Wie jetzt?
In welcher Darreichungsform ist das denn genau in den Lokus gegangen?
Wie jetzt?
In welcher Darreichungsform ist das denn genau in den Lokus gegangen?
Guten Morgen Bibi,
zuerst wurde vieles bei mir besser, z,T. sprunghaft; mit der Zeit dann eher in Nuancen. Und dann wandelte es sich ganz leise ins Normale. Einfach das normale Leben.
Die Anzeige an der Foren-Waschstraße zeigt mittlerweile das Programm Feinwäsche an. ![]()
Schönen Sonntag an Euch alle!
hattest Du ein Freiheitsgefühl? Ist ein Freiheitsgefühl mit Euphorie gleichzusetzen?
Es war in der Tat das Gefühl einer Befreiung, so habe ich es empfunden. Aber das kam bei mir sehr verzögert(!) so etwa nach einem halben Jahr.
Es war kurze Zeit, bevor ich mich hier im Forum anmeldete, weil ich mir bei diesem einkehrenden Gefühl dachte, immer langsam mit den Pferden und nicht leichtsinnig werden.
Das Gefühl der Freiheit ist noch nicht vollkommen da, noch einiges zu tun, auch nach inzwischen 13 Monaten.
Euphorie ist m.M.n. etwas anderes, Das ist intensive Hochstimmung, etwas bis sehr überschießend ins Positive - bei mir überwog eben das düster-depressive. Beide Extreme incl. Schwankungen hängen mit der Neuordnung /Gesundung des Gehirns nach Stopp der Alk-Zufuhr zusammen.
Jeder Jeck is anders - jeder hat eine andere Biografie, anderen Körper, Trinkmuster, Mengen, Gründe, ... Daher kann man vielleicht grobe Etappen beim Ausstieg vergleichend erkennen; ein wirklicher Vergleich mit anderen aber verbietet sich und könnte in die Irre führen!
Ich werde niemals leichtsinnig. Denn diese Befreiung lasse ich mir nicht mehr nehmen.
Sag niemals nie!
Ich meine das nicht als Kritik sondern ganz sachlich-nüchtern. Bei aller innerer stabiler Verfasstheit ist es manchmal verwunderlich, welche Wendungen das Leben so nimmt. Daher immer dranbleiben...
Im Moment fühle ich mich einfach nur befreit. Das geht doch, oder?
Na claro geht das. Genieße es!
Niemand will Dir das befreiende Gefühl madig machen. Es sind nur die vorsichtig erhobenen Finger der Vorsicht... und da reihe ich mich ein.
Euphorie hat auch nicht jeder - ich hatte sie überhaupt nicht und das paarmal auch geschrieben. Aber der allgemeine Konsens ist - man hat Euphorie...
Kannst Du nur selbst einschätzen.
Eines hatte ich gestern noch nicht geschrieben weil es sonst zu üppig geworden wäre...
Wenn das mit meinem Teekonsum so weitergeht kann ich in 2 Wochen von Pestiziden entgiften.
Mir hat Tee in den ersten Monaten ganz enorm geholfen, jeglichen Suchtdruck wegzubekommen und vor allem, mein bisheriges altes Alkohol-Trinkritual zu Hause völlig umzuformen. Kannst gern in meinen Beiträgen mal nach "Teezeremonie" suchen. Ich kann das aus eigener Erfahrung sehr, sehr empfehlen. Aber auch dies passt für den einen gut und der andere mag/will es nicht.
Nun hatte und habe ich es an sich nie so übertrieben mit öko-, bio-, etc. - bin da noch "alte Schule" Jedoch bei Pestiziden war ich bzgl. Tee immer schon auch ein wenig auf der Hut weil ich sehr viel davon trank. Man wird sich trotz ggf. Bio-Sorten-Auswahl nicht komplett davor schützen können - habe aber immer schon darauf geachtet, verschiedene Sorten o./u. von verschiedenen Teebauern bzw. Versendern zu trinken. Das entschärft das Risiko etwas.
Hallo Marc,
gut, dass Du Dich auf den Weg gemacht hast!
Ein paar kurze Gedanken, teils in Ergänzung zu meinen Vorrednern.
Ich bin regulär eher etwas verschlossen
Den Eindruck machst Du hier aber ganz und gar nicht! Offen und strukturiert liest es sich für mich. Wieder ein Beispiel der Differenz, wie man ist -- wie man wirkt/rüberkommt. Online und schriftlich nochmal anders als im Realen.
Es ist dafür noch zu früh aber wie soll es weiter gehen? (...) Und dann? Aufjeden Fall durchhalten.
Genau - die Antwort steht eigentlich in Deinem Text:
Es ist dafür noch zu früh. ...
Auf jeden Fall durchhalten. !!! ![]()
Das ist für die nächste Zeit DAS wichtigste. Abstand vom Alk gewinnen. Körperlich. Reichweiten- und Einflußmäßig ... Psychisch. Seelisch.
Vollen Fokus auf dieses Ziel. Nicht Ablenken lassen von Rückblicken - das kann später - muss aber auch nicht unbedingt. Jeder hat da seinen eigenen Umgang.
Noch zu früh für Entschuldigungen, Entscheidungen, gravierenden Änderungen!
Ein Meilenstein ist für mich ein würdiger "großer" Moment - ein besonderes Ereignis. Bei mir war das ein abstinentes Jahr.
Die Punkte zuvor betrachtete ich eher als Wegemarken, Zwischenziele o.ä. - etwa so:
1. Körperlicher Abstand - 14 Tage
2. Halbwegs Stabilisierung erreichen - 3 Monate
3. einigermaßen runder Lauf der Abstinenz - ab hier würde ich ggf. Entscheidungen treffen -- 6 Monate
Was die Leute so allgemein über mich denken, ist mir inzwischen ziemlich egal. Hat auch mit einer gewissen "Reifung" zu tun. Da will ich meistens überhaupt gar nichts herausfinden und denke mir meinen Teil - oder auch nicht.
Beim Thema Freunde sehe ich es 1:1 wie Du. Wen ich wirklich Freund nenne, der ist es auch - und der hat mein volles Vertrauen - und das bricht er üblicherweise nicht. Langer Ausleseprozess...
Du hast einen interessanten neuen Avatar. Ein Baum mit einem kräftigen Herzwurzelsystem. Für mich ein Sinnbild für Standhaftigkeit und Lebenskraft. Es gibt immer ein Wechselspiel zwischen Wurzelmasse in der Erde und grüner Masse an Ästen oberhalb. Kappt man Wurzeln, dann kümmern Astpartien oder sterben ab...
So im übertragenen Sinne gehören alte Freunden zu unseren wichtigsten Wurzeln. Daher würde ich da eben sehr gut überlegen und abwägen, bevor eine richtige Freundschaft abstirbt.
Bei uns hat auch keiner geschellt.
Bei mir auch nicht. Ich habe einen Schalter für den Klingeltrafo im Sicherungskasten... ![]()
Hallo R/no
ich schreibe Dir das mal frei von der Leber weg, weil ich es bereits mehrmals bei Dir las... (aber mit dem Phänomen biste nicht allein).
ich denke das es schon viele wissen
Es ist DEINE Annahme. Du kannst es nicht wissen! Höchstens vermuten, ahnen...
So ist das auch mit Deinem Kumpel!
Ich achte sehr, sehr genau auf mein Bauchgefühl und liege damit oft auch richtig. Trotzdem bleibt es nur meine Annahme - ein Gefühl, kein Wissen.
Wenn mir jemand so wichtig wäre, wie der schon oft genannte MDF, dann würde ICH eben nicht nur auf mein Bauchgefühl hören sondern entweder:
Der Sache auf den Grund gehen - durch ein Gespräch und das klärende Reden über das "Problem".
Oder aber:
Wenn alle "Indizien" meine Annahme untermauern - würde einen fetten Haken unter die Sache machen - und dann aber nicht mehr drüber grübeln.
Herzlichen Glückwunsch zu Meilenstein No.1! ![]()
Aus meiner Sicht DER wichtigste überhaupt. Ab nun immer weiter - mit Bedacht und Respekt.
Nur mit Willen? ... Echt?
DAS muss noch ausführlich diskutiert werden ... aber nicht heute
![]()
Hallo Michl,
habe leider keine Erfahrung bzgl. Therapien. Gleich mit offenen Karten / Ehrlichkeit -- wäre mein Ding - nach Bauchgefühl und Charakter.
ABER:
Arbeits- und Sozialrecht sollteste beachten wg. reinen Formalismen bei innerbetrieblichen Entscheidungen. Und dann kommts auch auf die Firma, Klima, Größe an.
Falls Du hier keine fundierte Meinung bekommst > Beratung/Spezialisten fragen.
Hallo minzchen,
Deine kleinen Rück- und Ausblicke (T. 5 & 7) haben mir gefallen. Das ist hilfreich für Dich, kannst Du ja noch ein wenig inhaltlich füllen für Deine eigene Analyse.
Ich möchte meinem Leben einen neuen Sinn geben.
Das ist Dein Ziel und Du hast Dich bereits auf den Weg gemacht!
Vor den "großen Plänen" schau erstmal nur konzentriert nach vorn mit dem Ziel, Abstand vom Alk zu gewinnen - vor allem im Kopf. Keine Ahnung, wie der Verlauf bei der Kombination mit Tabletten aussieht - aber Du hast ja die Fachleute greifbar - frag sie - speziell auch wg. Schlafstörungen!
Wichtig in den ersten Wochen ist es, zur Ruhe zu kommen, zu regenerieren und - ganz besonders wichtig - die aufkommende Leere zu füllen. Und hier scheint es mir nach Deiner Beschreibung (konkret Deinen Befürchtungen) wichtig, ein wenig zu überlegen und zu planen.
Zum Glück habe ich Hobbies (...) Aber einen ganzen Tag werde ich damit nicht füllen können. Meine Freunde werden mich unterstützen, die sind aber alle noch beruflich sehr eingespannt. Ich habe also Sorge, dass ich vor Leere Langeweile und Einsamkeit rückfällig werden könnte. Das waren mit die Hauptgründe für meinen Konsum, neben meiner Schlafprobleme, die auch schlimm waren.
Habt ihr hier Erfahrungswerte und Tipps?
Man kann jetzt überlegen, ob das Glas halb voll oder halb leer ist ... alkoholfrei natürlich.
Hobbies sind vorhanden - kann man vertiefen, erweitern, sich austauschen, ähnliches einbeziehen. Hobbies gibt es - heisst für mich, da ist jemand interessiert und kann sich für Weiteres auch noch interessieren. Die Welt ist voller Wunder ... von ganz klein bis ganz groß - ausreichend für mehrere Leben!!
Freunde sind da - das Wertvollste!
Mittels der Hobbies gibt es ggf. neue Anknüpfungspunkte zu neuen Bekannten. Tier ist auch da! - dto.
Mann? Oder ähnliches ... Könnte eventuell ... (später)
Du lebst allein - ist es Dir angenehm oder empfindest Du dabei Einsamkeit? Kannst Du Stille genießen?
"Unser Haus ist alkoholfrei" - führt dazu, dass
Wobei ich immer auch einkalkulieren würde, dass es eine neue und ungewohnte Situation für beide Seiten ist. Es ist nicht nur der ungewohnte Fakt, dass nix promilliges auf den Tisch kommt. Es könnte durchaus auch sein, dass die Gastgeberin in ihrem Wesen leicht verändert auftritt.
Das ist jetzt nur meine Unkerei ... aber ich bedenke das zumindest bei meinen Freund-/Bekannt-schaften bzw. spreche das auch gezielt an. Es ist ja ein zunächst einseitiger Veränderungsprozess und die Dinge dürfen sich durchaus auch gemächlich zurecht schaukeln. Das betrachte ich mit Geduld.
Manche Art Zusammenkunft hatte bei mir bereits in der Vergangenheit stark an Bedeutung verloren uns kam nur noch selten vor - z.B. Kneipenabende. Einmal noch hatte ich es testweise nach rund 4 Monaten Abstinenz mit meinen beiden ältesten Freunden ausprobiert - bis zum Stühle hochstellen (die Jungs waren aber voll im Bilde und ich wäre jederzeit gegangen, wenn es mir zuviel geworden wäre). Anschließend als entbehrlich abgehakt. Die Art der Lokalität ist gemeint, nicht jedoch das Treffen mit diesen Freunden! Da müssen andere Varianten gefunden werden oder ggf. akzeptable Kompromisse.
Letzter Gedanke: Manche "Treffen" (beruflich) habe ich meinerseits eher ausgehalten/mitgemacht weil es Pflichttermine waren oder es sehr angeraten war, dabei zu sein (je später der Abend um so besser die Infos...). Da hatte ich schon damals oft den Gedanken, so manchen Termin habe ich mir geradezu etwas "schöntrinken" müssen. Diese berufliche Rollenerwartung ist weggefallen. In gewisser Weise gibt es solche Rollenerwartung aber auch bei privaten "Pflichttreffen" - und das könnte auch ein Grund für Absagen sein...
Bibitor, salve in nostro circulo!
Der sehr treffenden Nick und Deine ersten Beiträge lesen sich für mich wie gut durchdachte Planung & Durchführung.
Wie bist Du auf dieses alte und seltene Wort gekommen?
Nach einem ersten abstinenten Vierteljahr ist eine gewisse Stabilisierung erreicht. Ob noch unter (Rest)Euphorie oder bereits durchgehender Ausgeglichenheit - das kannst nur Du selbst richtig abschätzen. Bei mir begann etwa ab da eine sehr vorsichtige Zuversichtlichkeit, die sich bis zum nächsten Etappenziel ½ Jahr spürbar verfestigte.
Was ich früher mal von den AA mitnahm, war das Tag für Tag/nur für heute/für 24 Stunden ... das erste Glas stehen zu lassen. Das wichtigste Wort hier aus dem Forum war und ist das Wort RESPEKT - vor der Sucht/vor dem Alkohol. Das lege ich Dir ganz besonders für die nächsten Monate nah - im Sinne des Beitrags von Carl Friedrich .
Hallo tired,
habe ein paar Tage gezögert mit meinem Beitrag...
Meine persönliche Haltung zum Thema Gewalt -- unabhängig, ob durch Alkoholismus oder Affekt ausgelöst!
Wenn in meiner Beziehung eine Übergriffigkeit passieren würde, wie diese hier:
Vor drei Monaten hat er mich im Streit am Hals gepackt
dann würde ich es mit einem ernsten Gespräch und einer eindeutigen Warnung quittieren, dass ich so etwas nie wieder dulde.
Wenn es dann weiter ginge wie hier:
Vor Kurzem kam es wieder zu einer Eskalation nach Alkohol, bei der er mir ins Gesicht geschlagen hat.
dann wäre -- völlig egal ob mit oder ohne Alk - an dem Punkt der Ofen aus. Endgültig. Unwiderruflich!
Ich habe so etwas in einer Beziehung noch nicht erlebt. Vorstufen davon in Form emotionaler Gewalt jedoch sehr wohl. Dabei bin ich viel zu lange geduldig geblieben und habe mir eine Klärung, ggf. auch ein kraftvolles Machtwort verkniffen. Als sich bei mir genug aufgestaut hatte, habe ich mich getrennt.
Bei körperlicher Gewalt gäbe es für mich nach einmaliger Verwarnung kein Pardon. Es blieben lediglich kühle praktische Erwägungen, wie ich eine sofortige Trennung herbeiführen könnte.
Dieser Bereich ist nicht meine Baustelle - schreibe daher nur sehr selten, und nur, wenn es allgemein um Beziehung, Kennenlernen, etc. geht. Ich bin trockener Alkoholiker, habe aber keinerlei Erfahrung mit Co-Abhängiger an der Seite. Habe alleine getrunken, friedlich, nie jemanden belästigt, keine Vorfälle/Entgleisungen, vor allem niemals Aggression und schon gar keine Gewalt.
Eine Frage allgemein: Habe heute Nacht so viel gelesen über Euphorie, Glücksgefühle usw. in der Anfangszeit der Abstinenz. Davon verspüre ich nix, eher das Gefühl, dass es mir zunehmend schlechter geht.
Hallo Scarlett,
als ich mich hier im Forum anmeldete, war ich bereits knapp 7 Monate abstinent. Dann, beim ersten Lesen hier, war ich verwundert, hatte den *Eindruck*, die Euphorie sei quasi "Standard" in der Anfangszeit der Abstinenz...
Bei mir war das absolut nicht so! Die ersten drei Monate waren stimmungsmäßig eine Berg- und Talfahrt, wobei die tiefen Täler überwogen, ja auch Höhlen vorkamen -- jedenfalls ziemlich grenzwertig; habe mich da einfach durchgebissen und es ertragen. (Ich denke, keine Depression im Leben gehabt zu haben, sicherlich aber depressive Episoden. Jedoch ohne jede Behandlung.)
Da Du in Behandlung bist, kannst Du diese Fragen ja bei Fachleuten loswerden. Außerdem ist es noch der Anfang. Es ändert (tendenziell bessert) sich von Tag zu Tag.
Ich hatte mich wegen meiner abweichenden Erfahrung eingehender informiert und folgendes in Erfahrung gebracht:
Die Euphorie in der frühen Abstinenz ("Pink Cloud" -- intensive Hochstimmung, sich befreit, energiegeladen, optimistisch fühlen, weil Alkohol nicht mehr die Wahrnehmung dämpft) ist kein universelles Phänomen.
Ich las, dass ca. 50–70 % der Abstinenten eine Euphoriephase erleben, aber Intensität/Dauer stark variieren. Faktoren wie Persönlichkeit, Konsummuster (+ Dauer/Menge), psychische Gesundheit und Lebensumstände spielen eine Rolle.
Das Alter scheint mir auch nicht unwichtig. Ich bin 60+ - und wenn ich meinen Ausstieg mit früheren Trinkpausen vergleiche, dann fallen mir erhebliche Unterschiede auf - also früher hatte ich Euphorie sehr wohl intensiv erlebt. Annehmen würde ich bei mir auch, dass zudem die erheblich gesteigerte Alk-Menge zum Ende hin ihren Preis hatte - sich auswirkte als längerer Prozess der Regeneration/Neukalibrierung vor allem im Gehirn.
Meine eigene Erfahrung:
Ich sehe es bei mir für die ersten Monate ganz klar als Kombination aus Kapitulation und Willen an, und zwar einem eisernen und ganz entschiedenen Willen in der ersten Zeit der Abstinenz. Bei mir hatte sich zwar bereits in der Endphase des Trinkens - ca. ¾ Jahr - wo es aus meiner Sicht völlig in den Abgrund zu Kippen drohte, langsam die Einsicht in die eigene Machtlosigkeit (hin zur Kapitulation) entwickelt. Die Kapitulation fand zwar gefühlt gleichzeitig mit dem Alkoholstopp statt, aber es brauchte 2-3 Monate, bis ich sie in meinem Kopf tiefer verinnerlichte. Ohne festen Willen hätte ich speziell die ersten beiden abstinenten Monate nicht hinbekommen - denn da war die innere Kapitulation noch gar nicht in vollem Umfang "wirksam".
Erst mit der Zeit - nach ca. drei Monaten - empfand ich diesen "Klick" oder wie immer man es nennen mag, wo es "plötzlich" leichter wurde und die Willensanspannung nachließ. Ab da war und blieb es leichter und dann kam/kommt der zunehmende Abstand vom Alk hinzu, der die Abstinenz insgesamt "leicht" erscheinen lässt und ja auch ist. Plus natürlich die erfolgten Veränderungen des Umfelds, mancher Gewohnheit etc.
Hallo Abstinenzler, Willkommen bei uns!
Bitte hab noch etwas Geduld, ein Moderator wird sich bald um Dich kümmern.
Beschreibe doch etwas näher, wie Dein Weg in die Sucht war. Was Du bisher getan hast, wo Du hin willst.
Wann hast Du zum letzten mal Alkohol getrunken?
Auch das Unterbewusste kann somit seinen Beitrag zur Abstinenz leisten.
Absolut. Im Guten wie im Schlechten - und nicht nur auf die Abstinenz bezogen.
Ich achte genau auf meine Träume. Ja, es sind Träume, aber öfter mal enthielten sie für mich wertvolle Richtungsweisungen. Nur meine persönliche Sicht.
Hallo Paul,
so schnell vergeht die Zeit. Ich erinnere mich noch an deinen "Tagungsritt" in der ersten Woche und meine leichte Skepsis beim Lesen...
Gratuliere! Gut gemacht und nun ganz in Ruhe weiter Richtung trockener Feinschliff schreiten. Es wird immer normaler aber ich finde auch immer innerlich entspannter.
Nur nie den Respekt vergessen und übermütig werden...