Beiträge von Michl

    Eine Interessante Sache gibt es da auch noch.

    Als ich damals mich über die Angebote bei der Beratung informiert habe, hab ich auch gefragt, wie ich eine so lange Abwesenheit erklären sollte. Sie meinte dann, einfach als Krankenstand da der Arbeitgeber ja nichts wissen muss.

    Beim zweiten Gespräch, nachdem ich mich über das Krankenhaus informiert habe, meinte sie auf einmal, ich soll es auf jeden Fall ansprechen und offen damit umgehen. Hätte ich zu dem Zeitpunkt noch getrunken, hätte ich mit Sicherheit gemeint, dass ich das nur nicht richtig verstanden habe.

    Carl Friedrich

    Das ist dann wie beim Roulette schwarz oder rot.

    Ein paar Tage hab ich ja noch und dann muss ich mich entscheiden. Eigentlich wollte ich vergangen Mittwoch zwei Arbeitskollegen einweichen, da aber nur eine gekommen ist, hab ich es mir verkniffen.

    Wie ist es denn bei Dir zu der Entscheidung für diese Art Reha gekommen?

    Das war etwas kurios, ich wollte mir nur das Krankenhaus anschauen und fragen wie so was läuft, nach 1 1/2 Stunden, wahr ich angemeldet. Erst auf dem Nachhauseweg ist mir das so richtig bewusst geworden.

    Du könntest ja ggf. auch eine ambulante Reha bei der Suchtberatung machen ( 1 Gruppentermin, ggf. abends, und ein Einzeltermin pro Woche).

    So etwas gibt es bei mir nicht, soweit ich halt weiß, werde da aber am Mittwoch nochal genau nachfragen.

    Wenn ich genau nachdenke fällt mir schon auch auf, dass sie in meiner Firma nicht gerade gut auf Alk zu sprechen sind, zumindest nicht die Angestellten.

    Trinken tun bei uns viele und mit Sicherheit zu viel.

    Würde ich mich outen, könnte schon sein, dass ich da auch mal stigmatisiert werde.

    Rennschnecke oh man, was da alles irgendwie verstrickt ist. Auf vieles währe ich so nicht gekommen.

    Kommenden Mittwoch hab ich Suchtberatung und Donnerstag nochmal eine Beratung für die Klinik. Dann müsste ich mich entscheiden wie ich vorgehen.

    Vergangenen Donnerstag hat eine Psychologin gemeint, da ich ihr meine Ängste, Fragen...wegen dem outen anvertraut habe, ob ich überhaupt in die Klinik gehe oder es doch lasse.

    Zur Zeit befinde ich mich in einem Konflikt. Ich habe eine Zusage für eine stationäre Therapie bekommen die 6 bis 8 Wochen dauert und würde bereits Ende November starten. Nun sollte ich es meinem Arbeitgeber mitteilen und weiß nicht wie ich es sagen soll. Oder doch einfach nur als Langzeitkrankenstand angeben?

    Ich mache mir mal nichts vor, früher oder später kommen immer fragen, und natürlich Gerücht über alles mögliche. Wenn ich nicht im Vorfeld es sage, werde ich es natürlich im Nachhinein sagen erklären müssen...

    Verheimlichen würde mir natürlich am besten passen. Zum einen muss ich mich dann nirgends outen und zum anderen hätte ich ja dann ein Hintertürchen für eine einfache Trinkpause...

    Gleich mit offenen Karten spielen würde natürlich mir am besten passen, wenn es nicht so ein riesen Schritt wäre.

    Spät antworte ich...

    Alex_aufdemweg die Diskussion hat mich nicht mehr beschäftigt, die ist ja am Ende auch gut gewesen.

    Alex_aufdemweg   Nayouk24 die HALT-Regel hat auch gepasst.

    Im Garten wollte ich mich nur erholen und im Haushalt währen es wirklich notwendige Pflichten gewesen, die hab ich dann halt am nächsten Tag gemacht.

    Am Ende waren es über 4 Stunden wo es mir nicht so gut ging. Habe das in Tagebuch geschrieben.

    Schlussendlich hab ich daraus gelernt, dass der Suchtdruck, oder was das war, auch mal richtig lange dauern kann. In so einem Zeitraum wäre ich in der Lage, sehr weit zu fahren, gehen um zu Alk zu kommen. Das wiederum erschreckt mich ein wenig. Darn muss ich noch arbeiten.

    Hallo Scarlett,

    bei mir stehen auch nicht gerade Euphorie und glücksgefühle im Vordergrund.

    Letzte Woche hat die Beratung mich gefragt ob ich stolz auf mich sei. Ich sagte ihr, Stolz verbinde ICH mit anderen Sachen wie Sport und dergleichen. Aber ich bin sehr dankbar und glücklich dass ich nicht mehr trinken muss.

    Ich schreibe auch ein Tagebuch und dabei fällt mir auf, auch an schlechteren Tagen, wenn ich am Abend so nachdenke, vieles auch positiv ist. Da versuche ich dann das gute ausführliche zu formulieren und das andere nur kurz anschneiden.

    LG

    Die Feierabende werden bei mir nicht mehr als Feierabend angesehen, da steckt zu viel Feiern drin.

    Das Arbeitsende schaut bei mir immer etwas anders aus, so wie gestern bin ich halt in den Garten und dann wollte ich im Haushalt noch was tun, ist alles nicht gegangen.

    Tee hab ich mir auch gemacht und dann etwAs TV aber auch alles nur in Minuten, ich konnte mich nicht konzentrieren....

    Guten Morgen,

    gestern hatte ich einen wirklich super guten Arbeitstag, alles, wirklich alles ist gut gelaufen, auch eine extreme Diskussion mit einer Arbeitskollegin.

    Nur dann am Abend, als ich nach Hause kam, bin ich irgendwie in ein Loch gefallen, auf einmal war alles sehr anstrengend. Ich konnte mich auf nichts konzentrieren, alles schien schief zu gehen.

    Dann habe ich noch zum überflüssig überall Bier gerochen, der Geruch von altem, verschütteten Bier, es war mir richtig unangenehm und doch musste ich dann noch genauer riechen ob es nicht wirklich irgendwo nach Bier richtig.

    Mal schauen was der heutige Tag so bringt.

    Schönen Tag euch allen.

    Michl

    Also ich muss sagen, dass das Thema für mich sehr präsent ist, ich denke ständig darüber nach, lese viel und bin sehr viel online.

    Auch beim TV ist das Thema Alk immer pressent, so wie gestern, da schaue ich einen Film und so Kleinigkeiten wie im Hintergrund steht Alkohol, sehr ich. Dann passiert mir in letzter Zeit auch noch oft, dass ich Bier rieche obwohl keines da ist.

    LG