Beiträge von foxi58

    Ich bin ja in ähnlicher Lage, ohne das jetzt vertiefen zu wollen, aber in die Obdachlosigkeit werde ich mein Kind auch nicht ohne weiteres laufen lassen.

    Sie bei mir nicht aufzunehmen und ihr nicht dauernd Geld zuzuschieben ist eine Sache, aber ihr bewusst keine Wohnung zu finanzieren brächte ich auch nicht übers Herz zumal das Leben für junge Frauen auf der Straße permanente Angst und Übergriffe bedeutet. Abgrenzung hin oder her, aber niemand schaut seinem Kind beim Sterben zu ohne Helfen zu wollen.
    Vielleicht widerspreche ich damit einem anderen früheren Post von mir, aber wenn ich es zu Ende denke, brächte ich das einfach nicht übers Herz.

    Ich bin hier um Hilfe zu bekommen, nicht um in das nächste Trauma gestürzt zu werden.....Danke, dann sei mal froh dass du nicht dran gestorben bist.....du bist ja sehr allwissend.......bist ja geistig sehr erfahren wenn du mir raten kannst ich soll mich geistig auf den Tod meines Sohnes vorbereite....Ich finde keine Worte für dich, unglaublich........

    Ich habe eure Meinungen alle gelesen@SonnenscheinCoA@ Linde66@ Koda, es ist alles genau so richtig…. wenn ich in mich rein horche, habe ich immer noch die Hoffnung, dass er, wenn er seine Wohnung alleine bezieht, dann doch irgendwann in die Gänge kommt und sich Hilfe sucht…. wenn er dann das Geld für das Saufen ausgibt und wieder aus der Wohnung fliegt, das wird er dann selber erleben. vielleicht versteht ihr alle, dass ich in meinem Handeln nicht so schnell bin wie ihr, die seit Jahren mit diesem Thema vertraut sind. Mich begleitet das Thema erst seit circa April, wo es so heftig geworden ist dieses Jahr, und ich glaube, ich kann nur einen Schritt nach dem machen.😢 oder besser, wir, also, mein Mann und ich, könne nur einen Schritt nach dem andern machen. Es ist alles unglaublich schwer, wenn man sein Kind so erleben muss.

    koda , mit wir meine ich meinen Mann und ich….

    Guten Morgen,

    meine Gedanken gehen auch immer wieder in eine ähnliche Richtung wie Deine, Sonnenschein CoA . Aber ich kann mich auch in Foxis Gedanken reindenken. Das ist ein steiniger Weg, der Zeit in Anspruch nimmt. Finde das Online-Coaching einen guten Schritt und hoffe, dass es Euch hilft und Ihr Euch mit der Zeit besser sortieren und auch lösen könnt, vor allem von diesem sehr großen Verantwortungsgefühl für Euren erwachsenen Sohn.

    Ich traf neulich die Mutter einer sehr guten Freundin aus Kinder- und Jugendtagen, die sich wegen einer psychischen Erkrankung von ihren Eltern abwandte und seit vielen Jahren nicht mehr greifbar ist. Alleine mich zu sehen brachte ihre Mutter zum Weinen. Und mich auch... Emotionen kann man nicht einfach abschalten, auch nach so langer Zeit sind sie schnell wachgerufen. Ich denke, es hilft nur Akzeptanz, mit der Zeit zu lernen, mit der Situation zu leben.

    Ich bin leider wirklich noch nicht soweit wie immer gefordert wird… aber ich hab ja lediglich die Finanzspritze zugesichert bis er ALG bekommt🙈 Ich glaube ich muss wirklich Schritt für Schritt gucken, allein der wenige Kontakt ist schon ein schwerer Schritt für mich…. und ja EllaDrei , es ist ein Prozess für mich und dauert…..

    Guten Morgen,

    meine Gedanken gehen auch immer wieder in eine ähnliche Richtung wie Deine, Sonnenschein CoA . Aber ich kann mich auch in Foxis Gedanken reindenken. Das ist ein steiniger Weg, der Zeit in Anspruch nimmt. Finde das Online-Coaching einen guten Schritt und hoffe, dass es Euch hilft und Ihr Euch mit der Zeit besser sortieren und auch lösen könnt, vor allem von diesem sehr großen Verantwortungsgefühl für Euren erwachsenen Sohn.

    Ich traf neulich die Mutter einer sehr guten Freundin aus Kinder- und Jugendtagen, die sich wegen einer psychischen Erkrankung von ihren Eltern abwandte und seit vielen Jahren nicht mehr greifbar ist. Alleine mich zu sehen brachte ihre Mutter zum Weinen. Und mich auch... Emotionen kann man nicht einfach abschalten, auch nach so langer Zeit sind sie schnell wachgerufen. Ich denke, es hilft nur Akzeptanz, mit der Zeit zu lernen, mit der Situation zu leben.

    Ihr habt Recht, ich bin zu mitfühlend

    🙈 oh je, danke

    Guten Morgen

    gestern habe ich entschieden dass ich per mail unserem Sohn ein update gebe bezüglich seines Großvaters und seines Onkels. Ich will ihn nicht aus der >Familie ausgrenzen, daher ...

    Ich habe eine sachliche Mail geschrieben, am Ende wieder mit dem Hinweis wo er sich Hilfe holen kann, in 2 Sätzen......

    Er schrieb dann später lediglich er habe einige dumme Sachen gemacht und durchlebt , ich war richtig ärgerlich über diese Aussagen.

    Meine Antwort darauf war :????, ich schrieb ihm dass er keine dummen Sachen gemacht hat sondern dass er Alkoholiker ist und sich keine Hilfe holen würde ....Und ich habe ihm nochmal geschrieben dass wir keinen Kontakt haben können weil es uns sehr schlecht geht damit.

    Wie kann es sein dass er das immer noch nicht erkennt? Ich fasse das nicht.....

    Ich merke bei mir dass ich sehr unruhig bin weil ich solche Sorge habe dass er keine Wohnung findet. Ende November ist der Kündigungstermin der beiden... und ich denke wenn er eine Wohnung hat dann kann er in Ruhe gucken wie es für ihn weitergehen kann. Wir haben ja bis auf die Info mails null privat Kontakt und das soll so bleiben, es geht uns etwas besser damit.

    Diese Woche machen wir zum ersten Mal eine Online Sitzung mit einer Frau, die coacht Co-Abhängige, wir haben sie durch seriöse Videos und Berichte im Internet gefunden. Wir haben auch für uns entschieden dass wir ihm zu Beginn wohl zur Miete etwas dazutun werden da er ja 3 Monate Sperre beim Arbeitsamt hat durch die fristlose Kündigung. Uns ist wichtig dass er nicht obdachlos wird, ob er dann weiter trinkt und was er macht muss er selber wissen.....

    AnnaBlume , der Schmerz ist immer da, genau wie du sagst........Wir versuchen ihn irgendwie auszuhalten und damit zu leben.

    Im Grunde verlieren wir unser zweites Kind.... Als unser Sohn mit Behinderung auf die Welt kam hatten wir ja ein normales Kind erwartet....damals mussten wir uns von diesem gewünschten normalen Kind verabschieden, das war schon heftig. Aber die Sache mit einem alkoholkranken Kind ist so brutal und schmerzhaft, das ist kaum zu toppen.........

    AnnaBlume , ich habe viele Hobbys......gehe zum Sport, habe Freundinnen, gehe leidenschaftlich gerne arbeiten und und und, daran mangelt es nicht.....Und ich habe eine private Gesprächstherapeutin und jetzt alle 4 Wochen einen Termin bei der Suchtberatung für Angehörige..... mehr geht nicht....aber all das schmälert leider nicht meinen Schmerz.....es ist schwer zu verstehen von aussen.....

    Aurora , genau so ist es…. wir stehen noch am Anfang und es gibt Stunden da geht es etwas besser…. er selber ist ja auch erst seit ca April so weit dass er sich als Alkoholiker sieht ,das ist ja auch noch nicht so ewig…Als er aus derPrivat- Klinik kam sagter er dass er ja nicht sooo schlimm dran wäre wie die Älteren da😢 damals hatte er auch noch Führerschein, Arbeit, Ehefrau und Wohnung mit ihr, das ist ja Mittlerweile anders…

    EllaDrei , ich möchte nicht in deinem Strang weiterschreiben, hab Dank dass du nach mir gefragt hast..

    Montag war ich bei einer Dame bei der Suchtberatung.....das Fazit könnt ihr euch denken, loslassen, Empathie abschalten und mich nicht in Gedanken in seine Situation einfühlen, nicht immer die vergangenen schlimmen Situationen anschauen die wir mit ihm erlebt haben, nicht darüber nachdenken ob er jetzt eine Wohnung findet das muss er selber hinbekommen.....

    Sagt sich alles einfach, ich versuch es, es ist als fehlt mir ein Bein so komm ich mir manchmal vor.....wir versuchen wenig darüber zu reden leiden aber total

    Wir haben ihm nochmal letzte Woche eine Mail geschrieben , er war da vielleicht noch in der Klinik???. Haben ihm nochmal Adressen und Telefonnummern geschrieben an die er sich wenden kann und soll.......wir wissen nichts , ist vielleicht gut so....

    Wir veruschen irgendwie weiterzuleben......

    Liebe@EllaDrei, danke nochmal für den Hinweis, ich hatte das das letzte Mal so verstanden dass ich mich für mich da melden soll, ich habe ja mittlerweile Beratung.....Mein Mann arbeitet im Amt, er wird morgen zum sozialpsychiatrischen Dienst gehen und danach fragen.....in welchem Landkreis bist du denn?

    Immer wieder kreisen meine Gedanken, auch das Ablenken schaffe ich kaum.....was soll nur geschehen wenn er keine Hilfe annimmt, wo soll er wohnen?Er hatte bisher so ein geregeltes Leben und ich weiß er kommt nicht mit schlimmen Situationen zurecht und resigniert dann..... Ich werde wirklich fast zerfressen von dieser Angst und gleichzeitig weiß ich dass ich meine Gedanken lenken muss und schaffe es kaum. Ich habe mir fest vorgenommen dass ich heute hier zuhause nicht darüber spreche mit meinem Mann, wir hatten durch das ständige Reden darüber so einen schlimmen Tag gestern....

    Du liest dich so verzweifelt. Das tut mir wirklich leid für dich.
    Auch in einer geschlossenen Klinik kann deinem Sohn nicht wirklich geholfen werden, wenn er nicht mitarbeitet und selbst wirklich Hilfe will.

    Meine Mutter ist psychisch krank, zwar keine Sucht, aber ich auch da war es so, dass ich als Angehörige fast verzweifelt bin, weil alle gesehen haben, dass sie schwer krank ist, nur sie nicht. Aber zum Glück hatte sie doch irgendwo eingesehen, dass was nicht in Ordnung ist und ist freiwillig in der Klinik geblieben. Lange halten sie einen da nicht fest, wenn man keine Hilfe will.

    Hast du dir denn mal einen Termin bei der Suchtberatung für dich ausgemacht oder guckst du nach anderer professioneller Hilfe für dich?

    Hallo@Panama, ja ich habe einen Termin bei der Suchtberatung kommende Woche und auch eine andere Beratng. Das ändert nichts an miener Sorge und meinem Schmerz bisherDie grösste Sorge ist dass er Ende November aus seiner Wohnung muss, seine noch Frau hat wohl für sich eine Wohnung gefunden, er nicht...wir haben so gut wie keinen Kontakt zu ihm, er akzeptiert das auch und lässt uns in Ruhe... ich bete dass er endlich Hilfe annimmt, er weiß was los ist mit ihm und wie süchtig er ist, daher verstehe ich das nicht..

    liebe Ella, das tut mir alles total leid, du hast mir oft so Ware und ehrliche Worte geschrieben, du bist so ein starker Mensch, du wirst auch das schaffen. Ich stehe ja ganz am Anfang, das weißt du, ich bin Mutter eines Alkoholkranken, Sohnes und stehe manchmal vor den Dingen, die ich hier lesen muss. Umso mehr bewundere ich euch, wie ihr damit umgeht, ich hoffe, dass ich für mich auch einen Weg finde. Du liest dich ziemlich klar und ich wünsche dir alles Gute für dein Vorhaben, liebe Grüße Foxi