Moin Amun,
ja, das ist gegenwärtig eine verzwickte Situation bei dir.
Bei meinem Beitrag #85 an dich hatte ich noch mehr geschrieben, aber dann erst mal weggelassen weil es mir zu viel und zu früh schien:
Jetzt meine reine Mutmaßung - völlig offen gedacht - nur als hypothetischer Warnhinweis.
Die Trennung scheint dein Schockmoment gewesen zu sein. Stichwort Tiefpunkt. Daraus folgte Einsicht ff. Gegenwärtig verarbeitest du die Gesamtsituation. Das überlagert, schwächt bis verdrängt mal die Geister der Sucht, mal die Trennungsmisere.
Wenn der Schock sich abschwächt und die Realität zeitweise stärker "anklopft", könnte die Sucht spürbarer werden. Dagegen wirkt auftretende Euphorie (aber das Gemüt ist in den ersten Wochen äußerst wechselhaft, kann auch in Gegenrichtung).
Die Realität bleibt so, wird aber immer schärfer wahrgenommen … An solchen "Schnittpunkten" ist besondere Vorsicht geboten.
Auch um dafür vorzubeugen, die innere Verfasstheit jetzt so stabil wie möglich gestalten - Stichwort Kapitulation.
Übrigens finde ich, du liest dich gut strukturiert und durchdacht. Zudem ohne IAS-Syndrom.
nur da vorne kann mein Ziel sein.
Genau so!
Soweit es irgendwie geht: Die Trennung von deiner Abstinenz gedanklich vollkommen separieren.