Beiträge von Mattie

    Gerade weil es außerhalb manchmal weichgespült zugeht… gefällt mir als Co dieser strikte Kurs und die dazu passenden Spielregeln… die mir persönlich auch helfen, meinen Weichspülkurs zu hinterfragen…

    Ich freue mich, dass du dich als Co in meinem Faden meldest Simsalabim

    Mich stört es ein wenig, wenn mein "Fall" nun der Anlass sein soll, ob man sich hier "weichgespült" oder "mit harten Fakten" auseinandersetzt. Selbstverständlich ist es hilfreich, wenn ein authentischer Erfahrungsaustausch stattfindet! Ich bin selbst ein offener Mensch und freue mich, auf Gleichgesinnte zu treffen, die nicht um den heißen Brei herumreden. Wenn man durch meinen Thread scrollt, kann man auch lesen, dass ich mir bereits eine Menge Hilfe von Langzeittrockenen, die ihren Weg verfolgen, geholt habe. So sehe ich es auch bei anderen Usern, die alle mit den strikten Regeln dieses Forums konform gehen und vermutlich hoffen, weiterhin Unterstützung zu finden. Ich kann allerdings weder im Reallife noch im Netz mit Zynismus, Herabwürdigung oder Selbstherrlichkeit umgehen und verlasse dann den Raum. Das heißt nicht, dass ich nicht für jeden Post dankbar bin, der mich auch einmal auf die unangenehme Art wachrüttelt, solange es meiner Abstinenz dient.

    Liebe Grüße

    Mattie

    Das formuliere ich für mich etwas anders: Mein Suchtgedächtnis lässt sich nicht deinstallieren oder löschen, jedoch in dem Sinne überschreiben, dass auf die alte eine neue Software aufgespielt wird. Diese neue Software bestimmt von nun an das Handeln, jedoch zickt die alte Software ab- und an schon mal herum und schüttelt das System auch mal kräftig durch.


    Diese Schüttelattacken der alten Software lassen mit der Zeit immer mehr nach und tauchten bei mir nur noch sporadisch mal auf. Ich habe damit meinen Frieden gemacht. Es zeigt mir, dass die Krankheit noch da ist und in mir lediglich ruht. Ansonsten käme ich womöglich noch auf die Idee, ich sei geheilt und genau das wäre fatal.

    Damit kann und konnte ich für mich am meisten anfangen.

    Das klingt toll und erweitert Heras schöne Bild von der überschriebenen Software. Danke Carl Friedrich

    Danke euch allen sehr, und Hera , wir lesen uns eben in anderen Fäden. Deine Beiträge sind mir wichtig.

    Warum ich in den letzten Jahren nicht dauerhaft abstinent wurde, ist mir ziemlich klar: Ich habe allen Leuten meine Abstinenz als Trinkpause verkauft, und als dann das erste Mal richtig großer Saufdruck kam, war ich machtlos, weil ich mir den Ausweg ja sozusagen selbst schon parat gelegt hatte. Das ist jetzt anders, obwohl ich nicht vorhabe, ein großes Coming Out zu betreiben. Aber es gibt meine innere Kapitulation, über die ich mit meinen engsten Vertrauten rede.

    Es ist nicht so, dass ich sorglos in jede Situation gehe, die ich mit dem Trinken verbinde: Es gibt eine Verwandte und zwei Nichten in meiner Familie, die sich jeden Sommerabend auf der Terrasse mit literweise Weißwein abfüllen, ein 'lustiges Trüppchen', wie es in der Familie heißt. Problem ist, ich mag die alle drei sehr, und wir führten auch stark alkoholisiert sehr tiefgehende Gespräche, die mir gutgetan haben. Aber die drei möchte ich erst einmal nicht mehr treffen, da muss ich mich noch wesentlich gefestigter fühlen, um ein Treffen überstehen zu können. Die würden auch für mich nicht aufs Trinken verzichten. Warum nicht, ist nicht meine Baustelle.

    Und so könnte ich noch einige Situationen aufzählen, denen ich aus dem Weg gehe. Nur manches muss und will ich in meinem neuen Leben behalten, weil es mir wichtig ist. Ich sitze abends meistens in einem Relaxsessel mit einem Beistelltisch, auf dem früher immer das Glas Wein stand. Ein typischer Trinkort für mich. Soll ich beide Möbel aus dem Fenster werfen, damit mich nichts mehr erinnert? Nein, auf dem Tisch stehen jetzt Saftschorle und Cracker, ich kuschele mich mit Decke und Musik auf den Ohren in dem Sessel ein, und es wird von Tag zu Tag vertrauter.

    Ich bleibe wachsam.

    Liebe Grüße

    Mattie

    Danke für deine Antwort, Kazik!

    ich als Alkoholiker kann, wenn es um Alkohol geht, meine Festplatte nicht überschreiben oder das "fehlerhafte" Programm löschen. Nicht jetzt, nie mehr. Und für mich wäre das mehr als riskant, wenn ich mir das einreden würde. Weil das schneller als ich gucken kann, in dem dem Gedanken mündet, ich hätte in Bezug auf Alkohol irgendwas unter Kontrolle.

    Eine Frage, die mich in diesem Zusammenhang wirklich interessiert: Wie schaffst du es, in Situationen, die früher mit Alkohol verbunden waren, nichts zu trinken? Muss sich da nicht etwas am Mindset ändern, damit das funktioniert? Oder plädierst du für absolute dauerhafte Vermeidung sämtlicher früherer Lebensumstände? Keine Familienfeiern, kein Silvester, kein Urlaub?

    Liebe Grüße

    Mattie

    @ Hera schrieb in einem anderen Thread (sorry, ich weiß nicht, wie ich Zitate aus anderen Threads in meinen Faden übertragen kann):

    "Nachdem ich das erste Jahr inklusive allen Feiertagen, Geburtstagen und so weiter alkoholfrei durch hatte, war meine Festplatte quasi neu überspielt und ich wusste, dass es gut "ohne" geht."

    Das ist wieder so ein Satz, den ich mir aufschreibe (schöne Formulierung!)und verinnerliche, denn genau das ist mein Ziel. Ich weiß, wenn ich einmal eine früher nasse Situation trocken erlebt habe, verliert sie ihren Schrecken beim nächsten Mal, und nach einem Jahr ist man quasi "durch" mit diesen Momenten, die man sich nie nie niemals ohne Alkohol hätte vorstellen können. Was selbstverständlich nicht bedeutet, dass das Suchthirn grundsätzlich schweigt! Aber beim zweiten Urlaub ohne Alk beginnt die Reise einfach entspannter.

    Ich packe meinen Koffer für meine Städtewoche mit meiner liebsten Seelentrösterin (meiner Tochter) und habe einen Korb mit Snacks (Lakritz, Weingummis, Käsewürfel, Oliven, saure Gurken) und Getränken (Eistee, Wasser, Pfirsichsaft) fürs Hotelzimmer gepackt. Ich habe keine Angst mehr vor der Woche, es ist, als hätte ich durch die Visualisierung der auf mich zukommenden Stunden in meinem Kopf einen Schalter umgelegt, und ja, ich arbeite, um abstinent zu bleiben, auch stark rational und in Bildern.

    Ich lese mich weiterhin durchs Forum und bin sehr angetan von dem niveauvollen Austausch. Ich nehme hier weiterhin viel mit, auch wenn das manchmal bedeutet: nein, das wäre nicht mein Weg. Ich glaube einerseits, dass man die Abstinenz als Prio 1 setzen soll, aber teils zwischen den Zeilen zu lesende Ratschläge, wie: sich von der Partnerin/dem Partner zu trennen, wenn der weitertrinkt, oder die besten Freunde nicht mehr zu treffen, wären für mich eher ungeeignet. Ich finde es spannend, wie viele unterschiedliche ehemaligen Trinker es gibt, und ich glaube nicht, dass es - abgesehen von den nüchternen Grundbausteinen - nur einen Königsweg gibt, um dauerhaft abstinent zu bleiben.

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den Laptop auf meine Städtereise mitnehme. Wenn ich mich kommende Woche nicht melde, liegt das daran, dass ich keine längeren Texte auf dem Handy/Tablet schreibe. Übernächste Woche gebe ich dann gern einen Erfahrungsbericht.

    Viele Grüße

    Mattie

    Ohne die wirklich hilfreichen Aussagen von den erfahrenen "Forys" wäre meine vor ziemlich genau 4 Monaten begonnene Abstinenz heute nur noch einen Fliegenschiss wert.

    Hi Rene,

    ich habe hier schon mehrere Kommentare von erfahrenen Forys bekommen, die ich mir am liebsten ausgedruckt hätte! So trage ich mir die wichtigsten Sätze in mein Schreibtagebuch. Viele Antworten haben mich bereits jetzt schon stark in meiner Sichtweise beeinflusst, und ich bin weiterhin offen für all die wichtigen Aspekte und die Grundsteine des Nüchternseins. Deswegen bin ich hier.

    Ich hoffe nur, dass es in meinem Faden geduldet wird, dass ich mich über scheinbaren Pillepalle wie Ernährung und äußere Veränderungen zu Beginn der Abstinenz austausche. Ich gehe gerade die ersten Schritte und suche noch meinen Weg. Und freue mich über jeden, der mich dabei begleitet, gerne plaudernd, gerne aber auch mit knallharten Fakten, die mich zum Nachdenken oder Umdenken bringen, aber ohne mir zu sagen "Du schaffst das nicht!".

    In diesem Sinne liebe Grüße

    Mattie

    Das ich jetzt nicht nur im Gesicht frischer aussehe sondern mein Körper sich auch sehr verändert, ist für mich ein großes Glück.

    Es motiviert mich ebenfalls sehr, wenn ich in den Spiegel schaue und sehe, wie sich mein Gesicht verändert, auch wenn ich bislang nicht abgenommen habe. Das Aufgedunsene geht nach und nach weg, der Ausdruck meiner Augen ist so ungewöhnlich wach. Manchmal habe ich das Gefühl, ich sehe in die Augen meines jugendlichen Ichs.

    Aber ja, auch ich bleibe achtsam.

    Ich denke darüber nach

    Hallo, Lebensmut,

    ich habe nun auch deinen Faden gelesen und freue mich, dich hier kennenzulernen. Wir sind ja beide noch ganz frisch dabei, du hast schon ein paar Wochen mehr als ich geschafft. Ich habe gelesen, dass du hoffst, durch deine Abstinenz auch abzunehmen, und du hast ja schon auch einige Pfunde runter. Ich kann mir das bei mir kaum vorstellen, auch wenn ich es mir wünschen würde, aber ich tigere abends stündlich zum Kühlschrank oder zur Vorratsschublade, greife mir Lakritz, Schokolade oder Joghurts, und manchmal trinke ich puren Pfirsichsaft, weil es einfach so gut tut. Nun ist das in meinem Fall schlimm, da ich auch noch an Diabetes leide, aber ich habe mir für den Beginn der Abstinenz vorgenommen, mir alles zu erlauben, was die Situation leichter macht. Ich hoffe, das pendelt sich bei mir irgendwann ein und ich finde zu einem gesunden Essverhalten zurück, ohne das Gefühl zu haben, den Alkohol ersetzen zu müssen. Mich würden Erfahrungen mit dem Essverhalten ab Beginn der Abstinenz generell interessieren.

    Liebe Grüße

    Mattie

    Hartmut Meine Hochachtung für 18 Jahre Trockensein!

    Deine Provokationen triggern mich. Ich mag mich nicht auf eine detaillierte Auseinandersetzung mit dir einlassen. Bitte lass es uns dabei belassen. Im realen Leben würde ich mich nun auch der Situation entziehen, um einer Gefährdung meinerseits zu entgehen. Danke für dein Verständnis.

    Viele Grüße

    Mattie

    Prost , das Trockenwerden hast du schon verloren, bevor du überhaupt angefangen hast.

    Wow, das nenne ich mal Demotivation von Moderatorenseite. Danke trotzdem, dass du dich bemüht hast, meine Situation zu verstehen und deine Sichtweise darzulegen. Ich freue mich über jedes Feedback, auch über eines, das mich zurückwirft. Das kann mich nur stärker machen.

    Nachdem ich nun noch im Forum geschmökert habe, wird mir eines klar: Diese Scheiß-Hotelsituation triggert mich deswegen, weil sie unter die "Halt"-Regelung fällt. Ganz klar - ich fühle mich da einsam. Also werde ich zu den genannten Strategien auch noch hinzufügen, die beste Freundin oder den Ehemann anzurufen und lange zu plaudern.

    Wenn ich übrigens schreibe "Ich werde keinen Rückfall erleiden", versteht ihr das hoffentlich nicht falsch? Das soll nicht ausdrücken, dass ich mich für unbezwingbar halte, natürlich nicht, wie denn auch ... Aber indem ich das so ausformuliere und veröffentliche, schließe ich praktisch einen Vertrag mit mir selbst. Das hilft mir.

    Gute Nacht,

    Mattie

    Kazik und Stromer , danke für eure Warnungen. Ich weiß, was ihr meint.

    Nun ist es so, dass ich diese Städtereise aus privaten Gründen unbedingt machen muss und möchte. Das Treffen mit den Leuten da ist ein echter Seelentröster für mich.

    Nachdem ich mir die Hotel-Situation ausgemalt habe, verliert die 'Challenge' inzwischen an Härte. Ich habe mir meine Strategien zurechtgelegt, und ich weiß, nach dieser Woche, in der ich abstinent bleiben werde, werden viele andere herausfordernde Situationen auch ihren Schrecken verlieren.

    Ich habe ja schon einmal zehn Jahre lang nichts getrunken. Das begann, als ich vor zwanzig Jahren meinen jetzigen Mann kennenlernte. Wir machten Flitterwochen in Paris und haben in einem wunderbaren Restaurant gegessen. Ich war gerade wenige Tage trocken, und dann kam die Weinkarte. Was habe ich mit mir gekämpft ... ("Wir können doch auch nach den Flitterwochen noch aufhören!") Aber ich bin, auch wegen der ernsten Blicke meines Mannes, stark geblieben. Und später, wenn das Suchthirn sich meldete, habe ich dann immer gedacht: Du hast in Paris keinen Weißwein zum Fisch getrunken, dann schaffst du das jetzt auch mit links :)

    Ich werde in der kommenden Hotel-Woche keinen Alkohol trinken. Ich werde keinen Rückfall erleiden.

    Viele Grüße

    Mattie

    Hallo zusammen,

    auf mich kommt eine Challenge zu. Nächste Woche, von Montag bis Freitag, bin ich auf einem Städtetrip (notwendig). Die Tage sind abstinenzmäßig gesichert, abwechslungsreiches tolles Programm mit lieben Menschen, die nichts mit Alkohol zu tun haben. Aber die Abende und Nächte allein im Hotelzimmer, und ich bin - wie ihr an meiner Schreibzeit merkt - eine Nachteule ...

    Mein Ritual, wenn ich früher in Hotels übernachten musste: ein 3-Liter-Schlauch Wein im Karton (aus dem Discounter) in den Koffer packen (das macht ihn verdammt schwer, aber musste eben sein, dann lieber die Wanderschuhe rausnehmen) und die Kiste im Hotelzimmer schön platzieren, sodass wie aus einem Wasserhahn scheinbar unerschöpflich der Stoff fließen kann. Und dann die Freude, wenn ich nach dem Abendessen im Restaurant, bei dem ich mich noch bei dem edlen Weißwein zusammengerissen habe, um nicht aufzufallen, endlich allein in großen Schlucken trinken konnte. Hotelzimmer sind so entsetzlich kalt und unpersönlich, mit dem Wein habe ich nicht nur meine Sucht befriedigt, sondern auch gemeint, mit die Atmosphäre stimmungsvoll trinken zu können.

    Dieses Szenario darf es jetzt nicht mehr geben. Ich habe ein wenig Angst davor, wappne mich aber. Der Koffer wird wieder bisschen schwer, diesmal aber mit zwei Tüten Lakritz, gekörnter Gemüsebrühe, meiner riesengroßen Lieblingsteetasse und verschiedenen Tees. Und vielleicht nehme ich den Laptop mit. Dann könnte ich jeden Abend im Forum schreiben, was im Moment meine größte Stütze ist. Weitere Ideen und Mut machende Reaktionen willkommen :)

    Viele Grüße

    Mattie

    Mir war es im Leben stets wichtig, durch Leistung zu überzeugen, etwas "zum Herzeigen, Vorweisen" o.ä. zu haben. Anerkennung durch Leistung und Erfolg, war meine Devise. Sich alles selbst zu erarbeiten, nicht abhängig zu sein, dies war mir immer wichtig. Gerade im beruflichen Bereich wollte ich allen beweisen, dass man es auch unter nicht so einfachen Voraussetzungen (ich war alles andere als privilegiert) recht weit bringen kann. Ohne den nötigen "Background" zu haben, auf dem Treppchen ein Stückchen weiter nach oben zu klettern. Das schaffte ich, glaube ich, dann auch.

    Deshalb lebte ich mein Leben eigentlich immer ein paar % über dem Limit. Als dies dann aufrechtzuerhalten immer schwieriger wurde, versuchte ich meine Belastungsmomente mit der täglichen Dosis Alkohol zu kompensieren.

    Lieber Stef, in deinem Beitrag finde ich so viel von mir selbst. Auch ich komme aus nicht privilegierten Verhältnissen und habe mir den Weg zu meinen beruflichen Zielen hart erkämpft. Eine lange Zeit in meinem Leben habe ich mich über meine Leistung definiert, nur wenn ich was vorzuweisen hatte, war ich 'wer'. Ich kann/konnte mich stets in einen richtigen 'Flow' hineinarbeiten, und wie kommt man da wieder heraus, bevor man zusammenbricht? Wenn man irgendwann mit dem ersten Bier beginnt. Nach dem zweiten war dann alles nicht mehr ganz so wichtig, wie ich mir eingeredet hatte, ich konnte endlich mit der Arbeit abschließen, zum 'gemütlichen Teil' des Abend übergehen und die Flasche Rotwein öffnen, um mir vollends den Rest für die Nacht zugeben.

    Ich lerne jetzt, faul sein zu dürfen. Beine hochlegen, Löcher in die Luft starren, durchs TV zappen, nichts Produktives leisten. Ich darf das. Ich muss nicht immer 100 % geben. Ich bin auch wertvoll, wenn ich gerade unnütz bin :) Das sind so meine selbsttherapeutischen Gedanken. I

    Viele Grüße

    Mattie

    Und dass es viel leichter wäre, es ganz zu lassen, als mir immer wieder einzubilden, dass ich jemals weniger trinken würde.

    Danke auch dir von Herzen! Ja, es lieber ganz zu lassen als zu versuchen, sich mit weniger zu begnügen ... Das trifft natürlich auf den Alkoholkonsum zu, aber in meinem Fall auch auf vieles andere, dem man suchtmäßig verfallen kann. Ich habe zb schon immer leichter Heilfasten können als Diät zu halten, lieber gar keine Schokolade als nur ein Stück ...Gut, das gehört hier nicht hin, hier geht es um den Alk, aber dieses Suchtverhalten begleitet mich schon mein Leben lang.

    Danke für deine Geschichte, Stromer. Sie macht Mut, weiterzumachen und stark zu bleiben.

    So habe ich es geschafft, seit nun ca. 2,5 Jahren ein glückliches und absolut zufriedenes Leben zu leben. Mir ist aber bewusst, daß ich mein Leben lang wachsam bleiben muss und nicht leichtsinnig werden darf. Ich befasse mich täglich mit meiner Erkrankung und vergesse nie, das das erste Glas Bier nur eine Armlänge entfernt ist.

    Dafür hast du meinen vollen Respekt und meine Achtung! Ich mit meinen jämmerlichen vierzehn Tagen dagegen - ich wünschte, die Zeit würde schneller vergehen und ich könnte auch schon sagen, ein Jahr trocken oder so :)