jen1234 - Ehemann Probleme mit Alkohol

  • Guten Abend, ich weiß nicht ob ich hier richtig bin aber ich Versuche es mal hier.

    Mein Mann und ich sind mittlerweile 10Jahre zusammen in all der Zeit trinkt er fast täglich .

    Er hat natürlich auch Mal zeitweise nichts getrunken aber dann ist er irgendwie total unzufrieden. Er hat vor kurzem 3 Monaten aufgehört er hat sich auch total geändert nach ca 3 Wochen , war total aktiv viel lebensfroher , natürlich auch hin und wieder launisch aber im großen und ganzen viel positiver . Vor 3 Wochen hat er das erste Mal wieder was getrunken und von da an fast täglich , zwar nur Bier aber trotzdem geht es nicht immer zu trinken und man hat schnell gemerkt wie langsam seine Energie verschwunden ist , er ist Schichtarbeiter muss ich dazu sagen aber es kann ja nicht sein das man bloß noch arbeiten geht und an Sonsten fast gar nicht mehr am Familien Leben teilnehmen tut oder ? Wir haben klein Kinder , ich kümmere mich komplett alleine um sie selten rafft er sich Mal dazu auf , er liebt sie aber er wird ihnen dann nicht gerecht.

    Jetzt trinkt er seit 3 Tagen keinem Alkohol mehr liegt seitdem fast den ganzen Tag im dunklen Zimmer und schläft steht Selten auf erzählt mir es wäre der Infekt , sprich sein Husten und Halsschmerzen aber komischerweise ist es immer so wenn er aufhört , besteht da nicht ein Problem? Ist dies normal ? Wenn ich ihn das sage reagiert er sofort gereizt auf die Aussagen obwohl er sich erst ein Problem eingestanden hat . Immer wieder fangen wir bei 0 an , ich kann das langsam nicht mehr das habe ich ihn sich gesagt , und gesagt er brauche Hilfe aber das sieht er ganz anders stellt mich dann als Schuldige für sei e Probleme da.

    Ich würde gerne einfach bloß eure Meinung hören und dieses Verhalten für eine sucht spricht und wenn ja was soll ich tun ? Liebe Grüße

  • Hallo jen, herzlich willkommen,

    eine Sucht einfach so zu erkennen ist schwierig. Aber was du so schreibst deutet schon darauf hin. Er hat vor 3 Tagen zu trinken aufgehört, liegt im dunklen Zimmer und es geht ihm schlecht, das deutet auf einen kalten Entzug hin, so nennt man das plötzliche Absetzen von Alkohol.

    Du kannst gerne in unserer Selbsthilfegruppe mitmachen, dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen. Deine Probleme im Zusammenhang mit deinem Mann erleben oder haben ganz viele Angehörige auch erlebt.

    Hier kannst du dich bewerben: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/, klick einfach auf den Link und schreib kurz, dass du dich für den Austausch bewirbst. Dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige wieder.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Aurora,

    vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung.

    Ich würde sehr gerne mit anderen betroffenen Personen mich austauschen, ich habe versucht mich zu bewerben aber es geht irgendwie nicht.

    Kann es sein , dass ich was falsch gemacht habe?

    Liebe Grüße

  • Marie04 30. April 2026 um 22:16

    Hat den Titel des Themas von „Ehemann Probleme mit Alkohol“ zu „jen1234 - Ehemann Probleme mit Alkohol“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, jen1234.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Mein Mann hat ein Problem mit Alkohol er trinkt fast täglich und das über Jahre . Immer wieder hört er für kurze Zeit auf aber erst dann wenn ich ihn sage ich schaffe das nicht mehr , ich werde gehen wenn du nicht endlich aufhörst .

    Er kann nicht kontrolliert trinken er trinkt dann sofort täglich und teilweise heimlich schon morgens .

    Wir haben 4 Kleinkinder ich habe oft das Gefühl alleinerziehend zu sein , da ich fast alles alleine mit ihnen machen .

    Er liebt sie aber wird seine Aufgabe nicht gerecht .

    Was immer klappt ist die Arbeit er arbeitet auf Schicht aber danach legt er sich meistens hin .

    Wenn er eine trockene Phase hat wird er nach ca 2 3 Wochen aktiv ist viel mutivierter aber trotzdem irgendwie nicht richtig glücklich habe immer das Gefühl das ihm was fehlt .

    Wenn es zu einem Rückfall kommt bin meist ich der Grund weil ich ihn nicht unterstützen würde was totaler Quatsch ist ich habe aber einfach keine Lust mehr immer bei 0 wieder zu starten .

    Das Problem ist das er immer sich in seinen trockenen Phase gereizt wirkt .

    Ich kann mich einfach so schlecht in ihm hineindenken, klar er ist krank OK es ist schwer aber wir leiden doch auch total unter dieser Situation wenn er keine Kraft hat am Familienleben teilzuhalten.

    Jetzt ist er aktuell 5 Tage trocken lag die letzen Tage fast ausschließlich im.Bett hat fast nur geschlafen, heute wirkt er etwas aktiver aber trotzdem nicht fit .

    Was meint ihr kann er es alleine schaffen ? Wird er wieder trinken ? Ich weiß das mir dies niemand beantworten kann aber ich erhoffe mir ein wenig Austausch vielleicht einfach Mal eine Meinung von jemand der außen vor ist .

    Liebe Grüße

  • Liebe Jen1234,

    mmmh ob er es in welcher Form auch immer schaffen wird, das liegt alleine in seinen Händen und seinem Tun und NichtTun…

    Ich/wir als Angehörige haben die Aufgabe, unseren Fokus wieder auf uns selbst zu legen… und ganz konsequent bei mir/uns zu bleiben und dementsprechend mein Tun/unser Tun umsetzen… und dafür Sorge zu tragen, dass es MIR gut geht…

    Mir gelingt das auch mal mehr mal weniger gut…

    Liebe Grüße und schau gut auf dich und deine Kinder… dass es euch gut geht und ihr sicher seid 🙏🙏🌳🙏🙏, Simsalabim 🧙‍♀️

  • Guten Morgen Jen,

    Was meint ihr kann er es alleine schaffen ? Wird er wieder trinken ? Ich weiß das mir dies niemand beantworten kann aber ich erhoffe mir ein wenig Austausch vielleicht einfach Mal eine Meinung von jemand der außen vor ist

    Wenn du in den Fäden der anderen Angehörigen hier liest, mein Faden eingeschlossen, dann wirst du recht schnell feststellen, dass es da viele Parallelen gibt. Meiner Meinung nach ist das, was du erlebst, grad der Anfang.

    Die Frau ist unzufrieden und sucht sich Hilfe und Information, während der Partner zwar beruflich funktioniert, aber ansonsten daheim nur durchhängt und zu nichts zu gebrauchen ist. Wenn sie bestimmter wird, dann legt er eine Trinkpause ein, alles entspannt sich und die Partnerin wurde wieder resetet.

    Vielleicht versteht er es irgendwann und schafft es sich Hilfe zu suchen, ohne die schafft es kaum einer. Vielleicht auch nicht. Wenn ja, wann wird das sein? Wie viele Jahre hast du dann bereits unglücklich in dieser Beziehung verharrt? Welchen Schaden haben die Kinder davon getragen? Ist es das wert?

    Wenn er es nicht schafft, dann wird es dir vielleicht irgendwann so gehen, wie das was ich erlebt habe. Und da bin ich hier nicht Einzige. Ich habe viele Jahre solche Extrarunden in der Beziehung gedreht, immer mit der Hoffnung, dass es diesmal klappt. Tatsächlich wurde es immer schlimmer und zum Schluss ging alles rasend schnell. Geld weg, Führerschein weg, Job weg, Auto schrott, Kinder psychisch belastet, Krankheiten, Gewalt und Strafanzeigen und Drogen kamen ins Spiel.

    Heute weiß ich, dass ich nie eine Chance hatte und wertvolle Lebenszeit verschenkt habe. Ich habe die Gesundheit meiner Kinder aufs Spiel gesetzt und am Ende alles verloren. Meinen Geschäftspartner, meinen besten Freund, meinen Mann, meine große Liebe, den Vater meiner Kinder, meine finanzielle Absicherung und meine Würde. Das alles wieder in Ordnung zu bringen, hat mir viel abverlangt und mich am Ende viel gekostet. Und er macht unbeirrt weiter. Er trinkt und konsumiert und fällt von einer Katastrophe in die nächste. Und in seiner Welt bin ich an allem Schuld, obwohl ich alles gegeben habe, bis zur Selbstaufgabe.

    Keiner kennt deine Reise, aber du bist schon ein ganzes Stück weiter als ich es ich damals war. Vielleicht denkst du darüber nach was deine Grenzen sind. Was du vom Leben und deinem Partner erwartest. Dann kannst du das klar kommunizieren und verteidigen und dann wirst du sehen was passiert. Nimm den Fokus von ihm weg und leg ihn wieder auf dich und die Kinder. Wenn er rumliegen will, dann lass ihn und genieß dein Leben alleine. Werde selbstständiger und „übe“ das alleine sein. Freunde dich mit dem Gedanken an, „was wäre wenn“ und denk ihn zu Ende. Du wirst in dir einen Prozess lostreten und er wird es merken und zeigen was in ihm steckt.

    Ich möchte dir etwas mit auf den Weg geben, was mir geholfen hat:

    Trinkpausen sind nicht aufhören. Aufhören ist aufhören. Trinkpausen dienen nur dazu das Umfeld in dem Glauben der Kontrolle darüber zu lassen.

    Versetze dich in die Vogelperspektive. Ist er wirklich noch so ein guter Mann, der arbeitet und alles im Griff hat und dann nur fertig ist? Ich habe mit meinem Mann immer zusammenarbeiten und daher wusste ich, dass da schon lange nichts mehr funktioniert hat. Nach außen hin, war er immer der super beschäftigte und fleißige Geschäftsführer. Kannst du das wirklich einschätzen? Ist es nicht eher so, dass er sich mit Kater und Entzugserscheinungen durch den Arbeitstag windet und gar nicht die richtige Leistung erbringen kann und dann vor Erschöpfung und Suchtdruck daheim dem Verlangen nachgibt?

    Und zu allerletzte: Rede!!!! Öffne dich gegenüber Familie und Freunden. Sprich hier, wenn es anfangs nicht so klappt. Du musst dich nicht schämen, du machst nichts falsch. Du darfst drüber reden, es betrifft schließlich auch dich. Deck ihn nicht weiter vor dem Umfeld. Gib ihm die Verantwortung für sein Handeln zurück. Warum sollte er sonst etwas ändern wollen, solange sich das Umfeld mit ihm arrangiert?

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und einen hilfreichen Austausch hier. Bleib am Ball und du wirst wieder glücklich sein können.

    Sorry für den langen Text. Das war nicht der Plan.🫣

    Liebe Grüße ☀️

  • Hallo Jen,

    du hattest ein neues Thema eröffnet, ich hab das jetzt hier eingefügt.

    Das ist dein persönlicher Thread hier und du brauchst nur unten, in dem Kästchen unter dem letzten Beitrag, deinen jeweiligen Beitrag reinzuschreiben. Genauso kannst du das bei anderen TeilnehmerInnen machen, wenn du bei ihnen etwas schreiben möchtest.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Jen,

    ein herzliches willkommen auch noch von mir.

    Du hast keinerlei Einfluss darauf, wann und ob dein Mann aufhört zu trinken. Er braucht Krankheitseinsicht, und davon scheint er meilenweit entfernt, Er legt halbherzige Trinkpausen ein, nimmt dafür einen kalten Entzug in Kauf, er ist von Trockenheit sehr weit weg.

    Er liebt sie aber wird seine Aufgabe nicht gerecht .

    Verheiratet und alleinerziehend, dass traf auf mich auch zu. Die Kinder bekommen alles mit, auch wenn sie noch kleiner sind.
    Meine Kinder sind daher schon früh aus dem Haus gegangen und wohnen weiter entfernt.
    Es geht um dich, und wie es dir und den Kindern in der Situation besser gehen kann.

    Was meint ihr kann er es alleine schaffen ?

    Du kannst auf jeden Fall nichts dazu tun.
    Wenn er aufhören will, muss er es für sich tun, und nicht in erster Linie für die Familie, denn sonst gibt er dir die Verantwortung für seine Trockenheit. Eine Verantwortung die du definitiv nicht hast.
    Sollte er Krankheitseinsicht bekommen, und es ernsthaft angehen, wird er alle Hilfe bekommen die er braucht. Dafür gibt es in unserem Land sehr viele Anlaufstellen. Du hast uns ja auch gefunden, dies ist jetzt deine Gruppe.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.

    Ich habe immer das Gefühl alles dreht sich im Kreis , er hört auf zu trinken und ich denke alles wird wieder gut doch kurze Zeit später habe ich das Gefühl er sucht wieder nach Stress oder Unzufriedenheiten, fangt an alles aufzuräumen liest viel was ihm negativ stimmt usw .

    Ich hoffe sehr, dass er irgendwann komplett davon wegkommt , denn dieser Kreislauf macht mich verrückt.

    Ich liebe ihn aber wie gesagt diesem Kreislauf kann ich nicht mein Leben lang mitmachen.

    Es schwindet bei jedem Rückfall auch immer mehr Vertrauen und mir dann immer wieder erzählen zu wollen ich bin alles schuld macht mich sehr traurig.

    Ich weiß das ich nicht schuld bin aber bis ich das verstanden habe hat es auch gedauert.

    Es scheint alles super zulaufen und auf einmal behauptet er dann egal was er macht ob trinken oder trocken zu sein ist falsch nichts könnte er mir recht machen obwohl das so absolut nicht stimmt, ja und so fängt es dann zwischen uns zu kriseln an .

    In seiner trocken Phase ist er zwar positiv gestimmt, dass er viel aktiver an unseren Familien Leben teilnehmen kann aber trotzdem ist er viel am mängeln und kritisieren .

    Einen schönen Abend wünsche ich und ganz liebe Grüße

  • Hallo jen,

    ich habe deinen letzten Beitrag in "Fragen an einen Alkoholiker" geschoben. Dort lesen auch die Alkoholiker mit und du bekommst entsprechend Resonanz.

    Danach gehts dann wieder hier bei dir im Thread weiter.

    Liebe Grüße, Linde :)

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo jen,

    ich habe deinen letzten Beitrag in "Fragen an einen Alkoholiker" geschoben. Dort lesen auch die Alkoholiker mit und du bekommst entsprechend Resonanz.

    Danach gehts dann wieder hier bei dir im Thread weiter.

    Liebe Grüße, Linde :)

    Das ist sehr lieb, vielen Dank 😃

  • Hallo , mein Mann trinkt jetzt seit über 2 Wochen kein Alkohol.

    Ich habe das Gefühl er kritisiert mich ständig , du bist zu langsam komm beeile dich , du lässt dies und jenes liegen, die Spülmaschine räumst du falsch ein ......usw ,alles so Kleinigkeiten aber dies täglich.

    Natürlich sagt er mir auch oft er liebt mich aber täglich dieses kritisieren verstehe ich einfach nicht , manchmal habe ich das Gefühl er will einen Streit provozieren. Er behauptet zwar er wolle Harmonie aber dies wiederspricht sich doch .

    Ich überhöre ja schon sehr viel aber irgendwann reicht es mir dann auch und ich springe darauf an sage ihn, dass es so nicht geht er irgendwie total unzufrieden ist und immer was zu nörgeln hat .

    Dann wird er sehr launisch und wir streiten uns , er meint dann ich tue ihm nicht gut ich bin die jenige die immer unzufrieden ist egal was er macht ob er trocken ist oder trinkt .

    Er droht dann sogar mit einer Trennung, er ist total davon überzeugt,dass ich auf Stress hinaus bin dabei ist er dich derjenige der mich ständig kritisiert .

    Ganz schwierig und immer das selbe ich warte schon regelrecht wieder darauf wann er das nächste Mal was trinkt und der Kreislauf nie endet denn so ist es bisher immer gewesen .

    Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht ?

    Liebe Grüße

  • Hallo Jen,

    ich kann mich gerade an eigene Erfahrungen konkret nicht erinnern. Also an kein konkretes Ereignis. Weil mein erster Mann sowas ständig gesagt hat. Also auch, wenn er getrunken hatte.

    Das hat natürlich in mir was hervorgerufen. Ich hab mich noch mehr angestrengt alles richtig zu machen um ihm keinen Grund zum Trinken zu geben. Denn er hat ja auch immer wieder durchblicken lassen, dass ICH an seiner Sauferei schuld wäre.

    Und ich war einerseits wütend weil ich schon alles gemacht habe, Haushalt, Kinder, Familienarbeit. Aber ich hab trotzdem noch was draufgelegt obwohl ich immer erschöpfter war. Um Anerkennung zu bekommen und in der Hoffnung, ihn dadurch vom Trinken weg zu bekommen. Und weil ich mich schuldig und verantwortlich gefühlt habe.

    Ich wurde immer unsicherer, erschöpfter, wütender...

    Und NICHTS hat geholfen. Es gab IMMER einen Grund für ihn, sich volllaufen zu lassen. Weil er süchtig war. Und dagegen kommt keiner an außer er selbst. Wenn er denn will. Die Gründe zum Saufen und das " dicke Luft machen" sind vorgeschoben, sollen den Konsum rechtfertigen.

    Was du schilderst kenne ich also im Grunde genommen auch.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Was würde Dir das bringen, Jen?

    Würdest Du dann diesen ewigen Kreuslauf von Trinken und schlechtgelaunten Trinkpausen besser ertragen?

    Lies am besten noch mal durch, was Dir schon geschrieben wurde.

    Nein , diesen Kreislauf will ich nicht .

    Ich weiß auch nicht was ich mir davon erhoffe , von anderen zuhören ob sie dies genauso empfunden haben , denn letztendlich würde es nichts an unsere Situation ändern .

    Wir haben Kinder ein Haus alles könnte einfach so schön sein , wenn da nicht ständig seine unzufriedenheit wäre .

    Ich wünschte soooo sehr dass es anders wäre ich würde gerne mit ihm zusammen alt werden einfach glücklich sein aber es klappt nicht .

    Aber mich zu trennen schaffe ich irgendwie auch nicht denn sobald seine liebevolle Art und Weise im Vordergrund steht denke ich mir , wir schaffen das schon , wir sind doch eine Familie.

    Ganz ganz schwierig

  • Hallo Jen,

    Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht ?

    Ja, ich.

    Ich habe das Gefühl er kritisiert mich ständig , du bist zu langsam komm beeile dich , du lässt dies und jenes liegen, die Spülmaschine räumst du falsch ein ......usw ,alles so Kleinigkeiten aber dies täglich.

    Er ist schlecht drauf, weil er auf Entzug ist. Nach trockenen 2 Wochen würd ich das so einordnen.

    Dann wird er sehr launisch und wir streiten uns , er meint dann ich tue ihm nicht gut ich bin die jenige die immer unzufrieden ist egal was er macht ob er trocken ist oder trinkt .

    Das ist aus seiner Sicht wahrscheinlich auch so. Er trinkt nicht mehr, weil du es so willst. Also geht es ihm schlecht, wegen dir. So wird sein Gedankengang sein.

    Er muss es selbst wollen und das seh ich bei dem Verhalten nicht.

    LG ☀️

  • …liebe jen1234,

    konkretes Ereignis habe ich jetzt auch nicht wirklich 1 zu 1 zu deinem Erlebnis/Erleben parat…

    Was mir immer und immer wieder hilft, bei mir bleiben, abgrenzen, gut für mich sorgen, mein Unkraut in meinem Garten jäten…

    Ich u mein Mann haben so „unseren Rhythmus“ gefunden… Ich schau das ich ganz viel umsetze tu, was mir wichtig ist, er hilft u unterstützt, wenn ich entsprechend darum bitte, macht sein Ding, u. a. eine ambulante Therapie…

    Oberste Regel: unabhängig von ihm, schau was dir gut tut… was dich nährt und setze dich Pö a pö dafür ein… auch kleine u kleinste Schritte zählen…

    Alles Gute für dich… Simsalabim…

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