Danke für die Antworten, jede hilft mir ein Stück weiter.
Es gibt bei mir kein Zweifel, dass nur die lebenslange Abstinenz für mich das Richtige ist.
Es gibt absolut kein Zweifel, dass ich unter Alkoholeinfluss die Kontrolle verliere und ab einem bestimmten Punkt keine Kontrolle mehr über den Alk habe den ich in mich reinschütte. Es gibt keinen Zweifel, dass ich in jeder Lebenssituation zum Schluss getrunken habe, und ich meine in JEDER! Ausnahme war nur wenn ich geschlafen habe.
Es gibt keinen Zweifel, dass Alkohol ein stark wirkendes und stark abhängig machendes Nervengift ist, das Körper und Psyche kaputt macht und dessen Konsum nicht einen einzigen Vorteil in sich birgt.
Kein Zweifel, dass der Austausch hier wertvoll ist und weiterhelfen kann wenn man sich drauf einlässt, wobei ich hier in aller Deutlichkeit die Wichtigkeit einer realen SHG und begleitender therapeutischer Behandlung betonen möchte.
TRIGGER-WARNUNG: Was mich stört ist die Doktrin die hier gelebt wird. Man muss sich als unheilbar kranken, suchtabhängigen Alkoholiker bezeichnen um die Erlaubnis zu bekommen sich austauschen zu dürfen, sagt man einen „falschen Satz“ wird dies sogar in Frage gestellt und mantra-gebetsartig wiederholt und drauf hingewiesen, dass das hier nur ein Forum für Leute ist die sich offen bekennen und ob man sich überhaupt so sieht
MEINE MEINUNG: was ist der Unterschied daran zu sagen ich habe mich zur lebenslangen Abstinenz verpflichtet, ich kann Alkohol nicht handeln, drehe darauf durch und will dieses starke Nervengift nicht mehr, und, ich trinke nie wieder und bekenne mich als unheilbar kranken Alkoholiker?
MEINE MEINUNG: wäre es eine unheilbare Krankheit dann könnten Ärzte sie medizinisch lokalisieren und jeder der Alkohol trinkt würde abhängig werden und es würde nicht zwischen 1 bis 20 Jahre in meinem Fall fast 40 Jahre dauern bis man vom Konsum krank ist/wird. Wäre es eine In-oder-Out Sache, dann gebe es nicht verschiedene Stufen, die, die sich nachts den Wecker stellen und trinken müssen um den Pegel oben zu halten, die morgens trinken müssen sodass das Zittern aufhört, die, die sich einmal im Jahr völlig die Lichter ausschiessen morgens im Löwengehege im Zoo aufwachen, keine Ahnung haben wie sie dahin gekommen sind und dann wieder ein Jahr keinen Tropfen trinken, und viele Stufen dazwischen und drüber hinaus.
In keinster Weise möchte ich das Thema verharmlosen, die Kompetenz langjähriger Abstis und anderen Usern die sich hier zu Hilfe anbieten in Frage stellen. Ein paar Dinge machen einfach für mich keinen Sinn, und einfach nur zu sagen ich bezeichne mich als Alkoholiker weil es hier so verlangt wird reicht mir einfach nicht. Soll ich es sagen um Anderen hier die Gefahr klar zu machen, den Ernst der Lage zu verdeutlichen, um klar zu sein, dass nur Einsicht der erste Schritt sein kann, das Thema nicht zu verharmlosen, dass verstehe ich und mache es auch dann gerne, für mich und ich spreche nur für mich, macht es trotzdem nicht vollständig Sinn.
☠️ Absolut keine Frage und Diskussion: Keinen Tropfen von diesem dreckigen Gift zu sich nehmen ist der einzige Weg den man gehen muss. ☠️ Alkohol tötet ‼️