Alles anzeigenDas Buch hat mich beinahe das Leben gekostet. Ich dachte, ich könnte mich dem Alkohol einfach stellen, ohne mich wirklich zu bewegen. Als würde das bloße Konfrontieren reichen und dann weitergesoffen, was das Zeug hält.
Bei dir klingt es, als wäre der nächste Rückfall schon eingeplant – nicht als Ende, sondern als Teil des Weges. Vielleicht sogar als Chance, wieder aufzustehen, statt endgültig zu fallen. Ganz ehrlich, die Ernsthaftigkeit von Alkoholismus scheinst du nicht ganz erfasst zu haben. Als Junkie müsste dir das doch eigentlich klar sein.
Und dann ist da noch die andere Seite: Bei jedem Buch hängt ein Geschäftsmodell dran. Polemik verkauft sich eben gut. Es geht nicht nur um Hilfe oder Wahrheit es steckt auch einfach der Wunsch dahinter, mit Schmerz Geld zu verdienen.
Was mich interessiert, ist, was du hier bei uns möchtest, wenn du ohnehin alles ignorierst, was dir an Erfahrungen mit auf den Weg gegeben wird? Wir sind hier kein fröhlicher Plauderverein, wo man sich trifft und wild Theorien in den Raum wirft.
Oder suchst du den schnellsten Weg in den Rückfall? Da bist du hier verkehrt
Hier mal die Grundbausteine.
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40
Ich plane keinen rückfall ein, und ich finde es langsam echt anstrengend, das mir das hier immerwieder vorgehalten wird. Was ich hier suche, ist Austausch, über das was mich beschäftigt. Das sind nun mal Alk Themen, mit denen bin ich noch oft konfrontiert. Mein Leben ist noch nicht völlig umstrukturiert. Ich bin auf dem Weg. Gerne hätte ich meinen thread auch als eine Art Tagebuch genutzt, aber es kommt mir vor, als sollte ich hier nur schreiben, was gewünscht ist und nicht was mich beschäftigt. Daẞ das hier nun als plauderexcke bezeichnet wird, macht mich Grad echt traurig. Andere schreiben über ihren Fliesen im Bad. Es wird wohl mit zweierlei Maß gemessen, scheint es mir.
Gerne hätte ich auch Sachen erzählt, die mich triggern, wo ich aber stark war, weil ich da stolz drauf bin. Auf jedes einzelne mal. Aber dann kommt wieder eine Unterstellung, ich plane den rückfall schon ein. Dabei fühle ich mich stärker an der Akzeptanz der ewigen Abstinenz als je zuvor. Vielleicht drücke ich mich ja auch ungeschickt aus.
Schade