Beiträge von Kaettl

    Wisst ihr das schlimme ist für mich nicht dass er trinkt, sondern seine Gesundheit ruiniert.

    Mein Mann ist ein sehr liebenswerter Mensch. Er holft im Haushalt, versucht mir gutes zu tun, geht auf seine Arbeit usw. Eigentlich gibt es da nichts zu bemängeln.


    Das einzigste aber schlimmste ist dass ich merke wie viel Macht der Alkohol hat, das ich in dieser Beziehung überhaupt nicht an ihn rankomme er völlig blockt. Das ist im Grunde unser einzigstes Problem was wir miteinander haben. Er ist auch im angetrunkenem Zustand immer ruhig und gehalten. Nur die Sorge um ihn macht mich fertig. Es gibt keine persönlichkeitsveränderungen oder ähnliches was mich stören würde.

    Ich weiß gar nicht wie ich das Beschreiben soll wie ich ihn noch besser beschreiben könnte.


    Es macht mich traurig dass die Sucht so eine Macht über ihn hat dass er mich anlügen muss um sie zu befriedigen.

    Hilfeee

    Das ist schön zu lesen dass es nicht ausweglos ist.


    Gerade fühle ich mich so als würde mir der Boden umter meinen Füßen weggezogen werden. Am schlimmsten für mich ist der Kontrollverlust und ich weiß auch dass ich lernen muss damit umzugehen.


    Ich war durch meine Erkrankung der Biopolaren Störung schon sooo tief unten und 8 Monate stationär in einer Klinik.

    Ich frag mich immer wieder was ich verbrochen habe dass ich schon wieder sooo eine schwere Last zu tragen habe

    Ganz liebe Worte von dir Danke!

    Gerade schnürt es mir wieder alles zu. Wenn ich meine Tiere ansehe und merke wie angekommen ich hier bin macht es mich sehr traurig. Ich habe Angst das alles zu verlieren versteht ihr mich.

    Ich hoffe so sehr dass er seine sucht erkennen und handeln kann bevor alles kaputt ist

    Guten Morgen an Alle,

    heute Nacht war die erste Nacht die ich seit langem mal wieder durchgeschlafen habe. Unser WOE war solala. Wäre ja auch komisch wenn anders.

    Ich hoffe ich galte das nicht kontrollieren diese Woche aus. Noch ist er krankgeschrieben bis einschließlich morgen. Ich hoffe inständig dass er ab Di wieder zur Arbeit gehen kann das wäre für mich das allerbeste. Das würde auch etwas Ruhe bringen so hoffe ich.

    Er wird 14 Jahre alt im Mai. Ich gehe damit schon sehr offen um, habe aber Angst dass er sich unnötig Sorgen machen muss.


    Die erste Trennung von seinem Vater hat ihm schon sehr zugesetzt und er hat Angst dass wir uns dann trennen würden. Er hat mir mal gesagt dass er das nicht nochmal aushalten konne wenn das auseinander gehen würde. Ich versuche nur ihn davor zu schützen

    merkt ihr, wie sehr ihr noch um den nassen Alkoholiker kreist? Es bringt leider nichts wenn ihr Trinkmengen vergleicht, Geld einteilt usw. Dann seid ihr gleich wieder meilenweit von euren Bedürfnissen weg.

    Ich weiß, dass es sehr schwer es gerade am Anfang ist, den Ausstieg zu finden, und sich wirklich mal um sich zu kümmern, aber es geht nur so. Hier soll es um euch gehen.


    lg Morgenrot


    Ja das merke ich selbst, es ist mur schwer da rauszukommen.

    Ich habe wie gesagt schon versucht mich mehr um mich zu kümmern, dich leider holt mich das Elend immer wieder aufs neue ein. Da bricht nach so einer angespannten Woche einfach die Welt über mich zusammen

    Ich würde es ihm auch nicht erzählen daß du hier bist. Es soll die Hilfe sein die du für dich holst, er wäre vielleicht auch sauer weil du über ihn erzählst, vor allem wenn noch kein Einsehen da ist daß er ein Suchtproblem hat.

    Ich denke um Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Vielleicht weiß er tief im Inneren daß sein Trinkverhalten nicht okay ist aber die Sucht die ihn treibt zu trinken ist stärker als jede Vernunft.


    Von der Einsicht sind wir leider noch weit entfernt!


    Das sind auch meine Gedanken und trotzdem habe ich das Gefühl ihn zu hintergehen.

    Ich habe vor jedem WOE Angst. Dieses WOE ist mein jüngster Sohn bei uns und ich habe immer Angst dass er irgendwas mitbekommt.

    Es ist so dass man meinem Mann den Konsum nicht im geringsten anmerkt. Nur wenn es am WOE dann zur späteren Stunde einfach echt viel geworden ist.


    Die letzten drei Wochen dachte ich schon dass er selbst etwas verändern möchte, denn da hat er immer mal wieder zwischendurch bzw. am Anfang zuerst was alkoholfreies getrunken. Doch seit Montag ist alles wieder über den Haufen geschmissen.

    Manchmal frage ich mich warum trinkt er heimlich.


    Trinkt er heimlich um mich zu schützen?


    Um Diskussionen aus dem Weg zu gehen?

    Ist die Scham und das Bewusstsein schon da dass da was komplett aus den Fugen gerät?

    Wissen eure Partner davon dass ihr euch Hilfe in der SHG holt?

    Ich habe da große Angst davor dass er es irgendwann herausfinden könnte. Noch bin ich nicht bereit dazu ihm davon zu erzählen, da ich glaube dass er mich für verrückt hält, denn er glaubt ja ganz fest daran dass er kein Problem damit hat