Beiträge von jen1234

    Genau das ist es , man Zweifelt immer an seiner Wahrnehmung dabei weiss man insgeheim genau, dass es so nicht richtig ist aber trotzdem ist man manchmal unsicher .

    Ich wünschte mir ja das es alles schon wäre ich liebe ihn er mich aber dieser ständige Kreislauf macht einen verrückt.

    Wenn es eskaliert das heißt wenn er tagelang getrunken hat und dann zum Schluss auch schon Morgens eskaliert die Situation zwischen uns ich drohe mit Trennung möchte aber eigentlich das er zur Besinnung kommt aber das macht dann alles noch schlimmer . Nach ein paar Tagen verspricht er nicht mehr zu trinken gibt zu das es auch für ihn alles zuviel wird und so hört er auf .

    Dann schafft er es zwar arbeiten zugehen aber auch bloß das und danach liegt er immer im Bett dies geht eine Woche ca danach haben wir ein paar schöne Tage wo alles wieder schön erscheint und wir Ausflüge mit den Kindern machen viel spazieren uns einfach wieder näher kommen .

    Dies halt aber nicht lange am dann wird er wieder launicher alles stört ihm alles machen wir falsch , immer wieder entschuldigt er sich aber trotzdem ist es nicht schön.

    Ja und dann fängt meistens auch schon das erste Bier an was ich überhaupt nicht toll finde und was mich dann auch richtig traurig macht er meint dann es ist doch bloß 1oder zwei aber ich kenne die Realität dies wird ganz schnell wieder mehr und dazu bin ich dann nicht bereit .

    Er will dann die Trennung erzählt mir ich bin alles schuld übertreibe total solle ihn doch nicht so bestimmen aber ich kann es so auch nicht zulassen so kann und will ich es für meine Kinder und mich nicht egal wie sehr er uns liebt .

    Ständig bin ich alles schuld .

    Das er den Kindern nicht gerecht wird das er trinkt usw .

    Naja ich weiß schwierig und ich weiß auch ich kann ihn nicht heilen ich muss an mich und die Kinder denken uns Glück ist das wichtigste und vlt merkt er dann ja das wir auch ohne ihm können und im schlimmsten Fall sogar gehen auch wenn es sehr hart wird .

    Hallo Jen,

    ob Du bereit bist, damit zu leben, ist eine Sache - aber es betrifft eben auch Deine Kinder - und es wird beim jetzigen Zustand nicht bleiben, da die Sucht immer mehr will.

    Ja da hast du Recht .

    Er liebt seine Kinder aber kann ihnen so nicht gerecht werden .

    Aktuell wird es nicht mehr , weil ich es ja irgendwie steuer bzw stop wenn es zuviel wird aber so soll es ja nicht sein , dies ist auch total anstrengend und frustrierend.

    Ich habe mir mein Zeitlimit gesetzt und bin mir auch zu 100 💯 Prozent sicher , wenn es so bleibt das wir gehen .

    Es

    Ja ich denke , dass ihr Recht habt und ich mich nicht zuviel auf seinem Konsum konzentrieren sollte denn ich habe wirklich keinen Einfluss auf sein Handeln , dies muss ich wohl oder übel akzeptieren.

    Die Frage ist aber ob ich bereit bin damit zu leben ? Sehr schwierig.

    Ich werde mir diese Gespräch anhören und ja vielleicht tut es mir persönlich gut .

    Ich habe in den letzten Jahren wirklich meine ganze Kraft in diesem Kreislauf gesetzt .

    Ich werde jetzt wirklich mich auf meine Kinder und mich konzentrieren und dann wird sich hoffentlich zeigen , wie es sich alles entwickelt.

    Vielen Dank für eure Antworten.

    I

    Ja ich habe das Problem erkannt.

    Allerdings ist es schwierig zu akzeptieren, dass eine sucht soviel Einfluss auf ein Leben hat , es alles zerstören kann .

    Ich habe obwohl ich weiß immer noch Selbstzweifel, dass ich vielleicht übertreibe aber insgeheim weiß ich , dass es nicht richtig ist wie es abläuft.

    Ich sage ja wenn er nicht trinken kann ist er gereizt aber auch wenn er es tut ist er nach ein paar Tagen auch total ausgelaugt und wieder unzufrieden vielleicht auch depressiv ich weiß es nicht.

    Was ich mir erhoffe , weiß ich selbst nicht .

    Ich würde ihn gerne zu Erkenntnis bringen , dass er dabei alles zu verlieren .

    Er einsieht , dass es ihn ohne viel besser gehen würde er endlich Kraft hat seinen Kindern und sich selbst gerecht zu werden aber ja es stimmt ich kann es nicht erzwingen und ändern kann ein Suchttherapeut es auch nicht aber trennen will ich mich eigentlich auch nicht da er ja auch total liebevoll sein kann und.

    Ich erhoffe mir von diesem Gespräch vielleicht eine Erkenntnis wie es weitergehen kann .

    Ganz schwierig und traurig.

    Wenn ich wüsste er könnte kontrolliert trinken wäre es ja ok aber das könnte er in all den Jahren leider nicht also wird es dieses mal wahrscheinlich auch nicht klappen.

    Hallo ,

    wir befinden uns weiterhin in unserem Kreislauf.

    Vor 14 Tagen hatten wir mal wieder Streit , weil mein Mann es wiedereinmal nicht Kontrollieren konnte mit seinem Trinkverhalten, er hat es einige Tage wieder maßlos übertrieben.

    Nach langen hin und her haben wir uns ausgesprochen er hat mir mal wieder beteuert, dass er es so auch nicht will .

    Ich habe ihm vorgeschlagen sich Hilfe bzw ein Gespräch durch eine Beratungsstelle zu vereinbaren aber dies wollte er auf gar keinen Fall.

    Er hat mir gesagt er wolle so aufhören zu trinken , dies tat er auch .

    Aber vor ein paar Tagen war er wieder total gereizt alles hat ihn irgendwie genervt oder gestresst , er fing an alkoholfreies Bier zu trinken was ich überhaupt nicht gut fand aber ich ließ ihn.

    Dann fiel mir auf , dass er heimlich trank zwar nicht viel da er nicht besoffen war aber er tat es ich habe ihn drauf angesprochen und gesagt ich bin maßlos enttäuscht darüber , wieso trinkst du wieder wo wir doch erst Stress hatten .

    Er meinte dann was ich denn habe , er übertreibt doch nicht er ist ein Mann und könne doch mal ein zwei Bier trinken, sieht auf einmal überhaupt nicht mehr das Problem und meint ich spinne will ihn biegen und es wäre nicht normal ihm zu kontrollieren damit mache ich alles kaputt.

    Ich Zweifel langsam echt an meiner Wahrnehmung.

    Ich habe mir einen Termin ausgemacht bei einem suchtberater um seine Meinung zuhören um gegebenenfalls dort Hilfe zubekommen oder Erkenntnis.

    Hat jemand Erfahrung damit ? Sind diese Gespräche sinnvoll ?

    Ich wünsche allen einen schönen Tag liebe Grüße

    Ich finde es gut, dass du dir innerlich selbst eine Frist setzt und hoffe dass du auch nach Ablauf deiner Frist bereit bist für dich und deine Kinder dann die Konsequenz zu ziehen.

    Das werde ich auf jeden Fall machen , ich hoffe sehr das wir es irgendwie schaffen können , aber wenn es sich nicht bessert werde ich bloß noch an meine Kinder und mich denken .

    Ich habe das Gefühl das sowieso schon viel zu viel kaputt gegangen ist um es wieder aufbauen zu können , die Erkenntnis ist mir erst in letzter Zeit gekommen, aber man hofft ja trotzdem noch gerade weil man die Kinder eine Trennung nicht zumuten möchte und dann noch gegebenenfalls einen Umzug , aber ich weiß das es wenn es nicht mehr klappt der einzigste positive Weg für uns ist .

    Jedes mal wenn ich versucht habe mit ihm darüber zu reden, dachte er ich würde Streit anfangen, dabei wollte ich lediglich, das er mich versteht und mich wieder sieht.

    Genau so ist es bei uns auch , er versteht nicht , dass wenn ich immer kritisiert werde oder man mit mir tagelang gereizt spricht ich irgendwann auch lauter werde und ihn sage so geht es nicht . Daraufhin wird er dann total patzig meint er würde alles geben damit unser Verhältnis wieder besser wird und ich bemühe mich nicht.

    Ja klar kam es schon mehrfach vor ,wenn wir gestritten haben das ich ihn als schlechten Vater betitelt habe oder gesagt habe ich schäme mich mittlerweile für dein Verhalten am liebsten wäre es mir du bleibst weg und ja ich habe auch schon gesagt ich weiss nicht ob ich dich noch liebe.

    Was mir im Nachhinein auch wirklich leid tut aber irgendwann läuft das Fass einfach über und man entwickelt wut die dann einfach raus muss .

    Ich verstehe ihn einfach nicht , wieso glaubt er ich wäre die schlimme, es ist wirklich so das ich immer positiv gestimmt bin und er totale Stimmungsschwankungen hat,.

    Wenn ich ihm sage ich kann bald nicht mehr wird er richtig beleidigend, ich würde ihn alles nehmen wollen , bin total undankbar was er alles leistet aber das ist so nicht .

    Ich danke dir auf jeden Fall für deine Worte.

    Hoffnung ist etwas Schönes - wenn es irgendeinen Anlass dafür gibt.

    Siehst du einen, Jen? Wenn nicht, kann sehr viel kostbare Lebenszeit mit Hoffen verloren gehen. Das kannst Du hier bei vielen COs nachlesen.

    Und bei den EKAs hier kannst Du nachlesen, was es schon mit kleinen Kindern macht, in so einer Umgebung aufzuwachsen.

    Alles Gute!

    Das weiß ich leider nicht .

    Er trinkt ja vor den Kindern nicht viel , denke das sie es nicht mit den trinken richtig wahrnehmen allerdings merken sie wenn Mama traurig ist nach einem Streit was ja auch nicht schön ist.

    Mein Vater war auch Alkoholiker, ich kenne dies zu gut allerdings hat er noch viel mehr getrunken, hat etliche Therapien hinter sich gehabt , ich fande es als Kind auch sehr schlimm obwohl er immer lieb zu uns war fand ich es sehr unangenehm.

    Gerade weil mein Vater Alkoholiker war , reagiere ich auf dieses Thema noch sensibler , hatte auch niemals gedacht,dass ich Mal mit einen Alkoholiker zusammen kommen wo ich doch genau weiss was es alles kaputt machen kann .

    Als ich mich in ihm verliebt habe wusste ich natürlich nichts davon wobei er da auch schon immer trinken wollte .

    Ja meine Kinder stehen an erster Stelle bei mir für sie würde ich alles geben .

    Er liebt seine Kinder ja auch überalles aber wenn er wieder in seiner Trunkenheit verfällt wird er ihnen einfach nicht gerecht was mich dann auch immer total traurig macht .

    Wenn er nichts trinken klappt es ja auch alles viel besser aber er ist wie gesagt trotzdem nicht mit sich im reinen er ist genervt von mir ohne Grund kurze Zeit später nimmt er mich in den Arm und alles scheint für ihn gut zu sein .

    Ich denke das Problem liegt wirklich darin das er es noch nicht richtig verstanden hat welches Problem er hat und mich dann wirklich als Blitzableiter sieht , wenn er sich wahrscheinlich unwohl in gewissen Momenten fühlt wo er am liebsten trinken würde , dies würde er natürlich nie zu geben aber ich denke so wird es sein.

    Vielleicht versteht er es demnächst vielleicht muss er nochmal rückfällig werden und ich sollte nicht darauf bestehen das er aufhört dann würde er vielleicht selber Mal zur Besinnung kommen .

    Für mich steht fest , wenn es innerhalb von diesem Jahr nicht besser zwischen uns wird , werde ich schweren Herzens gehen denn ich kann diesen Stress nicht immer neu durchlaufen auch wenn ich ihn sehr liebe und ich weiß er liebt mich auch.

    Hat er denn einen professionellen Entzug gemacht oder sowas?

    Vor 3 Jahren hat er eine Entgiftung gemacht und im Anschluss ist er zu Gesprächen gegangen, das ganze ging etwas über 3 Monate gut und dann fing er wieder an. Alle anderen Male waren höchstens für 2-3 Tage außer vor kurzem hat er wieder 3 Monate aufgehört allerdings nach unserem Streit, er hat es einfach noch nicht verstanden das er süchtig ist bzw er gibt es ja nach einem Streit zu aber nach einigen Tagen Trockenheit fängt er wieder an zu erzählen, wenn er irgendwann mal wieder was trinkt ,,,,

    Könnte ich geschrieben haben vor einige Jahren…genau die gleichen Gedanken gehabt.

    Du musst ganz gut auf Dich hören und deine eigenen Grenzen respektieren.

    Es „könnte“ alles schön sein, ist es aber nicht. Du leidest. Aber du musst selbst für dich herausfinden wie hoch dein Leidensdruck ist und wann es besser ist dich und deine Kinder aus der Beziehung zu befreien.


    Natürlich wünsche ich dir, dass es bei euch ein Happy-End gibt, aber hoffe nicht zu lange darauf. wichtiger ist, dass es DIR und den Kindern gut geht.

    Ja ich hoffe auch sehr auf ein Happy-End .

    Ja du hast vollkommen Recht, die Kinder und ich müssen glücklich sein, wenn ich es nicht bin kann ich ihnen wahrscheinlich auch nicht hundertprozentig gerecht werden die Traurigkeit ist nun Mal nicht komplett auszuschalten.

    Ich muss wirklich lernen in mir zu gehen und mich fragen was mich glücklich macht ob ich bereit bin ständig in diesem Kreislauf zu leben.

    Wenn dies Mal nicht so schwer wäre.

    Man hofft ja soooo sehr das alles gut wird aber es bringt auch nichts wenn es immer und immer wieder zum Streit kommt .

    Ich kann ihn nicht steuern und ich weiß auch das er sein Problem immer noch nicht richtig sieht .

    Vielen Dank für deine Worte

    Was würde Dir das bringen, Jen?

    Würdest Du dann diesen ewigen Kreuslauf von Trinken und schlechtgelaunten Trinkpausen besser ertragen?

    Lies am besten noch mal durch, was Dir schon geschrieben wurde.

    Nein , diesen Kreislauf will ich nicht .

    Ich weiß auch nicht was ich mir davon erhoffe , von anderen zuhören ob sie dies genauso empfunden haben , denn letztendlich würde es nichts an unsere Situation ändern .

    Wir haben Kinder ein Haus alles könnte einfach so schön sein , wenn da nicht ständig seine unzufriedenheit wäre .

    Ich wünschte soooo sehr dass es anders wäre ich würde gerne mit ihm zusammen alt werden einfach glücklich sein aber es klappt nicht .

    Aber mich zu trennen schaffe ich irgendwie auch nicht denn sobald seine liebevolle Art und Weise im Vordergrund steht denke ich mir , wir schaffen das schon , wir sind doch eine Familie.

    Ganz ganz schwierig

    Hallo , mein Mann trinkt jetzt seit über 2 Wochen kein Alkohol.

    Ich habe das Gefühl er kritisiert mich ständig , du bist zu langsam komm beeile dich , du lässt dies und jenes liegen, die Spülmaschine räumst du falsch ein ......usw ,alles so Kleinigkeiten aber dies täglich.

    Natürlich sagt er mir auch oft er liebt mich aber täglich dieses kritisieren verstehe ich einfach nicht , manchmal habe ich das Gefühl er will einen Streit provozieren. Er behauptet zwar er wolle Harmonie aber dies wiederspricht sich doch .

    Ich überhöre ja schon sehr viel aber irgendwann reicht es mir dann auch und ich springe darauf an sage ihn, dass es so nicht geht er irgendwie total unzufrieden ist und immer was zu nörgeln hat .

    Dann wird er sehr launisch und wir streiten uns , er meint dann ich tue ihm nicht gut ich bin die jenige die immer unzufrieden ist egal was er macht ob er trocken ist oder trinkt .

    Er droht dann sogar mit einer Trennung, er ist total davon überzeugt,dass ich auf Stress hinaus bin dabei ist er dich derjenige der mich ständig kritisiert .

    Ganz schwierig und immer das selbe ich warte schon regelrecht wieder darauf wann er das nächste Mal was trinkt und der Kreislauf nie endet denn so ist es bisher immer gewesen .

    Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht ?

    Liebe Grüße

    Natürlich, denn er fühlt sich unter Druck gesetzt. Nicht, weil du etwas falsch machst, sondern weil du in seinen Suchtbereich eingreifst. ;) Alles, was diesen Bereich berührt, wird automatisch verteidigt , egal wie harmlos die Frage gemeint ist.

    Das ist ein Reflex der Sucht, kein bewusster Angriff gegen dich.

    Viele Alkoholiker reagieren dann so, und ich machte da auch keine Ausnahme. "Schau her, was passiert, wenn ich nicht mehr trinke. Lass mich einfach in Ruhe.“ ;)

    Das ist keine Logik, sondern ein Schutzmechanismus, damit niemand an das Thema rankommt. Und ja, manche sagen sogar „Ich habe ein Problem“, nur um die Situation zu beruhigen , nicht, weil sie wirklich etwas ändern wollen.

    Rückfälle werden dann oft mit genau solchen Sätzen gerechtfertigt.

    Es tut sehr gut die Sichtweise von jemand anderen zuhören, vielen Dank dafür .

    Wenn er längere Zeit nichts getrunken hat ich würde so sagen meistens nach ca 10 Tagen , will er ständig unterwegs sein, meistens geht er dann einkaufen, was er sonst überhaupt nicht gerne macht , ich denke Mal das es eine Art Ablenkung ist .

    Darf ich fragen ob sie sich ein Hobby oder irgendeine Aufgabe gesucht haben um sich wenn der Druck groß war dort hinein gesteckt haben ? Ich denke er muss eine neue Aufgabe haben um sich ablenken zu können , klar haben wir genug zutun sei es der normale Alltag seine Arbeit unsere Kinder aber vielleicht etwas ganz alleine für ihn ? Vielleicht Sport .

    Hilfe durch eine Gruppe oder der Art möchte er nicht , denn er ist der Meinung man kann sich nur selbst helfen.

    Das, was du beschreibst, ist kein Rätsel. Wenn er „trocken“ ist, was ich mal so verstehe, dass er nicht mehr trinkt, fehlt ihm der Stoff, der vorher alles gedämpft, übertüncht oder weggeschoben hat. Da kommt erst mal nichts „Glückliches“, sondern Leere, Unruhe und der ganze Kram, den der Alkohol jahrelang zugedeckt hat.

    Und ja. Dieser Kreislauf aus Saufen – Einsicht – Entzug – Unzufriedenheit – wieder trinken ist typisch. Das hat nichts mit dir zu tun und auch nichts damit, dass er „nicht glücklich genug“ wäre.

    Das ist einfach die Sucht, die weiterläuft, auch wenn gerade kein Alkohol im Körper ist. Solange er das nicht selbst erkennt und wirklich etwas ändern will, bleibt es genau so.

    Vielen Dank für die Antwort.

    So habe ich es noch nicht betrachtet.

    Man kann es halt irgendwie schwer nachvollziehen , wieso es immer wieder zu einem Rückfall kommt

    Alles läuft in meinen Augen perfekt und dann ist er wieder so in sich gekehrt und unzufrieden, wenn ich ihn darauf anspreche heißt es direkt egal wie er es macht ich bin immer unzufrieden, dabei Frage ich ihn bloß wieso er jetzt gerade so komisch drauf ist ,weil ich möchte ihn doch einfach nur verstehen und wissen wie er sich fühlt.

    Mhhh das letzte Mal ging es 3 Monate gut dann hat er 4 Wochen täglich wieder getrunken und jetzt ist er wieder trocken aber wahrscheinlich weil es ihm körperlich nicht gut ging und wir uns Mal wieder gestritten haben ich ihn gedroht habe zu gehen mit unseren Kindern, nicht weil er mir egal ist sondern weil er ein Familienleben in diesem Zustand nicht gerecht wird.

    Aktuell gesteht er sich ein Problem ein aber dies wird sich wahrscheinlich bald wieder ändern , dann heißt es er könne gelegentlich was trinken verspricht mir es diesmal nicht wieder zu übertreiben aber das klappt einfach nicht .

    Hallo , ich bin neu in dieser Gruppe.

    Mein Mann hat ein Problem mit Alkohol.

    Aktuell trinkt er wieder nicht , weil es mal wieder bei uns zu riesigen Diskussionen gekommen ist und er dann meistens Einsicht zeigt und ersteinmal den Alkohol sein lässt , allerdings ist er die erste Woche danach total schlapp, schläft dann ständig und es geht ihm nicht gut .

    Dann kommt die Phase wo er aktiver wird allerdings ist er immer wieder zwischendurch total unzufrieden, meint dann zu mir ja siehste auch ohne Alkohol bin ich schlapp fängt dann an die Sache wieder etwas zu verharmlosen.

    Ist dies oft so ? Ich wünschte so sehr das er endlich den Alkohol den Rücken kehrt .

    Wenn er wieder anfängt , dann täglich er kann es nicht kontrollieren, teilweise sogar direkt morgens am Wochenende allerdings heimlich , natürlich habe ich es immer gemerkt.

    Ich habe Angst , dass es immer und immer wieder in einen Kreislauf bleibt .

    Wieso ist er nicht einfach glücklich wenn er trocken ist ? Er Ist ja für bestimmte Zeit zufrieden aber dann merkt man wie er irgendwie nicht richtig erfüllt ist .

    Vielen Dank fürs Zuhören liebe Grüße

    Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.

    Ich habe immer das Gefühl alles dreht sich im Kreis , er hört auf zu trinken und ich denke alles wird wieder gut doch kurze Zeit später habe ich das Gefühl er sucht wieder nach Stress oder Unzufriedenheiten, fangt an alles aufzuräumen liest viel was ihm negativ stimmt usw .

    Ich hoffe sehr, dass er irgendwann komplett davon wegkommt , denn dieser Kreislauf macht mich verrückt.

    Ich liebe ihn aber wie gesagt diesem Kreislauf kann ich nicht mein Leben lang mitmachen.

    Es schwindet bei jedem Rückfall auch immer mehr Vertrauen und mir dann immer wieder erzählen zu wollen ich bin alles schuld macht mich sehr traurig.

    Ich weiß das ich nicht schuld bin aber bis ich das verstanden habe hat es auch gedauert.

    Es scheint alles super zulaufen und auf einmal behauptet er dann egal was er macht ob trinken oder trocken zu sein ist falsch nichts könnte er mir recht machen obwohl das so absolut nicht stimmt, ja und so fängt es dann zwischen uns zu kriseln an .

    In seiner trocken Phase ist er zwar positiv gestimmt, dass er viel aktiver an unseren Familien Leben teilnehmen kann aber trotzdem ist er viel am mängeln und kritisieren .

    Einen schönen Abend wünsche ich und ganz liebe Grüße

    Mein Mann hat ein Problem mit Alkohol er trinkt fast täglich und das über Jahre . Immer wieder hört er für kurze Zeit auf aber erst dann wenn ich ihn sage ich schaffe das nicht mehr , ich werde gehen wenn du nicht endlich aufhörst .

    Er kann nicht kontrolliert trinken er trinkt dann sofort täglich und teilweise heimlich schon morgens .

    Wir haben 4 Kleinkinder ich habe oft das Gefühl alleinerziehend zu sein , da ich fast alles alleine mit ihnen machen .

    Er liebt sie aber wird seine Aufgabe nicht gerecht .

    Was immer klappt ist die Arbeit er arbeitet auf Schicht aber danach legt er sich meistens hin .

    Wenn er eine trockene Phase hat wird er nach ca 2 3 Wochen aktiv ist viel mutivierter aber trotzdem irgendwie nicht richtig glücklich habe immer das Gefühl das ihm was fehlt .

    Wenn es zu einem Rückfall kommt bin meist ich der Grund weil ich ihn nicht unterstützen würde was totaler Quatsch ist ich habe aber einfach keine Lust mehr immer bei 0 wieder zu starten .

    Das Problem ist das er immer sich in seinen trockenen Phase gereizt wirkt .

    Ich kann mich einfach so schlecht in ihm hineindenken, klar er ist krank OK es ist schwer aber wir leiden doch auch total unter dieser Situation wenn er keine Kraft hat am Familienleben teilzuhalten.

    Jetzt ist er aktuell 5 Tage trocken lag die letzen Tage fast ausschließlich im.Bett hat fast nur geschlafen, heute wirkt er etwas aktiver aber trotzdem nicht fit .

    Was meint ihr kann er es alleine schaffen ? Wird er wieder trinken ? Ich weiß das mir dies niemand beantworten kann aber ich erhoffe mir ein wenig Austausch vielleicht einfach Mal eine Meinung von jemand der außen vor ist .

    Liebe Grüße