Beiträge von Steevie

    Hallo JEB

    Tut mir Leid , dass es dir so geht!

    Mein Partner lässt mich auch manchmal so stehen..Aber da weiß ich woher es kommt… Ich bin auch gerade dabei trocken zu werden, während er noch weiter trinkt. Durch mein Nüchternheit fühlt er sich in die Enge getrieben. (…)

    Aber wie ich es lese, trinkt dein Partner keinen Alkohol.

    Wenn du schreibst: „Morgen sieht bestimmt alles schon anders aus“
    Meinst du das Verhalten von deinem Partner?
    Ich denke, Du solltest morgen schon nochmal mit ihm versuchen zu reden und herausfinden, ob das bei euch noch passt.
    Mir kommt es vor, als ob er jetzt deine Trockenheit genauso wie deine nasse Zeit vorschiebt, und als Grund nimmt, um dich und die Beziehung schlecht zu machen, obwohl es vielleicht ganz andere Gründe sind. Aber ich möchte nicht zu viel spekulieren!
    Oder Suchtdruck?
    Dann denke ich, ist hier schreiben und lesen schonmal ganz gut.
    ;)Auch die eigenen Worte:

    Wieso sollte ich meine Erfolge gerade jetzt kaputt machen? Wieso sollte ich wieder mich kaputt machen und noch dazu meinem Partner noch mehr Material liefern? Mach ich nicht. Es ist mein Leben. Ich bin nicht perfekt, aber zumindest meine Abstinenz wird immer fester.


    Und sonst Ideen aus dem Notfallkoffer anwenden!

    Ich wünsche dir viel Kraft!

    Hallo Bolle

    Ja, ich gebe dir recht, dass ich ständig davon träume und Angst habe, kommt wohl bestimmt von der täglichen Konfrontation.

    Ich möchte auch keine Erwartungen an meinen Partner mehr haben, weil er sie NICHT erfüllen KANN.

    Aber ich habe auch nochmal nachgelesen und Solche Träume und Ängste/Sorgen wegen Alkohol könnten ein Warnsignal sein.
    Ich befürchte nicht rückfällig zu werden, aber ich muss darauf sehr aufpassen!
    (natürlich auch vor allem weil meine Situation so ist wie sie ist…🫤)

    Hallo Rennschnecke

    Er trinkt nunmal von morgens bis abends (bzw. Nach 8-10h Trinkzeit, Bis zur ersten echten Mahlzeit).
    Wenn der Alk von meiner Nase weg muss, müssten wir uns wirklich (räumlich) trennen, wie ja auch schon öfter geraten wurde.

    Dass er ein Problem hat, weiß er und gibt es auch hin und wieder sogar zu.
    Wir haben seit meinem offiziellen ‚outing‘ , immer wieder mal darüber gesprochen.. eigentlich spricht er es immer wieder selbst an, dass er davon wegkommen möchte. (Ich nehme seinen Wunsch auch ernst, aber das Vorhaben nehme ich erst ernst, wenn er es auch umsetzt!)

    Aber ich habe mich auch schon gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, wo ich sein Trinken nicht unmittelbar mitbekomme, ohne das er sich ‚eingeschränkt’ fühlt.
    .. und ja ich sollte mir wieder nicht so viele Gedanken über ihn machen, sondern für mich schauen! ☺️
    Vielleicht schlage ich vor, dass der Bierkasten immer in der Garage stehen bleibt, wo ich nicht immer vorbei laufe.

    Habe die letzten Tage immer noch Albträume gehabt von Alkohol zu trinken. Ich spüre die Flüssigkeit deutlich in meinem Mund, habe schon ein schlechtes Gewissen dabei, spucke es aus und weiß dass es ein Rückfall war!
    Wenn ich aufwache, bin ich mir im ersten Moment garnicht sicher, ob es ein Traum war oder nicht…! Schrecklich !

    Es sind jetzt 31 Tage nüchtern! Ich glaube so lange war ich das noch NIE durchgehend , seitdem ich 15Jahre(?) alt war…

    Saufdruck habe ich nicht wirklich. In Situationen, wo ich ablehnen musste , habe ich mich bis jetzt noch nicht befunden..

    Ich lese zurzeit viel im Forum hier…dabei lese ich Beiträge, bei denen manche nach 8 Monaten, manche nach 2 Jahren und manche sogar nach 5 Jahren Abstinenz wieder rückfällig geworden sind :huh:. Es ist bewundernswert dass sie es trotzdem nochmal geschafft haben trocken zu werden…
    Aber es macht mir irgendwie echt Angst, dass es einfach so wieder passieren kann!

    Ich selbst habe ja schon öfter gedacht, nach Trinkpausen , jetzt kann ich wieder mal was trinken…Das kann ich kontrollieren…ich brauch ja nicht mehr täglich Alkohol, andere trinken ja auch einmal die Woche am Wochenende usw…
    Ja..und das hat mich 2-3Jahre rumeieren lassen… Und jedes Mal war es so verdammt schwer wieder davon „loszukommen“(richtig trocken wurde ich ja nicht) , aber die ersten Tage/1-2 Wochen war es immer so verdammt schwer!
    Ich glaube, wenn ich rückfällig werden würde, würde ich das ohne ärztliche Hilfe nicht nochmal schaffen.

    Ich habe die letzten Tage auch immer wieder so ängstliche Gedanken, was wenn ich doch einen Schluck trinke und das alles wieder zur normalen Gewohnheit wird?!
    Das ist eigentlich völlig absurd!! (Aber wahrscheinlich einfach sehr präsent durch die Albträume und weil 1 Monat einfach noch zu kurz ist…)
    Gerade dieses Mal nehme ich meine Alkoholsucht wirklich ernst! Ich will nicht nur eine Trinkpause machen! Ich mache mir auch nicht mehr vor, ich könne irgendwann wieder!


    Auch durch das Forum verstehe ich erst, dass es eine Krankheit ist, die nur durch Abstinenz eingedämmt werden kann.
    Ich verstehe auch, dass jeder Alkoholiker andere Schmerz-Grenzen zum Weitertrinken hat und andere Motivationen zum Trocken bleiben hat.

    (In Bezug auf meinen Partner , verstehe ich, dass auch wenn wir beide Alkoholiker sind , er weitertrinkt, obwohl ich eben aufgehört habe. Meine Erwartungen senke ich mittlerweile, wenn es um seinen Konsum geht.
    Und weil die Liebe einfach zu stark ist, habe ich für mich entschieden, die Beziehung nicht zu beenden aufgrund des Alkohols.)

    Soweit, Sogut…

    Hallo Hartmut

    Und ja… ich glaube auch, dass er immer noch die ‚Hoffnung‘ hat, es ist nur eine Phase. Er denkt schon:“Ich trinke schonmal wieder was mit ihm, ich darf dann nur nicht zu viel trinken etc…“
    Er glaubt eben auch, er könne seinen eigenenKonsum „unter Kontrolle halten“. Andererseits will er auch davon wegkommen, kann aber nicht erkennen, dass das kompletter Verzicht bedeutet (für ihn wäre es Verzicht).

    Welche Möglichkeiten hast du? Entweder er hört ebenfalls auf zu saufen, oder du musst damit leben, dass dieses Risiko jeden einzelnen Tag neben dir sitzt, oder Trennung.

    Ich gebe zu, ich lebe gerade von Tag zu Tag.
    Diese Möglichkeiten sind mir bewusst.. ich bin aber nicht in der Lage eine Entscheidung zu treffen.

    Die Hoffnung ist einfach bei mir noch da, er würde erkennen, dass die Sauferei scheisse ist und in unserem Leben keinen Platz mehr hat!
    Genauso ist der Alkohol eben jeden Tag noch anwesend…Es wäre so viel leichter für mich,wenn das endlich weg wäre! Ich will mich / und auf Dauer KANN ich mich dem täglichen Risiko NICHT aussetzten! Ich merke jetzt schon wie anstrengend das ist.
    Trennung…wäre eine allerletzte Option. Darüber will ich eigentlich gar nicht nachdenken!
    Leider,…wenn sich an der momentanen Situation nichts ändert (er trinkt weiter, ich bin abstinent), wird es früher oder später auf Trennung (beiderseits) rauslaufen. Das haben die letzten Streitereien ja schon gezeigt. :cry:

    In welche Richtung es geht, wird sich erst noch zeigen…
    Aber ganz sich nicht auf Kosten meiner Abstinenz!

    es war überall Alkohol und das alles soll dann auf einmal weg sein, für manche ist das unvorstellbar und bedeutet einen Verlust von Lebensqualität.

    So ist das auch tatsächlich bei uns! Für meinen Partner ist das wie ein Verlust. Er verbindet einfach noch viel zu viel positives mit Alkohol, oder er bildet es sich gerne ein. Eigentlich spürt er die negativen Auswirkungen schon längst.

    Bei deinem Mann kommt so langsam die Erkenntnis

    Ja, die Wahrheit ist anscheinend nicht so einfach für ihn anzunehmen.
    Ich kämpfe ja nun schon aktiv seit ca.2 bis 3 Jahren mit dem Alkohol, also mit dem Abstinent sein wollen. Und natürlich habe ich immer Trinkphasen gehabt…okay… aber ich dachte , er hat es soweit schon verstanden.
    Aber seine Worte waren gestern, dass ich ja von jetzt auf gleich aufhöre Alkohol zu trinken und er damit erstmal zurechtkommen muss.
    Und ja.. ich verstehe es auch irgendwie. Ich hätte viel früher offener sein müssen…


    Aber soviel erstmal dazu!


    Heute bin ich von einem Alptraum aufgewacht. Träumte, dass ich großes Verlangen hatte und ganz kurz davor war was zu trinken. Dann wollte ich im Forum im SOS-Thread schreiben, bin dann aufgewacht.
    Den ganzen Tag hatte ich dann so ein schlechtes Gefühl, fast schon Angst, dass wirklich dieses Verlangen kommt…Ich war auch total unruhig und unzufrieden.
    In der letzten Woche kam auch schonmal ein Gefühl von Unruhe und jede Kleinigkeit hat mich gestresst. Habe es aber immer rechtzeitig bemerkt und mich beruhigen können.

    Ich hoffe, dass es besser wird, wenn ich wieder mehr trainieren kann! (Durch die Erkältung musste ich das ziemlich einschränken…)
    Ich denke ich werde mir auch eine Art Notfallkoffer zusammenstellen…bis jetzt habe ich mich immer auf ‚auspowern‘ verlassen. Da müssen auf jeden Fall mehr Alternativen her!

    Gibt es in Eurer Partnerschaft denn noch Gemeinsamkeiten jetzt wo Du nicht mehr trinkst?

    Hallo Bibitor 66
    Ich würde am liebsten mit einem klaren: JA, natürlich antworten. Aber da bin ich etwas zögerlich… Es gibt noch Gemeinsamkeiten. Aber der ganze Umstand überschattet dies im Moment.

    Eigentlich wollten wir in den nächsten 1-2 Jahren mit Familienplanung anfangen.
    Das kann ich mir so überhaupt nicht mehr vorstellen…wäre ja auch im nassen Zustand unmöglich gewesen! Wie konnte ich mir das nur einbilden.
    (Andere sagen, dass es ihn vielleicht ‚aufweckt‘, wenn er ein Kind hätte. ) Aber ich finde das eher unverantwortlich und unwahrscheinlich!

    Der Nüchterne wird ruhiger, klarer, stabiler. Der Trinkende wird unruhiger, gereizter, verzerrter. Die Klarheit des einen hält dem anderen den Spiegel vor. Und das wird verteidigt, sein Revier ist der Alkohol, dein Revier ist die Nüchternheit.

    Danke Hartmut ! Das trifft wohl den Nagel auf den Kopf!
    Und es geht wirklich gerade nur noch um Verteidigung.

    oder über kurz oder lang wieder mitsaufen.

    Das war bisher mein „Ausweg“!
    Ich habe wieder mitgesoffen und die Laune war wiederhergestellt.

    Das werde ich nicht tun! Das kann ich mir selbst nicht antun!
    Und das ist bestimmt keine gesunde Beziehung: zu saufen um den angeblichen Frieden zu wahren und dann doch wieder zu streiten weil man besoffen ist.

    In letzter Zeit habe ich mir auch wirklich schon verschiedene Szenarien vorgestellt, für den Fall das es Ernst wird.

    Ich merke, dass ich es erst wieder lernen muss, aber
    Meine Gesundheit stelle ich an erster Stelle! Und wenn das bedeutet, dass sich Wege trennen müssen
    (auch nach 13 Jahren;() Und das würde auch eine schwierige Entscheidung werden! Es war nicht immer so, auch wenn das sich so liest.
    Es ärgert mich, nein es macht mich total wütend und macht mich so traurig, dass der Alkohol/die Sucht soweit ging/geht und alles in die Brüche geht!

    Nur eins ist sicher: Ich trinke nicht!

    Längere und schlimmere Entzüge und Kater. Mehr Polizei und Krankenhaus. Immer weniger Kraft.

    Muss es soweit kommen??!

    (…)

    Ich habe mich von der Erkältung sogut wie erholt.
    Mir geht es auch sonst gut! Kein Saufdruck oder irgendeine Art Wunsch Alkohol zu trinken!

    Aber je besser ICH mich fühle, desto schlimmer wird das Beziehungsleben.
    Gerade die letzten Tage: Streit, wieder alles gut, Streit, wieder alles gut, Streit…

    Und das nichtmal wegen Trinken/Nicht trinken oder sonstiges was das Thema betrifft.
    Dafür steht im Raum: ich hätte mich verändert, ich wäre immer schlecht drauf, wir würden uns voneinander distanzieren…Es fühlt sich für ihn an, als wenn ich eine Zu-lange-Kumpeline währe, die ihm jetzt auf den Sack geht!
    ..während der Auseinandersetzung würde ich anscheinend sofort laut werden, zickig reagieren und so weiter und so fort…
    (Und genau diese Sachen stelle ich bei IHM fest!!!)

    Dabei merke ich immer noch mehr von Tag zu Tag, wie gut es mir geht: ich kann viel besser mit Stresssituationen umgehen, ich bin gelassener, und nicht wie er mich beschreibt!
    Und das glaubt er alles wirklich!!

    Er geht mir seit ein paar Stunden total aus dem Weg, sagt nichts mehr..(erst war alles total toll, wir haben einen kleinen Ausflug gemacht und dann kurz bevor wir zuhause waren ist es wieder eskaliert.. wegen nichts… da hat er gleich wieder gesagt: wir distanzieren uns, ich hätte an allem etwas zu meckern…die ganze Autofahrt schon…) War nicht so!

    Ist es wirklich so, dass jemand eine so falsche Wahrnehmung bekommen kann??
    Oder verändere ich mich wirklich dadurch, dass ich keinen Alkohol trinke??

    Vorhin habe ich einen ganzen Wasserfall geweint, als ich mich mit der Mutter von meinem Freund unterhalten habe. (Sie hat gemerkt, dass es mir schlecht geht und hat das Gespräch angefangen)
    Sie sieht dasselbe wie ich, dass er sehr oft (sehr oft!!!) aggressiv ist, beleidigend wird und man nichts mehr sagen/tun kann, ohne eine Einfuhr zu bekommen.(Sie hat das mit ihrem Mann/Vater von meinem Freund auch schon so ähnlich mitgemacht wegen Alkohol)

    Ich weiß gerade einfach nicht weiter oder was ich sagen soll. Er ist so abweisend, dass ich eh nur was falsches sagen kann

    Hallo Abstinenzler

    Ja, so einen Test habe ich auch gemacht, als ich angefangen habe mich damit zu beschäftigen. Der war eindeutig!

    Auch viele andere Dinge, die ich im Internet gelesen habe, über die Folgen von Alkoholkonsum und was es wirklich anrichtet, hat mich echt geschockt und bedrückt!
    Auch wenn ich aus medizinischer Sicht das Ganze betrachte, verstehe ich vieles besser.

    Es wird der Moment kommen, an dem du siehst an welcher Stelle du stehst. Wenn er denn Alkoholiker ist. Ich möchte keine Schlüsse ziehen.

    Naja, 5-9 Bier täglich seit 5 Jahren … und davor auch schon 4 jahre stetig ansteigender Konsum…

    Dann wird bald von selbst eine Veränderung anstehen.

    Das denke ich auch…

    Als ich aufgehört habe fing ich schnell an das "Zusammenleben" so zu sehen wie es eigentlich ist.

    Ich liebe meinen Freund über alles, aber wenn sich nichts ändert, kann es auf Dauer nicht gut gehen. Für mich nicht und ich glaube auch , dass er als nasser Alkoholiker auch auf dauer keine Lust darauf hat, dass ich nichts trinke…und niemehr will.


    Außerdem gibt es keine andere Option. Wenn ich Gift in mich rein schütte geht es bergab langsam oder schnell. Unaufhörlich.

    So ist es für mich aufjeden Fall auch! Es gibt keine Alternative!

    Ich werde nichts trinken! Auch wenn es zum Streit kommt!

    Danke Alex_aufdemweg

    Ich habe mir auch Gedanken gemacht, bezüglich dessen wie viel ich noch aushalte oder mitmachen kann um mich nicht selbst zu zerstören (entweder rückfälligkeit oder psychische Schäden)
    Ich kann nur echt nicht sagen wo meine Grenzen sind, weil ich es einfach nicht weiß..
    Ich weiß, dass eine räumliche Trennung oder komplette Trennung von den meisten in Betracht gezogen wird.
    Ich sehe das für mich aber unmöglich.

    Leider vermute ich bei meinem Freund auch eine Leberzirrhose..
    Am liebsten würde ich wollen, dass er sich mal beim Hausarzt durchchecken lässt.
    Aber …Ich glaube nicht dass er das machen würde.

    Gestern war echt seltsam!
    Wir sitzen zusammen im Garten, alles schön und entspannt. Dann geht mein Freund rein und sagt, er kümmert sich mal um die Gurken(wir haben viele Gurken angepflanzt und die legen wir auch selber ein…) Aber ich kann ja in Ruhe bleiben! (Habe meine Nägel gemacht).
    Ich bin also entspannt.
    Danach bin ich reingegangen, habe ein kleines Training gemacht. Das ganze hat ungefähr 1h gedauert.
    Als mein Freund dann zu mir kam, sagte ich: das hat jetzt etwas länger gedauert bei mir, hättest du Hilfe gebraucht?

    Dann habe ich gemerkt wie total seine Stimmung gekippt ist… er war voll abweisend und ist dann wieder gegangen.
    Ich bin zu ihm gegangen und frag was los ist.
    Er ist dann aggressiv und laut geworden, und meinte dass er ja meine Hilfe gebraucht hätte … usw.
    Ich habe dann ganz aus dem Affekt( etwas zickig )reagiert und gesagt, dass es für ihn okay war und er mir jetzt nicht vorhalten soll dass ich nicht ihm geholfen habe! (Bei Dingen, die alleine eigentlich in 20 Minuten erledigt sind!) keine Ahnung, was er 1h gemacht hat..egal

    Jedenfalls gab es an dem Tag noch zweimal solche Situationen, in denen er mich oder die Situation ganz falsch wahrgenommen oder beurteilt hat.
    Ich sei zu sensibel und ich soll aufhören… Ich schau komisch…

    (Wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, hat sich nichts an seinen Trinkmengen oder Einstellung verändert. Ich bin mir auch garnicht sicher, ob er sich an seine Aussagen über seinen Konsum überhaupt erinnert(obwohl er eigentlich recht nüchtern war…)

    Solche Situationen gab es in der Vergangenheit auch schon, da habe ich aber sehr an meiner eigenen Wahrnehmung gezweifelt!
    Im Nachhinein frage ich mich, ob ich mir das immer einreden lassen habe…

    Es kommt mir manchmal schon vor, als ob er einen Streit künstlich erstellt..

    mittlerweile glaube ich, dass eher er mich verlassen würde, weil ich ihm indirekt sein Problem vorzeige, indem ich nicht mehr trinke.. als dass ich ihn verlassen würde, weil er trinkt.

    (Sorry für das lange Geschreibe.. musste ich los werden…)

    Heute war nichts besonders auffällig. Aber ich musste mich heute eh nicht soviel mit dem Thema auseinandersetzen. Liege mit Sommerlicher Grippe heute flach. (Gedankenkreisen kommen trotzdem leider)


    Ansonsten bin ich alkoholfrei! Tag 17.

    Ich selbst merke ja auch das ein Wunsch oder Versuch des ‚reduzierens‘ nicht geht! Selbst wenn Trinkpausen bei mir auch schon mal länger gehen, jedes Mal wenn ich doch wieder getrunken habe, und wenn es nur ein Glas oder ein Schnaps war etc. , löst es bei mir was aus. Deshalb: Nur noch völlige Abstinenz für mich.

    Und ja, mein Partner ist glaube ich auch, selbst wenn er es ernst meint und sich es wünscht , noch nicht soweit.
    Er äußerte auch den Wunsch, dass er wenn er vom täglichen Trinken wegkommt, trotzdem irgendwann am Abend oder zu anlässen mal was trinken will. Dann halt nur ein Bier…
    Naja, wenn ich es schreibe merke ich es schon selber…

    Es zeigt ja auch, dass er nach dem Gespräch wieder Alkohol getrunken hat. Da ist dann die Menge unerheblich. Er trinkt und hört nicht auf, wie er es sich vorgenommen hat.

    Er ist ganz klar Alkoholiker! Das weiß ich. Das weiß er.
    Aber muss nach der Einsicht sofortige Abstinenz sein, sonst klappt es nicht? Ich habe auch erstmal die Trinkmenge reduziert, sonst wäre es doch ein kalter Entzug! (?)

    Spielchen wie lass uns zusammen aufhören würde ich gar nicht mitmachen, denn was ist wenn einer rückfällig wird. Dann ist der Pakt gebrochen und der andere sehr gefährdet. Oder man unterstellt sich gegenseitig dauernd etwas und kontrolliert.

    Das denke ich mir eben auch… :/
    Ich bleibe aufjeden Fall bei mir, auf mich konzentrieren( sowie die letzten Wochen, das hat für mich gut geklappt!)
    Wenn er nur den Gedanken hat wegen mir, dann wird es für ihn nicht so einfach(ist es ja sowieso schon nicht!)und ich denke die jahrelange Routine nur mit Alkohol den Tag zu bestehen, kann nicht so schnell weggehen…
    Deshalb kann ich mich glaub ich auch nicht so freuen darüber.

    Ich bin ein anderer Mensch und hab mein Leben komplett geändert und das ohne Rücksicht auf meinen Mann welcher nasser Alkoholiker ist.

    wie hast du dein Leben komplett geändert, währen dein Mann noch weiterhin trinkt?

    Liebe Grüße an dich Lebensmut74

    Sollte ich denn garnichts zu seinem Versuch kommentieren? Oder sollte ich ihm zumindest Tipps geben, die vielleicht für ihn funktionieren könnten?

    So, gestern habe ich nochmal gesagt, wie ernst es mir ist keinen Alkohol mehr zu trinken.
    Mein Partner hat verstanden. Er akzeptiert meine Entscheidung und bewundert es. Dazu will er auch mitziehen. Es steht ja schon länger im Raum. Nachdem ich meinen Alkoholkonsum reduziert habe, habe ich ihn ja schon öfter darauf angesprochen, was aber meistens immer in Diskussionen und Streit endete. Diesmal war es anders.

    Mein Partner und ich haben uns sehr lange unterhalten, ich habe diesmal wirklich ausführlich über mich und mein Problem gesprochen. Dass ich süchtig bin, keine Kontrolle mehr übers Trinken habe und die auch niemehr erlangen werde. (Mich als Alkoholikerin bezeichnet, habe ich jedoch nicht, wollte nicht dass das Wort ihn abschreckt…)
    Wir haben auch darüber gesprochen, wie es dazu kam dass es so ausgeartet ist.
    Er hat gesagt, wie sehr er es bedauert nicht früher schon sich damit auseinandergesetzt zuhaben. Er wollte sich nicht die Zeit nehmen, da er ja weiterfunktionieren musste/wollte, etc.

    Es sagte auch, dass er nicht mehr kann und er das jetzt unbedingt verändern will/muss. Und er weiß, dass es schon längst überfällig ist. Wegen der Gesundheit, dem Schlaf, der Haut , dem Wohlbefinden und wegen/für mich auch…aber vorallem die Gesundheit.
    Ich glaube ihm auch…aber irgendwie kann ich mich nicht so richtig darüber freuen. Ich will mir keine Hoffnungen machen, die sich vielleicht doch nicht erfüllen. Ich muss einfach sehen , dass er es auch ernst meint.
    Meine Abstinenz steht für mich definitiv trotzdem im Vordergrund! Das wäre aber natürlich ein Bonus, wenn mein Partner auch zurück zu seiner persönlichen Freiheit von Alkohol kommt!

    Heute hat er zumindestens 4 Bier innerhalb von 10h getrunken, anstatt 8 Bier in 6h…
    Hhmm …abwarten…

    Was meint ihr dazu??

    Wir haben viel Minze im Garten und gestern meinte ich, wir könnten den Rest ja mal wegmachen… es ist nur noch einwenig von einer Sorte da.
    Mein Partner meinte dann , dass wir einen weißen Rum kaufen für Mojito. Ich sagte gleich, dass ich keinen Rum will. Ich kann ihn mit Wasser oder was anderem Trinken!
    Dann habe ich auch nach Ersatz im Internet geschaut.
    Ihm nochmal gesagt, dass ich was anderes als Rum will. Keinen Alkohol. Oder einfach nur Sprudelwasser!

    Naja, und dann hat er mich gefragt, ob ich jetzt nie mehr Alkohol trinke… ich sagte ihm nochmal: Ich will keinen Alkohol , ich kann es nicht, nicht damit umgehen und dass ich dann auch nicht mehr aufhören kann. Mir geht es so gut ohne!

    Da habe ich schon gemerkt, dass ihm das nicht so schmeckt. Er fragte nochmal, ob ich nie mehr mit ihm jemals was trinken werde. Ich sagte wieder Nein, ich möchte das nicht mehr, …

    Und ich meinte auch zu ihm, es soll kein Grund zum streiten sein, dass ich nichts trinke! Er stimmte mir zu und ich hatte echt den Eindruck, dass er es akzeptiert und verstanden hat.

    Wir sind dann zum Einkaufen gefahren. Er hat keinen Rum gekauft.

    Zuhause habe ich mich bei ihm entschuldigt, dass ich das Thema nicht vorher schon klarer ausgedrückt habe.

    Dann sagte er: Ach Schmarrn! Du trinkst mit, wenn ich einen Drink mach. Das machen wir ja nur einmal und nicht am nächsten Tag sofort wieder.
    Ich hatte dann auch keine Lust mehr auf das Thema weiter einzugehen…(habe mir aber den ganzen Tag noch Gedanken gemacht, wie ich es ihm endlich klar machen kann!-??)

    Heute will ich unbedingt nochmal ganz klar sagen, dass ich das Ernst meine und nichts mehr trinken werde, weil es mich kaputt macht!!! Ich will auch wirklich nicht jedes Mal so eine Art von Gespräch führen oder immer wieder ablehnen. Das muss aufhören.
    Er merkt ja selber dass es gut ist und es mir besser geht! Und das überhaupt alles besser funktioniert! (Oder merk nur ich das?!)

    Mal sehen…

    Die HALT-Regeln beachte ich möglichst! Auch für das allgemeine Wohlbefinden.

    Meinem Partner mache ich auch immer wieder (wenn es darauf ankommt) klar, dass ich keinen Alkohol trinken will, es nicht kann weil ich sonst wieder drin bin und es mir ohne so richtig gut geht! Weil das tut es wirklich.

    Ansonsten weiß ich nicht,
    wie oder was ich ändern kann, um das ich es endlich schaffe! Endgültig.
    Ich weiß nur, dass ich nie sicher sein werde.. das wird immer ein Thema bleiben, so wie ich es auch hier im Forum lese…