• Spät antworte ich...

    Alex_aufdemweg die Diskussion hat mich nicht mehr beschäftigt, die ist ja am Ende auch gut gewesen.

    Alex_aufdemweg   Nayouk24 die HALT-Regel hat auch gepasst.

    Im Garten wollte ich mich nur erholen und im Haushalt währen es wirklich notwendige Pflichten gewesen, die hab ich dann halt am nächsten Tag gemacht.

    Am Ende waren es über 4 Stunden wo es mir nicht so gut ging. Habe das in Tagebuch geschrieben.

    Schlussendlich hab ich daraus gelernt, dass der Suchtdruck, oder was das war, auch mal richtig lange dauern kann. In so einem Zeitraum wäre ich in der Lage, sehr weit zu fahren, gehen um zu Alk zu kommen. Das wiederum erschreckt mich ein wenig. Darn muss ich noch arbeiten.

  • Zur Zeit befinde ich mich in einem Konflikt. Ich habe eine Zusage für eine stationäre Therapie bekommen die 6 bis 8 Wochen dauert und würde bereits Ende November starten. Nun sollte ich es meinem Arbeitgeber mitteilen und weiß nicht wie ich es sagen soll. Oder doch einfach nur als Langzeitkrankenstand angeben?

    Ich mache mir mal nichts vor, früher oder später kommen immer fragen, und natürlich Gerücht über alles mögliche. Wenn ich nicht im Vorfeld es sage, werde ich es natürlich im Nachhinein sagen erklären müssen...

    Verheimlichen würde mir natürlich am besten passen. Zum einen muss ich mich dann nirgends outen und zum anderen hätte ich ja dann ein Hintertürchen für eine einfache Trinkpause...

    Gleich mit offenen Karten spielen würde natürlich mir am besten passen, wenn es nicht so ein riesen Schritt wäre.

  • Hallo Michl,

    habe leider keine Erfahrung bzgl. Therapien. Gleich mit offenen Karten / Ehrlichkeit -- wäre mein Ding - nach Bauchgefühl und Charakter.

    ABER:
    Arbeits- und Sozialrecht sollteste beachten wg. reinen Formalismen bei innerbetrieblichen Entscheidungen. Und dann kommts auch auf die Firma, Klima, Größe an.

    Falls Du hier keine fundierte Meinung bekommst > Beratung/Spezialisten fragen.

  • Hallo Michi,

    Gleich mit offenen Karten spielen würde natürlich mir am besten passen, wenn es nicht so ein riesen Schritt wäre

    arbeitest du in einem großen Betrieb? Gibt es dort eine innerbetriebliche Suchtvereinbarung, oder habt ihr vielleicht sogar einen Suchtkrankenhelfer als Ansprechpartner?

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Ich wüsste auch nicht an wen ich mich da wenden müsste.

    Vielleicht Personal- oder Betriebsrat fragen ob es eine Suchtvereinbarung gibt, und/ oder Suchtkrankenhelfer. Große Betriebe sollten da mittlerweile sensibilisiert sein. Ich weiß es aus meinem Bereich, auch die Bahn, und andere Großunternehmen haben da Ansprechpartner. Das wurde bei uns dann auch vertraulich behandelt.
    Ich bin ja Angehörige habe aber im Bereich der Pflege gearbeitet, und weiß, dass es da erst einmal sehr niederschwellig beginnt. Das habe ich bei einem Kollegen erlebt.

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo Michl,

    nun möchte ich auch etwas dazu schreiben.

    Ich bin nach wie vor -trotz vieler Gegenargumente hier - der Meinung, dass man sich ein "Outing" am Arbeitsplatz gut überlegen sollte, wenn man noch die Wahl hat.

    Weil es sich eben auf der Arbeit nachteilig auswirken kann: z. B. durch Nichtberücksichtigung bei der Beförderung, bei geplantem Personalabbau, durch misstrauisches Beäugen bei jeder Krankmeldung (ist er wirklich krank oder trinkt er wieder?) Oder überhaupt bei der Arbeit (Können wir ihm dies oder jenes noch anvertrauen, wenn doch die allgemeine Rückfallquote so hoch ist?).

    Manche Alkoholiker neigen dann zur Selbstüberforderung, um allen zu beweisen, dass sie trotz der Suchtkrankheit noch wertvolle Arbeitskräfte sind. (Hab ich in meiner Gruppe vor Ort erlebt.)

    Morgenrot : Mir ist nicht ganz klar, was Suchtvereinbarung und betriebliche Suchtkrankenhelfer hier ergänzend tun können? Michl hat sich ja schon außerhalb des Betriebes Hilfe geholt und bald sogar schon einen Rehatermin. Und hattest Du nicht mal geschrieben, dass Dein Mann durch seine Offenheit auf der Arbeit eindeutige Nachteile hatte? Oder verwechsle ich da was?

    Michl : Theoretisch besteht keine Verpflichtung, den Grund einer Krankschreibung oder Reha offenzulegen (außer vielleicht bei bestimmten Berufsbildern mit besonderer Verantwortung, da kenne ich mich nicht aus). Praktisch ist es aber gar nicht so einfach. Gar nichts zu sagen, befeuert eher boch den Flurfunk.

    Ich habe aus den o. a. Erwägungen auf Nachfrage von Kollegen von einer psychosomatischen Reha gesprochen. Burnoutgefährdet war ich sowieso, auch das war offensichtlich. Ich hab also nicht direkt gelogen ( ist viel zu anstrengend), nur nicht die ganze Wahrheit gesagt, Alkoholsucht zählt ja auch zu den psychischen Erkrankungen.

    Aber: Dann wurde ich von Kollegen gefragt, wo es denn hingeht. Da konnte ich mich noch rausreden: kleines Kaff in Bundesland xy, kennt man nicht.

    Bei der Angabe von Klinikwünschen (hab meine 1. Wahl bekommen)hab ich darauf geachtet, dass die Klinik nicht nur Sucht behandelt und das Wort auch nicht im Namen trägt.

    Kaum in der Klinik angekommen, musste ich mir meine Ankunft und den tatsächlichen Start für den Arbeitgeber bescheinigen lassen - und siehe da, auf dem klinikeigenen Briefpapier war auch von Sucht die Rede.

    Da habe ich dann unter Verweis auf den Datenschutz um eine Bescheinigung auf neutralem Papier gebeten (die Rentenversicherung hatte auf ihrer Kostenzusage für den Arbeitgeber eine neutrale Formulierung benutzt).

    Dann ist auch noch zu bedenken, dass gut informierte Leute, z. B. Personaler, schon aus der geplanten Länge der Reha ihre Schlüsse ziehen können. Du machst zwar keine Langzeitreha, aber eine psychosomatische Reha ist ohne Verlängerung erst mal kürzer als 8 Wochen geplant.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich habe von Anfang auf der Arbeit (wenn z. B. Mal Sekt ausgeschenkt wird oder ein dienstliches Treffen mit anschließendem Restaurantbesuch ansteht) klar und bestimmt gesagt, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, und auf Nachfrage gesundheitliche Gründe genannt. Inzwischen fragt keiner mehr und ich erkläre mich auch nicht mehr.

    Auch das mag den Flurfunk befeuern, aber sie haben es zumindest nicht "schriftlich*. Ich kann aber dadurch nicht mehr spontan "mal einen Schluck trinken", weil auch das dann auffallen und Nachfragen provozieren würde.

    Damit gibt es da kein Hintertürchen für mich, zumal solche Anlässe selten sind und ich sowieso meist mit dem Auto unterwegs bin.

    Entscheidend sollte DEIN Bauchgefühl sein: Womit fühlst DU Dich wohl und (gesundheitlich und finanziell) auf der sicheren Seite?

    (Ich kann mir für mich mit zunehmender Trockenheit immer mehr vorstellen, eines Tages, wenn die Rente in Sicht ist, am Arbeitsplatz offen mit der Sucht umzugehen - weil ich meinen Beitrag zum gesellschaftlichen Umdenken betr. Alltagsdroge Alkohol leisten möchte. Aber noch bin ich nicht so weit. und das ist ok für mich.)

  • Rennschnecke oh man, was da alles irgendwie verstrickt ist. Auf vieles währe ich so nicht gekommen.

    Kommenden Mittwoch hab ich Suchtberatung und Donnerstag nochmal eine Beratung für die Klinik. Dann müsste ich mich entscheiden wie ich vorgehen.

    Vergangenen Donnerstag hat eine Psychologin gemeint, da ich ihr meine Ängste, Fragen...wegen dem outen anvertraut habe, ob ich überhaupt in die Klinik gehe oder es doch lasse.

  • Vergangenen Donnerstag hat eine Psychologin gemeint, da ich ihr meine Ängste, Fragen...wegen dem outen anvertraut habe, ob ich überhaupt in die Klinik gehe oder es doch lasse.

    Hmmh. Ich erinnere mich gerade nicht mehr: Wie ist es denn bei Dir zu der Entscheidung für diese Art Reha gekommen? (Ich musste unbedingt mal raus aus dem Hamsterrad und mich neu sortieren, wollte aber keine Langzeitreha.)

    Du könntest ja ggf. auch eine ambulante Reha bei der Suchtberatung machen ( 1 Gruppentermin, ggf. abends, und ein Einzeltermin pro Woche).

    Der wichtigste Baustein fur meine Abstinenz ist sowieso dieses Forum, alles andere sind für mich mehr oder weniger hilfreiche Ergänzungen.

  • Ich bin nach wie vor - trotz vieler Gegenargumente hier - der Meinung, dass man sich ein "Outing" am Arbeitsplatz gut überlegen sollte, wenn man noch die Wahl hat.

    Nein, liebe Rennschnecke, Du liegst aus meiner Sicht absolut richtig!

    Und auch ich kann hier nur "warnen":

    Ich selbst bin in meinem Betrieb (neben vielen anderen Dingen) auch personalverantwortlich für mehrere hundert Mitarbeiter/-innen. Und, liebe Rennschnecke, Du hast aus meiner Sicht, wenn ich jetzt an den/die einzelnen/einzelne Mitarbeiter/-in denke, absolut recht! Ich kann hier auch nur mit vielen, vielen Jahren Berufserfahrung im Gepäck zu bedenken geben, dass eine vollkommene "Offenheit" hinsichtlich Alkoholabhängigkeit betrieblich mitunter zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann. Weil man ist schneller stigmatisiert, als man denkt. Nicht mal seitens des Arbeitgebers, sondern oft auch von den Abteilungsleitern/-innen, Mitarbeiter/-innen... Beförderungen, Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, mehr Verantwortung... und und und... Das ist meines Erachtens fast noch schlimmer, ich meine, wenn der Druck dann auch noch innerhalb der Abteilung kommt.

    Wenn es wirklich hart auf hart kommt, würde ich (jetzt aus meiner Sicht mich dem Arbeitgeber zugehörig sehend) tatsächlich eher dazu raten, sich vielleicht vorerst einmal (also vor einem Outing) mit dem Betriebsrat (Personalvertretung) oder dem Betriebsarzt (oder der Ärztin) in Verbindung zu setzen. Das unreflektierte (ich könnte auch sagen: unüberlegte oder unvorsichtige) öffentlich-innerbetriebliche Bekennen, ein Problem mit der Trinkerei zu haben, hat in aller Regel noch selten das gebracht, was man sich erhofft... Ist zumindest bei mir hier so...

    LG, Stef.

  • - der Meinung, dass man sich ein "Outing" am Arbeitsplatz gut überlegen sollte, wenn man noch die Wahl hat.

    Du liegst aus meiner Sicht absolut richtig!

    Eben nicht , ich muss doch wissen, wo mein Schwerpunkt liegt. Wenn ich mich am Arbeitsplatz selbst in Gefahr bringe, weil dort das Saufen „gern gesehen“ wird , weil es immer was zum Anstoßen gibt oder irgendein Anlass konstruiert wird , dann muss ich eine Entscheidung treffen.

    Riskiere ich dabei, wieder rückfällig zu werden? Und da stellt sich die Frage: Was ist wichtiger? Das Gerede, das ständige Gejammer, das Mitmachen, die Karriere oder mein Leben? Am Ende geht es nicht ums Outen. Es geht um die Gefahr, durch das erneute Trinken möglicherweise sein Leben zu verlieren.

    Das ist die Realität für jeden, der weiß, was Sucht bedeutet. Wer trocken leben muss sollte auch bereit sein, unbequeme Entscheidungen zu treffen. Auch wenn sie wehtun. Aber nur, wenn er sich selbst das wert ist.;) Sucht ist kein Kuschelkurs

    Wenn es für mich keine Gefahr bedeutet – wenn es am Arbeitsplatz keine Umstände gibt, die mich zum Saufen bringen könnten dann ist die Frage des Outens irrelevant. Dann brauche ich es nicht. Alles andere würde bedeuten, den eigenen „Eigenwert“ zu verschieben.

    Sich über das zu definieren, was das Außenbild erzeugt, statt über das, was man sich selbst wert ist. Trockenheit ist kein Schild, das man hochhält. Sie ist kein Status, den man ständig verteidigen muss. Wenn der Alltag stabil ist, braucht es keine Outen .

    Dann zählt, was innen trägt nicht, was außen wirkt.;)

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ja, es hilft nichts, darauf muss ich antworten, weil ich das auch auf mich gerichtet beziehe und so auch nicht auf mir sitzen lassen möchte:

    Nein, bei mir in meinem Betrieb wird das "Saufen nicht gern gesehen". Gar nicht, übrigens! Vielleicht ist dies anderswo anders, aber hier bei mir nicht. Definitiv. Das weiß man.

    Den generellen Aussagen hier im Forum, die anders lauten, liegen - nehme ich an - entsprechende Erfahrungsberichte zugrunde. Ich nehme an, hier gibt es Erfahrung seitens der Unternehmenskultur? Ich selbst maße mir jedenfalls nicht an, über andere Unternehmen und über diese, also wie dort mit Alkohol am Arbeitsplatz umgegangen wird, zu urteilen.

    Nein, hier bei mir wird das Trinken nicht gerne gesehen (Feierlichkeiten, ja aber im Rahmen!), aber was jenseits der Öffentlichkeit passiert, weiß ja niemand. Wie überall.

    Verhindern kann man die Trinkerei im Betrieb freilich nicht. Und wenn es nicht mehr geht, das war es dann wohl. Ich kann hier nur meine langjährige Erfahrung als Personalverantwortlicher aussprechen.

    Ich, selbst als Betroffener, würde niemals einem Mitarbeiter "den Strick drehen" (sagt man das so?), wenn er abhängig ist. Natürlich hängt das von den einzelnen Umständen ab. Aber eines ist klar: Regelt das der Mitarbeiter selber, ist das gefühlt wesentlich besser als wenn dies "über den Betrieb" laufen würden. Denn vor allem bei den unmittelbaren Mitarbeitern hat man nicht nur Freunde. Und das könnte schwierig werden.

    Wenn andere der Ansicht sind, man sollte seine Krankheit uneingeschränkt in der Firma publizieren, dann ist diese Ansicht natürlich legitim.

    Aber was dann dabei herauskommt, das ist vermutlich eine andere Sache...

    Ich hoffe, diese übernehmen dann auch - für ihre Ratschläge - die Verantwortung, wenn es schließlich nicht so läuft, wie es laufen sollte...

    Einmal editiert, zuletzt von stef2303 (1. November 2025 um 18:05)

  • Rennschnecke

    Mir ist nicht ganz klar, was Suchtvereinbarung und betriebliche Suchtkrankenhelfer hier ergänzend tun können? Michl hat sich ja schon außerhalb des Betriebes Hilfe geholt und bald sogar schon einen Rehatermin.

    Das war rein informativ von mir gedacht um sich vorab mal ein Bild zu machen, wie es in seinem Betrieb gehandhabt wird. Also nur ergänzend zu allem, was er bisher angestoßen hat

    Zitat


    Und hattest Du nicht mal geschrieben, dass Dein Mann durch seine Offenheit auf der Arbeit eindeutige Nachteile hatte? Oder verwechsle ich da was

    Bei meinem Mann war es so, dass er zuerst fristlos gekündigt wurde, und ich mir sicher war, dass es ein verkappter Versuch war ihn los zu werden und weiter war ich mir sicher, dass dort alle wussten dass er trinkt ihm aber niemand diese Möglichkeit aufgezeigt hatte.
    Da meinem Mann geraten wurde Einspruch gegen die Kündigung einzulegen, habe ich seinen Anwalt darüber informiert, wie es hätte laufen können / müssen, da er zu der Zeit in der Klinik war.
    Daraufhin musste die Kündigung umgewandelt werden, und es gab noch eine Abfindung. Er hatte sich vorher nicht geoutet, da hast du etwas verwechselt.
    Ich hoffe, ich konnte es aufklären.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Ich habe auf der Arbeit niemand eingeweiht, warum auch? Dort bin ich nie als Trinker aufgefallen. Auf Feste gehe ich, halte mich an mein Wasser und gut ist. Falls jemand fragen sollte, gibt's die Antwort: "Bin mit dem Auto da." Das reicht alle Male.


    Ich suche mir selbst die Leute aus, die ich einweihe, die "ach so netten" Kollegen oder der "emphatische" Arbeitgeber gehören da sicherlich nicht zu.


    Allerdings hatte ich es auch leichter, da ich eine ambulante Therapie durchlaufen habe und nicht ein mehrwöchiges Fehlen erklären musste.

    Ich wünsche Dir, eine für Dich passende Entscheidung zu finden. Deren Konsequenzen musst Du tragen, nicht die User dieses Forums.

    Ich hätte, so wie ich mich kenne, wahrscheinlich die Psycho-Somatik Karte gespielt. Aber das muss jeder selbst entscheiden und dann auch verantworten.

  • Wie ist es denn bei Dir zu der Entscheidung für diese Art Reha gekommen?

    Das war etwas kurios, ich wollte mir nur das Krankenhaus anschauen und fragen wie so was läuft, nach 1 1/2 Stunden, wahr ich angemeldet. Erst auf dem Nachhauseweg ist mir das so richtig bewusst geworden.

    Du könntest ja ggf. auch eine ambulante Reha bei der Suchtberatung machen ( 1 Gruppentermin, ggf. abends, und ein Einzeltermin pro Woche).

    So etwas gibt es bei mir nicht, soweit ich halt weiß, werde da aber am Mittwoch nochal genau nachfragen.

    Wenn ich genau nachdenke fällt mir schon auch auf, dass sie in meiner Firma nicht gerade gut auf Alk zu sprechen sind, zumindest nicht die Angestellten.

    Trinken tun bei uns viele und mit Sicherheit zu viel.

    Würde ich mich outen, könnte schon sein, dass ich da auch mal stigmatisiert werde.

  • Hi Michl,

    ich lege meine Stimme (die wiegt hier gerade mal ein paar Gramm neben den anderen Pfunden :) ) noch in die Waagschale zu Rennschnecke , stef2303 und Carl Friedrich : nicht outen. Mein geliebtes ehrenamtliches Hobby könnte ich vergessen, wenn da jemand wüsste, dass ich Alkoholikerin bin. Und in meiner freiberuflichen Tätigkeit geht es jetzt, wenn ich mal eine Deadline nicht einhalte, als künstlerische Freiheit durch. Ratet, was man sich bei verspäteter Abgabe zuflüstern würde, wenn ich mich da geoutet hätte. Und ob ich den nächsten Auftrag bekäme, wäre auch fraglich.

    Es ist ganz allein deine Entscheidung, Michl. Wäre ich in deiner Lage, hätte ich ein besonderes Ohr für diejenigen unter uns, die Personalentscheidungen treffen oder verwalten. Die wissen, wie das läuft, obwohl es zweifellos Unterschiede in den Betrieben gibt.

    In jedem Fall wünsche ich dir ein glückliches Händchen und einen guten weiteren Weg!

    Liebe Grüße

    Mattie

    Einmal editiert, zuletzt von Mattie (1. November 2025 um 20:22)

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