melodyx Keine Täuschung mehr

  • Hallo, bin jetzt 38 und habe endlich eingesehen Alkoholiker zu sein. Eigentlich drehten sich meine Probleme im Leben im wesentlichen um meine psychische Gesundheit. Ich wurde mehrfach stationär,ambulant behandelt. Auch ein Suizidversuch habe ich durchlebt....meinen Führerschein habe ich bereits einmal verloren aufgrund 2,8promille ..mein Trinkverhalten war täglich 4 oder 5 Bier oder was sonst da war. Ich bekam die Verdachtsdiagnose Alkoholiker und halt noch andere persönlichkeitserkrankungen. Ich sah es immer so,dass Alkohol mittel zu zweck war...gegen die negativen Emotionen und ängste und den Druck anzukämpfen...also ergo,wenn die Psyche heilt geht auch das mit dem alk weg🙈ich landete immer wieder in Beziehungen die schädlich sind und der Alkohol floss...momentan habe ich wieder diese schmerzhafte Erfahrung eine heftige Trennung hinter mir zu haben...meist tranken die Partner selber und dann fällt es nicht so ins Gewicht,gab aber auch schon ein zwei die mich als Alkoholiker bezeichneten. Auch mein letzter Partner sagte das zu mir,trank aber selber viel und generell in dem Umfeld würde extrem getrunken... natürlich war aber ich der Idiot und schlimme Alkoholiker...logisch,aber halt nur in toxischen Beziehungen mit gaslighting😔 ich habe mich gelöst,wohne bei meiner Mutter, weil meine Wohnung nicht zu gebrauchen ist,halb leer. Habe keinen Job,da ich kein selbstbewusstsein hatte mich wieder zu bewerben nach meiner Umschulung. Habe also Grad viele Probleme ..eigentlich auch kein richtigen Lebenswillen,nur mein Sohn hält mich da. Jedenfalls sehe ich aber mittlerweile Alkohol als mein persönliches depressiv und als einen Lügner,der mich so nebenher immer mehr ins unglück geschoben hat. Ich sehe nicht mehr,dass ich es kontrollieren kann. Die letzte Male fing es an,dass ich wirklich immer bis zur Bewusstlosigkeit getrunken hab...egal wo ich war,unterwegs,Zuhause...auch egal was am nächsten Tag war oder wen ich im Stich lass oder welchen Termin ich verpennt. Ich kann einfach gar nicht mehr aufhören,wenn ich einmal Anfang. Das macht mir so Angst,dass ich beschlossen hab auzuhören. Ich möchte hier ganz gern meine glaubenssätze bearbeiten...das würde mir sehr helfen....sorry,falls es sehr Durcheinander kommt...hab einfach ein Recht "bewegtes" leben,dass man gar nicht mehr so schnell zusammenfassen kann.

  • Hallo melodyx,

    willkommen bei uns im forum,

    Die Erkenntnis, Alkoholiker zu sein, ist hier sehr wichtig, und ich finde es gut, dass du das Kind beim Namen nennst.

    Was sind deine Ziele ? Eine lebenslange Abstinenz, ein Versuch oder eine Pause?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ich möchte gern lebenslange Abstinenz...ging ja nun auch schon lang genug und die Selbsttäuschung (deswegen der Titel) hab ich schon oft genug begangen...wie gesagt ich hab das so gesehen,dass ich schon wieder in maßen trinken kann wenn es mir besser geht und die Probleme mich einfach immer wieder reinreiten. Dabei ist es eher anders Rum, sodass ich Stück für Stück durch den Konsum erst wieder so reingeraten bin. Ich hab bereits einen glaubenssatz bearbeitet...das Gefühl durch das trinken besser in Gesellschaft zu kommen. Ich bin ein introvertierter Mensch und finde schlecht Anschluss...mittlerweile hab ich eigentlich gar keine Freunde mehr so richtig😔 was mich wieder in die Einsamkeit stürzt....es ist ein Teufelskreis,aber was auf jeden Fall klar ist ...das Versprechen von Freundschaft und Verbundenheit war eine Täuschung. Ich merk ich Brauch da in irgendeiner Form Unterstützung und Menschen die das nicht kennen bzw sich nicht damit auseinander setzen sind wenig hilfreich. Deswegen wollte ich gern hier probieren🙈

  • Ich weiß ja nicht, was du mit Glaubenssatz meinst, aber das ist erstmal nebensächlich.;)

    Wir machen das mal strukturiert, damit der Start gut gelingt. Du hast geschrieben, dass du noch trinkst? Oder wann hast du das letzte Mal getrunken?

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Aktuell nicht nein,aber ist auch noch nicht Grad lang her. Quasi seit diesem Jahr🙈 Silvester hab ich ohne Alkohol verbracht und gemerkt, warum ich in dem Umfeld sonst immer trinken wollte. Ich passte dort einfach nicht hin bzw konnte ich mit niemanden ein wirklich gutes gespräch führen. Naja...ich hatte mich bewusst entschieden nix zu trinken,weil es besser war zu fahren wegen Kind...falls es doch eher müde wird. Trotzdem hat mich der ganze Tag schon getriggert aufgrund der Partnerschaftsprobleme und dem Streit mit den Eltern vom Partner ,welche mit im Haus gewohnt haben. Ich war sehr motiviert,aber im Laufe des Abends wusste ich schon ich werde später was trinken,wenn mein Sohn schläft. Ja und dann hab ich das in die Tat umgesetzt und war damit allein gut beschäftigt bis früh um sieben.

  • Aber seitdem kein Tropfen..das ist bei nur nie eine Garantie, dass das nicht plötzlich wieder kommt,soviel steht fest. Also jedenfalls nicht als selbstläufer...ich bin mir sicher es wäre falsch jetzt zu denken es ist wieder alles gut mit dem trinken

  • Hast du das schon mit deinem Arzt besprochen, oder weiß er von deiner Sucht? Oder hast du selbst aufgehört und den Alkohol einfach abgesetzt? Ich lasse dir hier mal einen Link da, dort kannst du kurz um Freischaltung bitten, und der nächstmögliche Moderator schaltet dich frei und verschiebt dich an die richtige Stelle im Forum.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Okay werde ich machen...ich bin in psychologischer Behandlung, die Therapeutin weiß es...Psychiater weiß es nicht. Mein Mutter weiß ich hab ein Problem damit...hat ja auch schon einiges miterlebt...ob sie der Tragweite bewusst ist weiß ich nicht.ja ich hab den Alkohol einfach abgesetzt, fühle mich seitdem krank und schwach, es wird aber besser seit zwei Tagen🙈 kann auch sein ich war wirklich krank,das war schwer zu erkennen...da kam soviel mit einmal zusammen...hab ja auch noch mit einer Trennung zu kämpfen.

  • Hartmut 9. Januar 2026 um 20:43

    Hat den Titel des Themas von „Keine Täuschung mehr“ zu „melodyx Keine Täuschung mehr“ geändert.
  • So schnell kann es gehen. ;)

    Du bist freigeschaltet, an die richtige Stelle verschoben und kannst dich nun überall austauschen.

    Bitte vermeide jedoch in den ersten 4 Wochen den Vorstellungsbereich.

    Einen hilfreichen Austausch wünsche ich.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Herzlich Willkommen melodyx,

    da kommt ja eine Menge zusammen bei Dir. Nüchtern hast Du die Chance aus diesem Sumpf wieder emporzukriechen.
    Gründe zum Trinken finden sich immer. Auch wenn es einem gut geht, ist das ebenfalls ein Grund.

    Da Du ganz am Anfang stehst, ist es wichtig Dich erst mal in Deinem neuen, nüchternen Leben einzufinden und Deine Abstinenz zu stabilisieren.

    Wie sieht es denn derzeit mit Alkohol in Deiner Umgebung aus?

    Ich lasse Dir hier gleich mal den Link für die Grundbausteine da. Daran konnte ich mich auch gut orientieren.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Konntest Du hier schon etwas umsetzen?

  • Hallo Alex_aufdemweg,

    danke für den Link,habe es mir gleich durchgelesen. Bisher weiß nur meine Psychologin so richtig bescheid. Es gab Leute in meinem Umfeld die mich aber schon so eingeschätzt haben,dass ich ein Alkoholproblem habe. Teilweise aber Leute die selbst eines haben🙈von daher war das ernst zu nehmen auch so eine Sache. Ansonsten weiß meine Mutter ich habe ein Problem,sie verdrängt jedoch gern solche Probleme...das gehört zu ihrer bewältigungsstrategie. Zur Zeit wohne ich bei ihr,weil meine Wohnung mich massiv runterziehen würde und ich sicher derzeit nach einer neuen. Bei ihr sind Weinflaschen in der Küche und im Keller. Die eine geöffnete im kühlschrank könnte ich durchaus wegtun bzw sie fragen ob das geht. Sie trinkt ja so ziemlich garnix mehr...hat auch nie viel getrunken. Wenn dann kommt das eher von meiner väterlichen Seite,zu dem hab ich aber keinen Kontakt mehr...zum Glück.

    Durch die Trennung bin ich jetzt aus dem Alkohol Dunstkreis vom Dorf weg was auch hilft. Da ich keine wirklichen Freundschaften habe, kann ich mir auch da was neues aufbauen mit Leuten die nicht trinken. Da ist es tatsächlich ein Vorteil niemanden zu haben🙈🙈🙈 auch wenn's eigentlich schrecklich ist, will das gerne ändern. Nächste Woche Dienstag gehe ich nun zum ersten Mal in eine SHG, bin etwas aufgeregt...hab aber einen guten Eindruck durch die Internetseite. Hobbies wollte ich eigentlich wieder Tischtennis machen,hatte da Mal aktiv gespielt...aber dort würde halt auch getrunken. Da muss ich nochmal überlegen 😅 ich hatte eigentlich schon damals keinen Alkohol Zuhause, weil ich wusste ich sauf den sowieso gleich🙈 naja aber das ist nicht Grad der Schlüssel zum nicht trinken...der nächste Supermarkt ist nicht weit und die Motivation/Belohnung entsprechend hoch,wenn der Druck aufkommt. Deswegen muss das mehr im Kopf ankommen,dass gar nicht der Wunsch aufkommt. Mit dem Entzug jetzt war vielleicht auch nicht die beste Idee,aber ich hab es ohne gesundheitliche Folgen überstanden,auch wenn's krass war....so richtig fit bin ich ja immer noch nicht...aber es wird😊

  • Habe gerade gelesen,dass man sowas nicht beschreiben/schreiben soll mit dem selbstausgeführten Entzug....es tut mir leid. Ich merke selber das war ein Fehler von mir. Das kam aus eigener Scham dazu und dem Nichtwissen...wie gefährlich sowas ist🙈🙈....ich Frage mich auch Grad wie ich hier ins Gespräch komme... Die Themen sind sehr lang, überfordert mich etwas und trau mich nicht richtig auf einmal was beizutragen🙈🙈 oder soll man lieber ein eigenes Thema aufmachen? Kann ich da irgendwo nachlesen wie es abläuft ohne in weiter Fettnäpfchen zu treten?

  • Hallo und willkommen auch von mir, melodyx.

    Lies einfach in den anderen Threads und ihren Anfängen und werf nochmal einen Blick in die Regeln, falls du sie noch nicht kennst.
    Und ansonsten nur Mut. Was beschäftigt dich, wo bist du unsicher, was willst du wissen, oder einfach einen Gedanken hier lassen und schon kommt der Austausch in Schwung. So hab ich es erlebt.

    Viele Grüsse

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Du bist ja schon mitten im Austausch, Melodyx, mal antwortet der eine, mal die andere. Zum Beispiel dazu:

    Bei ihr sind Weinflaschen in der Küche und im Keller. Die eine geöffnete im kühlschrank könnte ich durchaus wegtun bzw sie fragen ob das geht. Sie trinkt ja so ziemlich garnix mehr...hat auch nie viel getrunken

    Bitte nicht selbst entsorgen, da könnte schon Suchtdruck aufkommen. Aber sprich sie am besten heute noch drauf an, denn dein Zuhause sollte absolut alkfrei sein, wenn es der Rest der Welt schon nicht ist, und wenn sie sowieso selten trinkt, sollte es auch kein Problem für sie sein. Und wenn doch: Bitte darauf bestehen, denn der nächste Rückfall könnte der letzte sein.

    ich hatte eigentlich schon damals keinen Alkohol Zuhause, weil ich wusste ich sauf den sowieso gleich🙈 naja aber das ist nicht Grad der Schlüssel zum nicht trinken...der nächste Supermarkt ist nicht weit und die Motivation/Belohnung entsprechend hoch,wenn der Druck aufkommt.

    Es ist ein Unterschied, ob das Zeug zu Hause griffbereit ist oder ich mich erst auf den Weg machen muss. Letzteres kann ich aufschieben, bis der akute Suchtdruck vorbei ist. (Selbst erlebt)

    Nimm die Grundbausteine bitte ernst und lies sie ruhig immer wieder, das sind Erfahrungswerte von langjährig Trockenen, die gerade im ersten Jahr nicht unterschätzt werden sollten.

    Auch "reinen Tisch" bei Deinen behandelnden Ärzten machen gehört dazu, ist auch sehr wichtig, wenn du Medikamente oder Barkisen bekommst.

    Einen Schritt und einen Tag nach dem andern ... Alles Gute!

  • Hallo melodyx,

    ich Frage mich auch Grad wie ich hier ins Gespräch komme... Die Themen sind sehr lang, überfordert mich etwas und trau mich nicht richtig auf einmal was beizutragen

    am Anfang habe ich hier auch in anderen Fäden nichts geschrieben, da ich gar nicht wusste, was ich dort hätte schreiben sollen. Ich blieb einfach in meinem Faden, erzählte von mir, bekam dort Antworten und einen Austausch, wenn ich den wollte.

    Ich setzte mich auch zu Beginn selbst unter Druck mit der Aussage, dass man nur in den geschlossenen Bereich aufgenommen wird, wenn man sich u.a. im offenen Forum rege beteiligt. Aber was schreiben, nur um was zu schreiben, finde ich doof. Also interagiere ich in diesem Forum in meinem eigenen Tempo.

    Ich lese z.B, wenn immer es möglich ist, die neuen Beiträge, und wenn ich mich irgendwie persönlich angesprochen fühle, auch den Faden des Schreibenden. Ich ackere also nicht das ganze Forum durch, das wäre für mich total überfordernd und muss für mich auch gar nicht sein. Hin und wieder, wenn ich Lust habe, stöbere ich aber auch mal querbeet.
    So langsam entwickelt sich bei mir ein Personenkreis, dessen Entwicklung/Berichte ich intensiver verfolge, sowohl im Alkoholiker- als auch im Co-Bereich.

    Langsam schreibe ich nun, nach ein paar Wochen, auch mal was bei anderen, aber immer noch selten.

    Mache dir also nicht zu viele Gedanken, wie du hier ins Gespräch kommst. Das kommt einfach und findet doch auch schon statt.

    LG Kyra

  • Vielen lieben Dank für die antworten. Das hat mir jetzt weiter geholfen...ich werde wohl auch mein Tempo fahren und mich erstmal zu den Regeln informieren und hier und da mitlesen bzw wie empfohlen in meinem Fäden vorerst agieren. Ich habe meine Mutter darauf angesprochen, zumindest die offene Flasche im Kühlschrank. Daraufhin hat sie sehr abwehrend reagiert und gemeint sie nimmt das immer Mal zum kochen🙈 ich glaube ich muss da noch ein Gespräch mit ihr suchen,dass auch sie es ernst nehmen sollte...muss mir ur überlegen wie ich es gut rüber bringe ohne sie zu bevormunden. Immerhin bin ich gerade in der Lager,dass ich bei ihr Unterschlupf gesucht habe...schon,wenn ich bei der Waschmaschine ein anderes Programm einstelle reagiert sie leicht panisch oder irritiert verärgert. Ich habe Angst,dass sie mich rauswirft undicht dann in meine alte Wohnung muss, die ja schon halb leer steht🙈 ich merke wirklich,dass ich mehr über meine Lage mit der sucht informieren muss...ich werde es auch dem Arzt sagen bei dem ich Medikamente gegen Depression bekomme... obwohl mir ganz flau bei dem Gedanke ist..

    Ja und mit dem Alkohol nicht Zuhause Werd ich natürlich auch beibehalten...das war nur mein Gedanke,dass ich das ja schon so gemacht hab...und das allein mit nicht geholfen hat. Ich hatte schon eine Suchttherapie wegen MPU und dort wurde auch auf Abstinenz dringend empfohlen ...aber zu dem Zeitpunkt war ich kopfmäßig noch nicht bereit....leider.

  • Mir ist noch nicht klar: Bist Du eigentlich Mann oder Frau? Und lebt dein Sohn bei Dir?

    Was genau würde Dich an Deiner alten Wohnung runterziehen? So ganz hilfreich scheint die Wohnsituation bei Deiner Mutter ja auch nicht zu sein, da hätte ich große Angst vor einem Rückfall.

    Kannst Du die Bude vielleicht mit ein paar Sachen aus dem Sozialkaufhaus umgestalten, bis Du etwas Neues findest?

    Und keine Angst vor Offenheit bei Ärzten: Sucht ist schließlich eine Krankheit (und damit deren Job) und keine Charakterschwäche.

    Die meisten freuen sich mit uns, dass wir es angehen. Und es ist wirklich wichtig, z. B. beim Zahnarzt, damit Du ausreichend Betäubungsmittel bekommst, da ist die Hirnchemie eben auch dauerhaft verbogen durch die Sucht.

  • Oh okay stimmt,das hab ich glaube ich nicht erwähnt. Ich bin weiblich,38 und habe einen Sohn 6jahre. Er ist alle zwei Wochen 4 Tage bei mir. Anfangs hatten wir jeden Woche geteilt in drei und vier Tage....dann hab ich nochmal eine Umschulung gemacht und wir haben das so umgestellt...generell hatte ich aufgrund meiner psychischen Lage Probleme in der Betreuung...in diesem Thema habe ich allerdings große Fortschritte gemacht (durch meine Therapie) und habe jetzt die Bindung komplett aufgebaut. Das ist auch ein großer Punkt wo ich einfach besser werden möchte für mein Kind. Stabiler und aktiver und vor allem klar im Kopf. Ich möchte ihn gern im richtigen Wechselmodell betreuen.. 50/50. Dafür will ich alles geben.

    Mit dem Zahnarzt ist ja wirklich was was ich noch überhaupt nicht wusste🙈 war vor ein paar Tagen und der hat schon ziemlich viel gespritzt und ich hab trotzdem schmerz gespürt...da war es vielleicht deswegen...find ich heftig und erschreckend. Danke für die Info👍🏻

    Meine alte Wohnung ist keine Option für mich,den Gedanke hab ich aber auch gehabt. Egal ich mach das irgendwie und dann geht's erstmal. Allerdings ist die Wohnung im 6ten Stock und Ich will dort auf jeden Fall weg....ich spüre was das angeht bin ich wie eine zerbrechliche Eierschale...kann momentan nicht allein sein und bin daher trotzdem froh bei ihr zu sein. Trotzdem geb ich dir absolut Recht,dass die Situation nicht ideal ist um einen rückfall bestmöglichst auszuschließen.

  • Hallo melodyx,

    herzlich willkommen hier in Deiner SHG. Und gut, dass Du Dich entschieden hast, abstinent zu leben. ;)

    Mein Tipp konzentriere Dich zunächst auf Dich selbst und Deine Abstinenz. Und schreibe hier über alles, was Dich jetzt abstinent bewegt. Wichtig, unwichtig, leicht, schwer, egal. Und lass Dich hier aber auch im Rest Deines Lebens nicht drängen. Du stoppst gerade eine schwere psychische Erkrankung. Und das ist Schwerstarbeit für Körper, Geist und Seele.

    Und wenn Du dann in ein paar Monaten stabil abstinent, dann kannst Du Schritt für (kleinen) Schritt Deine anderen Probleme angehen. Zeit ist auf Deiner Seite.;)

    Würde es helfen, wenn Du Deiner Mutter einfach nur sagst das Du Dir sicher bist das Du Alkoholikerin bist. Und dass es deshalb notwendig ist, dass Du nie mehr trinkst. Und dass es deshalb notwendig ist, dass in der Wohnung kein Alkohol ist. Und wenn sie selbst kaum trinkt und den Wein nur gelegentlich zum Kochen benutzt, dürfte das für sie doch auch kein Problem sein. Ich drück Dir die Daumen für das Gespräch.

    Vor dem Gespräch mit Deinem Arzt brauchst Du keine Angst haben. Du wirst nicht die erste Alkoholikerin sein, die er behandelt. Mein Gespräch mit meiner Hausärztin hat mich sehr entlastet und sie unterstützt mich super.;)

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

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