Beiträge von Toffifee

    Guten Abend,

    Heute wieder abends, weil morgen früh ist wieder Alltag.

    Der heutige Tag war wieder recht angenehm. Aufgaben geschafft (die Räder sind flott und wurden gleich getestet) und ich habe Sonne abbekommen und Mini-Toffi wurde ausgepowert. Der morgige Tag ist soweit es geht vorbereitet und ich kann zufrieden ins Bett gehen. Ich habe versucht, einzelne Momente genau wahrzunehmen und abzuspeichern, damit ich morgen darauf zugreifen kann.

    Es ist irre, wie anders sich Wochenenden anfühlen, wenn man nicht morgens schon darauf wartet, dass der Tag endlich rum ist und man wieder ins Bett kann. Seit die Sonne wieder öfter zu sehen ist und es länger hell ist, scheint der eigene Akku auch länger zu laufen (und ohne den Kurzschluss durch den Alkohol).

    Als leichter Schatten lag der morgige erste Arbeitstag nach der Krankheit über dem Tag. Es wollten immer mal Gedankenkreisel anfangen, Ausreden/ Erklärungen zurechtlegen, wie den Blicken begegnen. Meine Angst vor Ablehnung spielt da eine ganz große Rolle. (Man weiß dort nicht von meiner Sucht, nur vom Burnout. Der ein oder andere hat vielleicht einen Verdacht, aber das weiß ich nicht und ich werde es auch nicht erfahren, erst recht nicht durch Grübeln). Ich war froh, dass ich heute gut abgelenkt war. Ich hoffe, das bricht in der Nacht nicht durch. Aber, um wieder das Positive zu sehen: Ich muss keine Angst mehr davor haben, dass andere eine vielleicht noch vorhandene Fahne oder den klassischen Schweißgeruch, ein Zittern oder einen Schweißausbruch mitbekommen...und das ist eine irre Erleichterung!

    Ich werde heute früher ins Bett gehen und bei meinem neuen Hörbuch einschlafen.

    Habt eine gute Nacht!

    Toffifee 🌞

    Guten Morgen!

    Heute nochmal früh, dann schreibe ich wieder abends.

    Wider Erwarten hatte ich gestern einen ziemlich angenehmer Tag. Früh blieb ich bei meinem Plan, den hatte ich gestern bewusst flexibel gehalten. Sobald jemand drittes dazu kommt, muss ich ja mit Abweichungen rechnen.

    Wir fuhren zu Omi, wo ich meiner Nichte die Haare schön machte und nach dem Mittagessen fragte sie, ob wir alle noch etwas unternehmen. Eigentlich hatte ich im Hinterkopf, wieder mit Mini-Toffi nach hause zu fahren und zu versuchen, Aufgaben zu erledigen. Das spielte ich dann im Kopf durch und entschied, ein kleiner Ausflug täte mir gut. Ansonsten sah ich mich wieder den ganzen Tag mürrisch in der Bude sitzen. Also verbrachten wir den Nachmittag im Tierpark und danach spielten wir noch ein paar Brettspiele und aßen zusammen Abendessen. Das war eine kluge Entscheidung. Die Sonne und das Eis im Tierpark waren herrlich und Mini-Toffi konnte sich auf dem Spielplatz richtig austoben. Abends schauten wir noch einen Film und kuschelten. Das Schöne war: dadurch rasselten wir auch nicht so aneinander wie wenn ich was erledigen will und Mini-Toffi sich nicht alleine beschäftigen kann. Und ich wollte ja eh öfter raus.

    Toller Tag: Kein Suchtdruck, keine Angstgedanken an die Arbeit

    Heute stehen aber wirklich die Räder auf dem Programm, ich brauche meins morgen. Dann will ich morgen gut vorbereiten, aber auch mit Mini-Toffi raus. Vorher beseitigen ich noch das Chaos, das wir gestern Abend hier gemacht haben. Irgendwann schaffe ich es, die Bude abends aufzuräumen, aber eins nach dem anderen und so schlimm ist das nicht.

    Habt einen schönen Sonnensonntag!

    Toffifee

    Bei mir ist das auch so...wenn ich runter fahre, kommt der Appetit. Schoki, Äpfel oder ne Frettbemme, ist egal, Hauptsache kein Alkohol. Ich bin lieber runder in der Körpermitte als nicht mehr rund im Kopf.

    Für die Hände habe ich Handarbeit oder Diamond Painting oder Skills (Akkupressurring, Fummelwürfel oder Fummelring - letzteres ist auch für die Arbeit gut, das fällt nicht so auf)

    Guten Morgen!

    Gestern abend habe ich noch lange mit einer alten Freundin telefoniert und bin dann gleich ins Bett. Das Telefonat holte mich vom Tag runter und ich wollte mit diesem Gefühl ins Bett gehen.

    Der Tag lief anfangs besser, als der Donnerstag. Ich habe mich an meinen Plan gehalten, wenn auch etwas lustlos und horchte immer mal in mich rein, warum ich mich so niedergeschlagen fühle. Ich denke, es sind mehrere kleine Dinge, die momentan an meiner Ausgeglichenheit nagen. Zum einen geistert mir seit Do durch den Kopf, dass ich Mo wieder arbeiten gehe. Ich mag meine Arbeit, aber 1-2 Kollegen machen es mir manchmal schwer. Ich weiß, dass sie hinter meinem Rücken über mich reden und versuche, mir zu sagen, dass mir das egal sein kann, ist es aber noch nicht ganz. Ich arbeite noch daran, da drüber zu stehen. Ich habe auch ein wenig Angst, dass der Alltag meine gerade wieder gestartete Arbeit an mir selbst, wie Reflexion, Handarbeit, Lesen wieder auffrisst und durch die Abarbeitung von Aufgabenlisten die Zeit für mich wieder unter den Tisch fällt. Ich habe noch Zweifel, ob ich die nötige Disziplin habe, sie mir zu nehmen. Dann habe ich seit ca. 5 Tagen eine Entzündung, die seit gestern langsam abklingt (kenne ich, ist nicht schlimm, ich weiß, was ich tun muss, aber es nervt trotzdem) und die Veränderung, die durch Mini-Toffi ins Haus steht verunsichert mich auch etwas, weil ich das nicht planen kann, sondern schauen muss, was passiert und dann reagieren. Und ich denke, die Lücke, die durch das Ausbleiben des Trinkens und des anschließenden Katers entstanden ist, gilt es auch noch weiter zu füllen. Lesen und Handarbeit ging gestern auch wieder nicht, meine Gedanken schweiften ständig ab.

    Am Nachmittag wurde es dann schwierig. Die Übungsstunde mit Mini-Toffi musste abgebrochen werden, da Mini sich absolut nicht mehr konzentrieren konnte und das dann keinen Sinn hat und nur zu Streit führt. Mini hatte gestern sehr Grenzen ausgetestet und das und meine kurze Zündschnur war eine schlechte Kombination. Obwohl ich am liebsten ausgerastet wäre (war schon ganz schön provokant), blieb ich einigermaßen ruhig, aber länger Aufbleiben war gestrichen. Ich wollte mich nicht mal mehr im selben Raum aufhalten aus Angst, mich nicht mehr beherrschen zu können, sollte noch was kommen. Als ich dann zur Schlafenszeit ins Wohnzimmer schaute, war Mini eingepennt. Also fix Pölter an und ab ins Bett. So kam ich glücklicherweise auch drumrum, das Einschlafkuscheln zu verweigern.

    Um dem ganzen etwas Positives abzugewinnen: Ich hatte keinen Suchtdruck. Ich habe den ganzen Tag über immer mal in mein Tagebuch geschrieben, was mich gerade beschäftigt und mich durch das Schreiben motiviert, den nächsten Handgriff zu machen und mich beruhigt, dass die kommende Woche im Büro nicht so schlimm werden wird, wenn der Montag rum ist, geht es meistens wieder.

    Heute haben wir einiges vor: Fahrräder aus dem Winterschlaf holen, meiner Nichte die Haare schneiden und am Nachmittag entweder zu (nicht trinkenden) Freunden in den Garten oder auf den Spielplatz. Eigentlich wollte ich mein Auto auch mal wieder auf Vordermann bringen, aber das könnte zu viel werden, ich hebe mir es als Lückenfüller auf.

    Ich wünsche Euch einen angenehmen Tag!

    Toffifee 🌞

    Liebe Thalia,

    Danke für Deine Nachricht.

    So wie du schreibst, kannst du dich gerade gut selbst in den Blick nehmen und bist gut in Verbindung mit dir. Schaust auf deine Befindlichkeit und Bedürfnisse. Empfindest du das auch so?

    Gerade habe ich auch das Gefühl. Das liegt aber auch an der Zeit, die ich gerade für mich habe. Ich hatte heute aber zum ersten Mal Bammel, dass das wieder in den Hintergrund gerät, wenn kommende Woche der Alltag wieder einzieht und kaum Zeit zum Luft holen bleibt.

    Darüber wollte ich mir heute aber nicht den Kopf zerbrechen, so wie ich mich fühlte, wäre da wohl eh nix Vernünftiges dabei herausgekommen. In den nächsten 3 Tagen muss ich unsere Tagesplanung eh ändern, weil sich bei Mini-Toffi etwas ändert, da kann ich ein Zeitfenster für mich einbauen.

    Dann ist Disziplin gefragt.

    Liebe Grüße, Toffifee

    (Bei mir ist es eine Buchhülle, ich wollte etwas Frisches, Frühlingshaftes, Fröhliches mit Blumen :))

    Guten Abend!

    Meine Gefühle zum heutigen Tag sind diffus...

    Ich war gestern zu lange wach und war den ganzen Tag tranig, konnte nicht in die Gänge kommen. Mich nochmal schlafen legen, als Mini-Toffi in der Schule ist, wollte ich aber auch nicht. Außerdem fiel ich immer wieder in eine Grübelschleife, aus der ich zwar ausbrechen konnte, sie wiederholte sich aber. Mit Lesen oder Häkeln ablenken klappte nicht, raus wollte ich nicht.

    Also pendelte ich zwischen Sofa und wenigstens kleinen sinnvollen Aufgaben hin und her und mein Plan für heute wurde nicht eingehalten. Meine Vernunft sagte mir "Mach was, sonst bist Du heute Abend unzufrieden!"

    Am Nachmittag war ich das dann auch. Aber als ich dann mal aufschrieb, was ich erledigt habe, waren das zwar Kleinigkeiten, aber doch gar nicht so wenig, wie es sich anfühlte. Und es waren wieder 2 dabei, die ich immer wieder aufschob, weil es ja nur eine Kleinigkeit ist.

    Dann stand wieder für die Schule üben an und es war anstrengend. Ich häkle dann immer nebenbei, weil es mir hilft, ruhig ui bleiben. Das klappte zumindest in Sachen ruhig bleiben ganz gut, aber ich merkte, wie Suchtgedanken kamen (wahrscheinlich Belohnungsdenken oder Entlastung). Sucht: " du könntest doch fix im Supermarkt nebenan was zum Abendessen holen müssen" Verstand: "Nein, das geht schief! Denk an morgen!", Sucht: "Hey, bestell doch Pizza und ne Flasche dazu!" Verstand: "Nein heißt nein! Klappe jetzt!" ... bla bla bla... Ich fokussierte mich auf Mathe erklären, das half ein wenig, am Liebstem wäre ich schreiend weg gerannt. Als wir fertig waren, ging ich eine rauchen, entschied, Nudeln zu kochen, Mini-Toffi freute sich über den Vorschlag und der Suchtdruck war wie weggeblasen. Irre!

    Jetzt fühle ich mich trotzdem ein wenig frustriert, obwohl ich echt zufrieden sein könnte, wie ich mich geschlagen habe. Aber vielleicht ist die Sucht gerade bockig und das färbt ein bissel ab.

    Fazit: Morgen Plan einhalten und Haken machen, damit ich sehe, dass etwas passiert ist. Das es nicht gut für mich ist, den Tag auf mich zukommen zu lassen, weiß ich ja nicht erst seit heute, ich muss weiter an der Umsetzung arbeiten. Nichtsdestotrotz, wenn ich mich morgen wieder an den Plan halte, ist nichts verloren.

    Eine Sache macht mich noch stolz. Ich konnte heute zu einem Treffen am Wochenende Nein sagen. Alkohol spielt da keine Rolle, aber ich weiß, dass das für mich anstrengend werden würde und wie ich mich danach fühlen werde. Und ich konnte ehrlich sagen, dass ich es momentan eher ruhig brauche. Eine Reaktion habe ich zwar noch nicht, aber ändern werde ich meine Meinung nicht (auch wenn Mini-Toffi sich gefreut hätte)

    So, heute nicht so lange...

    Habt eine gute Nacht!

    Toffifee 🌞

    Liebe Alyfee,

    Ich las gerade Deinen Faden und bin tief berührt.

    Du verdienst einen Riesen-Respekt, für das, was Du bislang er- und überlebt hast. Ich finde es wunderbar, dass Du jetzt leben willst, ohne Vorsilben.

    Deine Schreibe wirkt auf mich sehr reflektiert und Deine Prioritäten wirken gesetzt. Halte an denen fest und lass nichts in die Nähe, was das destabilisieren könnte.

    Bezüglich Deiner Schwester: hör auf Dein Bauchgefühl, prüfe kritisch, ob ein Treffen Deiner Abstinenz und damit Deinem neuen Leben gefährlich werden kann. Vielleicht tut es auch ein Geburtstagspäckchen mit einem lieben Brief, um ihr zu zeigen, dass Du sie gern hast, Kontakt momentan aber nicht möglich ist (stell Dir vor, sie hat Ebola und nicht Alkoholsucht).

    Ich wünsche Dir viel Kraft, Deinen Weg weiter zu gehen!

    Liebe Grüße,

    Toffifee 🌞

    Guten Abend!

    Ich hatte heute einen echt angenehmen Tag. Morgens kam ich erst nicht richtig aus der Knete, aber schneller als gestern. Ich hatte mir ein paar Wege vorgenommen wie jeden Tag dieser Woche, damit ich aus der Bude komme. Ich hatte dann wieder ganz schön Herzklopfen, als ich raus bin, aber das kenne ich schon, das ist immer so, wenn ich mich zu lange zu hause verkrochen habe. Das geht nach ein paar Tagen weg. Ich bin froh, dass ich mir das jetzt auch wieder so bewusst sagen kann.

    Die wichtigste Aufgabe war, die letzten leeren Flaschen weg zu bringen, die ich in meinem Versteck gehortet hatte. Das tat so gut! Ich bin etwas weiter weg gefahren, weil ich vermeiden wollte, von jemandem gesehen zu werden, der mich kennt und habe dann bei einem Bäcker in der Nähe, der noch alte Brötchen backt, ein paar davon geholt. Dann noch einen Einkauf in der Drogerie und ich hatte für meine derzeitigen Zwecke einiges geschafft. Die Sonne tat den Rest dazu, dass ich mich richtig gut fühlte.

    Dann kam der Wunsch nach einer Belohnung und die Angst, dass das Verlangen, wenn ich ihm jetzt nicht nachkomme, abends zuschlägt und ich Druck bekomme. Also gönnte ich mir ein Mittagessen vom Vietnamesen, dass ich richtig genießen konnte. Ich freute mich, dass der Appetit da war. Das war auch schon ein Weilchen nicht mehr so. Da habe ich irgendwas gegessen, weil ich eben was essen muss. Danach machte ich 1h Mittagsruhe und das ohne schlechtes Gewissen.

    Ich versuchte das Gefühl richtig wahrzunehmen und schrieb das auch auf, für den Fall, dass ich abends wieder mies drauf bin.

    Der Nachmittag war dann wieder anstrengender, der Frust blieb aber aus.

    Ich war erleichtert, dass ich mich nicht in eine Euphorie reingesteigert habe, denn danach kommt ein Loch. So ist der Abfall nicht so tief.

    Jetzt sitze ich entspannt in meine Decke gekuschelt auf dem Sofa und schaue gleich noch einen Film und häkle ein paar Reihen und spüre Zufriedenheit.

    Ich wünsche mir mehr solche Tage.


    Gute Nacht,

    Toffifee 🌞

    Wenn ich bei der Metapher bleiben darf, gibt es zwei Flinten ;)

    Das ist eine gute Weiterführung, danke! Die schreibe ich mit auf meinen Motivationszettel.

    Offen gestanden schwang bei mir nach jedem Rückfall auch Zweifel mit, wie oft ich das noch schaffen kann, irgendwann gehöre ich zu dem Drittel, das es nie schafft. Und das will ich nicht.

    Ich werde hier Patronen sammeln.

    Liebe Grüße und einen guten Tag,

    Toffifee

    Hallo Thalia,

    Danke für Deinen Beitrag. Ich bin an Deinem Namen in anderen Fäden immer mal hängen geblieben, der triggert etwas Positives.

    Ich hatte auch schon in Deinen öffentlichen Faden geschaut und dort ein anderes Thema für mich gefunden.

    Die öffentliche und die private Toffifee sind zwei ziemlich unterschiedliche Personen geworden. Sie fühlen sich auch unterschiedlich an. Meine öffentliche Fassade ist offen, freundlich, hilfsbereit, das private ist still, traurig und kann sich kaum aufraffen, etwas zu tun und denkt sich :"Wenn Ihr wüsstet, wie Sch***e ich wirklich bin!"

    Ich hatte schon einmal vor Jahren versucht, diese beiden wieder zusammenzuführen und wenn ich mich richtig erinnere, war ich da mit meinem Leben auch recht zufrieden.

    Ich nehme das wieder auf.

    Insofern wünsch ich auch Dir, das Du das Forum gut für Dich nutzen kannst, um dich weiter gut in deinem trockenen Leben einzurichten.

    Danke!

    Eine wichtige Sache für mich ist, hier offen zu sein und die öffentliche Toffifee hier nicht rein zu lassen, denn da mache ich nur mir selbst hier was vor. Hier muss ich niemandem gefallen, aber über das, was "alte Hasen" sagen, nachdenken (nicht grübeln".

    Liebe Grüße und einen guten Tag!

    Toffifee

    Frage dich immer, ob es deine Gedanken sind, oder die des Suchthirns, welches dich mit solchem Gedankengut manipulieren will, damit du wieder trinkst.

    Hallo Nayouk24,

    Danke für Deine Worte.

    Das ist das, was ich gerade übe. Durch meinen Rückfall habe ich gelernt, dass ich da genauer hinschauen muss. Ich grüble dann zwar, aber grübeln ist nicht denken.

    Das genauer Hinschauen erschreckt mich manchmal. Es ist krass, wie oft man ungewollt und indirekt mit Alkohol konfrontiert wird. Leere Flaschen auf dem Gehweg, dann läuft man beim nächsten Mal auf der anderen Seite, steht da auch eine. Dieses Mal habe ich nicht schnell weggeschaut sondern meinem Suchthirn gesagt "Vergiss es!"

    Das mit dem Austrocknen ist eine Idee, die ich wieder aufnehmen werde. Ähnlich ist es in einem Rauchentwöhnungsbuch beschrieben (bzw. Ich rauche noch, aber das ist jetzt nicht wichtig). Man solle sich das Nikotinmonster im Hinterkopf vorstellen, dass langsam verhungert und mit alles Trocks versucht, wieder Stoff zu bekommen. Und es ist genauso schlau wie ich, ich muss also aufpassen.

    Liebe Grüße und einen guten Tag!

    Toffifee

    Willkommen zurück, ich hatte leider auch vor ca 3 Wochen einen schlimmen Rückfall. Wie immer nichts gebracht außer Leid, Leid, Leid, Krankheit,Scham u.v.m.

    Hallo Abstinenzler,

    Ich antworte jetzt erst, weil ich mich erst seit gestern etwas stabiler fühle und ein Licht am Ende des Jammertunnels sehe.

    Ich lese in Deinem Faden schon ein Weilchen mit. Auch Du kannst stolz sein, dass Du die Flinte nicht ins Korn schmeißt und immer wieder aufstehst.

    Ich denke, darum geht es bei der Krankheit auch: Nicht aufgeben, sonst war es das früher oder später. Ich denke mir manchmal, dass das Suchthirn mich extra noch leiden lässt ("Na schau, wieder Mist gemacht, komm, ich tröste Dich, ist doch jetzt eh egal!" - ist es nicht. Die Sucht oder ich, beides geht nicht)

    Was an unserer gemeinsamen Krankheit das Fiese ist, man leidet nicht nur selbst, die Menschen um einen rum auch. Nicht flasch verstehen, ich will für mich trocken werden, aber Verantwortung habe ich ja auch.


    Liebe Grüße und einen guten Tag!

    Toffifee

    Guten Abend!

    Bei der Planung eines anderen Tagesablaufs habe ich entschieden, hier abends zu schreiben. Ich bin ein wenig stolz, dass ich es geschafft habe, wieder aufzustehen, wenn Mini-Toffi schläft. Das war lange nicht mehr so, weil ich dann auch meist so erschöpft (egal, ob mit oder ohne Alkohol) war und das Kuscheln genoss, dass ich gerne liegen geblieben war.

    Die Idee ist Teil des Versuchs, mehr Zeit zu finden, etwas für mich zu tun, ohne ständig in Bereitschaft zu sein, unterbrochen zu werden. Und das hier mache ich ja für mich.

    Mein Tag heute lief anfangs recht gut: Ich habe ein paar lästige Aufgaben erledigt und war damit auch einverstanden und ich habe vor allem nicht übertrieben, dass ich nachmittags nicht schon wieder völlig k.o. bin. Mein Ausflug fiel dadurch aber etwas kürzer aus, aber ich habe zumindest einen Spaziergang hin bekommen. Die Sonne tat echt gut. Am Nachmittag erhielt ich allerdings eine E-Mail, die mich sehr beschäftigt hat. Das Thema geht allerdings nur zu begrenzen, wenn ich dort mehr Zeit und Energie rein stecke und das schaffe ich im Moment nicht, auch wenn ich es gerne täte. Ich bin ein wenig stolz, dass ich nicht gleich antwortete, sondern erstmal sacken ließ und meine Antwort dann um Einiges distanzierter ausfiel und vor allem nicht defensiv. Ich muss mich jetzt erstmal um Wichtigeres kümmern.

    Wenn ich durch meinen Burnout etwas gelernt habe, dann dass man keinen Orden bekommt oder Anerkennung, wenn man sich kaputt gewirtschaftet hat, sondern in mancher Augen ein Versager ist. Mir ist klar geworden, dass ich nicht wieder da hin komme, wo ich leistungsmäßig mal war, denn sonst komme ich auch gesundheitlich wieder dort hin und das will ich auf gar keinen Fall. Ich hadere noch ein wenig damit, dass es mehrere Versuche und Rückschläge bedarf, herauszufinden, was hilft. Was nicht hilft, ist Alkohol, der reißt nur alles wieder ein, was ich mühevoll aufbaue. Ich muss sehr aufpassen, wenn Gedanken kommen wie "Das kannst Du nicht alles schaffen, guck Dir doch den Berg an, der vor Dir steht" Wenn ich dem Gedanken zu viel Raum gebe, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich wieder trinke.

    Verstanden habe ich das ja schon länger, mit der Umsetzung haperte es bislang. Priorität ist jetzt, nüchtern zu bleiben und einen Tagesablauf zu finden, der auch Zeit für mich lässt ohne unumgängliche Pflichten zu vernachlässigen. Das ist schon eine ordentliche Aufgabe.

    Ich wünsche Euch eine gute Nacht!

    Toffifee 🌞

    Guten Morgen!

    Zuallererst vielen lieben Dank für die lieben Nachrichten gestern, das bestätigt mich, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

    So, der Tag 11 ist geschafft...hätte ich fast geschrieben...

    Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob ich wieder Tage zähle oder nicht. Es gibt ja kein Ziel, das erreicht werden muss, für immer kann man nicht zählen.

    Gestern verlief ganz passabel, auch wenn ich recht nachdenklich war. Ich habe hier viel gelesen und in meinem Kopf war ordentlich was los.

    Ich war bei meinem Arzt und bin nochmal eine Woche zu hause, um mich zu sortieren (an den Spießrutenlauf in der Arbeit nächste Woche will ich jetzt noch nicht denken). Ich hatte das Thema angesprochen, dass ich immer froh war, einen nüchternen Tag geschafft zu haben und dass ich dann wieder in den "Hauptsache, Du hast überlebt"-Modus wie in meiner tiefsten Phase der Depression gekommen bin (auch nüchtern). Er fragte mich dann, ob ich den Tag auch mit Leben gefüllt habe und ich musste zugeben "nein"...Ich habe meine Aufgaben erfüllt, stillgehalten und gewartet...mehr nicht. Ich war ja froh, dass ich das, was getan werden musste, geschafft habe. Die Leere, die entstand, wenn ich nicht trank habe ich dann mit Spielen und Fernsehen gefüllt. Das tat mir ja nicht gut. Auch die Selbstkritik sagte mir, dass ich nicht genug mache, überall nur das Soll schaffe, wenn überhaupt. Früher hieß es "Wo ich bin, ist Vorne!" Wo jetzt meine Grenzen (nach dem Burnout) sind, herauszufinden, ist schwer und bedarf Ausdauer. Die habe ich aber nur, wenn ich nicht trinke.

    Heute werde ich bevor Mini-Toffi nach hause kommt, raus fahren, ein Buch und etwas Proviant mitnehmen und dort mindestens 2h bleiben. Ich will schauen, welche Frühblüher man schon sehen kann, hören, welche Vögel schon da sind und hoffe, dass die Sonne scheint. Alles Zeichen für einen Neuanfang. (Und Sport ist absolut nicht mein Ding)

    Vorher muss ich noch ein paar Dinge erledigen, die liegen geblieben sind.

    Was meine Rückfälle angeht, habe ich mir die HALT-Regel noch einmal angeschaut. Ich habe echt mit Einsamkeit zu kämpfen. Ich fühle mich manchmal, als würde ich alleine versuchen, die Stellung zu halten. Hilfe in Anspruch zu nehmen fällt mur 1. ohnehin schwer und hat immer seinen Preis, der mir in einigen Angelegenheiten zu hoch ist. Ich habe Schwierigkeiten, Sozialkontakte zu knüpfen und zu halten, weil ich oft das Gefühl habe, nicht richtig rein zu passen. Dann ziehe ich mich meist zurück und irgendwann bricht der Kontakt ab.

    Durch eine Therapie habe ich verstanden, dass vieles davon aus meiner "Erziehung" stammt. Ich hatte Leistung zu bringen, auf Abruf bereit zu stehen und durfte kaum raus und Kontakt zu anderen haben (dann hätte ich ja merken können, dass da in unserer "Familie" was nicht stimmt). Mir wurde eingeredet, ich sei nichts wert, ein Klotz am Bein und mache nur Mist, die anderen wollen mich gar nicht dabei haben und tun nur so. Irgendwann lernte ich, mich unsichtbar zu machen und mich in meinem Kopf zu verkriechen, nur nicht auffallen, dann wird es nicht so schlimm. Und ich gewöhnte mich daran, alleine zu sein. Ich hatte mich dank Therapie aus diesem Sumpf befreien können, wurde aber zwei Mal durch falsche Partner wieder rein gedrückt. Das führt natürlich auch dazu, dass ich es nicht so mit Vertrauen habe - in andere und in mich.

    Eingesehen habe ich, dass ich hier auf offene Ohren stoße und zumindest mit dem Thema Alkohol hier nicht einsam bin. Der Alltag sieht allerdings anders aus. Ich bin alleinerziehend mit einem Kind, das nicht der Norm entspricht und dadurch einen sehr hohen Betreuungsbedarf hat. Beruflich habe ich einen Job, der keine Fehler erlaubt, wenn auch nur in Teilzeit. Für soziale Kontakte bleibt da kaum Zeit und wenn Mini-Toffi mal bei Papa ist, bin ich von der Fülle der Dinge, die ich tun könnte und müsste oft so überwältigt, dass ich in Schockstarre verfalle und einfach gar nichts mache. Unternehme ich etwas Schönes, bekomme ich entweder nicht genug davon und falle danach in ein Loch oder ich habe schon vorher Zweifel, ob die anderen mich wirklich sehen wollen oder nur höflich sind. Das kann ich noch nicht wieder richtig einordnen. Ich bin auf der Suche nach einem Weg, aus diesem selbstmitleidigen "Dazu fehlt mir die Zeit" und "Schön, was andere in ihrer Freizeit machen, ich habe niemanden, mit dem ich die Aufgaben teilen kann und mich mal um mich kümmern". Die Umstände lassen sich ad hoc nicht ändern, aber ich kann hoffentlich meine Einstellung dazu ändern und nicht einfach auf bessere Zeiten warten.

    Der Text ist jetzt recht lang geworden und auch gefühlt unsortiert, aber ich muss jetzt in die Gänge kommen, sonst wird das heute nichts.

    Liebe Grüße und habt einen guten Tag!🌞

    Hallo zusammen,

    Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten bin ich wieder hier.

    Ich hatte im Dezember einen Rückfall und brauchte einige Zeit, wieder länger als 1 Woche nüchtern zu bleiben. Mittlerweile sind 10 nüchterne Tage vergangen. 3 davon war ich zur Beobachtung auf der Entgiftungsstation, länger ging mangels Kinderbetreuung nicht, aber es war ein guter "Startschuss", mich mal 3 Tage nur um mich zu kümmern.

    Ich hatte bei der Aufarbeitung des Rückfalls (oder besser der Rückfallkette) echt Schwierigkeiten, herauszubekommen, wie es dazu kam. Meine Lieblingsausrede war, dass ich keine Zeit habe, mich um mich zu kümmern und ich hatte nur darauf geachtet, alles zu erledigen, was erledigt werden muss und dann heilfroh zu sein, wenn der Tag endlich rum ist und ich schlafen kann. Ab irgendeinem Punkt kam ich morgens auch nur noch schwer aus dem Bett. Nicht, weil ich körperlich nicht konnte, sondern weil ich nicht wollte. Ich konnte mir die Frage "Wozu das alles?" nicht beantworten und sah mein Leben als ewiges Hamsterrad. Dann fing ich auch noch an, wieder am Handy zu spielen oder vor der Glotze zu hängen, wenn ich nicht trinken wollte und das nahm dann auch seine eigene Dynamik an. Ich konnte einsehen, dass Sucht Sucht ist und es ihr egal ist, wonach, Hauptsache nicht nachdenken.

    Das sind alte Verhaltensmuster, das habe ich mittlerweile erkannt und ich will das nicht mehr.

    Ich bin dankbar, dass ich mich wieder aufraffen konnte und wenn mein Leben ein Hamsterrad ist, dann kann ich wenigstens ein hübsches draus machen.

    Jetzt heißt es, nicht nur nicht trinken, sondern nach und nach das alte, ungesunde Verhalten ablegen, hier wieder aktiv zu lesen und schreiben und meine "Alles prima"-Aussagen kritisch zu hinterfragen, ob da nicht schon wieder etwas lauert.

    Schritt 1 ist getan: Die Spiele-App ist gelöscht.

    Schritt 2 ist getan: ich bin wieder hier und möchte wieder aktiv am Forum teilnehmen.

    Schritt 3 muss ich langsam anfangen, ich erkenne meine Grenze zwischen positivem Denken und Schönreden noch nicht.


    Ich freue mich, wieder hier zu sein und freue mich auf den Austausch.

    Guten Morgen!

    Tag 28 und Heiligabend ist geschafft!

    -und ich bin erleichtert!

    Vielen Dank für Eure Antworten, das macht Mut! Das mit dem Rausnehmen muss ich noch üben, denn das geht nicht immer. Da weiß ich noch nicht so ganz, ob es bei mir ein Vorwand oder Tatsache ist und bei mir ist dann immer noch der Satz zu präsent "Einer muss es ja machen"

    Ich hatte zu kämpfen. Zum einen mit meinem Hang zum Perfektionismus, zum anderen, den Gästen gerecht zu werden und zu schauen, dass sie sich verstehen und dann noch ein völlig aufgedreht Mini-Toffi.

    Was den Perfektionistmus angeht, sagte ich mir zwar vor den Feiertagen, dass es ja hauptsächlich um Mini-Toffi geht und solange es glücklich ist, ist Weihnachten gelungen. Dann kam doch wieder das Gefühl auf, ich hätte mehr machen sollen. Die kleinste Kritik traf mich hart, man war ja anderes von mir gewohnt. Daran muss ich arbeiten.

    Der Knatsch unter den (wenigen) Gästen blieb aus, aber schon die Erinnerung an andere Weihnachten sorgte bei mir für Anspannung. Nur einen der Gäste einzuladen, hätte aber für Ärger mit dem anderen gesorgt. Ich erwähnte ja schon, dass meine Familienkonstellation nicht einfach ist, zumindest wird über den alkoholfreien Heiligabend nicht diskutiert.

    Aber auch hier sehe ich eine Baustelle von mir: Meine Auffassung der Erwartungen anderer. Von mir wurde immer viel erwartet und das bekomme ich noch nicht so recht aus meinem Kopf.

    Aber: wenn ich nicht aufgehört hätte, zu trinken, hätte ich mir mit Sicherheit eine Flasche Wein aufgemacht, wenn Mini-Toffi schläft - und mir/ uns den heutigen Tag versaut. Wir fahren heute zur Familie meines Onkels und da freue ich mich drauf. Dort ist es entspannter. So habe ich mich gestern mit ins Bett gekuschelt und dem Hörspiel zugehört und bin heute ohne Kater und schlechtes Gewissen aufgewacht.

    Ich wünsche Euch einen angenehmen 1. Feiertag!

    Guten Morgen! Die Tage 26 und 27 sind geschafft und ich bin nüchtern. Mir ging es nicht besonders gut, die Erkältung, das trübe Wetter und ich war alleine. Ich hatte ab Dienstag Mittag immer wieder abwechselnd innere Unruhe und Suchtgedanken. Am späten Nachmittag musste ich dann hier weg. Ich setzte mich ins Auto und fuhr zu meinem Bruder (Mini-Toffi ist bei Papa). Das war eine gute Idee, dort war ich abgelenkt und vor allem nicht alleine. Ich musste wieder feststellen, dass Einsamkeit eine Rolle spielt, vor allem in der aktuellen Jahreszeit. Ich bin erst seit gestern abend wieder zu Hause und war dann auch recht schnell im Bett.

    Heute muss ich noch ein paar kleine Dinge erledigen bis Mini-Toffi nach Hause kommt und dann der Weihnachtsmann.

    Ich bin ein wenig stolz, dass ich vorgestern nicht versucht habe, es auszusitzen, sondern aktiv wurde, auch wenn letztendlich nur die Flucht geholfen hat, aber es hat geholfen.

    Wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich froh, wenn die Feiertage vorbei sind und wieder alles in normalen Bahnen läuft. Aber wenn ich sie nüchtern überstehen, kann ich echt stolz auf mich sein.

    Habt eine angenehme Zeit!

    Guten Morgen!

    Tag 24 und 25 sind vorbei und ich bin nüchtern!

    Das Wochenende war ein wenig anstrengend. Meine Erkältung will nicht weg gehen und das nervt. Ich habe mit Mini-Toffi noch Geschenke gebastelt und wir waren bei Freunden zu Besuch. Gestern kam dann noch eine andere Freundin vorbei. Heute will ich es ruhig angehen. Ich brauche den Tag, um vor Weihnachten nochmal runter zu kommen. Ich habe ein wenig Bammel, dass die Feiertage das Suchtgedächtnis wecken. Die Familienkonstellation ist bei uns nicht einfach, aber ich konnte es zumindest so entzerren, dass nicht alle aufeinandertreffen und Mini-Toffi trotzdem alle sehen kann. Auch wenn es für mich wahrscheinlich besser wäre, mich auszuklinken, das kann ich meinem Kind nicht antun.

    Habt einen guten Tag!

    Guten Abend!

    Tag 23 neigt sich dem Ende zu und ich bin nüchtern! :)

    Ich hatte einen angenehmen Tag.

    Das Weihnachtssingen war so schön. Das Lächeln Mini-Toffis, als ich in der Menge erkannt wurde, rührte mich zutiefst. (Wie sehr hatte ich mir das gewünscht, als ich da oben stand)

    Danach nahmen wir ein anderes Mini mit nach Hause und bastelten bei Rock-Weihnacht und hatten alle eine gute Zeit.

    Ich möchte jetzt mit dem Gefühl ins Bett gehen, dass ich mit zwei Kindern einen tollen Nachmittag hatte.

    Habt eine gute Nacht!

    Ich denke ich will mich löschen um trinken zu können. Genau so ist es. Mein Suchthirn sucht Gründe.

    Tu. Es. Nicht.

    Das ist genau das, worüber in den Beiträgen vorher gesprochen wurde.

    Das bist nicht Du, das ist Deine Sucht. Sie will am Leben bleiben, sie ist wie ein Parasit. Mir hilft es, der Suchtstimme zu sagen, dass sie die Klappe halten und verhungern soll. Klingt ein wenig komisch, aber es hilft mir.

    Aber Du musst essen. Ich selbst wurde erst wieder an die HALT-Regel erinnert (bin ja auch noch nicht so lange weg von dem Dreck).

    Wenn Du heute nicht trinkst, kannst Du morgen richtig stolz auf Dich sein!

    Ich lese hier schon ein Weilchen mit und glaube, dass Du hart zu kämpfen hast. Alle hier kennen den Kampf. Ich wünsche Dir die Kraft, zu widerstehen.