Beiträge von tom77

    wollte eigtl. den campingplatz in thalkirchen - münchen vorschlagen. wirklich super zentral gelegen, nur ein paar gehminuten zur u-bahn. isarauen, wunderschöne radwege, schöne grilplätze, tierpark alles gleich ums eck. mit dem bus 25 min zum marienplatz.

    hab mir gerade die google bewertungen angeschaut. sind leider nicht so prickelnd🙈 der halbe campingplatz ist wohl schon ewig ne baustelle, dazu kommen apothekerpreise.

    aber vielleicht für eines der nächsten treffen eine schöne option, wenn man das mal im süden machen mag.

    beste grüße tom

    :thumbup:

    Bei einer bereits bestehenden körperlichen Abhängigkeit, wird nach abgeschlossener stationärer Entgiftung zu einer Langzeittherapie direkt im Anschluss geraten, sind dann mind. 3 Monate in speziellen Reha-Kliniken für Suchtkranke.

    Da sind die Rückfallenquoten dann auch signifikant niedriger. Kostenübernahme tragen die Rentenversicherungen, die natürlich daran interessiert sind, die Leute wieder langfristig iin den Arbeitsmarkt zu integrieren. Aus Nächstenliebe heraus werden da sicher keine horrenden Summen in die Hand genommen.

    Ich hatte das für mich dreimal nicht in Anspruch genommen. Aus verschiedensten Gründen.

    In Psychotherapie war ich ein Jahr lang, und konnte nicht allzu viel mitnehmen. Lag vermutlich auch daran, dass ich mit ihr über meine Rückfälle nicht sprechen konnte. Für Alkoholiker ist ein Jahr Abstinenz Vorraussetzung. Ich brauchte damals ein Konsilliarschreiben von meiner Psychiaterin.

    Meine Psychologin hatte mir klipp und klar gesagt, wenn ich rückfällig werde bricht sie die Therapie ab.

    Ich kenn es aus verschiedenen Podcasts, speziell von jüngeren Leuten. Die lügen ihre Therapeuten von Anfang an an, und spielen ihr Alkoholproblem mindestens massiv runter, um eben einen Anspruch auf Therapie zu gewährleisten.

    Dass das so nicht funktionieren kann, ist glaub ich jedem hier klar….

    bin lange gut mit gefahren bei saufdruck zu visualisieren, wie‘s mir morgen geht, wenn ich heute saufe, oder eben nicht.

    ich hab das für mich wohl schleichend ein stück weit runtergespielt. ich war nicht mehr achtsam genug was meine sucht angeht. ich dachte mir trotzig sch*** auf das gespenst alkohol, eine halbe geht schon.

    ich möchte danke sagen, dass ich hier so schnell hilfe bekommen habe, und das kommt von herzen.

    ich werd‘ mich noch ein wenig durchstrechen, und auf der couch rumlümmeln.

    schönen abend für euch🙂

    schutzraum ist meine wohnug. hier fühl ich mich wohl. ich hatte schon ewig keinen alk mehr daheim.

    die andere sache, da muss ich mich gerade machen. ich habe noch kontakt zu zwei guten freunden, die ich schon ewig kenne. die hatte ich auch in trockenen zeiten regelmäßig getroffen. beide trinken leider aktuell problematisch. ich mag hier keinen schnulzenroman schreiben, aber der gedanke daran, den kontakt komplett abzubrechen, inkl. nummer blockieren etc. dreht mit den magen um.

    hi Hera es ist latenter dauerstress, der sich nicht mehr legen mag. dazu die vielen baustellen, die ich angehen muss. alles was ich die letzten jahre in den sand gesetzt hab.

    das schizophrene ist ja, dass ich dann wieder saufe. den bärenteil meiner kleinen und großen probleme hat mir ja der alkohol einbrockt.

    das kann man normalen leuten ohne suchterkrankung schlicht nicht mehr erklären.

    das ist der nächste punkt: ich bin es so leid menschen anzulügen, die mir nahe stehen.

    hi Hartmut ich muss lernen gefühle zuzulassen. das unter den teppich kehren und den schein nach außen wahren hab ich mir daheim abgeschaut. das soll es nicht entschuldigen, ich bin ja alt genug ..

    das warum war mal wieder ein klassiker.

    viel stress im büro, und andere kleine wehwehchen. aus meiner üblen laune heraus den einfachen weg gesucht meinen frust loszuwerden. trotz hat natürlich mitgespielt (das eine bier hab ich mir jetzt verdient). der irrglaube das würde schon gut gehen.

    nach einer halben bier kann ich dann nicht mehr gegensteuern. mein kopf ist voll im automodus.

    getrunken hab ich seitdem nix mehr. das ich stockbesoffen noch zur tanke wollte, um mich komplett abzuschiessen ist natürlich sehr beunruhigend.

    hi liebes forum,

    was soll ich sagen. letzten dienstag hatte ich nen dicken rückfall. kann mich noch an 3 augustiner und 1 0.1 l jägermeister erinnern. dann hat es mir den film gerissen. ne liebe freundin war dann über nacht bei mir, der hatte ich noch auf whatsapp geschrieben. ich wollte stockbesoffen noch zur tanke laufen und nachlegen. die liebe hatte wohl große mühe mich da zu bändigen. hatte dann ein paar dosen spezi getrunken und schinken-köse toasts gegessen.

    als ich gegen mitternacht wieder halbwegs nüchtern war, setzte starke unruhe ein. meine freundin (eine gute freundin, wir sind / waren nie zusammen) ist angstpatientin und bekommt entsprechend notfallmedikamente verschrieben. sie konnte sich mein elend irgendwann nicht mehr anschauen, und hat mir ne halbe beruhigungstablette gegeben. die hat ihren dienst getan, bin dann auf der couch eingeschlafen.

    mein plan jetzt: mindestens 2x die woche in eine selbsthilfegruppe gehen.

    ich hab das unheil eigtl. schon kommen sehen, und hab mir alles schöngeredet. bin da wie ein blinder in die wand gelaufen.

    musste mich dann mittwoch für die woche krankschreiben lassen. ich war stundenlang spazieren und hab daheim podcasts gehört.

    morgen geht ne neue woche los. körperlich geht es mir wieder gut. was bleibt ist diese ohnmacht und hilflosigkeit, die man wieder spürt.

    viele grüße tom

    Okay Hartmut so macht das schon sinn für mich.

    hab mir nach der ersten entgiftung gedacht: ich bin quartalsäufer, kein armseliger alkoholiker. ich muss nur den schnaps weglassen, und bei wein und bier bleiben.

    allerdings war dann später für mich klar:

    ich bin krank, ich bin alkoholiker.

    ein problem hatte ich damit nicht. vermutlich auch weil ärzte und therapeuten immer wieder betonten, ich sei chronisch krank.

    Guten Morgen🙂

    ein kurzes update. heute geht es mir besser. das wetter spielt auch mit. also duschen und raus auf’s radl.

    ich probier es heute ohne mein ADHS medikament. ist ja keine spiegelnedikament. lassen leute entsprechend auch gerne mal am wochenende weg. einfach weil der schlaf in der regel besser ist.

    der punkt ist das ich das medikament damals in der klinik (nach aufwendigen tests, und sorgfältiger, kritischer abwägung der oberärztin) verschrieben bekam.

    heißt:stabil nüchtern ohne medikament kenne ich nicht.

    ich pack mir die pille einfach ein. falls die stimmung kippt, kann ich ganz einfach gegenschiessen.

    sonnigen tag für euch🙃

    Hi, ich wollte mich heute mal wieder melden. leider geht es mir mittlerweile psychisch so schlecht, das ich gestern die reissleihne gezogen und mich habe krankschreiben lassen.

    nächsten dienstag bin ich bei meiner psychiaterin. eventuell muss man da mit medikamenten gegensteuern.

    negative gedankenspiralen und innere unruhe, kenne ich, und kann ich auch immer irgendwie handeln. neu ist die antriebslosigkeit. das ist richtig ecklig und kenne ich so an mir nicht.

    ich hoffe das das nur temporär ist. falls es schlimmer wird, werd ich mich einweisen müssen.

    ich hatte hier ja schonmal geschrieben, dass es ein fehler war, keine langzeittherapie gemacht zu haben. das holt mich aktuell wieder ein.

    Guten Morgen AnnaBlume 🐥🐥

    Akupressurmatte hab ich mir gestern bestellt.

    Die für Fortgeschrittene und Masochisten🤪

    Ich muss dann in‘s machen kommen und nicht verkopfen.

    Couch sitzen = ganz schlecht.

    TV glotzen = ganz schlecht.

    Also nein. Da hab ich meine Routinen noch nicht am Start.

    Wie macht ihr das so? Habt ihr nen Zettel im Geldbeutel? Macht ihr das intuitiv?

    Was mir tatsächlich hilft ist putzen, strechen und to-do listen schreiben.

    Problem ist, wenn‘s mir richtig schlecht geht schaff ich es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Oft siech‘ ich dann vor mich hin, und hoffe das bald abends ist😬 das ist natürlich vernab jedweder Lebensqualität.

    AnnaBlume   Hartmut Gras drüber, sind ja nicht meine Regeln.

    Ich war gestern bei meinen Eltern, das ist für mich immer recht schlimm. Zum einen sind beide gesundheitlich angeschlagen.

    Dann mach ich das nur meiner Mum zu liebe, zu meinem Vater hatte ich eigtl. mit 18 Jahren den Kontakt abgebrochen.

    Das alles wühlt mich in Summe immer sehr auf. Saufdruck inklusive, wenn ich aus der Tür raus bin.

    Hi Hartmut

    Ne, ich bin noch sauber. War heute aber richtig schwer für mich.

    Alkoholismus ist nicht aus Jux als chronische Krankheit anerkannt.

    Einem Kranken, der 3 Jahre gegen seine Krankheit angekämpft hat, und nach einem Rückfall hier im Forum Hilfe sucht, so an den Kopf zu fahren, passt einfach nicht in mein Weltbild.

    Da bin ich anders erzogen worden.

    Hi,

    ich hab mir hier gerade den thread von Lene durchgelesen.
    Ist ja mittlerweile geschlossen. Ist auch besser so, denke ich.
    Die Frau war 3 Jahre trocken gewesen, muss man ihr hier so penetrant oberlehrerhaft den Kopf waschen?

    Ich weiß gut wie gefährlich das drecks Gift ist.

    Das rechtfertigt es aber trotzdem nicht.

    Vielleicht macht ihr euch ja mal Gedanken, wie ihr sowas in Zukunft handeln wollt.

    Ich muss mich hier leider verabschieden.

    Adios Kollegen.

    Hi AnnaBlume 🙂

    ich mag mir eine Akupressurmatte holen. Abends streche ich mich gerne ausgiebig durch, dabei schön tief in den Bauch atmen. Nebenbei höre ich podcasts.

    Begehbare Affen mit Oliver Ruppel kann ich empfehlen.

    Hast aber recht. Ich bin nicht wirklich ausgelastet.

    Wichtig ist für mich, dass ich alles spielerisch angehe. Kalorien tracken, ein Schrank voll Nahrungsergänzungsmittel etc. hab ich schon alles durch🤪

    Man darf sich kein Stress machen. Tempo rausnehmen und achtsam leben.

    Die Idee mit dem Boxsack ist echt gut. Das kommt auf meine Liste.

    Schönen Abend für Dich🙂

    Nun sind wir eine Selbsthilfegruppe.

    Die Angst vor einem Rückfall, sei es aus Panik, ist oft nur eine Momentaufnahme, bis die Sucht wieder Alkohol als Lösung anbietet. Deshalb ist es gut, sich mit etwas wie dem Renovieren der Wohnung zu beschäftigen.

    Ist dein Umfeld komplett alkoholfrei?

    Hey Hartmut

    Ja, ich halte es mir alkoholfrei.

    Mich triggert es richtig hart, wenn ich mich mit Leuten von ‚früher‘ treffe.

    Auch wenn die dann nix trinken, für mich ist das sehr unangenehm und anstrengend.