Also, trinkst du seit Januar nicht mehr, ist das richtig?
seit jänner ganz genau, keinen gedanken daran alkohol trinken zu wollen. der alkohol nimmt mir den glauben an das leben.
Also, trinkst du seit Januar nicht mehr, ist das richtig?
seit jänner ganz genau, keinen gedanken daran alkohol trinken zu wollen. der alkohol nimmt mir den glauben an das leben.
oder doch vielleicht dein ‚normal‘ zwischen den Trinkpausen?
das will ich so gar nicht hören, trinkpausen sind mir auch zu wenig, ich strebe wie alle anderen hier auch die abstinenz an
Bist du noch in einer realen SHG
nein, ich habe das zwar noch nicht versucht, spricht mich aber gar nicht an. dafür bin ich sehr gerne täglich hier im forum ![]()
ich gebe nicht auf liebe Stern. die zeiten mit alkohol an meiner seite hatte ich schon, dich möchte ich auf keinen fall wieder haben
Was war es, was dich von heute auf morgen wieder aus der Bahn geworfen hat?
ich glaube der druck von außen,
erwartungshaltungen an mich von mir selbst verursacht (beruf, tochter, freund ...)
ich versuche mich jetzt besser abzugrenzen und habe gelernt NEIN zu sagen, mit weniger rücksicht auf verluste (hab mich SELBST für andere zu wichtig genommen, mich viel zu oft mit fremden problemen beschäftigt und das alles viel zu persönlich genommen, obwohl es gar nicht mein bier ist, aber es hat mich sehr belastet)
Nayouk24 .... wie geht es mir ?
nach einem dry january befinde ich mich jetzt in der fastenzeit, die am sonntag zu ende geht, dann brauche ich ein neues ziel
was vorher geschah: nach meiner abstinez bis mitte dezember habe ich an meinem leben herumgebastelt wie eine verrückte, wollte mein leben von grund auf verändern, tagesstrukturen einführen, wenige treffen mit altbekannten freunden (die nicht trinken, habe ich ja genug) und wenn dann nur tagsüber mit kaffee, kein alkohol im haus, mädelsausflüge gestrichen, viel hier im forum gelesen, 2-3 mal die woche fitness studio, von einem tag auf den anderen gedacht, viel gearbeitet, viel über mein leben nachgedacht und dann .... die mädels hier würden sagen eine extra runde gedreht und hartmut würde sagen, die hat es einfach nicht kapiert. weihnachten hat mich nicht getriggert, silvester auch nicht, da ich mich sehr zurückgezogen habe, wahrscheinlich zu sehr. zwei wochen lang habe ich wein angeschleppt, leere flaschen entsorgt, geweint, hab mich geärgert, geschämt,war depressiv und in dieser situation ohnmächtig.
dann wieder die zügel in die hand genommen und weiter in richtung licht am ende des tunnels. inzwischen geht es mir wieder besser, hab meinen tunnelblick, sehe den alkohol gar nicht und auch keine saufgedanken. mein psyche und mein befinden (hormone?) spielen achterbahn, hab wenig lust mich mit anderen zu treffen, mach immer alles nach der reihe und die anstehenden baustellen nach hinten verschoben.
ich konzentriere mich auf meine abstinenz und hoffe, dass ich bald wieder klarer im kopf bin. danke für deine nachfage Nayouk.
liebe grüße ins Forum
Früher heißt ... es ist noch gar nicht soo lange her
Lieben Gruß ins Forum. Heute hat sich mein Freund fürs Wochenende angemeldet, wir wohnen nicht zusammen. Früher wäre ich losgelaufen eine Flasche Wein besorgen, damit ich dann lässig und entspannt bin bis er da ist .... eine zeitlang hat das auch geklappt. Dann wurde es zum Problem für MICH und für ihn auch. Ich laufe natürlich nicht los, aber der Gedanke ist da. Mit meinem Suchtteufel habe ich vereinbart: Die letzten Jahre habe ich auf ihn gehorcht, geh los besorg dir eine Flasche Wein, später noch eine und wenn ich noch fähig war eine Dritte. Das habe ich abgestellt, jetzt gebe ich das Zepter an, es gibt keinen Wein und keine Diskussion! Eine weiterhin trockene Zeit wünscht euch Eva ![]()
mich würde auch interessieren was meine Tochter = 19 für Erfahrungen mit mir gemacht hat, ich traue mich nicht zu fragen, möchte das Thema nicht aufschauckeln
und heute eine wunderschöne Bestätigung für meine Abstinenz. Meine Kusine mit der ich aufgewachsen bin sucht wieder meinen Kontakt. Der habe ich vor ca. einem Jahr, natürlich angeheitert wissen lassen, dass sie einfältig und zu faul zum Arbeiten ist ... mir wurde verziehen
Ich möchte kein so ein "A" mehr sein, zumal sie eine andere Lebensweise bevorzugt und damit auch gut fährt
Die ersten beiden Weißbiere haben mir meist geschmeckt, alles was anschließend kam, war die Sucht.
Der Schlumber war in jungen Jahren unser Mädels Status Getränk. Der hat gut geschmeckt, wir haben übers Kreuz geschaut, die Leute doppelt gesehen, viel gelacht aber nur einmal in der Woche. Die letzten zehn Jahre habe ich nicht mehr zum Spaß getrunken, nur mehr das Ergebnis zählte. Der Alkohol hat mir nicht mehr geschmeckt und der Rausch war das Ziel und Lustig war das schon gar nicht.
Hartmut beim Konsumieren habe ich mich gut und identisch gefühlt, nach dem Konsumieren nicht mehr. Ich fühle mich seit ein paar Tagen besonders wohl, bin aktiv und gesprächiger als sonst, kann das warum eigentlich, nicht einordnen, aber so darf es bleiben.
Ich habe ja jeden Tag getrunken. Wieso soll trinken in der Bahn auf einmal etwas "besonderes" sein? Das ist nur eine Suchthirn-Einflüsterung.
Für mich war es damals sehr entspannend. Einfach nur dasitzen keine Verpflichtung gegenüber dem Straßenverkehr und saufen. Die Alkoholfahne bestimmt eklig für die anderen Fahrgäste und dann war ich schon auch etwas ungepflegt unterwegs oh gott
Guten Morgen, wieder retour aus einem Seminar mentale Gesundheit. Gesundheitlich etwas angeschlagen = erkältet, aber das wird ja wieder. Für die Heimreise, ich war mit dem Auto dort, hat sich dann eine Frau gleichen Alters den Beifahrersitz gebucht, sie wohnt auf meiner Strecke nach Hause.
Eine Stunde vor ihrem Wohnort hat sie mich gebeten sie am Bahnhof abzusetzen. Sie würde mit der Bahn weiter fahren um sich mit hrem Mann in der Stadt vorher zu treffen. Wie sie ihr Gepäck ausgeladen hat war unter anderem ein Rucksack dabei, die Seitenfächer bepackt mit Prosecco. Das hat mich getriggert, die Vorstellung Bahn fahren und Prosecco trinken war früher auch eine Leidenschaft von mir. Schönen alkfreien Tag euch allen. LG Eva
Eva das ist ja toll,ich hoffe ich kann auch mal so denken
Das wünsche ich dir sehr. Ich konzentriere mich auf mich, dann muss ich nicht Gefühle welche von anderen erzeugt werden, ertränken.
schönen guten Nachmittag
Die Blutwerte meiner Gesundenuntersuchung waren sehr gut, der Arzt meinte ich werde 100, dann hat er die Halsschlagader gescannt und eine Verkalkung in der Halsschlagader festgestellt, Tabletten (täglich bis der Deckel draufkommt) verschrieben und gemeint, vielleicht doch nur 99 ... Ich bin bis heute abstinent. Der Alkohol interessiert mich im Augenblick überhaupt nicht. Ich sehe die Anderen schon trinken aber ich fühle es nicht. Bin sehr beschäftigt mit Alltagssachen und am meisten mit MIR. Meine drei Säulen sind;
Ich trinke heute keinen Alkohol! Das habe ich hier bei euch gelernt. Weil für immer und ewig hat mich auch überfordert, weil die Unentlichkeit für mich nicht greifbar ist.
Die Situationen die mich belasten und verletzen, nehme ich an, denke kurz darüber nach und dann nehme ich mich heraus. Hacken drunter.
Achtsamkeit mir gegenüber in jeder Situation und immer schön bei mir bleiben und immer wieder bewusst werden, was Andere über mich denken ist mir egal.
Verinnerlicht ist das noch nicht, aber ich arbeite daran. Ich fühle mich wohl, nicht immer aber immer öfter
. Mein Fokus in diesem Moment.
Mein Ziel; Ich und meine Psyche. Dauerhafte Abstinenz mit regelmäßigen Updates zu meiner jetztigen Lebenslage.
LG
Und ich nehme da gar nichts persönlich, ich habe schon verstanden worum es geht. Heute gehe ich zur Gesundenuntersuchung, meine Werte müssten jetzt eigentlich alle passen, ich freue mich.
Wenn du mich fragst, ob du was übersehen hast, dann ist da meist schon ein Gedanke im Hinterkopf , entweder der Wunsch, wieder zu trinken, oder zumindest die Versuchung.
Sonst würdest du nicht fragen. Oder liege ich da völlig daneben?
Ich wollte wissen wie du über meine Lebensweise denkst, bezüglich Risikominimierung und die Antwort habe ich erhalten. Ich habe nicht den Wunsch wieder zu trinken. Aber möchte ich mich auch nicht ganz der Gesellschaft verschließen, Tochter und Freunde die nur zum Anlass trinken. Mein Voteil = ich lebe alleine mit Tochter in meinem Haus und dort gibt es keinen Alkohol, da es mir schwerfellt Andere wegen meiner Krankheit einzuschränken. Meine Familie trinkt grundsätzlich keinen Alkohol auch nicht zu Weihnachten oder Silvester. Ich bin das schwarze Schaf ...
Danke für deine Mühe meinen Faden zu lesen und zu beurteilen, ich bleibe dran, mein Leben nochmal auf den Kopf stellen fällt mir schwer.
Da ich länger Leben möchte statt zu saufen, ist mir nix zu hart ![]()
ja bitte mach das, vielleicht liest du etwas ... das ich übersehe
.... und es bleibt spannend. Geplant war der Geburtstag, 19 Jahre jung, meiner Tochter verbunden mit einem Städtetrip. Doch es kam anders, Spieleabend mit Freunden zu Hause und freilich habe ich das erlaubt. Dann haben die Jungen eingekauft, nicht 3 Flaschen Prosecco, sonder gleich den halben Supermarkt, um Himmels Willen habe ich gesagt, wer soll das trinken? Ich habe die Flucht ergriffen und bin in die Sauna gefahren. Zuhause wieder angekommen war die Gesellschaft in bester Laune aber nicht angetrunken, hat mich gefreut. Bin schon etwas schlechter eingeschlafen aber die Situation war für mich überschaubar. Ich habe mich vorbereitet, verspürte auch keine Lust etwas zu trinken. Die letzten Jahre hatte ich meine Partys ja alleine in meinem Büro gefeiert .... Hartmut du schreibst ja immer wieder ein Rückfall findet schon viel früher im Kopf statt. Ich kann mir leider nicht vorstellen wie er sich ankündigt und wie man ihn erkennen kann UND wie man gegensteuern. Schönen Sonntag euch allen
Hallo Twizzler, lieben Dank für deine Nachfrage. Ich lese hier viel und schreibe hier umsowenig. Ich war am Wochenende auf der Hochzeit, bin mit Bauchweh dahin und wenn ich ein bisschen egoistischer wäre .... ich hätte es daheim auch schön gehabt und ich habe mich sehr lange darauf vorbereitet.. Aber war sehr interessant! Die Hälfte der Gäste hat sich weggesprengt und ich durfte das endlich mal nüchtern erleben!! Saufdruck hat sich nach dieser Feier nicht entwickelt, ich bin froh, dass ich nicht so rum torkeln musste. Aber trotzdem nicht unbedingt bald wieder! Die Hüttentour ... Keller gibt es dort keinen, den Schnaps wegsperren geht auch nicht, entsorgt werden ist auch nicht erwünscht ...Für mich ist klar, ich möchte noch mehr aussortieren wo ich wann zu welcher Gelegenheit sein werde. Mir geht es gut bin abstinent und werde es auf jeden Fall bleiben.
Wie sieht es bei dir aus?