Ja der Winter zerrt an der Stimmung. Die Stimmung schwankte bei mir am Anfang von schlecht zu gut zu schlecht zu gut. Habe mir immer gesagt nach dem Regen kommt die Sonne. Am nächsten Tag war alles wieder gut. Hab mich schon auf den nächsten Regen eingestellt, danach kam wieder die gute Stimmung
Beiträge von Abstinenzler
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Wenn du erstmal Süchtig bist sind die Umstände fast egal. Ich habe zum Schluss alles ausprobiert. Viel Arbeit, wenig, keine. Hobbys ohne, keine etc. Umfeld keine, viele. Einen GRund zum Saufen gab es dann IMMER. Die Sucht schreit dann schon nach dem Alkohol!!! Egal was ist.
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seit ich ich nichts mehr trinke denke ich anders über meine Beziehung, ich hinterfrage die Beziehung mehr als sonst
Bei mir auch. Nüchtern merkt man viel mehr was abgeht.
Die ständige Zurechtweisung, Regeln aufstellen an die sie sich selbst nicht halten muss, Nähe nur dann wenn sie es zulässt, Nettigkeiten nur wenn es ihr gerade in den Sinn kommt, außer sie will irgendwas von mir außer der Reihe. Ist mir vorher gar nicht so aufgefallen, liegt wahrscheinlich daran, dass ich unter der Woche sehr viel mit Arbeit und der Pendelei (oft über 12 Stunden weg) beschäftigt bin und am Wochenende mich einfach betäubt habe. Scheint als müsste ich mich da auch neu orientieren.
Ist für alle eine ganz andere Situation. Muss man auch erstmal gucken wie es ohne Alkohol läuft. Ist mir auch alles garnicht so aufgefallen. War ja auch betrunken und unterwegs, Achso Herzliche Glückwunsch zur Freiheit und Gesundheit
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Moin moin. Hab wieder still und heimlich Nikotin runterdosiert auf 1 mg von 2 mg von damals,anfangs 20 mg. Ich weiß zu früh, habs trotzdem gemacht ich Trottel.
Mir gehts sehr sehr sehr gut ohne das scheiß Saufen. Wie oft erwähnt keine 20 negativen körperlichen, psychischen, allgemeinen Folgen, zwischenmenschlichen Folgen.
Saufhirn wird ruhiger und ruhiger. HALT- Regeln, Grundbausteine, Notfallkoffer.
Zufriedenheit, erfüllende Hobbys, alles Tip Top!!!
Weiter gehts- Tag für Tag.
Bestes Leben!!
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Heute treibt es mich wieder um, vorhin im Radio wurde gefeiert das der Dry January heute Nacht endet, beim Fußball schauen ständig Bier Werbung, vorhin ein Bekannten getroffen mit dem ich gerne Bier getrunken habe. Heute ist irgendwie der Wurm drin.
Das kenne ich. Das nervt und stresst!! Bei Werbung schalte ich schnell um. Bin kurz vor Monat 3. Das triggern ist nicht mehr so schlimm. In Monat 1 war das triggern sehr schlimm. Versuche weiterhin so gut es geht alles zu meiden was damit zu tun hat.
eine Sorge, ich weiß ja jetzt wie es geht, also kein Druck oder so, die Gedanken kreisen immer wieder zu den einem. Wird das besser oder leichter oder liegt es an meinen Gedanken.
Wird immer etwas ruhiger im Kopf, von Monat zu Monat aber es dauert leider auch seine Zeit.
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Und mein Saufhirn ruft mir seit Nachmittag zu „ein Glas, und es geht Dir sofort besser“
Wenn es mir schlecht geht ist es das selbe. Es geht dann aber viel viel schlechter. Das ist eine Lüge!!!
Ich habe mich im ersten Monat 2 Mal ausgeweint. Meine Frau meinte mach das- gings dann auch besser. Das weinen hat der Körper nicht umsonst, es baut Cortisol, Stress ab, frag mal die KI. Achso Winterblues haben wir auch. Hier im Norden scheint seit Wochen keine Sonne!!! Das geht an die Stimmung. Vitamin D3 plus K2 nehmen? Wenns mir schlecht geht bin ich nach 1-2 Tagen übern Berg und dann gehts mir wieder gut. Nach dem Regen kommt die Sonne
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Süssigkleiten lassen auf alle Fälle nach, davon brauch ich nimmer viele nur hin und wieder mal wenn es mal wieder ganz arg ist.
Als ich mich Zucker aufgehört habe hatte ich einen Entzugserscheinungen- ist ja eine Droge. Gereizt schlechte Laune etc. Das sollte man nicht unterschätzen weil es einen stresst. Ich finde es immer wieder toll wie viel neues wir alle machen und ausprobieren. Ich will nächste Woche alleine Schlittschuhlaufen gehen und zur Massage
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Ich dachte an einen Austausch und erfahrungen zum "warum" habe ich angefangen zu trinken. Wie andere es erlebt haben.
Ich habe mit 13 angefangen aus Neugier, cool sein. Da Dopamin ausgeschüttet wird hat es mir gefallen. Habe mit Kumpels gelacht, gefeiert. Schleichend wurde es zur Sucht. Aus Spaß wurde: Ich brauche jetzt was. Und daraus wurden: Kater, Entzüge, Körper Psyche kaputt, Anzeigen, Führerschein garnicht erst bekommen, Schlägereien sogar mit Polizisten, Trennungen. Jeder Lebensbereich zerstört
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Heute bin ich 2 Monate trocken.🎉
Das Suchthirn ist sehr ruhig geworden, was mich aber noch vorsichtiger werden lässt, um nicht in gefährliche Situationen zu geraten.
Herzlichen Glückwunsch!!! Ich fast 3 Monate. Suchthirn auch viel viel ruhiger. Ich glotze nicht mehr so auf plötzliche Flaschen etc. was mega toll ist.
Wie geht es dir damit???
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Ich bin gestern Abend von der Arbeit nach Hause gekommen und sie hat mir erzählt, dass sie genau " diesen einen Fehler" gemacht hat, daraufhin bin ich voll ausgetickt (nicht körperlich) und hab regelrecht rum geschrien, ich hatte mich null unter Kontrolle, dieses mal ist sie in einen anderen Raum und aus der Situation raus gegangen.
Habe auch schon oft übertrieben reagiert. Das kann im Eifer des Gefechts Mal vorkommen. Meine Frau meinte hör auf so abzudrehen sonst habe ich keinen Bock mehr und ich ziehe aus. Habe dann reflektiert und mir vorgenommen arbeite dran nicht immer so abzudrehen und ruhig zu bleiben. Es klappt. Und dieses Aggressive schimpfen bringt auch nur Stress was mich wiederrum stresst was wiederum mein Saufhirn dazu bringt nach Alkohol zu verlangen!!! Trainieren ruhig zu bleiben ist für alle Seiten am besten
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Ich bin noch absolut in dem "nicht dürfen", das muss ich leider zugeben
Ein Herr aus der SHG meinte: ich darf doch, ich bin über 18. Der Spruch hat mir geholfen. Keiner könnte mich dran hindern. Ich will nicht!! Dann ist es kein Verzicht
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Der Januar ist auch immer schon ein ganz schlimmer Monat für mich, dunkel, grau und trostlos und zieht sich einfach ewig!
Der Winter kratzt schon an der Stimmung. Geht uns auch so. Aber man kann trotzdem viel machen und meistens geht es mir super. Ich nehme noch Vitamin D. Bin fast bei 3 Monaten Abstinenz. Es wird immer ein wenig leichter, die Saufgedanken immer weniger. Wie manche hier schreiben: Die Zeit ist auf unserer Seite.
Ich stell mir dann immer all die schlimmen Momente und das miese Gefühl vor, die 1000 verkaterten Tage.
Ich auch
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Herzlichen Glückwunsch
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Das klingt super mit dem Sport und der Therapie. Immer dranbleiben und kleine Schritte nach vorn. Leicht es es nicht, ich muss mir auch immer wieder in den Hintern treten
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Hallo, bei mir war es so ich war 5 Monate abstinent, habe keine Selbsthilfegruppe und kein Forum genutzt. Ich glaube du auch nicht oder? Die heimtükische Sucht gerät dann in Vergessenheit, der Alltag läuft, alles ist soweit gut. Die Erinnerungen verblassen wie scheiße es war zu Saufen mit allen Folgen. Und dann meldet sich das Suchthirn, man kann es nicht einordnen wer da spricht und irgendwie ist man so schnell wieder drin. Bis man merkt scheiße ich war doch schon so weit was ist passiert. Und ALLES wieder von vorne. Schuld, Scham, Wut usw. Immer der gleiche scheiß Suchtablauf.
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Erkennen heißt auch, Suchtgedanken von meinen eigenen Gedanken zu unterscheiden.
Das ist manchmal schwierig zu durchschauen wenn es so überraschend kommt. Immer wieder sagen das Saufhirn ist da
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Na gut, wie lange hast du denn gesoffen? Drei Monate ohne Alkohol sind doch im Verhältnis nichts, oder?
25 Jahre mit unterbrechungen. Ich sollte froh sein über die Zeit die ich jetzt schon habe. Ich glaube der Winter zieht mich etwas runter. Alles gut weiter gehts
Und ganz ehrlich: Wenn ich mir das so anschaue, wirkt es eher wie „wird besser“ statt „geht bergab“
.Das stimmt. Ich geduldige mich jetzt mal, es wird immer besser. 3 Monate wären doch ein viertel Jahr das ist doch schon was. Jeder Tag ist doch toll
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Also das heißt, es kann 20 Jahre schlummern und dann bricht es auf einmal raus?
Leider bleibt die Sucht für immer. Ein toller Arbeitskollege war mal 10 Jahre ca. trocken. Ihm ging es super, er sagte zu mir das ist der einzige Weg, nie wieder zurück!! Dann kam ein Schicksalsschlag und er war wieder am Saufen.Ca. 1 Jahr später habe Ich ihn in der Stadt getroffen. Er war nicht wiederzuerkennen, ihm ging es Saudreckig. Es tat mir so leid für ihn. Ist bei mir nicht anders
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Heute kann ich sagen, dass ich zufrieden abstinent bin.
Das heimtückische ist ja das die Sucht auch zufrieden lauert, sich meldet, mich austricksten will. Aber es wird immer ein wenig leichter. Die Zeit arbeitet für einen hörte ich hier.
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Guten Morgen,
ich habe mit 13 Jahren angefangen langsam täglich verschiedenste Drogen zu nehmen. Mit 17 Jahren kam noch täglicher Alkohol DAZU. Das sind 25 Jahre TÄGLICHER Konsum. Kindheit viel Stress und Gewalt seit Kindergarten. Verhaltensauffällig hoch 100.Laut Therapeuten Hauptgrund für die Sucht, aber egal, lange her und ´´aufgearbeitet´´. Ich bin HOCHGRADIG süchtig. Bei mir sitzt die Sucht wohl sehr, sehr tief.
Obwohl ich mich an die HALT und Grundbausteine halte ist es immer wieder erstaunlich wie mich die Sucht packt und ich es teilweise garnicht checke das es das Saufhirn ist und nicht ich.Bei negativen Gefühlen kommen die Saufgedanken blitzartig so schnell das es mich völlig überrumpelt. Leicht ist es nicht, nicht mal 3 Monate abstinent. So viele Situationen schon, unglaublich. Deswegen heißt es Kampf bei mir. Auch wenn es im Forum nicht als Kampf deklariert werden soll. Es fühlt sich eben so an.
Das schöne ist wieder gestern über den Saufgedanken Berg und heute wieder alles normal. Weiter dran halten und weitermachen