Beiträge von Robyn

    Hallo Julia2009 ,

    ich kann mich irren, aber ich lese hier keine wirkliche Frage an Alkoholiker, sondern eher vielleicht ein Wach werden, Angst um die Existenz, Sorgen usw. Mir fehlt da gerade ein bisschen die Beschreibung.

    Ich kann dir aus meiner Perspektive sagen, dass ich nicht nur aufgehört habe zu trinken. Es ist noch so viel mehr Veränderung passiert. Für mich ist mein Jahrestag eher mein Geburtstag, als mein richtiger.

    Ergänzung:

    Grundsätzlich hat jeder das Recht sich immer und zu jeder Zeit zu trennen. Falsche Loyalität ist keine gesunde Basis.

    Ich würde ihr das am liebsten verbieten, aber ich kann sie ja schlecht zuhause einsperren. Ich möchte auch lieber in Verbindung bleiben und mit ihr reden können, sodass sie sich auch traut zu sagen, wenn sie was getrunken hat und vor allem auch, was und wie viel. Strikte Verbote führen wahrscheinlich eher zu Lügen und Verheimlichen.

    Fühle ich. Das ist wirklich nicht einfach.

    Die Tage zähle ich nicht mehr und die App verstaubt gerade. Dennoch bin ich noch lange nicht trocken. Für mich gibt es schon einen Unterschied zwischen Abstinent und Trocken sein. Trocken ist für mich wie eine gelebte Grundeinstellung. Abstinent sein, ist für mich noch mit Verzicht verbunden.

    Ich freue mich auf meinen ersten Geburtstag. Mir ist der schon sehr wichtig. Viel wichtiger wie der richtige Geburtstag.

    stell dir mal vor jemand verknallt sich in dich, schickt dir eine PN und du findest ihn auch gut. Ihr wohnt nicht weit entfernt voneinander und es kommt zu ersten Treffen, alles ist rosarot etc. ihr seid auf der selben Wellenlänge und habt die gleichen Interessen. Für zwei Neulinge wäre das wohl schlecht, mir wäre die Gefahr zu groß dass das "eine" gemeinsame Hobby wieder auf der Tagesordnung steht.

    Das andere ist wie es Hartmut schon gesagt hat, uns kann hier jeder lesen und mit Foto auch sehen. Vielleicht ist eine andere auf deinen Mann scharf und zeigt deinen Faden, vielleicht ist jemand aber auch nur neidisch auf dich und möchte dir mal so richtig an die Karre fahren und outet dich in einer Situation die dir in dem Moment den Boden unter den Füßen wegzieht.

    Also R/no , schreibst du Drehbücher für GZSZ :D?

    Vorstellungskraft hast du =)

    Ich will nicht viel über deine Ehe sagen.

    Möchte nur kurz erwähnen, dass Hormone echt krass sein können. Du hast ja was von Menopause geschrieben. Hormone können die komplette Psyche verändern und auch körperlich viel machen.

    Ob das jetzt bei euch eine Rolle spielt, weiß ich natürlich nicht.

    Schön, dass du deiner Frau aber jetzt geschrieben hast und offen warst.

    Was mich aber mal ziemlich erschrocken hat, war bei meiner ersten Entgiftung. Ich Trank ja "nur" Wein (auch wenn ich schon wusste, dass die Menge zu dem Zeitpunkt mittlerweile ziemlich übel war). Man sagte mir dann, das sind schon 2 Flaschen Schnaps. Das war mir nicht so bewusst.

    Ich Trank ja "nur" Wein 🥲.

    Zu deiner Frage in meinem Thread R/no, ich habe nichts gegen dich. Ich dachte halt nur zu erst, es wäre besser, deinem Weg nicht zu kreuzen und wollte dir gleichzeitig sagen, dass es hier viele gibt, die gerne deinen Weg kreuzen.

    Wenn ich die Frage „Würdest du wieder Alkohol trinken, wenn es eine Tablette gäbe, die das ohne Folgen ermöglicht?“ mit Ja beantworten würde, dann hätte ich mich nicht wirklich damit abgefunden, Alkoholiker zu sein.

    Darüber habe ich mir vorher noch nie Gedanken gemacht. Tatsächliche kam mir beim Lesen ein Ja gedanklich hoch. Mittlerweile bin ich aber bei Jain angekommen. Eine Versuchung wäre es sehr.

    Ich bin aber mittlerweile eigentlich an einem Punkt, andem es nicht nur um meine Gesundheit geht, weswegen ich hauptsächlich Abstinent wurde.

    Ich genieße den klaren Kopf, diese Freiheit. Aber ich so richtig trocken bin ich noch nicht. Mich zieht es schon auch in Richtung ja.

    Ich würde also sagen ich lebe abstinent und arbeite an ein Trocken sein.

    Hallo zusammen,

    Hallo R/no ,

    ich hab jetzt hin und her überlegt, ob ich zu dem Ganzen noch was schreiben soll. Privat möchte ich ungern schreiben. Deswegen bleibt mir gerade nur dieser Weg. Das Forum soll auch irgendwie mein Tagebuch sein. Ich möchte zurückblicken können.

    Ich will dich jetzt nicht überreden zu bleiben, du bist erwachsen und triffst deine Entscheidungen selbst. Einmal möchte ich mich einfach entschuldigen, dass ich persönlich geworden bin. Deine Nachrichten haben mich ziemlich wütend gemacht und ich habe dann auch in die Tasten gehauen.

    Generell möchte ich mal schreiben, dass trocken werden eine anstrengende Sache ist. Arbeit an sich selbst ist nicht einfach und auch nicht von heute auf morgen erledigt (Vielleicht eine Lebensaufgabe). Wir bringen alle unser Päckchen mit. Haben jahrelang getrunken und müssen jetzt lernen mit Gefühlen umzugehen, mit schwierigen Situationen, mit Problemen, Alltag. Gesunder Umgang muss evtl. auch erst gelernt werden. Ressourcen müssen gesammelt werden. Das ist alles ein langer Prozess. Der Eine hat davon mehr, der andere weniger.

    In deinem Thread findet sich auch viel Zuspruch und Positives. Und ich glaube, auch wenn wir uns besser aus dem Weg gehen, gibt es bestimmt einige die gerne deinen Weg kreuzen.

    Hier ist aber auch keiner verantwortlich für irgend jemandem. Wenn ich trinke ist das meine Verantwortung. Genauso umgekehrt. Egal, ob "Frischling" oder nicht.

    Ich bin sehr oft auf die Nase gefallen und verantwortlich war ich selbst.

    Auch ich hatte durch die Konfrontation mit dir ein learning. Learnings bringen mich immer weiter.

    Mein Respekt vor dir hat sich gerade in Luft aufgelöst, aber nur weiter so wenn es dir gut tut.

    Alles gut. Ich bin darauf nicht angewiesen. Meine Antwort war eine Reaktion auf deinen Text und natürlich war mir bewusst, dass du wahrscheinlich so reagierst. Das ändert aber nichts an meine Meinung, bzw. meinen Eindruck. Der natürlich falsch sein kann. Deswegen mein Eindruck.

    Übrigens finde ich, dass du sehr gut schreibst und dich ausdrücken kannst. Und ich denke, dass das was du schreibst auch so gemeint ist. Natürlich aus einer Emotion heraus geschrieben und dann nachher nicht mehr so sinnvoll, es genau so gemeint zu haben.

    Übrigens kannst du nur Überholen, wenn der andere einen Rückfall hat oder das Alter eine Rolle spielt oder anderes Negatives. Den Satz finde ich ziemlich daneben.

    Ich denke Respekt hast du, wenn du wütend bist, grundsätzlich nicht.

    Keine Sorge, das war mein letztes Geschreibe hier in deinem Thread.

    Hallo Robyn,

    Lehrling großes Wort? Ehrlich gesagt schwimmst du gerade herum oder es in andere Worte zu fassen es ist schwammig. Was genau meinst du mit usw.? Bei solchen deinerseits großen Worten solltest du es konkretisieren. Sag doch einfach das du denkst ich wäre ein Großmaul oder ein Schauspieler, oder stört dich das ein Neuling meinen Faden gemocht hat und wir uns gut verstehen denn genau das trifft doch des Pudels Kern, oder nicht?

    Habe extra geschrieben, dass das mein Eindruck ist. Ich gehe deinen Faden jetzt nicht durch, um Beispiele raus zu suchen.

    Welcher Neuling? Das verstehe ich gar nicht 🥲

    Finde Schauspieler und Großmaul trifft es nicht so richtig. Für einen Schauspieler halte ich dich gar nicht. Finde meine Beschreibung passt schon ganz gut.

    "Klatschhasen und Fahnenjunker" was bedeuten diese Wörter. Kenne ich nicht. Sind Klatschhasen sowas wie Klatschtanten?

    Ich bin zuhause nicht ständig mit Alkohol konfrontiert, meine Frau stolziert auch nicht ständig mit Alkohol vor meiner Nase rum. Niemals werde ich von meiner Frau und anderen hysterische Forderungen stellen. Das ist nicht mein Modell von der glücklichen Abstinenz und welches das richtige ist wird sich zeigen. Ich versuche auch nicht mich herauszuwinden, da kann ich dir gerade nicht folgen.

    Ich verstehe die Situation nicht so richtig. Irgendwie war es heftig und ne Lehre, aber "hysterisch" möchtest du auch nicht sein. Dann hast du eine Entschuldigung für deine Frau parat und wirst mal mit ihr reden.

    Das eigene Zuhause als Alkoholfreie Zone zu haben ist nicht hysterisch.

    Ich persönlich finde du hast oft sehr große Worte hier, von wegen Lehrling usw. aber dann auch diesen Trotz und das immer im Wechsel. Im Prinzip schwimmst du gegen den selben Stein, immer wieder und es geht fast schief, aber dann hast du irgendwie eine "Es geht nicht anders" Ausrede parat.

    Das ist einfach mein Eindruck von dir.

    Ich hatte Angst plötzlich zu "vergessen" warum ich nicht mehr trinken will. Deswegen hatte ich auch eine Liste mit positiven und negativen Dingen und habe jeden Tag hier im Forum gelesen und mich konditioniert bis der Gedanke an Alkohol praktisch damit verbundenen war. Das negative Stand da bei mir im Vordergrund. Das Positive wäre, hoffentlich, ein Nebeneffekt.

    Mir hat es geholfen. Mittlerweile brauche ich das nicht mehr. Der Gedanke an Alkohol ist so nicht mehr da und somit auch nicht mehr die Gründe. Gedanklich. Bewusst ist es mir natürlich noch. Aber dieses ständige damit auseinandersetzen ist nicht mehr da.

    Natürlich ist das nicht das einzige. Aber es war ein Rad in meinem System.

    Genau so! 100%. Im übrigen habe ich nicht nur auf das Zocken verzichtet, sondern auch auf viele viele weitere Hobbys.

    LG

    Der Alkohol hat bei mir auch alles ersetzt.

    Beim Zocken habe ich nie getrunken, weil die Spiele Konzentration erfordern. Mit Alkohol würde ich ständig verlieren. Bei der Arbeit genauso. Ich arbeite mit dem Kopf. Mit Alkohol wäre das unmöglich.

    Ich auch nicht. Ich habe wegen dem Alkohol aufgehört mit dem Zocken und jetzt in der Abstinenz wieder angefangen damit. Es ist schön gelegentlich abends mal wieder für ein paar Stunden zu zocken. Ich habe es vermisst, aber war ständig mit Saufen beschäftigt und dadurch ging es dann verloren.

    Hallo Uhart,

    cool schon 8 Tage. Aber nicht cool, das ein kalter Entzug gemacht wurde. Aber dazu wurde ja schon was geschrieben.

    Die körperliche Abhängigkeit ist ja nach kurzer Zeit überwunden. Wenn die ärztlich Begleitet wird ist die Abhängigkeit die kleinste Hürde. Die psychische Abhängigkeit braucht viel Arbeit. Sucht bleibt leider für immer ein Teil vom Leben. Aber es lohnt sich jeden Tag daran zu arbeiten.

    Dem Alkohol fern bleiben ist auf jeden Fall schon mal richtig.

    Am besten hälst du dich an die Langzeitabstinenzler. Die machen was richtig.