Beiträge von Lebensmut74

    Oh man hab ich gerade ein tief. Ich war gestern zum Blut abnehmen mit meinem 5 jährigen Kater, weil er abgenommen hat, sonst ist er aber fröhlich istganz normal. Heute um 16 Uhr hat mich die Tierärztin angerufen, ich soll sofort in die Tierklinik fehren, sie hätte selten so hohe Nierenwerte gesehen. Er benötigt Ultraschall und infusion. Musste ihn da lassen damit er über das Wochenende Infusionen bekommen kann. Die Ärztin meinte es sieht schwer nach einer chronischen Niereninsuffizienz aus und dass er nicht mehr lange leben wird. Ich bin am Boden zerstört, er ist wie ein Kind für mich. Ich hab ihn und seinen Bruder mit 7 Wochen bekommen (weil Mutter verstorben). Ich hab Kopfweh vor lauter heulen und ehrlicherweise an Wein gedacht um den Schmerz zu betäuben. Aber ich weiß das macht alles nur noch schlimmer.

    Hallo zusammen,

    ich hab am Montag wieder angefangen zu arbeiten und war schon sehr gespannt wie der Alltag sich auf meine Abstinenz auswirkt.

    Ich bin so froh, es hat alles super geklappt. Montags geh ich immer in meine SHG, da freue ich mich immer sehr. Der Austausch tut mir gut.

    Das Forum hier ist eine wunderbare Ergänzung. So kann es weitergehen. Aber ich weiß nicht übermütig werden und achtsam bleiben.

    Hier beraten wir ja auch nicht einander.
    Es ist immer nur ein Erzählen ,so habe ich das gemacht.‘

    Ich möchte mich bei dir entschuldigen, dass ich so angegriffen reagiert habe. Du sprichst von deiner eigenen Erfahrung und ich hab das als "ich mach es komplett falsch" interpretiert. Ich habe natürlich über deinen Beitrag nachgedacht und klar Prio1 ist Abstinenz. Mir geht es aber gerade so wunderbar mit Abstinenz und abnehmen. Ich kann wieder Auto fahren wann ich will, ich pass in alte Klamotten, ich seh gesünder aus... die Liste ist unendlich lang.

    Hallo Yoyo,

    ich war schon immer übergewichtig und habe mir mein Selbstbewusstsein durch Alkohol und eine zeitlang auch durch andere Drogen geholt. Ich fange auch gerade an mich selbst kennen und lieben zu lernen. Ich habe viel reflektiert. Bin erst seit 1 Monat und 10 Tagen trocken und es fühlt sich so gut an. Die Freiheit, die körperliche und geistige Veränderung. ich liebe es. Ich mache jetzt auch viel Sport und hab meine Ernährung umgestellt. Die Erfolge sind nicht zu übersehen :) Ich hab hier im Forum aber auch gelernt, nicht zuviel auf einmal zu wollen. Die Abstinenz ist Prio 1. Ich wünsche dir von Herzen, dass du deinen Weg findest.

    Lg und einen schönen Sonntag Lebensmut74

    auf jeden Fall keinen Alkohol kaufe, keinen Alkohol trinke

    Vielleicht ist da jeder ein bisschen anders. Für mich ist abgespeichert "nie wieder Alkohol" und arbeite jetzt daran meinem Leben neue Strukturen zu geben. Ich hab mich viel mit mir selbst beschäftigt, warum, wieso , weshalb alles so kam wie es kam. Alkohol hatte mir in jungen Jahren als übergewichtige Frau viel Selbstbewusstsein gegeben , ich war die "lustige Dicke" und immer im Mittelpunkt. Ich bekam was ich wollte/brauchte. Das hat sich eingeprägt.

    Mit steigendem Alter wird einem bewusst. dass dies ein trügerisches Bild war. Selbstbewusst bin ich jetzt auch ohne Alkohol, der Druck "schön" zu sein bzw. einem Idealbild zu entsprechen sind ,dem Wunsch ein gesundes und noch hoffentlich langes Leben zu führen, gewichen.

    ‚parallel neben‘ des Nüchternwerdens

    Das ist für mich ein Projekt! Meine Blutwerte waren auf Grund von Alkohol und extrem hohen Übergewicht katastrophal. Was ist an einer Ernährungsumstellung jetzt bitte falsch? Ich bin abstinent, bewege mich mehr und achte auf meine Ernährung, thats it. Hier purzeln die Pfunde von allein. Da darf man sich schon ein bisschen freuen, oder?

    Kohlenhydrate fast ganz wegzulassen war vielleicht ein Fehler, habe ich kapiert. Ich habe aber nie gehungert sondern viele andere gesunde Sachen gegessen, so dass der Kalorienumsatz gepasst hat. Die Auseinandersetzung mit meinem Körper sowohl innerlich als auch äußerlich, sehe ich als Fortschritt um mit meiner Alkoholkrankheit abstinent leben zu können.

    Was ich als zusätzliches Projekt ansehen würde, wäre jetzt noch mit dem Rauchen aufzuhören. Da bin ich clever genug, dass mich das maßlos überfordern würde.

    Liebe Mattie,

    auch ich freue mich sehr dich kennenzulernen. Nach A kommt B. Mein Weg muss für dich nicht der Richtige sein. Mich puscht die Abstinenz in Kombi mit dem Gewichtsverlust gerade enorm. Ich habe mich selten so gut gefühlt. Konzentrier dich jetzt auf die Abstinenz und dann kommt der Rest von allein. Wenn du Heißhunger auf Süßes hast, kauf dir doch ein Babyobst gläschen. Die schmecken super und haben kaum Kalorien. Der Heißhunger ist gestillt und viel gesünder als Schoki und Co :)

    LG

    Lebensmut74

    Hab heute mit meiner Ärztin telefoniert Sie tippt darauf, dass es an meiner Diät liegt. Ich hab Kohlenhydrate gecancelt. Diese sind aber notwendig für die Bildung von Melatonin.

    Ich stell meinen Ernährungsplan jetzt mal ein bisschen um, vielleicht war das des Rätsels Lösung. Was es alles gibt.....

    GABA " Transmitter

    Kenn ich ausgesprochen gut von einer anderen Sucht, die ich vor 6 Jahren hinter mir gelassen habe. Mich irritiert jetzt nur, dass das Schlafproblem erst nach 5 Wochen auftritt. Ich kenn es von Anfang an und dann wird es besser. Vielleicht sind es auch die Wechseljahre, mit fast 51 auch kein abwegiger Gedanke. ich spreche auf jeden Fall mit meiner Ärztin darüber.

    Heute geht es mir gar nicht gut. Ich hab solche Schlafprobleme. Seit ca. 3 Tagen kann ich nachts kaum schlafen. Die ersten Wochen in der Abstinenz war noch alles ok, kann es sein, dass dieses Sympthom erst später auftritt. Ich dachte immer man leidet anfangs und nach 1-2 Monaten wird es besser. Bei mir fängt es jetzt erst an, seltsam.