Bei einer bereits bestehenden körperlichen Abhängigkeit, wird nach abgeschlossener stationärer Entgiftung zu einer Langzeittherapie direkt im Anschluss geraten, sind dann mind. 3 Monate in speziellen Reha-Kliniken für Suchtkranke.
Da sind die Rückfallenquoten dann auch signifikant niedriger. Kostenübernahme tragen die Rentenversicherungen, die natürlich daran interessiert sind, die Leute wieder langfristig iin den Arbeitsmarkt zu integrieren. Aus Nächstenliebe heraus werden da sicher keine horrenden Summen in die Hand genommen.
Ich hatte das für mich dreimal nicht in Anspruch genommen. Aus verschiedensten Gründen.
In Psychotherapie war ich ein Jahr lang, und konnte nicht allzu viel mitnehmen. Lag vermutlich auch daran, dass ich mit ihr über meine Rückfälle nicht sprechen konnte. Für Alkoholiker ist ein Jahr Abstinenz Vorraussetzung. Ich brauchte damals ein Konsilliarschreiben von meiner Psychiaterin.
Meine Psychologin hatte mir klipp und klar gesagt, wenn ich rückfällig werde bricht sie die Therapie ab.
Ich kenn es aus verschiedenen Podcasts, speziell von jüngeren Leuten. Die lügen ihre Therapeuten von Anfang an an, und spielen ihr Alkoholproblem mindestens massiv runter, um eben einen Anspruch auf Therapie zu gewährleisten.
Dass das so nicht funktionieren kann, ist glaub ich jedem hier klar….