Beiträge von _Eternal_

    Nein, muß man = du nicht. Es ist nicht dein Job. Dein Job ist die Stabilisierung deiner eigenen Trockenheit und nicht die Rettung von Menschen, die hier gar nicht angemeldet sind.

    Wie co ist das eigentlich, ungefragt dermaßen auf Angehörige einzuwirken...?

    oh ich bin trocken und das seit über 16 jahren, da musst du dir keinen kopf machen. da bin ich aus dem gröbsten raus;)

    und keine sorge, werd bei ihr nichts mehr schreiben. ich hab auch nicht die folgen zu tragen.mal abgesehen davon wurde ich ja darauf hingewiesen das ich das in meinen eigenen themata bearbeiten kann.oder?

    hallo Linde66 und Rennschnecke ,

    mir ist das bewusst, dass dies ein selbsthilfe-forum für betroffene alkeholiker ist und angehörige sowie co`s:idea:

    doch bei einigen konstellationen muss man eben etwas weiterdenken, eben weil ich weiß wie weit das gehen kann. das ist kein zuckerschlecken vorallem auch nicht für angehörige:idea: mal abgesehen davon, mach ich keine beratung sondern gebe hinweise. das ganze ist ein jahrelanger prozess...

    grüsse

    ps: ein hinweis, alkohol wird in dem bezug benutzt um zu "maskieren" um gesellschaftlich anerkannt zu werden und um überhaupt mit der aussenwelt in kontakt zu treten. das sollte auch eltern bewusst sein mit kindern im spektrum.

    Das mag ja alles stimmen, aber wir sind eben keine Therapieeinrichtung oder Berater bei Autismus. Das gehört, wie du selbst sagst, in professionelle Hände.

    Deswegen ist es nicht unsere Aufgabe, jemandem helfen zu wollen, wo eventuell die Hilfe, die wir hier selbst erfahren haben, nicht ausreicht. Auch eine Selbsthilfegruppe hat eben ihre Grenzen.

    Hier ist nichts maßgeschneidert, hier gibt es nur von der Stange.

    deswegen ja mein hinweis:idea: autismus ist nicht heilbar! es gibt keine medikamente! punktuell nur "verhaltenstherapie" um strategien zu erarbeiten bei "dissoziativen zuständen" etc...hier hilft es eben nicht nur "tipps von der stange zu geben". das ist eine eigene welt die verstanden sein will, wenn fast unmöglich. die söhne benötigen professionelle hilfe, dass ist fakt...bevor es zu spät ist. mal abgesehen von den ganzen begleiterscheinungen wie persönlichkeitsstörung, depression, mutismus, ptbs, "suchterkrankung", eßstörung, adhs, und und und...die palette ist gross:idea: solang ihnen keiner richtig zuhört haben sie schon verloren:(

    was heißt hier angehen? dass ist eine sehr wichtige aussage ob die kinder autisten sind oder nicht! ich beschäfftige mich damit schon seit jahren, weil selbst betroffen und als vater einer autistischen tochter! keine ahnung wieviel erfahrung ihr in der problematik habt aber ausgemachte experten seit ihr auf dem gebiet der sucht nicht der "neurodiversität" hinsichtlich "autismus". ihr könnt anderen keine hinweise/tips geben wenn ihr die störung nicht versteht. zu empfehlen (da keine links) bei bundesverband autismus deutschland e.v. sitz hamburg. fakt ist die söhne von ihr werden sich nicht ändern ohne entsprechende zielgerichtete hilfe von aussen und solang man sie gesellschaftskonform versucht zu verbiegen wird das ganze noch ganz andere aussmaße annehmen als ihnen lieb ist!

    ps: ich bin im aspi-forum unterwegs und da wäre sie mit der problematik besser aufgehoben:idea:

    Natürlich denke ich über Trennung nach. Leider habe ich keinerlei Unterstützung. Wir wohnen 400 km von der Verwandtschaft weg. Meine Eltern unterstützen uns seit Jahren mit wirklich nichts im Leben. Damals wohnten wir nur zwei Straßen auseinander. Ihn den Augen meiner Eltern macht man alles Falsch. Die Eltern von meinem Mann geben mir die Schuld das ihr Sohn trinkt & wirklich interessieren für ihn tun sie sich nicht. Ich bin also allein auf mich gestellt. Sogar finanziell abhängig von ihm. Durch den Umzug 2019 habe ich leider keine sozialen Kontakte.

    hallo Hope12 , dass alles hört sich nicht gerade rosig an:/ das gerede von eltern und schwiegereltern, kannst du getrost ignorieren:idea: es macht nichts besser für dich und zieht dich nur runter. ja du bist ziehmlich isoliert, deshalb wäre hilfe bei einer shg wichtig. schon um mit anderen in kontakt zu kommen...2019 umzug und abbruch aller kontakte? was kann man sich darunter vorstellen? vorallem, wie geht deine tochter damit um? hört sich alles sehr verzwickt an. kopf hoch;)

    Ein freundlicher Gruß zum Sonntag in die Runde. Ich möchte mich mal wieder melden. Unser Familienausflug war eine ganz neue Erfahrung. Ohne Alkohol, mit ganz viel Spaß und Gesprächen. Wir haben Risiken zusammen bewusst vermieden. Die Tage waren wichtig für uns, um auf "neutralem" Boden einfach zu viert paar Dinge zu besprechen. Ich habe dabei festgestellt, dass es für die Kids auch gar nicht so einfach zu verstehen ist, wenn der Vater sagt ich bin Alkoholiker. Dennoch war es wichtig für uns als Familie darüber zu reden.

    Hat eventuell jemand ähnliche Erfahrungen mit seiner Familie gemacht?

    Liebe Grüße René

    P.S. 10 Wochen sind vollbracht

    weiter so Rene72 ;) ich persönlich kommuniziere das thema auch mit meiner tochter, sehe da kein problem mit offenen karten zu spielen. ich wünsche dir weiterhin viel kraft und genieße dein leben mit familie:)

    gruss eternal

    erst einmal vielen Dank _Eternal_ für deine lieben Worte. Sehr schön das es dir blendend geht und du das Leben wieder genießen kannst. Er weiß das er ein Problem hat. Ich habe mir heute auch einen Termin für eine Selbsthilfegruppe besorgt. Bin gespannt was ich davon mitnehmen werde.
    Grüße

    hallo Hope12 , es freut mich das du so schnell einen termin bekommen hast für die shg. schaue dir das ganze in ruhe an und entscheide für dich was dir nutzt. vielleicht ergeben sich freundschaften , gerade weil du dich so allein fühlst ein guter ansatz;)wenn du möchtest kannst du ja hier berichten über deine ersten eindrücke...ich wünsche dir weiterhin viel kraft und zuversicht:)

    grüsse eternal

    Wir haben uns nun zusammen einen neuen sehr brauchbaren Freundeskreis aufgebaut. Nun komm ich zum Kern meiner Aussage. 2 der neugewonnenen Freunde sind ziemlich nass.Sie werden dennoch meine Freunde bleiben, denn sie akzeptieren und respektieren meine Abstinenz. Sie bewundern eher meine Konsequenz, keinen Alkohol mehr zu trinken.Ich werde sie ganz sicher als Freunde behalten! Vielleicht regt sie meine Abstinenz sogar an, ihren Konsum zu überdenken. Das ist allerdings ihre Sache. Das Eine,hat mit dem Anderen nichts zu tun. Gruß Bono

    ja so sieht es bei mir auch aus. sie wissen um ihre krankheit und ein grossteil weiß auch um die geringe lebenserwartung, dass ist ihnen vollkommen klar. nur abholen kann ich sie nicht mehr, dass ist auch nicht meine aufgabe.

    Eventuell ein kleines Missverständnis in der Interpretation?

    Ich wusste, dass Alkohol abhängig machen kann, und trotzdem habe ich getrunken. Der Übergang zur Sucht kam schleichend, und genau dort beginnt die Grauzone der Verantwortung.

    Habe ich bewusst die Schwelle zur Alkoholabhängigkeit überschritten? Nein.

    nein kein missverständnis und du sagst es selber, "ich wusste das alkohol abhängig machen kann".:idea: das ist für mich der knackpunkt und ich kann da noch einen draufsetzen. ich bin in einem alkoholikerhaushalt gross geworden, ich hätte es definitiv besser wissen sollen/können, wenn meine mutter alle 4-6 wochen dann für 14 tage zum berserker mutiert ist8| ich denke das es gleichgültigkeit war/ist oder jugendlicher übermut, so in der art, ach laß die doch reden, die alten und der rest übertreibt doch nur maßlos.

    natürlich ist der übergang zur sucht schleichend, ja sogar fliessend vom genusstrinken zum missbrauch bis hin zur sucht:idea: das ist ja das tückische am alkohol er kommt angeschlichen ganz unverfänglich. ja wer möchte den leuten schon ihre gesellige runde in abrede stellen? ja keiner! und das passiert auch nicht von heute auf morgen, so wie ich es gelernt habe kann schon mal locker ein jahrzehnt vergehen bis man merkt das man eigentlich schon verloren hat. auch bewusst die schwelle zu überschreiten bis zur sucht, absichtlich? kann ich auch nur mit nein beantworten. keiner steht früh auf mit dem vorsatz, ach heute werd ich mich mal zulaufen lassen hoffentlich bin ich bald süchtig. klingt komisch, ist auch komisch, weils keiner so handhabt oder besser noch glaubt.

    Jedoch die Diskussion bringt mir nichts, und ich habe sie damals auch nicht geführt, weil sie für mich keine Bedeutung hatte.

    Sie heilt nichts, sie verändert nichts. Sie dient nur dazu, das schlechte Gewissen zu relativieren, das die Krankheit hinterlassen hat. Doch auch wenn ich nicht unschuldig bin – komplett schuld bin ich auch nicht.

    Amen:saint:

    da bin auch ganz bei dir;) habe mir im nachgang nie den kopf darüber zerbrochen wem ich dafür verantwortlich machen könnte. es bringt auch nix ausser das man sich im kreis dreht. wie du sagtest. " sie heilt nichts, sie verändert nichts" und es spielt auch im nachhinein keine rolle, weil man sich nur selbst geißelt.

    grüsse eternal

    Ich verstehe aber auch das man vor einem Alkoholiker nicht trinken will bzw. es unangenehm ist, aber so gar keine Reaktion und kein Feedback mehr zu bekommen ist sehr enttäuschend, das verstehe ich nicht.

    muss man auch nicht verstehen:idea: ging mir anfänglich genauso. man braucht aber kein lob für eine sache die man sich selbst erarbeitet hat. deine fortschritte sprechen für sich selbst;) bleib am ball.

    grüsse eternal

    hallo Dagmar und Bono59

    Nein, ich habe mich nicht wissentlich in diese, meine Alkoholikersituation gebracht. Irgendwie läuft diese Aussage wieder unter dem Mantel des „Willens“, so auf die Art…dann hör halt auf….!

    eine sehr abenteuerliche behauptung. "nicht selbst in diese situation gebracht"? aha und wer hat dich, mit gewalt und trichter um dir den alkohol einzuflössen, dazu gebracht und das immer und immer wieder? also in meinem fall war ich es selbst, der die entscheidung getroffen hat zu trinken. wenn es bei dir und bono anders war, will ich mal nix gesagt haben.

    aber daraus noch eine kausalität abzuleiten, vom ersten glas alkohol bis hin zur sucht halte ich für sehr gewagt. um dann noch zu behaupten man hätte es nicht gewusst wie schädlich alkohol ist...also beim besten willen, da fällt mir nichts mehr zu ein. ist das erste mal das ich das so lesen durfte:idea: einfach den schwarzen peter weiterreichen, "ich schuld an meinem konsum? niemals! und erklärt hat mir auch keiner dass das zeug auch noch schädlich ist und in die sucht führt". schön wie man eigenverantwortung auslagern kann...

    ich wünsche euch natürlich weiterhin eine trockene und erfüllte zukunft, in diesem sinne...

    grüsse eternal

    hallo Hope12

    mir gehts blendend;)danke der nachfrage.

    nun, ob die gruppen und einzelgespräche was bringen steht in den sternen. ich kenne deinen mann nicht genug, um darüber zu entscheiden ob er es schafft oder nicht. ich wünsche es ihm natürlich, dass er den absprung meistert und das ihr als familie wieder zusammen findet. mit ambulanten therapien kenn ich mich nicht aus, ich war in einer langzeit (3 monate), habe auch damalig mehrere anläufe gebraucht um dann festzustellen das ich allein, nur mit entgiftung, nicht weiterkomme.

    hast du dieses thma mit ihm einmal besprochen? ich meine, ist er überhaup zugänglich für dieses thema? weiß er das er ein problem hat?

    was dich angeht, kann ich mich nur EllaDrei anschliessen, dass du dir hilfe holst. hier im forum, im austausch mit anderen betroffenen, bei der örtlichen suchtberatung oder selbsthilfegruppen. du stehst mit dieser problematik nicht allein da, kopf hoch und denk an dich und deine tochter;)

    grüsse eternal

    hallo Eva 1972

    Meiner Krankheit bin ich mir bewusst und ich werde auch keinen Alkohol mehr trinken. Und trotzdem als bodenständiger, kleinkarierter (so bezeichnet uns meine Tochter) dem System und Mitmenschen angepasster Mensch fällt es mir schwer "anders" zu sein, sprich bei uns kann kein Rum gelagert werden .... als Unternehmerin ist der Druck von außen sehr groß da ich auch gesellschaftlich Verpflichtungen habe und einen "Schein" zu wahren habe. Nachd

    ja "masking" kann sehr anstrengend sein.

    Nachdem ich bei euch schon Wochen mitlese stelle ich mir die Frage ob es überhaupt möglich ist die Priorität zum Thema Alkohol in den Hintergrund zu stellen? Kann darauf eine Abstinenz gebaut werden?

    ja kann es, so zumindest meine meinung:idea: aber nicht wenn man erst am anfang steht. es braucht zeit.

    Mich stresst das Thema sehr, denke im Kreis

    naja du "grübelst"... mein psychologe meinte mal "grübeln ist nachdenken,ohne zu einem schluss zu kommen". das legt sich irgentwann, wenn du frieden mit dir selbst geschlossen hast;)

    grüsse eternal

    Hallo Eternal, du musst mir nichts aufzeigen, wirklich. Ich hab die schlimmsten Folgen des Alkohols erlebt. Wie gesagt, ich war schon auf der anderen Seite. Und niemand weiss besser, dass es sich hier um "keinen Schnupfen" handelt als ich.

    Ich habe eine Meinung über bestimmte Dinge, die aus meiner jahrelangen Abstinenz und Erfahrung resultieren.

    Ich weiss, aber hier lesen auch noch leute mit die noch ganz am anfang stehen;)

    hallo

    Hartmut sehe ich genauso und bei mir sind es jetzt auch 16 jahre.

    Hier wird nichts glorifiziert oder euphorisch auf einen Sockel gehoben. Dies ist ein Forum für Alkoholiker ein Ort, an dem wir offen und ehrlich über unsere Realität sprechen können. Wenn nicht hier, wo sonst?

    so siehts aus:thumbup: und wir reden hier auch nicht über irgendeinen "schnupfen", der dann mal nach ein paar tagen verschwunden ist (!) sondern über eine krankheit die so lebensbestimment ist, dass es uns in die knie gezwungen hat. von den menschen ganz zu schweigen die wir mitgerissen haben ob sie wollten oder nicht.und dann ist es zuviel, das kind beim namen zu nennen? man ist peinlich berührt über das was man ist und macht sich um gesellschaftliche akzeptanz nen kopf? echt jetzt? die gesellschaft hat noch ganz andere bezeichnung für das was wir sind (!) da hätten wir genügend zur auswahl:rolleyes:

    erst einmal, schön das es hier weiter geht.:thumbup:

    " wenn es aussieht wie eine ente, schwimmt und quakt wie eine ente, ist es wahrscheinlich eine ente." oder doch nicht?

    ich hoffe das die analogie ersichtlich ist;) mir persönlich ist, das was andere denken, völlig egal. ich bin nicht auf der welt um anderen zu gefallen oder ihnen die welt zu erklären. ich bin "alki" und punkt! was gibts da zu beschönigen? neue wortschöpfungen helfen einem nur in seiner eigenen "komfortzone" und bringen dich keinen meter weiter. aber ganz ehrlich, man hat sich selbst in diese situation gebracht, also muss man da auch allein wieder raus. wieviele peinlichkeiten gab es zu den "nassen" zeiten, die man öffentlich zu schau gestellt hat (und davon kann jeder alki ein lied singen), um jetzt mit neuen wortkreationen hausieren zu gehen? nö, nicht mein ding8)

    aber das ganze thema betrifft nicht nur den "alkoholiker", auch andere krankheiten, behinderungen, gerade die psychosomatischer natur, trifft es genauso! es liegt in der natur der sache, das der mensch ist wie er ist. der weg des geringsten wiederstandes. warum sich informieren, mit vorurteilen lässt sich doch viel besser arbeiten. zumindest solang es einen nur nicht selbst trifft:/

    aber ungeachtet dessen, geht euren weg, trocken zu bleiben:idea: man merkt schnell, im laufe der zeit, wer interesse hat und wer nur peinlich berührt in die andere richtung schaut. das sollte aber nicht euer maßstab sein und schon garnicht den erklärbär zu machen für leute die es nicht interessiert. bleibt stark!


    grüsse eternal (bekennender alkeholiker/alki/...)