Danke für Deine offenen Worte. Ich kann mir gut vorstellen, dass man seine Ruhe braucht in dieser Phase und im Prinzip sollten alle Beteiligten beraten werden. Nur wie hast Du das gemacht? hast Du allen gesagt, lasst mich in Ruhe oder hat die Klinik dafür gesorgt und alle abgewiesen oder informiert? Die Situation ist ja unangenehm genug für denjenigen.
es geht nicht darum was einem unangenehm ist, sondern das etwas getan werden muss
fakt ist, alkohol tötet und hätte ich vor so langer zeit nicht gehandelt würden wir hier nicht schreiben. trocken zu werden (entgiften) ist eins und geht verhältnissmässig schnell, sein seelisches gleichgewicht wiederzufinden ist etwas ganz anderes und braucht zeit.
wie ich schon schrieb, zum einen kann man sich vor antritt der reha mit der familie, freunde etc. austauschen und klare grenzen setzen. einige ergeben sich erst aus der therapie heraus. einige erledigen sich von allein und man merkt schnell das diese freundschaften nur auf alk basieren. also kein sonderlicher verlust, ehr ein befreiungsschlag. den rest erledigt die zeit....
Soll er sich damit auch noch herumschlagen und allen "vor den Kopf schlagen" ?
das ist nicht deine aufgabe, dir darüber gedanken zu machen
sorry dass muss ich leider so sagen...