahren zusammen (Jugendliebe).. Alkohol hat schon immer eine große, problematische Rolle in unsere Beziehung gespielt.

    Er trinkt schon immer sehr, sehr regelmäßig sein Feierabendsbier. Mich hat es schon immer gestört, die positiven Seiten haben aber überwogen.

    Nun sind wir aber nicht mehr allein, wir haben 2 kleine Kinder und dementsprechend Verantwortung.

    Ich habe meinen Mann schon vor den Schwangerschaften gesagt, dass ich auf keinen Fall möchte, dass meine Kinder die Fahne ihres Papas als normal empfinden.
    Aber nun ist es leider so.
    Ich rede und rede und es wird nur schlimmer. Inzwischen ist es so, dass er heimlich sein Bier trinkt, er versteckt es an den unmöglichsten Stellen auf dem Grundstück und fängt bereits Vormittag an mit dem Bierkonsum.

    Ich weiß inzwischen auch, dass er auch auf Arbeit gern mal ein Bier zwischendurch trinkt.
    Jetzt gebe ich mir natürlich die Schuld, dass er heimlich trinkt weil es ja bei mir nicht darf, bzw war mein Wunsch erst wenn die Kinder im Bett sind.

    Über den Tag verteilt scheint er so 3-5 Bier zu trinken, fährt dann aber auch noch mit meinem Auto, ich fühle mich so schuldig falls etwas passiert.

    Jedes Mal, wenn ich ihn anspreche stellt er mich hin als würde ich maßlos übertreiben und mir das einbilden. Ich hab sogar schon total dämlich den Verlauf einer Bierkiste übers Wochenende fotografisch festgehalten, einfach um mir klar zu machen, dass ich mir eben nicht einbilde.

    Die Situation macht mich zu einer schrecklichen Mama, ich kann keine Sekunde in Ruhe mit meinen Kindern spielen, weil ich ununterbrochen darüber nachdenke wie das hier alles weitergehen soll.

    Meine Familie und inzwischen auch Freunden ist der Konsum meines Mannes schon aufgefallen und wie sehr er sich verändert hat.
    Keine Hobbys, Freunde will er nur zum Bier trinken treffen. Er ist total desinteressiert an seinen Mitmenschen.

    Aber sonst ist er so lieb, unsere Kinder lieben ihn, er ist hilfsbereit und fleißig. Die Kinder haben unser Leben massiv verändert und damit kam er nicht klar, anscheinend ist er in den Alkohol geflohen.

    Morgens bilde ich mir schon ein Zittern in seinen Händen ein, seine Augen kommen mir gelb vor.. Ich wollte schon mehrmals, das er mal zum Arzt geht aber immer nur leere Versprechen. Ich weiß einfach nicht wie ich diese Situation gelöst bekomme.

    Ihn einfach machen lassen? Aber ich kann doch meine Kinder gar nicht ruhigen Gewissens mit ihm alleine lassen, was ist wenn mal was passiert?
    Sorry für den sicherlich wirren Text, aber ich hab so viele Gedanken, die ich nicht sortiert bekomme.

    Mein Mann hat nur mich und meine Familie.
    Er hat keinen eigenen Freundeskreis und seine Familie kann man jetzt auch nicht Familie nennen.

    Habt ihr vielleicht Tipps oder Empfehlungen? Erfahrungsberichte?