Was erwartest Du hier in unserer SHG? Was ist Dein Ziel?
Und wie würdest du dein "Problem" genau beschreiben?
Was erwartest Du hier in unserer SHG? Was ist Dein Ziel?
Und wie würdest du dein "Problem" genau beschreiben?
Alles klar. Also psychische Entzugserscheinungen. Ja, die habe ich auch erlebt, ja auch wellenartig, und die sind weitaus hartnäckiger (und womöglich nerviger) als die ggf. auftretenden körperlichen Symptome. Die Kombi mit einer weiteren Droge macht es ggf. komplizierter!
Hallo Maxi7450,
willkommen bei uns!
Ein Moderator wird sich sicherlich bald um dich kümmern; hab' ein wenig Geduld und lies etwas - vielleicht als erstes unter Artikel die Grundbausteine.
Und Glückwunsch zu rund 5 Monaten Alkoholabstinenz. Eine gute Basis für einen möglichen dauerhaft abstinenten Weg, der sich lohnen dürfte.
Was sind PAWS? Kenne das Wort nicht.
Die andere Sache mit der Öffentlichkeit im Web ist schwierig. Trotz aller Umschreibungen wird man natürlich immer erkennbarer, je mehr Details man peu à peu von sich preisgibt. Ich bin mit dem Thema immer, von Anfang des www an, sehr vorsichtig umgegangen. Also setze ich bei Details Grenzen. Außerdem gehe ich mit meinen Äußerungen immer nur so weit, wie ich es im "Notfall" auch in aller Öffentlichkeit tun würde (dann womöglich mit Scham, aber ich meine damit verantwortbare Äußerungen, zu denen ich voll stehen kann).
Bei sich vertiefendem Kontakt (wie PN) würde ich erst dann wirklich "in die Tiefe" gehen, wenn ich zuvor länger mit dieser Person telefonieren kann. Erst dann... und es bleibt dennoch ein Restrisiko.
Hallo ST,
herzlichen Dank für Deine Erinnerungen. Der Rückfall nach so langer Zeit ist wirklich eine tragische Sache, vor allem, weil sich daran wohl knapp 10 Jahre mit Alk anschlossen.
Ich kann davon nur lernen, mich zu keiner Zeit zu sicher zu fühlen, "Sicherheitsvorkehrungen" nie zu vernachlässigen und vor allem bei seelischen Ausnahmestationen doppelte Vorsicht walten zu lassen. Und trotzdem auf möglichst leichte und lockere Art meinen trockenen Weg zu gehen.
Ob ein Outing bei diesen Bekannten geholfen hätte...? Pure Vermutung; ich würde mich nur auf mich selbst verlassen, allerdings Alkohol konsequent ablehnen. Bei innerer Wankelmütigkeit besser nicht nur mit "Nein Danke", sondern zusätzlich mit der Bemerkung, ich trinke keinen Alkohol. Mehr bedarf es mMn. nicht. Keine weitere Diskussion nötig.
Vier Woche haste schon geschafft!
Na geht doch voran 45! Lieber ein bisschen mühsam als zuuu leicht & euphorisch. Im Zweifel Abstand gewinnen. Und ja, TEE ist immer gut! ![]()
Bei scharfem Essen kommt mir in den Sinn: In den letzten Monaten vor meinem hoffentlich letzten Stopp hatte ich nach üppigen Essen immer öfter einen sehr plötzlichen Drang zu einem gewissen Örtchen... Ich schob's auf scharfe Gewürze oder zu viel Knoblauch. Tatsächlich war es der Alk, der meine Innereien sabotierte. Du hattest die Beobachtung in der Mitte auch irgendwo geschrieben.
Also vorwärts immer, rückwärts nimmer. ![]()
Der Mann der Freundin (...) Was würdet ihr tun?
Im Mai hatte ich Dir dazu geschrieben:
Dieser Mann tauchte bei Dir schon mehrfach auf... Er scheint Dir wichtig zu sein. Aber was in seinem Kopf vorgeht, kannst Du nicht wissen. Vielleicht gibt es auch ganz andere Gründe?
Wie wäre es, zu einem günstigen Moment mal das Gespräch darauf lenken, so in der Art "Ich habe das Gefühl, dass..."?
Sehe ich immer noch so.
Der Geb. jetzt wäre so eine günstige Gelegenheit. Zur Not auch telefonisch oder als kurzes persönliches Hallo, um mal den Faden neu aufzunehmen.
Warum ich in den letzten Jahren nicht dauerhaft abstinent wurde, ist mir ziemlich klar: Ich habe allen Leuten meine Abstinenz als Trinkpause verkauft, und als dann das erste Mal richtig großer Saufdruck kam, war ich machtlos, weil ich mir den Ausweg ja sozusagen selbst schon parat gelegt hatte.
Dieser Satz fiel mir gestern auf.
Es mag eine Erklärung für Dich sein. Ist die vollständig?
Das Dahinterliegende, d.h. die innerliche Verfasstheit mit offen gelassen Ausweg ist sehr einleuchtend.
Aber ist das Outing tatsächlich die Absicherung bzw. ein abgeschwächtes ein Mitgrund?
Ich bin schon in früheren Jahren bei engen Freunden und Familie offen mit dem Thema meiner Alkoholmenge/Trinkverhalten umgegangen und tue dies auch jetzt. Dabei bemerk(t)e ich aber immer wieder, dass die allerwenigsten sich tiefer mit Alkoholismus auskennen/tieferes Verständnis dafür haben. Typische Entgegnungen: Du doch nicht. So schlimm war das doch gar nicht bei Dir, etc. Es mag manchmal auch eigenes Schutzverhalten wg. eigenem Konsum dahinterstehen, d.h. kein böser Wille, eher Unkenntnis, fehlende Empathie oder schlicht Nichtakzeptanz eigener Trinkgewohnheiten + Überstülpen des eigenen Maßstabs auf andere zwecks "Selbstschutz".
Wäre es für mich ein Gesichtsverlust, wieder in so einer Runde zu trinken?
Dieses "eine kleine Gläschen, welches bereits das Loch in meine Festungsmauer schlägt, fällt im "Gewusel" doch kaum auf. Und wenn, wäre mein Mund beredt genug, die passende Begründung zu liefern. Von heimlich Trinken will ich gar nicht reden, das war auch nicht mein Ding.
Würde mir dabei jemand in dem Moment hilfreich in den Arm fallen, um es verhindern? Die meisten Menschen sind höflich zurückhaltend, dezent oder auch weniger interessiert als sie tun. Außerdem würde ich, wenn ich es will, mir nicht vorschreiben lassen, was ich zu tun habe. Und der Prozess der aufgestauten Willensbildung dazu lief schon viel früher in meinem Kopf ab.
Bei der Absicherung meiner Abstinenz verlasse ich mich exakt auf einen Menschen: ausschließlich auf mich selbst.
Natürlich ist das durchdachte/abgewogene Outing bei den mir wichtigen privaten Menschen eine kleine Stütze. Ebenso wie unser Forum. Aber am Ende muss meine Abstinenz jederzeit auch ohne jede fremde Hilfe/Hilfsmittel stabil funktionieren.
Ich fand es stark und sehr wichtig, dass Du ehrlich geschrieben hast, wie es Dir geht und womit Du innerlich unzufrieden bist!
Korrigiere mich, aber Du bist jetzt im 9. Monat? Das ist ein großer Erfolg*!!
Da steht - augenzwinkernd - baldige Niederkunft an... Welchen Namen bekommt das Kindchen? Vielleicht kommt die kleine Zufriedenheit in Deine Welt ... Warum ist die eigentlich noch nicht da?
Mir hat sehr geholfen, meine innere Einstellung zum Alkohol völlig zu verändern. Ich anerkannte, dass ich ihn nicht beherrschen kann, er mich immer stärker und tiefer in den Suchtstrudel zieht, ich mit/durch ihn definitiv kaputt gehe - und das sehr bald. Das Getriebensein, die Sucht wurde immer spürbarer, alles früher "angenehme" war verschwunden. Und ich habe erkannt, dass ich mit ihm nicht umgehen kann. Dass der kleine Schluck mal hin und wieder nicht und niemals mehr drin ist. Der Traum ist aus! Und das ist nicht schade, sondern ganz wunderbar: Eine Befreiung.
Ich verstehe diesen Denkprozess als das, was Kapitulation genannt wird. Es sind nur eben meine eigenen Worte, weil ich diese tiefe Verinnerlichung, diese nachdrückliche Veränderung und Ausmerzung eines Wiederholungsgedankens nicht als Phrase auswendig lernte, sondern als neue wichtige Grundüberzeugung für mein Leben fest in mir verankerte.
Dieser Punkt ist der, wo es tatsächlich und wirklich Klick bei mir machte. Alle vermeintlichen Klicks zuvor klangen dagegen hohl. Als diese eigene "Gehirnwäsche" durch war, wurde es leichter und ich gelassener und zufriedener.
* wenn auch mit untauglichen Mitteln, so bleibt es ein Erfolg, den es unbedingt zu bewahren gilt.
Meine Erfahrung war, dass ich es in den ersten drei Monaten einfach habe "laufen lassen". Geschlafen, wenn müde, nicht geärgert, wenn ich es nicht konnte - einfach hingenommen. Dto bei Hunger & Durst.
Kein Projekt. Einfach nur das Ziel im Auge: Abstand vom Alk um jeden Preis - und das zu Beginn mit vollem Willenseinsatz.
Manches hat mich genervt, meine Sinne schienen oder waren gefühlt überspitzt aktiv. Mein inneres Motto war: alles registrieren und die neue Feinheit genießen. Manches hat mich schnell geärgert und zu übertriebenem Urteil verführt. Ich habe es gedacht, mir gemerkt aber konsequent die Klappe gehalten, weil ich, anders als üblich, schnell gereizt war und gefühlt zu extrem in meinem Urteil.
Ich kann mich gar nicht erinnern, wie es mit dem Hunger war. Mein Gewicht war mir zunächst völlig egal. Eine deutliche Gewichtsreduzierung setzte "automatisch", aber verzögert, nach ca. 2..3 Monaten ein; habe es nicht exakt verfolgt. Nach einem halben Jahr ging es wieder etwas höher.
Hallo Yo-Yo,
willkommen in unserer Selbsthilfegruppe!
Bald wird sich ein Moderator um Dich kümmern ... ein klein wenig Geduld...
Wo willst Du hin, was ist Dein Ziel? Lebenslange Abstinenz?
Siehst Du Dich selbst als Alkoholikerin?
Du gehst DEINEN Weg für DICH. Unbeirrt trocken. Tag für Tag.
Lass Dich nicht beirren von auftauchenden Stolpersteinen (so wie auch die ganzen Gedanken über warum - wieso - weshalb). Die wird es immer wieder geben. Nur nimmt die Wackeligkeit immer mehr ab, oder positiv gesagt, die innere Zuversicht nimmt zu, auf dem richtigen Weg zu sein. Die Erfahrungen mehren sich, damit entspannt umgehen zu können.
SCHON 60 Tage (oder ein paar zerquetschte mehr...). Da liegt das schwierigste bereits hinter einem. Die Beschreibung der inneren Wandlung ist bei jedem etwas anders und doch gleichen sich viele Dinge auf erstaunliche Weise, wenn Du querliest. Und da liegen noch ein paar Monate vor Dir, wo es sich weiter innerlich wandelt, in immer kleineren Nuancen, aber es verändert sich. Auch der Blick auf das zurückliegende Leben wurde bei mir klarer, ausgewogener. Die Gewissheit, das es eine gute Entscheidung war und der richtige Weg ist, die nahm und nimmt immer mehr zu.
Danke! Ich fühle mich hier sehr sicher aufgehoben. Sicher und vor allem ohne jeden lästigen Kommerz.
(und es bestätigt mir, trotzdem immer meinen eigenen Kopf zu benutzen, das mir mögliche zu tun für die von mir gewünschte Sicherheit - s. meine Anmerkung zum strippen.)
Ein Austausch wäre ganz sinnvoll, denke ich.
Du meintest den Austausch hier... Aber hast Du Dich über das Thema bereits mal ausführlicher mit ihr ausgetauscht?
Dies stünde für mich an erster Stelle!
In ruhiger Atmosphäre, zu einem gut geeigneten Zeitpunkt, ohne Vorwürfe, jeder spricht für sich. Und dann erstmal setzten lassen.
Wenn ja: Was hat sie gesagt, wie reagiert?
Ich bin mir zu 100% sicher, dass sie zum jetzige Zeitpunk keinerlei externe Hilfe annehmen würde.
Weißt Du es von ihr oder vermutest Du es?
Ist es denn bereits so eskaliert, dass es externer Hilfe bedarf?
Mit der Antwort auf die letzte Frage warte ich noch ab.
Artikel
Der Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…
Das Forenteam
Hallo Michl,
willkommen auch von mir. Und gutes Gelingen bei der langsamen Trocknung gewünscht!
Bei mir hat es nach Alkoholstopp ca. einen Monat gedauert, bis sich mein Schlafrhythmus wieder halbwegs einpegelte. Es war recht qualvoll, aber es ist ja nix Bedrohliches, nur lästig. Ich habe es einfach mal stoisch ertragen. Geduld, das bessert sich.
Die Neujustierung der grauen Zellen und der "Maschine" insgesamt braucht Zeit. Ich sehe das als Einheit ohne strenge Trennung nach psychisch-physisch. Zudem bin ich kein Freund von Pillen, außer sie sind ganz unbedingt angeraten, weil sich sonst der Zustand weiter verschlechtern/aufschaukeln würde.
Der Prozess bis zur Stabilisierung läuft bei jedem individuell anders ab. Bei mir waren es in Summe ca. drei Monate heftige mentale Achterbahn, dann stabilisierte es sich zunehmend. Auch sehr viel z.T. extreme Müdigkeit war dabei.
Geduld, Geduld. Tag für Tag.
Ganz wichtig: Die jetzt bald aufkommende gefühlte Leere füllen. Das sehe ich als größte Gefahr, wenn man nichts verändert.
Viel hier lesen hilft - ein Schatz an Erfahrungen - aktuell zu Deiner "Phase" Ausstieg.
Notfallkoffer packen!
Liebe Rennschnecke, lieber R/no,
ich wollte gerade einen dezenten Schlichtungsversuch unternehmen, sehe aber, da sind schon wieder neue Beiträge...
Ich bin völlig neutral, denn das TV habe ich seit reichlich 10 Jahren dauerhaft abgeschaltet. Ich bin in keinem sozialen Dingsbums aktiv und gehöre keiner Partei oder Vereinigung an. Meine Meinung ziehe ich aus dem Denken meines eigenen Kopfs.
Hirschhausen ist doch nicht der Mühe eines Streits wert. Über ihn darf man geteilter Meinung sein. Ich mag ihn auch nicht. Die Sendung habe ich auf youtube gesehen, weil ich aktiv nach Alkoholismus-Themen suchte. Ich fand sie sehr "durchwachsen"; wie viele Sendungen des TV (soweit in youtube sichtbar) ist sie nicht wirklich durchrecherchiert, teils sogar gefährlich, wenn man den Kontext nicht kennt, weil die Leute womöglich auf die falsche Fährte gebracht werden.
Die sog. Challenges sind noch einen Zahn schärfer. Protagonisten, die erkennbar ein Suchtproblem haben, plustern sich über ihre Leistung auf, mittels alkoholfreier Ersatzgetränke einen Monat Abstinenz zu meistern - aber bitte mit Haltung & Lifestyle. Vielleicht bin ich auch nur zu alt und tauge nicht mehr als Zielgruppe.
Über die Konfrontation habe ich eine etwas andere Meinung als der Forumsstandard, behalte diese aber für mich und tue, was ich für mich und meinen Weg als richtig einschätze. Ganz klar ist aber, dass es in der wackeligen Phase hochgradig gefährlich ist und tunlist zu unterlassen ist. Und auch danach neige ich zum Motto, die Konfrontation zu meiden. (Der behutsame Rest ist meine eigene sorgfältige Risikoabschätzung mit Rückzugsmöglichkeit).
Gedergaga hat hier meiner Meinung nach nichts verloren. Diskussion überflüssig. Wer so schreiben will, soll es tun. Bei sich.
Jeder nach seiner Fasson ist mein Motto. Aber man sollte nicht die Mehrheit mit einem Nischenthema nerven.
Kann es sein, dass Andere andere Erfahrungen gemacht haben?
Natürlich habe ich in der Jugend den Rausch erlebt und auch genossen. Einen Filmiriss hatte ich mit 15, einmalig, danach nie wieder.
Ab den 20ern hatte ich lange Zeit ein "normales", recht gemäßigtes Trinkverhalten. Erst um die 40 herum begann es, regelmäßig zu werden - und da war der Grund lange Zeit vordergründig der Genuss. Rausch war seltenst; es gab *keinen einzigen* Moment, den ich unter Alk nicht mehr erinnern konnte.
Du darfst gern für Dich sprechen. Das damit einhergehehende latente Herumningeln reicht mir aber jetzt. Belassen wir es dabei.
Eher risikoreich.
hmm.
Ich kenne nun noch keine Studie über das Suchtpotenzial von grünem oder schwarzen Tee. Womöglich - eher milde - bezüglich des enthaltenen Teeins/Koffeins. Aber keinesfalls in der Ranghöhe einer Droge.
Ja, ich ersetzte den Alkohol durch ein anderes Getränk. Wie ein Surrogat. Für eine Übergangszeit, um eine neue Trinkgewohnheit einzuschleifen.
Schwerpunkt: ähnliche Genussgefühle -- wohlgemerkt GENUSS, nicht aber Rausch!
Manche hier betonen, Alkohol hätten sie nie wegen des Geschmacks getrunken, sonder immer und von Anfang an nur wegen der Wirkung. Bei mir war es die längste Zeit umgekehrt; wobei ich die lange eher unbewusste einhergehende Stimmungsaufhellung sehr wohl mit sehe. Aber wer den Genussaspekt wenig/nicht kennt, versteht womöglich mein Handeln nicht.
Tee macht nicht süchtig. Tee berauscht nicht. Er beschwingt, ist anregend - das durchaus. Wenn die Menge massiv zu viel wird, rebelliert der Magen ein wenig, das hatte ich einmal erlebt, war vielleicht auch nur eine zu kräftige Dosierung.
Die Übergangszeit ist lange vorbei. Mein Teekonsum ist völlig normal. Bei mir konkurriert da nichts, kann auch ohne (Alk wie Tee).
Aber es hat für mich funktioniert. Ich hatte in den ersten drei Monaten nur selten leichten Suchtdruck und danach - in diesem Jahr überhaupt keinen mehr.
Es sind nur meine Erfahrungen.
Das macht mich jetzt etwas ratlos ... ich mache mir inzwischen einmal am Tag grünen Tee, öfter mit Zeremonie, mal aber auch ganz schnöde mit Filter in der Tasse. Paar Aufgüsse - je nach Sorte. Dasselbe evtl. nochmal in Schwarz und schnöde. Kaffee max. eine Tasse am Tag, lieber dort, wo es gute Maschinchen dafür gibt - in einem guten Café. Ansonsten Leitungswasser, Fruchtsäfte. Wo ist da die Sucht(verlagerung)?
In den ersten 2-6 Monaten habe ich tatsächlich reichlich probiert, bestimmt 30 verschiedene Teesorten, zeitweise übermäßig viel Tee getrunken. Das ist längst vorbei. Aber es war FÜR MICH eine sehr hilfreiche Sache beim Ausstieg.
Gegenfrage: Was machen wir denn mit reinen Wassertrinkern, ~inninen und ~sonstigen? Sind die dann auch alle (suchtverlagert) süchtig nach Sprudel?