Morgen schreibe ich ausführlich, den ganzen Ablauf, Tabsi hat schon Recht, es gibt immer zwei Seiten. Und ich spüre eine Sache immer und immer wieder, sowohl hier als auch mit Gesprächen außerhalb, ich hab viele falsche Entscheidungen getroffen, aber eine Entscheidung war die richtige, Abstinenz. Ich fühle mich zurzeit ungerecht behandelt daheim, und ein guter Freund hat mal gesagt, weggehen und weglassen von allem, was nicht gut tut. Alkohol kann ich weglassen, aber ich brauche mehr Kraft, um auch diesen Menschen hinter mir zu lassen. Mein Mann und ich sind nicht kompatibel. Bolle leider kann ich momentan nirgendwo hin
Beiträge von Fra80
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Und wenn ich sage, dass ich das so nicht aushalten kann, wenn ich beobachtet und behandelt werde, als ob ich minderjährig / unmündig bin, bekomme ich zur Antwort "Lass die verdeckten Trennungsdrohungen sein"... Und als ich gesagt hab, dass ich wohlmeinende Worte brauche, bekomme ich ein hämisch anmutendes Räuspern zur Antwort...
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Das Wochenende hätte gut tun können, aber diese bohrenden Blicke und das ständige Vorhalten, dass er ja dafür gesorgt hat, dass ich das CT gemacht habe und übrigens vor zwei Jahren drauf bestanden hat, dass ich ins Krankenhaus muss wegen Thrombose und Lungenembolie und heute der festen Überzeugung ist "ich hab Dein Leben gerettet".... Und dann sitzt er da und trinkt sein Bier und wenn ich sage, "lass das sein" bekomm ich zur Antwort "ich hab ja keine Probleme"... An manchen Tagen hilft mir nur weinen und durchhalten
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Tabsi Ja so empfinde ich das Verhalten und die Aussagen von meinem Mann auch... übergriffig und erniedrigend. Und nach dem Arztbesuch gestern Abend meinte er zu mir, dass es ihm schlecht gehe, weil ich krank bin und dass ich nicht verstehen würde, dass er sich Sorgen um mich macht... Das ist doch schräg oder? Also ich kann mich noch gut an meine Eltern erinnern, beide leider schon vor Jahren verstorben, die hätten meinem Mann jetzt was anderes gesagt und die waren auch immer so wohlmeinend, so nach dem Motto "eins nach dem anderen". Und ich hab zurzeit keine Kraft mich zu wehren gegen solche Aussagen und solche Verhaltensweisen, die mein Mann an den Tag legt...er versteht nicht, dass er es durch seine Aussagen nur schwerer für mich macht. Und Tabsi Recht hast Du, ich bin auch ein erwachsener Mensch, 45 Jahre alt und hab schon viel erreicht und gemacht im Leben, aber mein Mann schafft es innerhalb kurzer Zeit, dass ich mich wie ein unmündiges, dummes Kinde fühle
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Freue mich heute auf die kleine Auszeit am Wochenende, mein Mann ist keine Hilfe, er guckt mich an, als ob ich eine Strafgefangene bin... Eine wohlmeinende Umgebung wäre jetzt so wichtig für mich, aber die hab ich zu Hause nicht. Kontrollblicke von meinem Mann wegen dem Rauchen bzw. Nichtrauchen, weil ich es jetzt erstmal sein gelassen habe seit heute früh nach dem Aufstehen. War vorhin kurz auf der Terrasse zum Durchatmen, aber der Blick von ihm so bohrend, ich fühl mich wie ein Objekt, was dauernd beobachtet wird "Na warst eine Rauchen?" ... Und ich denke mir: "Nein, war ich nicht und wie wär es mal mit wohlmeinenden Worten und dass Du stolz auf mich bist, weil ich den Alk nicht brauche und dass ich den Rest auch noch schaffe". Gedanken sind frei ...
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Mein Mann macht mir Vorwürfe und dass ihn das verletzt wenn ich jetzt noch eine rauche... Die Meilensteine zählen gar nichts... Aber er trinkt fröhlich weiter sein Bier...
Ihr Lieben, dem werde ich es zeigen, und ich bin froh Euch hier alle zu lesen ❤️
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Lieben Dank für Eure Worte
hab schon mal 2024 fast zwei Wochen nicht geraucht, lagt auch dran, weil ich im Krankenhaus war, und ich war richtig stolz auf mich, nicht rauchen zu müssen, aber ich war zu dumm und hab wieder angefangen. KaDett Nichtraucherforum ist eine gute Idee 
Und ich versuche es jetzt noch mit der Allen Carr Methode, so nach dem Motto "Nicht rauchen ist kein Verzicht, sondern eine Befreiung". Diesen Gedanken will ich verinnerlichen.
Tabsi zu Deinen Worten "Ich bin Dir deshalb keine gute Tippgeberin". Das kann ich so nicht stehen lassen, Du schreibst ehrlich und machst Hoffnung und der Satz darf wie folgt lauten: "ich bin eine Hoffnungsgeberin"
Status quo: Alkohol fehlt mir gar nicht, ich bin stolz drauf, abstinent zu sein. Und dann gehe ich jetzt das nächste Projekt an: ich will frei sein vom Glimmstängel.
Ab morgen Nachmittag mach ich einen Kurzurlaub in einem kleinen Hotel bei mir in der Nähe, da will ich die Auszeit vom Alltag nutzen und den Rauchausstieg ausprobieren. Leckeres Essen, Spaziergänge und frische Luft genießen.
Kyra Du sprichts mir aus der Seele, ich lese so, als ob es meine eigene bisherige Geschichte ist

Wünsche Euch alles Liebe und einen erholsamen und schönen Wochenausklang und lasst es Euch gut gehen und passt auf Euch auf

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Hallo zusammen,
heute Vormittag hatte ich ein Lungen-CT. Rauchen kann ich einfach nicht sein lassen und jetzt die Diagnose Lungenemphysem und chronische Bronchitis und der Arzt meinte, sofortiger Rauchstopp und in 8 Wochen bin ich dann wahrscheinlich den leidigen Husten wenigstens los...es ist einfach nicht mein Tag heute und eigentlich hätte ich früher bei sowas direkt was getrunken, aber zum Glück ist der Trinkdruck bei problematischen Situationen weg, dafür umso stärker das Fühlen von Gefühlen, in meinem Fall heute die Niedergeschlagenheit... Ich wäre auch gerne der glückliche freie Nichtraucher, aber für heute denke ich, morgen ist auch noch ein Tag. Ich denke an Euch und passt auf Euch auf

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Lullaby_76 Erst einmal: Du bist absolut nicht allein damit, denn dieses „Vergessen“, wie schlimm es wirklich war, ist der klassische Trick deines Suchtgedächtnisses, um dich wieder einzufangen.
Dass du nach zwei Monaten so kämpfst, zeigt nur, dass du gerade mitten im entscheidenden Umbauprozess steckst – lass dich von der Stimme nicht einlullen, sie lügt dich schlichtweg an.
Bleib heute einfach stur gegenüber diesem Flüstern, denn du hast dir die Freiheit der letzten Wochen hart erarbeitet und dein „Zukunfts-Ich“ wird dir morgen sehr dankbar sein, wenn du standhaft geblieben bist. Und so geht es Tag für Tag weiter. Vielleicht hilft Dir das Folgende: Wenn die Stimme sagt: „Eins geht schon“, antworte ihr laut (oder im Kopf) ganz direkt: „Netter Versuch, aber ich kenne den Trick schon. Heute nicht.“ Und vergiss nicht, Du bist nicht allein und schau auch drauf, dass Du schöne und gesunde Dinge tun kannst, die Dich ablenken.
VG
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Tabsi Lieben Dank für Deine Worte

Selbstfürsorge ist sehr wichtig und für uns hier umso mehr, weil wir doch die letzten Jahre, Monate oder Wochen nicht gut mit unserem Körper umgegangen sind und die Abstinenz ist für mich gar nicht negativ behaftet mit Verzicht oder "ich darf nicht trinken". Vielmehr ist es ein Geschenk an mich selbst, über dass ich mich täglich aufs neue freue und ich wünsche hier jedem dieses gute Gefühl, durch die Abstinez etwas Gutes und Schönes zu erleben und zu haben.
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Da hab ich wohl mein 3 monatiges verpennt. Macht nix. War am 16.
Irgendwie auch gut, dass mir der Alkohol so egal ist.Weiter so und Glückwunsch auch von mir

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Hallo zusammen,
inzwischen bin ich vier Wochen abstinent. Viele hier blicken schon auf mehrere Monate oder sogar Jahre der Abstinenz zurück und ich finde, jeder Tag zählt. Bleibt dran und genießt die Abstinenz, es ist alles so viel schöner ohne Alkohol
LG
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Perdita wünsche Dir ein erholsames Wochenende, genug getan hast Du ja schon
denk auch an die Pausen, lass auch mal 5 gerade sein. Das muss ich auch noch lernen, aber es geht. Man darf auch mal gar nichts tun 
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Hallo Stromer,
auch von mir herzlichen Glückwunsch zu dieser Top-Leistung, sei stolz auf Dich
Und man kann sagen, sobald man abstinent lebt, hat man auch irgendwie Geburtstag bzw. es fängt ein neues Leben an. Erlebnisse und Erfahrungen wie Deine machen Mut und Hoffnung, dran zu bleiben und dem Alk für immer abzuschwören! -
Prima, ich spreche aus Erfahrung, das Klavier spielen ein sehr schönes Hobby ist. Spiele schon viele Jahre und es macht viel Freude. Und damit kann ich auch gut abschalten von schlechten Gedanken und Sorgen, weil man sich komplett auf das Spielen konzentriert. Wünsche Dir weiterhin alles Gute

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Herzlichen Glückwunsch, sei stolz auf Dich

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Erstmal vielen lieben Dank an alle für Eure Nachrichten ❤️ Heute früh war ich einkaufen, eigentlich eine Belastungsprobe für mich, weil ich da auch Gelegenheit hab, um Alkohol zu kaufen, aber das habe ich nicht. Bin sehr stolz auf mich und möchte meine Abstinenz nicht kaputt machen. Ich weiß auch, dass es andere Tage geben kann, an denen ich mehr gegen das Verlangen ankämpfen muss, aber mit jedem alkoholfreien Tag wächst das positive Gefühl und ich fühle mich zurzeit richtig gut und dieses gute starke stolze Abstinenzgefühl wünsche ich Euch auch allen von ❤️
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Eine andere Frage an dieser Stelle: Habe vor ein paar Wochen nach Literatur zum Thema Alkoholismus und Abstinenz recherchiert. Gibt es von Eurer Seite Empfehlungen?
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Hi auch von mir!
Geh da nicht hin. Ist deinem Mann bewusst, wie ernst es dir ist?
Ich glaube, er versteht es nicht. Er freut sich, dass ich abstinent bin, aber sieht nicht oder versteht nicht, dass ich jetzt an Selbstfürsorge denke und dass ich Ruhe und vor allem Abstand von Feiern mit Alkohol brauche.
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Danke für Eure Worte. Ich finde auch, dass es mein gutes Recht ist, Nein zu sagen, wenn ich was nicht möchte. Irgendwie fühlt sich das eigentlich an den Wochenenden immer so an, dass meine Zeit von anderen eigeteilt wird. Ich fange einfach heute damit an: Schluss mit Einkaufen und Erledigungen, ich arbeite Freitags bis Mittags und danach hab ich Freizeit verdient und da möchte ich Dinge tun, die mir Freude bereiten: Klavier spielen, mit den Hunden spazieren gehen, auf dem Ergometer trainieren, abends gut essen, früh schlafen gehen und vorher noch etwas lesen. Das ist doch nicht zuviel verlangt ...