Alles anzeigenIch kenne das Versprechen gegenüber anderen aufzuhören, jedoch holt einen die Sucht immer wieder ein.
Das Fass, wenn ich das mal so benennen darf, sollte bei dir überlaufen, denn es bringt ja nichts, wenn jemand von außen den Impuls gibt, dass du aufhören willst, aber gar nicht bereit bist.
Das heißt, du bist jetzt seit 6 Tagen ohne Alkohol, also befindest du dich noch im kalten Entzug.
Durch das jahrelange Trinken hat sich eine Toleranz entwickelt, und beim plötzlichen Absetzen kann es zu Entzugserscheinungen kommen, die von Tremor bis zu einem Delirium oder Tod enden können.
Deshalb sollte auch ein Arzt konsultiert werden, inwiefern eine Entgiftung notwendig wäre. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass zwischen 7-10 Tagen das Schlimmste vorbei ist. Aber zu deiner Sicherheit rate ich dir dringend, nochmal einen Arzt zu sprechen.
Ich rate auch davon ab, solltest du dich hier weiter austauschen wollen, dass du deine Partnerin in dieses Forum einbeziehst. Das ist nicht vorgesehen, denn es gibt immer gewisse Hemmschwellen, und es ist deine Selbsthilfegruppe bei der du dich an erster Stelle setzt.
Außerhalb des Forums ist alles gut, aber ich weiß von vielen Alkoholikern, dass es sich leichter über etwas sprechen lässt, wenn jemand nur für sich selbst verantwortlich ist.
Du kannst dich hier einlesen. Ich verlinke auch einen Artikel, und wenn du dich weiter austauschen möchtest, sag Bescheid.
ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…
Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 und
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40
Erst mal vielen Dank für die Links und nein, der werde ich davon erzählen aber nicht hier mit reinnehmen. Ich sag mal so, jetzt gerade im Moment habe ich flaues Magengefühl, was aber bestimmt von der Müdigkeit kommt da ich die Nacht leider nicht geschlafen habe. Was ich ehrlich zugeben muss, dass die Momente in den ich hier Tippe, wirklich gut tun und einen ablenken.
Genau Tag 6 ohne Alkohol.
Jepp, ganz ehrlich, wäre es am Freitag nicht zu diesen Vorfall gekommen, und die Frau und ich hätten Samstag das erste mal gestritten bzw. Diskutiert hätte ich Samstag auch wieder was getrunken. Ich habe ja bewusst immer einzelne Tage ausgelassen fürs Gute Bild. Ja der Impuls kam jetzt von meiner Frau, wie so oft davor dieser ist aber diesmal anders. Ob ich noch was Retten kann zu Hause weiß ich nicht, aber zumindestens meinen Körper kann ich retten.