Beiträge von hopeless

    Nein, nicht jede/r wird automatisch zum Co. Viele schaffen es sich abzugrenzen.

    Ich beziehe mich da eher auf den letzten Teil "jeder sollte so glücklich werden wie er will."

    Als Co hab ich versucht zu retten, was nicht zu retten ist und mich selbst dabei vergessen. Ich hab mein Glück komplett von seiner Trinkerei und seinen Launen abhängig gemacht.

    Das ich für mein Glück selbst verantwortlich bin, hab ich gar nicht mehr wahrgenommen.

    Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht ?

    Ja ich.

    Die Spülmaschine falsch eingeräumt, die Wäsche falsch gewaschen, den Müll falsch getrennt, falsch geputzt und gesaugt, falsch eingekauft, etc.

    Mein Ex ist Spiegeltrinker und wir haben gemerkt, wie gereizt und unzufrieden er wurde, wenn der Spiegel wieder gesunken ist. Ich wurde auch als Blitzableiter dafür benutzt. Er hatte nie einen Entzug gemacht, lediglich 2 mal Trinkpausen von ca. 20/21 Tagen eingelegt.

    Er selbst hatte sich im Haushalt kaum beteiligt, aber ich wurde zum Schluss ständig kritisiert. Ich war selbst so irritiert davon, so führe ich doch seit über 20 Jahren einen eigenen Haushalt und jetzt soll ich alles falsch machen?

    Wie Aurora bereits schrieb, hatte auch ich das Gefühl, noch mehr tun zu müssen und ihm alles recht machen zu wollen und das bis zur Erschöpfung.

    Auch die Kinder wurden ständig kritisiert.

    Es war als hätten wir keine Chance mehr gehabt, auch nur irgendetwas in seinen Augen richtig zu machen. Wir sind zum Schluss auf Eierschalen gelaufen.

    Es gab Tage da wollte ich nicht mehr nach Hause, aus Angst was heute wieder kritisiert und genörgelt wird.

    Es hat mich traurig und wütend gemacht.

    Jedes mal wenn ich versucht habe mit ihm darüber zu reden, dachte er ich würde Streit anfangen, dabei wollte ich lediglich, das er mich versteht und mich wieder sieht.

    Ich hatte es sogar mal auf die andere Art versucht und meinte zu ihm, wenn er alles besser weiß, dann solle er es selbst machen. Daraufhin hatte ich mal zwei Wochen gar nix mehr gemacht. Ende vom Lied war, er flaumte mich an, das wir einen gemeinsamen Haushalt hätten, er fühle aich nicht genug unterstützt und hat mich als faul hingestellt. Als ich dann fragte, was er denn die zwei Wochen gemacht hätte, kam nur ein, ja nix. Er hatte den gemeinsamen Haushalt nur von mir erwartet und gleichzeitig war es für ihn nicht gut genug.

    Was ich tatsächlich geleistet habe, hat er nicht gesehen.

    Natürlich hatten auch wir gute Phasen und schöne Zeiten, die mich weiterhin hoffen ließen und vermutlich auch deshalb so lange hielten. Er konnte auch ganz anders und ein liebevoller Partner sein. Und genau das macht es so schwer und ließ mich immer wieder hoffen, das irgendwann alles wieder gut wird. Ich dachte auch wenn ich mich nur mehr bemühe und alles gebe, kann ich uns und unsere Beziehung und das was wir uns alles aufgebaut haben irgendwie halten. Ich wollte Ihn und uns einfach nicht aufgeben.

    Die Kinder haben diesen Druck der auf mir gelastet hat und die Traurigkeit auch gespürt. Mama war ständig erschöpft und am Ende ihrer Kräfte und oft den Tränen nahe.

    Und auch meine Kinder hatten immer wieder Hoffnung, wenn es mal wieder gute Zeiten gab. Aber in den schlechten Zeiten haben auch sie sehr gelitten.

    Deine Kinder bekommen mehr mit, als du selbst vermutest. Wir hatten im nach hinein viel darüber gesprochen und es hat mich erschreckt wieviel die Kinder wahrgenommen haben. Das ich sie all dem so lange ausgesetzt habe, kann ich mir selbst nicht verzeihen.

    Ich finde es gut, dass du dir innerlich selbst eine Frist setzt und hoffe dass du auch nach Ablauf deiner Frist bereit bist für dich und deine Kinder dann die Konsequenz zu ziehen.

    Ich kann dir nur raten schau auf Dich selbst. Was macht es mit Dir und Deinen Kindern? Ist es das Leben was Du für Dich und Deine Kinder wirklich möchtest?

    Ich wünsche euch alles Gute.

    Hallo Schnatterente,

    gut das du hier her gefunden hast.

    Ob es sich bei deinem Mann nur um Missbrauch oder bereits um Sucht handelt, kann ich nicht beurteilen.

    Mein Ex trank auch 2 Flaschen Wein jeden Tag und wurde immer gereizter und mir und den Kindern gegenüber verbal sehr verletzend.

    Dein Mann trinkt und es macht was mit dir und du leidest unter dieser Situation.

    Und so ging es mir auch.

    Das Lesen und der Austausch im Forum haben mir sehr geholfen.

    Es wir sich bald ein Moderator bei dir melden.

    Hallo releaseme,

    tut mir leid, dass ich euch wieder zutexte mit meinen Gefühlen

    Du musst dich nicht entschuldigen. Das hier ist dein Tagebuch und du wirst hier gelesen.

    Mir hat das Schreiben geholfen, Gedanken und Gefühle besser zu sortieren und das tut es noch.

    Es ist schlimm, wenn man nur als Zuschauer daneben steht und einfach nix tun kann.

    Diese Hilflosigkeit ist kein schönes Gefühl.

    Und es macht wütend, wenn der Partner einem die Schuld gibt und die Trinkerei verharmlost.

    Es tut so weh, immer noch!!

    Das wir auch noch eine ganze Zeit weh tun.

    Ich denke immer noch sehr oft an den Mann von damals und dieser Mann fehlt mir sehr, aber es ändert nichts daran, wie es jetzt ist. Das zu akzeptieren ist nicht leicht, vorallem wenn man alles hatte was man eigentlich je wollte.

    Als ich hier ins Forum kam, haben mir viele geschrieben, das nur der komplette Kontaktabbruch hilft. Ich wollte das nicht wahr haben und hab daran selbst fest gehalten. Ich hab mich damit aber selbst kaputt gemacht.

    Den Schritt den Kontaktabbruch durch zu ziehen ist nicht leicht. Aber ich hab gemerkt das es besser wird. Ich denke noch sehr oft an Ihn, wie es ihm geht, was er macht und wieviel er noch trinkt oder daran wie es war und welch schönes Leben wir ohne diese Sucht hätten haben können.

    Aber je weniger Kontakt ich zu alledem habe, desto besser wird es. Es kommt nach und nach die Energie zurück und der Wunsch mein eigenes Leben zusammen mit meinen Kindern, wieder nach unseren Wünschen zu gestalten.

    Hast du nicht die Möglichkeit dich soweit wie möglich von alle dem abzugrenzen? Die Kinder z.B. über deine Eltern ihm zu übergeben? Nachbarn und Freunden und Familien darum zu bitten, dir nichts mehr von all dem zu erzählen? Nicht mehr ans Telefon zu gehen, wenn die Kinder bei dir sind und er dich anruft. Den Nachrichten Chat zu sperren und Nachrichten erst dann lesen, wenn du dich gefestigt fühlst?

    Mit jedem Kontakt machst du dich von seinem Verhalten und seinen Launen nur wieder neu abhängig und deine Emotionen fahren Achterbahn und kommen nicht zur Ruhe.

    Huhu Sonnenschein,

    Diese uneindeutigen Signale von der anderen Seite, diese innere Zerissenheit, die Trauer und Erschöpfung.

    Diese innere Zerissenheit kann sehr heftig sein. Und es ist sehr schwer die Gedankenspirale zu stoppen.

    Ich höre aber auch heraus, wie es dir besser geht, du Sport machst und Pläne und wieder Zeit für dich und die Kinder findest. Das freut mich sehr für euch

    Dankeschön. Genau so ist es. Es geht mir besser.

    Es hilft mir aber auch sehr, die Beziehung nicht als verschenkte Zeit oder verlorene Zeit zu sehen, sondern eher als Spiegel für mich selbst.

    Er hat mich mit seinem Verhalten gezwungen näher bei mir selbst hinzusehen. Und genau das ist es was ich mir immer wieder versuche in Erinnerung zu rufen, wenn das Loch mal wieder endlos erscheint.

    Hallo Zusammen,

    Ich hab hier im öffentlichen schon lange nichts mehr geschrieben.

    Ich bin aktuell mehr im "geschlossenen" unterwegs.

    Es war ein langes hin und her, aber ich habe mich vor einem Monat von ihm komplett verabschiedet.

    Ich bin kein Mensch der eine Beziehung einfach auslaufen lässt oder ghostet.

    Vor einem Monat hatten wir uns getroffen.

    Da meinte er, er würde seit drei Monaten nicht mehr jeden Tag trinken und es würde ihm gut tun. Es würde ihm aktuell besser gehen und er würde viel Sport machen.

    Er hat mir und der Gesamtsituation die Schuld gegeben, das er jeden Tag trinken musste. Der Alkohol wäre sein Anker gewesen um die Situation besser ertragen zu können und gleichzeitig meinte er, er wäre mit mir glücklich gewesen.

    Genauso meinte er das er mich noch lieben würde und er oft einsam ist, aber es ihm aktuell trotzdem so besser geht und er hätte so viel zu tun und so viele Projekte und keine Zeit, deswegen konnte er sich auch nicht bei mir melden, auch wenn es für mich wie eine Ausrede klingen mag.

    Er meinte jedesmal wenn wir uns sehen, würde es bei uns beiden nur wieder Wunden aufreißen, er würde mich noch lieben aber wüsste nicht wie es weiter gehen soll und ob es wirklich so gut ist, wenn es so weiter läuft.

    Ich habe ihm gesagt, das ich definitiv keine Freundschaft plus brauche, sondern ihn als Partner an meiner Seite wollte.

    Er hat zugegeben, dass der Alkohol die Beziehung irgendwo kaputt gemacht hat und er mich vernachlässigt hat und mich zum Schluss nicht mehr gesehen hat, aber er hätte keine andere Lösung als den Alkohol mehr gesehen.

    Und dennoch trinkt er auch jetzt noch. Bei dem Treffen habe ich die leeren Flaschen gesehen. Von Einsicht ist das noch weit entfernt.


    Letzendlich, habe ich mich an diesem Tag von ihm verabschiedet. Ich habe ihm gesagt, das ich für diese Beziehung gekämpft habe, aber keine Kraft mehr habe. Das ich ihn Liebe, aber ihn gehen lasse und das es eine der schwersten Entscheidungen ist, die ich für mich treffe.

    Ich wünschte ihm von ganzem Herzen, das er glücklich wird, woraufhin er meinte, das er mit mir glücklich war. Ich habe ihm noch gesagt, dass ich ihm die Tage den Schlüssel zurück gebe. Er wollte nach meinem Auszug, das ich diesen behalte, weil er gehofft hatte, das ich vielleicht öfter mal vorbei kommen würde, aber so ohne Anmeldung wäre es ihm ja auch nicht recht gewesen.

    Dann bin ich gefahren.

    Zu Hause bin ich dann weinend zusammen gebrochen und war einfach nur fertig.

    Es war ein Gespräch voller Widersprüche und es war das letzte mal, das wir uns gehört, gelesen oder gesehen haben.

    Seinen Chat habe ich archiviert und seine Sachen und Erinnerungen aus meinem Sichtfeld entfernt.

    Das war jetzt alles vor einem Monat.

    Ich stecke definitiv mitten in der Verarbeitung und es gibt Situationen und Trigger, wo alles wieder nach oben kommt. Sowohl positive als auch negative Erinnerungen. Die Phasen wechseln sich ab von Trauer über das was war und das was hätte sein können, das Gefühl versagt zu haben und ob ich noch mehr hätte tun können, in Wut und Zorn auf ihn, auf die schei... Sucht und auch auf mich selbst, das ich so viele Situationen so lange mit gemacht und mich und die Kinder dem ausgesetzt hab. Ebenso wechseln Sie von "es ist für uns alle jetzt wirklich viel besser" in tiefe Enttäuschung das er nicht für uns gekämpft hat und es für mich den Eindruck macht, als wären ihm die ganzen Jahre der Beziehung und alles was noch hätte sein können sche...egal.

    Auch habe ich vermehrt Träume in denen er und der Alkohol drin vor kommen. Manche davon sind so hirnrissig und ergeben noch nicht mal wirklich Sinn. Solche Phasen und Träume ziehen mich dann wieder derart nach unten, das ich mich am liebsten nur noch verkriechen möchte und es macht mich sooo unendlich müde und ich könnte nur noch schlafen.

    Es ist ein auf und ab und ich weiß von mir selbst, dass wenn ich den Kontaktabbruch nicht strickt einhalte und ihn sehen würde, dass ich vermutlich nicht standhaft bleibe. Ein Grund weshalb ich auch noch nicht fähig war den Schlüssel zurück zu bringen. Einfach in den Briefkasten werfen möchte ich diesen jedoch nicht. Ich möchte sicher sein können, das er diesen auch tatsächlich erhalten hat. Daher werde ich das Thema Schlüssel erst in Angriff nehmen, wenn ich mich wirklich stabil genug dafür fühle.

    Ich hab noch einiges bei mir selbst auf zu arbeiten und Muster die ich definitiv ablegen möchte und knabbere noch ganz schön an dem was alles war. Es geht doch weit über das hinaus, was ich hier im öffentlichen geschrieben habe.

    Aber es gibt auch Phasen da geht es mir gut und ich fühle mich als wäre ich auf einem guten Weg, bekomme langsam meine Energie wieder zurück. Fühle mich ruhiger, fitter und ausgeglichener. Werde wieder vermehrt für meine Kinder und mich tätig.

    Ich habe wieder mit dem Laufen angefangen. So schmeiße ich mich jeden zweiten Tag in die Sportklamotten und schnappe mir den Hund und powere mich im Wald aus. Das tut mir sooo dermaßen gut und ich merke wie mir auch das gefehlt hat. Etwas was ich früher schon gerne gemacht hatte und welches ich in der Suchtbeziehung hab schleichen lassen bzw. einfach keine Zeit mehr hatte. Ich hab mich da nur noch gehetzt und gestresst gefühlt.

    Zeit. Ein kleines Wort mit großer Bedeutung. Mir fällt auf, wieviel Zeit ich auf einmal habe ohne diesen ständigen Druck und diese ständige Angst und das ich auch wieder vermehrt Interesse habe wieder alte Hobbys aufleben zu lassen.


    Ich hatte mich so sehr in mein Schneckenhaus verkrochen und zurück gezogen, wollte nur noch Ruhe und einfach die Tage irgendwie überstehen.

    Aber es wird von mal zu mal besser und ich traue mich langsam wieder da raus.

    So ist demnächst ein Probetraining für meine Kids und mich in Selbstverteidigung gepant. Die Kinder wollten dies auch ausprobieren und da freuen wir uns alle drei schon drauf und ich vermutlich besonders. Das ist etwas was ich schon sooooo lange für mich machen wollte.

    Ich habe ein halbes Jahr nach räumlicher Trennung noch um diese Beziehung gekämpft und gehofft, das es irgendwie doch noch klappt und es hat mich fertig gemacht.

    Ich habe mich selbst damit fertig gemacht.

    Gegen die Sucht hat man als Partner einfach keine Chance,

    Alles Liebe

    -hopeless-

    Hallo releaseme

    Ich hätte es mir so gewünscht...einfach mal ein Entschuldigung...

    Das hatte ich mir auch gewünscht.

    Statt dessen hagelte es Vorwürfe und mir wurde die Schuld gegeben, dass er jeden Tag trinken muss.

    Auf eine Entschuldigung brauchst du nicht hoffen. In seiner Wahrnehmung bist du Schuld. Das wird sich auch so schnell nicht ändern.

    jetzt gerade sehe ich wieder nur alles was ich verloren habe... Es fühlt sich einfach schrecklich an... mein Mann hat keine Einsicht und mir bleibt nicht übrig als zu gehen, obwohl ich es gar nicht wollte...:-(

    Dieses Gefühl ist schrecklich. Mir ging es da nicht anders. Die Enttäuschung ist riesig und tut verdammt weh. Du hälst wie ich auch noch bis vor kurzem, an der Vergangenheit fest, an dem wie es mal war und wie ER mal war.

    Meine Arbeitskollegin meinte heute zu mir, die guten Zeiten wirst du nicht mehr zurück holen können. Schreib Dir mal auf, was wirklich gut war und was schlecht, als das mit der Sucht los ging. Wie du dich dabei gefühlt hast und wie du dich seit deinem Auszug und jetzt fühlst und du wirst erkennen wie viel du eigentlich gewonnen hast.

    Und Sie hat recht.

    Keine ständige Kontrollen mehr, ob alles im Haushalt erledigt ist.

    Keine ständige Kritik mehr, wenn du eben nicht alles geschafft hast, so wie er es möchte.

    Keine ständige Alkoholfahne mehr.

    Und vorallem kein Druck und keine Angst mehr, wieviel trinkt er heute und wie ist seine Stimmung auf dich und die Kinder.

    Und das ist nur ein Teil davon.

    Vielleicht hilft es Dir dies ebenfalls mal ehrlich aufzuschreiben.

    Hallo Releasme,

    Das klingt ja richtig heftig. Du hast mal geschrieben, dass du vermutest das er ein Narzisst ist.

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, das es echt nicht leicht ist, sich von einem Narzissten zu trennen.

    Ein Narzisst wird niemals verlassen und wenn doch, dann lässt er das nicht einfach auf sich sitzen. Da werden sämtliche Geschütze aufgefahren.

    Und so wie das aus deiner Nachricht klingt, ist das bereits voll im Gange.

    Ich hab das in ähnlicher Weise auch erlebt. Auch die Steine die dir bzgl. Deiner Wohnung versucht wurden in den Weg zu legen.

    Zu dem Zeitpunkt wusste ich aber nicht, mit was ich es zu tun hatte. Ich wusste nur, ohne Hilfe schaffe ich es nicht. Ich hatte mehrere Beratungsstellen und auch das Jugendamt mit im Boot um da raus zu kommen.

    Aber er steht mit diesem "Bonbon" vor mir - komm zurück und du hast keine Sorgen mehr! Was er mit mir gemacht hat die letzen Wochen war echt heftig

    Dieses Bonbon ist kein Bonbon, es ist eher eine Kette an die er dich legt. Es wird nicht besser wenn du zurück gehst, sondern nur noch schlimmer. Damit kann er dich erst recht komplett kontrollieren und an seiner Sucht wird er nix ändern.

    Es ist ein ewiger Kampf und ich hoffe, dass ich irgendwann diese Erleichterung spüren kann von der viele hier reden.

    Du kämpfst für dich und deine Kinder, für ein besseres Leben ohne Alkoholsucht und für dein Glück und für das Glück deiner Kinder. Vergiss das bitte nicht. Du hattest einen Grund zu gehen.

    Du hast bereits so viel Kraft und Stärke bewiesen. Ich ziehe da echt den Hut vor Dir. Halte durch. Du schaffst das.

    Ich sende dir viel Kraft. Bleib weiterhin stark.

    Ich lasse Dir mal eine Umarmung da.

    Hallo CartierRoyal

    schön das Du hier ins Forum gefunden hast.

    Der Austausch hier wird Dir sicher helfen.

    Mein Partner trank Anfangs nicht jeden Tag Alkohol, es wurde schleichend immer mehr bis er zum Schluss jeden Abend 2 Liter Wein trank. Er war keinen Tag mehr nüchtern.

    Ich hab mich auch oft gefragt, ob ich übertreibe und den Konsum zu eng sehe.

    Wenn ich es richtig raus lese trinkt dein Partner mittlerweile auch jeden Tag und die Tendenz geht bereits auch in die Richtung, das es schleichend mehr wird. Du kannst seinen Konsum nicht steuern, du kannst nur für dich selbst entscheiden.

    Frag dich nicht ob du übertreibst.


    Viel wichtiger ist doch die Frage, was macht es mit Dir? Wie geht es Dir dabei? Fühlst du dich dann in seiner Nähe noch wohl?

    Hallo Halbmond,

    Da kommt mir vieles bekannt vor.

    Ich hab das in ähnlicher Weise auch so erlebt.

    Es ist schwer Vertrauen aufzubauen, wenn man eigentlich gar nicht mehr wirklich in das Leben mit eingebunden wird. Diese versuchte Nähe und dann wiederum Distanz ist sehr zermürbend.

    Du kannst nur für Dich entscheiden, ob du weiterhin damit umgehen kannst.

    Ich konnte es irgendwann nicht mehr.

    Fühl dich mal gedrückt.

    Huhu Sonnenschein,

    Das einem der ganze schei..der da läuft zu viel wird, ist mehr als verständlich. Dein Noch-Mann lässt halt nicht locker.

    Kann du nicht über den Anwalt erwirken, dass er dich nicht mehr kontaktieren darf?

    Oder ihn über die dienstliche Mail als Spam melden?

    Lass Dir die Schuld von ihm nicht einreden. Du hast definitiv richtig gehandelt.

    Hast du Freundinnen in der Nähe die dich auffangen können, wenn es Dir so schlecht geht?

    Vielleicht kannst du auch mal mit einem Arzt sprechen. Das was Du von Dir beschreibst klingt sehr nach Erschöpfung.

    Gib nicht auf Sonnenschein. Du bist immer noch ein Stein in der Ritterrüstung. Aber auch ein Ritter braucht mal eine Pause und muss seine Energien wieder neu aufladen.

    Du bist eine starke Frau und du kannst stolz sein auf das was Du schon erreicht hast. Das war es definitiv Wert.

    Ich schicke Dir mal eine virtuelle Umarmung. 🫂

    Huhu releaseme

    Da hat sich ja doch schon einiges getan bei Dir.

    Es ist schwer wenn man gleichzeitig funktionieren muss und eigentlich verarbeiten müsste. Aber du bist wirklich stark.

    So sehr er Dir mit seinen Handlungen zusetzt, du bist bis jetzt bei Dir und den Kindern geblieben und das ist gut.

    Für die Wohnung und den Gerichtstermin drücke ich Dir und deinen Kindern die Daumen.