Hallo Bingo,
meine herzlichen Glückwünsche zu einem halben Jahr ohne Abstinenz.
Und alles, was du dazu geschrieben hast, kann ich mit unterschreiben.
Du hast es treffend und sehr schön geschrieben.
Alles Gute für das nächste halbe Jahr.
LG Kyra
Hallo Bingo,
meine herzlichen Glückwünsche zu einem halben Jahr ohne Abstinenz.
Und alles, was du dazu geschrieben hast, kann ich mit unterschreiben.
Du hast es treffend und sehr schön geschrieben.
Alles Gute für das nächste halbe Jahr.
LG Kyra
Hallo Markus,
da schlussfolgere ich mal messerscharf aus deinen Worten, dass du auch heute einen runden Geburtstag feiern darfst.
Meine herzlichen Glückwünsche 🎉🎊🎉.
Liebe Grüße Kyra
Hallo ihr Lieben,
nun lebe ich 6 Monate abstinent.
Und ich ziehe es weiterhin (so wie vor einem Monat beschrieben) durch - ohne Craving.
Was ist anders als vor einem halben Jahr?
Zum einen gibt es körperliche Veränderungen wie Blutdrucksenkung, besserer Teint, keine morgendlichen Würgereize usw.
Die Gewichtsabnahme hat sich durch eine entsprechende Gewichtszunahme seit meinem Rauchstopp egalisiert, da ich statt zu rauchen abends Schoki nasche. Damit kann ich leben, da auch das Nichtrauchen seit nunmehr mehr als 3 Monaten sich positiv bemerkbar macht.
So huste ich kaum noch und kann auch wieder befreiter atmen.
Aber es hat sich auch ansonsten sehr viel bei mir geändert.
Ich bin agiler geworden.
Ich mache nun regelmäßig Sport und bin richtig zufrieden, wenn mein innerer Schweinehund sich meldet und ich dennoch zum Sport gegangen bin. Ich merke dann, dass der Sport mir einfach gut tut.
Ok, manchmal gewinnt der Hund. Dann bemühe ich mich bewusst, mich nicht durch Vorwürfe runterzuziehen, sondern die Entscheidung zu akzeptieren.
Ich fahre nicht mehr bis vor jede Tür mit dem Auto, sondern nur zu einer Stelle und laufe von dort überall hin. Oder ich benutze den Bürgerbus hier, wenn er denn einigermaßen passend fährt.
Früher … das hört sich nach zig Jahren an, obwohl es est ein halbes Jahr her ist … habe ich über viele Dinge gemeckert. Ich war oft mit vielem unzufrieden, was aber im Grunde lediglich Ausdruck der Unzufriedenheit mit mir selbst war.
Das hat merkbar abgenommen.
Ich bin ausgeglichener, ich habe sogar meine Morgenmuffeligkeit vor der ersten Tasse Kaffee verloren. Ich schaue mittlerweile richtig skeptisch auf meine positive Grundstimmung, freue mich aber auch gleichzeitig über mich.
Ich meckere seltener, lobe öfter. Wie ich mal schrieb:
Ich suche nicht mehr das Haar in der Suppe, sondern entdecke das Gemüse darin.
Ich habe Verhaltensweisen geändert.
So habe ich Hobbys wieder aufleben lassen.
Natürlich schaue ich z.B. am Wochenende noch die Bundesliga etc.
Fußball (oder Formel 1) ist aber zur Nebensache geworden. Ich häkle, stricke oder puzzle dabei. Gestern habe ich mein 2. Puzzle mit lebensechten Katzenkindern als Motiv begonnen. Mein erstes 1.000-Teile -Puzzle hatte eine künstlerische glückliche Katzenfamilie von Rosina Wachtmeister als Motiv. Es sprang mich in der Buchhandlung richtig an. Nun freut sich meine ältere Tochter, es auch puzzeln zu können, so wie sie mir beim nächsten Besuch ihre Puzzles mitbringen will. Es hat schon seine Vorteile, die gleichen Hobbys zu haben. Ich lese auch wieder mehr (auch ein Hobby bzw. Bücher, das bzw. die ich mit der Tochter teile).
Ich habe in meinen Alltag Rituale wie Atempausen und Achtsamkeitsübungen eingebaut.
Abends vor dem Schlafen mache ich autogenes Training oder eine mentale Wanderung durch meinen Körper. So komme ich (leider aber nicht immer) besser runter.
Ich besuche einmal pro Woche eine reale SHG und lese täglich hier im Forum, um in meiner Achtsamkeit nicht nachzulassen.
Ich meide jegliche alkohollastige Feiern. „Alkoholikerfreunde“, zu denen ich den Kontakt beenden musste, hatte ich nicht.
Ich habe mehr soziale Kontakte und unternehme mehr mit meinem Mann.
Mir ist klar, dass ich nie wieder Alkohol oder Nikotin zu mir nehmen darf, da ich weder nach dem ersten Glas noch nach der ersten Zigarette wieder aufhören kann.
Dennoch freue ich mich über meinen Weg in die Freiheit, Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit.
Liebe Grüße Kyra
P.S.
Ach ja, ich gehe allerdings weiterhin spät ins Bett.
Alles ändern ist einfach nicht möglich und muss ja auch gar nicht sein.
Ich möchte mich außerdem ja noch wiedererkennen können 😂.
Hallo Micha,
meine herzlichen Glückwünsche zu 30 Tagen Abstinenz.
Du lebst heute - anders ausgedrückt - schon einen ganzen Monat ohne Alkohol.
LG Kyra
Liebe Kathrin,
11 Wochen sind schon 1 Woche länger als 10 Wochen und näher an 3 Monaten als an 2 Monaten dran.
Insofern meinen herzlichen Glückwunsch zu 11 Wochen Abstinenz.
LG Kyra
Liebe Iwona,
auch von mir herzlichen Glückwunsch zu 17 Jahren ohne Alkohol.
Und ich nehme gerne eine Tasse Kaffee mit einem Stück Kuchen zum Mitfeiern.
LG Kyra
Hallo Angler,
irgendwie finde ich die von dir beschriebene Reaktion auf den Anblick von Bier auch für einen abstinenten Alkoholiker nicht normal.
Wenn ich im Markt bin, bemerke ich die Kästen gar nicht oder denke ausdrücklich „mit euch habe ich nichts zu tun“, wenn ich sie doch wahrnehme, und gehe weiter.
Ich sah das Bier und mir wurde schlecht. Der ganze Magen verkrampfte und ich bekam mal wieder Brechanfälle, dass ich Teile vom Frühstück wieder im Mund hatte.
Im Auto habe ich geheult und gezittert. Ich kann es gar nicht glauben, dass ich mal getrunken habe. Es fühlt sich voller Ekel an, vor Veränderung und Panik. Etwas was nie stattgefunden haben kann. Allein der Gedanke es zu trinken, was passiert, das Gefühl in mir bringt mich zum Übergeben. Das Vorhandensein von Bier macht mir nichts aus aber sobald die Gedanken mit mir in Verbindung kommen entsteht eine innerliche Panik, dass ich flüchten will und nicht kann. Etwas was ich vergessen will und es mich als Erinnerung verfolgt.
Du scheinst dir nach dem Anblick ziemlich intensiv Gedanken über das gesehene Bier zu machen.
Und das Vorhandensein von Bier scheint dir doch etwas auszumachen, da du schon den bloßen Anblick von Bier sofort mit dir persönlich in Verbindung bringst, wie deine Reaktion ja zeigt.
Auch wenn du deine krassen Verhaltensweisen (Erbrechen, Zittern, Heulen) und Gedanken (Panik und Fluchtgedanken) positiv, sogar als ein tolles Zeichen einer gefestigten Abstinenz siehst, würde ich derartige physische und mentale Reaktionen als extremen Kampf zwischen meinem Saufhirn und mir einordnen. Und ich würde mich dann noch sehr sehr weit entfernt von einer gesunden bzw. zufriedenen Abstinenz sehen.
LG Kyra
+ Chips, manchmal Chips und 🍫 gleichzeitig 🙈
Oh ja!
Hallo Bibi,
da habe ich dir gefühlsmäßig gerade erst zu 9 Monaten ohne Alkohol gratuliert und schon sind es 10 Monate.
Auch dazu ganz herzliche Glückwünsche.
Und schön, dass du dich stabil fühlst und das Forum zur Stützung deiner Abstinenz weiterhin besuchst. Genau das ist auch meine Vorstellung zu mir.
LG Kyra
Hallo Kathrin Antje,
herzliche Glückwünsche zu 9 alkoholfreien Wochen. Und es ist schön zu lesen, dass es dir damit gut geht.
Liebe Grüße Kyra
Hallo tottie68 ,
deine Beiträge lesen sich ja durchaus interessant.
(Und jetzt kommt das Aber:)
Nur erwarte ich von einer Antwort in einem Selbsthilfeforum praktische Lösungsansätze.
Wenn ich akuten Saufdruck habe, es dennoch schaffe, hier um Hilfe zu rufen, dann benötige ich keine seitenlangen Ausführungen, die nicht einen einzigen praktischen Tipp enthalten, der mich vor dem Rückfall bewahren kann.
Für mich war Hintergrundwissen durchaus sehr hilfreich. Es festigt meine Abstinenz zu erkennen, was die Sucht, die Suchtbefriedigung, die Abstinenz in meinem Gehirn auslöst. Denn ich hatte die Notwendigkeit alternativer Wege, also von Verhaltensänderungen, die Schaffung neuer Verknüpfungen im Gehirn, die Überschreibung festgefahrener Strukturen verstanden.
Dieses Wissen wurde mir jedoch hier nicht ungefragt „aufgezwungen“, sondern habe ich von anderer Stelle in für mich geeigneter Form erfahren, weil ich es wissen wollte.
Wenn ich hier im Forum nachgefragt hätte, dann hätte ich auch hier Antworten dazu erhalten. Ich müsste mich aber nicht durch seitenlange theoretische Grundsatzausführungen zur Sucht allgemein durchwühlen.
Deine Beiträge sind mir jedenfalls zu abstrakt, um für mich als Hilfe zur Selbsthilfe dienen zu können.
Freundliche Grüße Kyra
Auch ich möchte dir ganz herzlich zur einjährigen Abstinenz gratulieren.
LG Kyra
Hallo Tiffy,
ist es nicht wunderschön, was sich durch die Abstinenz schon zum Positiven geändert hat?
Herzlichen Glückwunsch zu 3 Monaten.
Und ich wünsche dir, dass du Abschied nehmen kannst vom Gedanken, gegen die Sucht kämpfen zu müssen.
Die Sucht ist nicht heilbar, einen Kampf verlierst du, da sie jeden Tag wieder im Kampfring steht. Ein Kampf kostet dir damit einfach täglich nur unnötig Kraft.
Liebe Grüße Kyra
Hallo Advocatus,
herzlichen Glückwunsch zu 3 Monaten Abstinenz.
Wie geht es dir damit? Was hast du im Laufe dieser Zeit geändert? Was hat sich bei dir geändert?
Ich habe alte Hobbys wieder aufleben lassen und mit Sport begonnen. Geändert hat sich bei mir körperlich sehr viel zum Positiven. Aber ich bin auch ausgeglichener geworden, ich meckere nicht mehr so schnell über alles Mögliche, achte mehr auch auf gute Dinge und würdige sie.
Meine bisherige Unzufriedenheit über vieles, die im Grunde eine Unzufriedenheit mit mir selbst war, wandelt sich allmählich in eine Zufriedenheit.
Liebe Grüße Kyra
Auch von mir herzliche Glückwünsche zu 11 Jahren Alkoholfreiheit.
Und danke, dass du uns Anfänger an deinen Erfahrungen teilhaben lässt.
Liebe Grüße Kyra
Lieber Amun,
allein 1 Monat ohne Alk ist doch schon ganz viel Positives! Herzlichen Glückwunsch dazu.
Genieße einfach deinen heutigen persönlichen Feiertag und lenke deine Gedanken nur auf positive Dinge.
LG Kyra
Hallo Lebensmut,
auch von mir ganz herzliche Glückwünsche zu einem 3/4 Jahr Abstinenz.
9 Monate in Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstbestimmtheit!
Ja, der freudige Blick in die Zukunft, aber auch auf die Gegenwart, lohnt sich.
Liebe Grüße Kyra
Ich wünsche allen hier einen wunderschönen entspannten alk-freien Sonntag.
Heute bin ich genau 5 Monate abstinent.
Resumée:
Es ist irgendwie zu einfach 😂.
Natürlich ploppt mal der Gedanke auf, ein Bier trinken zu wollen oder dass ich sonst in der Situation getrunken habe. Aber fast immer kann ich diese Suchtstimme durch die Aufforderung zu verschwinden oder durch Lachen über ihre stümperhaften Versuche schnell wieder verdrängen.
Von Anfang an habe ich mich nicht auf Diskussionen mit der Suchtstimme eingelassen.
Denn das Suchthirn denkt nur an das Suchtmittel, denkt nur daran, wie die Sucht befriedigt werden kann. Daher ist eine auf Logik basierende Auseinandersetzung mit der Sucht nie möglich. Ich vergeude also nur meine Kraft, wenn ich innerlich anfange zu diskutieren, wenn meine Suchtstimme mir zuflüstert, doch was trinken zu können, zu wollen, zu dürfen, zu müssen,
Macht es mir nun diese Einstellung, dieses kompromisslose Abwehren der Suchtstimme so leicht, keinen Alkohol zu trinken?
Ich denke, da kommen noch weitere Faktoren hinzu.
1. Ich kämpfe nicht gegen die Sucht an, ich habe vor ihr kapituliert.
Wenn ich das Nichttrinken als Kampf gegen die Sucht sehe, dann kämpfe ich jeden Tag immer wieder gegen sie an. Dann ist mein restliches Leben ein dauerhafter täglicher Kampf gegen die Alkoholsucht, den ich jedoch nicht gewinnen kann, da die Sucht nicht heilbar ist, sondern mich für den Rest meines Lebens begleitet.
Wenn ich nun vor der Sucht kapituliere, dann akzeptiere ich, dass es sie mein Leben lang gibt und verstehe, dass nur ein Leben ohne Alkohol mir ermöglicht, mit dieser Sucht weiterhin leben zu können.
2. Die Abstinenz ist eine Notwendigkeit.
Diese Einstellung resultiert aus 1.
ich bin unheilbar suchtkrank. Ich kann diese Krankheit nur stoppen, wenn ich meinem Körper keinen Alkohol mehr - und zwar nie mehr - zuführe. Es gibt da keinen Kompromiss, es gibt da kein kontrolliertes Trinken, kein mal ein Bier. Es gibt nur entweder - oder, ganz oder gar nicht. Und da ich mein restliches Leben frei, selbstbestimmt und nicht in Abhängigkeit von einer tödlichen Sucht gestalten möchte, ist es für mich notwendig, nicht zu trinken. Die Einsicht in diese uneingeschränkte Notwendigkeit bewirkt wiederum, dass ich jegliche Diskussionen mit der Sucht abwürgen kann.
Ich diskutiere ja auch nicht, ob ich einen mit Arsen angereicherten Tee trinke oder nicht.
3. Ich sehe das Trinken von Alkohol nicht als etwas Positives, die Abstinenz damit nicht als Verzicht.
Vielmehr ist das Nichttrinken ein Gewinn für mich.
Es gibt keinen einzigen positiven Grund zu saufen.. Stressabbau? - Das geht auch mit Atemübungen, mit Meditation. Und so gibt es für alles, was das Suchthirn mir als Grund fürs Trinken einreden will, eine Alternative.
Ich muss nur den Mut haben, nach diesen Alternativen zu suchen, sie auszuprobieren, also den bisherigen bequemen Weg zu verlassen. Und wenn ich Alternativen gefunden, diese eingeübt habe, dann werden die alternativen Mögichkeiten zu neuen ebenfalls bequemen Wegen.
Aber auch, wenn ich diese neuen Wege noch nicht alle gefunden und verinnerlicht habe, gewinne ich auch so be der Abstinenz (z.B. geringerer Blutdruck, keinen Kater, kein morgendliches Trockenkotzen, keine Fahne, usw.).
4. Ich bin ein leistungsorientierter, ehrgeiziger, perfektionistischer, verstandesgeleiteter Mensch.
Diese Merkmale, aufgrund derer ich mir mein Leben immer wieder sehr schwer gemacht habe, die mir Depressionen und auch einen Burnout beschert haben, helfen mir nun wiederum bei meiner Abstinenz.
Ich warte jetzt nicht darauf, dass irgendwann noch das böse Erwachen kommen müsse. Denn damit würde ich den Eintritt im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung fördern.
Da nehme ich vielmehr an, dass die Kombination meiner Grundanschauungen/Säulen mir einfach die Abstinenz erleichtert. Und ich werde mir diese Säulen immer wieder vor Augen halten, um mein Leben lang achtsam zu bleiben und meine Alkoholabstinenz nicht durch „ich kann das nun nach xy Zeit kontrollieren“, „ein Bier nach dieser xy Zeit schadet mir nicht“ usw. aufs Spiel zu setzen.
An dieser Stelle möchte ich vielen hier
(stellvertretend Alex_aufdemweg , Stern , Hartmut , Nayouk24 für ihre fast mantraartig vorgetragenen Ansichten)
danken.
Ohne dieses Forum, ohne eure Sicht auf die Krankheit, ohne eure Rückmeldungen, ohne eure Schilderungen über euren Umgang mit der Sucht, ohne euren Einsatz hätte ich den beschriebenen Erkenntnisgewinn nie erlangt.
Ich würde wohl jedem nicht trinken dürfenden Bier hinterherweinen und mir täglich für einen weiteren Tag mit geschafftem Kampf gratulieren (eine grauenhafte, da anstrengende Vorstellung).
LG Kyra
Hallo Boss,
wie geht es dir? Ich hoffe, du hattest nicht irgendwelchen Stress und bist weiterhin alkoholfrei.
Liebe Grüße
Kyra
Hallo Amun,
werte die Dauer deiner Abstinenz nicht ab. 3 Wochen sind nicht nur ein kleiner Achtungserfolg, 3 Wochen sind 21 Tage ohne Alkohol.
Gehe deinen abstinenten Weg weiter.
LG Kyra