Beiträge von Lichtknuepfer

    Lebenskuenstler Ja genau. Ich hatte das noch nie gehört. Da war ich überrascht, wo alles Alkohol drin ist.

    Rennschnecke Ich wollte lediglich mitteilen, was ich gelesen habe. War einfach überrascht. Alles gut! 😊

    Ah okay, Weinessig und Aceto Balsamico. Danke! Da wird man in der Reha aufgeklärt. Das finde ich gut.

    Na toll, den Senf soll man nicht essen, wird aber in der Reha angeboten 😅 .

    Die Regel von Carl Friedrich habe ich auch schon gelesen und rausgeschrieben. Das finde ich ziemlich gut.

    Senf esse ich sehr selten. Kann man die z.B. Fassbrause nicht in ein Glas geben? Dann ist es ein anderer Effekt.

    Schmidtty Bei Fertiggerichten, Backwaren und Speiseeis. Wow! Nun habe ich gerade einen Donut aus einem Supermarkt gekauft (Backtheke) . Die Produkte sind dann bestimmt auch gemeint? Auch beim Bäcker?

    Danke für eure Hilfe.

    Hallo zusammen!

    Heute bin ich den Weg gegangen und habe mir ein kleines Heft erstellt. Als erstes habe ich eine Art Notfallkoffer eröffnet mit den HALT-Regeln. So habe ich alle Infos immer direkt zur Hand.

    Nun mache ich gerade eine Liste, auf welche Lebensmittel man verzichten sollte.

    Da habe ich hier im Forum auch Rotkohl wegen Essig gelesen, ist das so richtig? Ich kenne mich nicht aus. Also auch generell kein Essog in Salaten? Auch in After Eight soll Alkohol sein?

    Zu dem Thema Fassbrause. Geht es darum, dass Restalkohol enthalten sein kann oder um das Visuelle?

    Fassbrause trinke ich nämlich recht gerne. Hauptsächlich trinke ich Wasser, aber ab und an mal Fassbrause finde ich ganz gut.

    Bei all den leckeren Lebensmitteln bereue ich es um so mehr, je überhaupt mit Alkohol angefangen zu haben.

    Kathrin Antje

    Genau so war es auch bei mir. Ich war schon kribbelig und dachte nur, wenn ich ENDLICH zu Hause wäre, dann könnte ich ENDLICH entspannt ein Bier trinken, ohne mich zu blamieren->weil keiner mehr dabei wäre.

    Ich wollte mich nicht blamieren und hatte Angst vor Fragen, ob bei mir etwas nicht stimmt. Auch bei mir sollte niemand etwas wissen.

    Bei mir war es nicht täglich oder mehrfach die Woche, sondern eher in Form des Quartalstrinkers. Aber wenn ich getrunken habe, dann richtig extrem.

    Da bin auch ich froh, dass ich das nun hinter mir habe!

    orangeblau

    Deinen Text finde ich super. Wenn ich du wäre, dann würde ich mir den Text kopieren und der Therapeutin zeigen. Daraus kann sie bestimmt viel sehen.

    ÄVPS->Ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung ist ähnlich wie soziale Phobie.

    Für Persönlichkeitsstörungen gibt es Tests, die durchgeführt werden können. Daran kann es dann beurteilt werden.

    Persönlichkeitsstörungen sind chronische Erkrankungen, aber die Symptome können abgemildert werden.

    Viel Erfolg bei der Eigenarbeit 🍀

    orangeblau Es gibt auch Menschen, die nicht alleine sein können und deshalb auch in ungesunden Beziehungen bleiben. Deshalb hatte ich gefragt 🙂

    Auf jeden Fall scheinst du dir Partner zu suchen, die nicht verfügbar sind. Vielleicht wäre es hilfreich mit deinem Psychologen nach dem Grund zu schauen. Das Thema beschäftigt dich ja sehr (zu recht natürlich).

    Wünsche es dir, einen Partner zu finden, der zu dir passt. Ich finde, jeder hat es verdient irgendwann im sicheren Hafen anzukommen.

    Drücke dir auf jeden Fall die Daumen für deinen weiteren Weg!

    Rennschnecke Der Trinkgedanke kam die Tage als ich mit dem Rad in der Stadt war und Leute ein Bier habe trinken sehen. Das scheint wohl zu triggern. Auch das schöne Beisammensitzen im Somnenschein. Im Haus selbst habe ich das so nicht. An dem Tag habe ich mich hier angemeldet.

    Davor das letzte Mal, dass ich den Gedanken an Alkohol hatte, ist etwas länger her. Mir hat es Angst gemacht, dass das Verlangen plötzlich kam. So meldete ich mich hier an.

    Den Sekt habe ich im Keller gefunden. Ich wusste gar nicht, dass da welcher ist. Deshalb wird der morgen verschenkt. Der Geburtstag ist zum Kaffee und Kuchen. Aber den Sekt gebe ich zum Geschenk mit dazu.

    Das Thema Alkohol im Haus (Zimmer meines Kindes, nicht meine Räume) war die letzten 8 Monate okay. Aber ich war nun doch etwas erschrocken.

    Habe es hier im Haus heute angesprochen. Die Getränke der Clique werden nun bei Freunden untergebracht. Damit wäre das Thema Alkohol im Haus erledigt.

    Hm, ich trinke nur Bier. Aber du hast natürlich recht ->sicher ist sicher.

    Okay, in den letzten Monaten habe ich Alkohol tatsächlich mal selber weggeschüttet. Da hast du recht!

    Ich habe das Verlangen ja eher als "Quartalstrinker". Das ist nicht so häufig da. Aber ja, der absolute Schutz davor geht vor. Egal welches Gesöff. Es wird geändert.

    Danke!

    Irgendwie ist es falsch gelaufen. orangeblau 🤭. Nun kommt mein Text.

    Das Gefühl, dass der Kopf fast platzt, weil so viele Gedanken vorhanden sind, das kenne ich. Das sind auch meist die Zeiten, in denen man gut voran kommt.

    Tipp von mir -> schreib dir im Vorfeld am besten alle Gesprächsthemen und Fragen auf. Zumindest ergeht es mir dann so, dass ich vor lauter Aufregung ansonsten die Hälfte vergesse.

    Mit Perfektion und Leistungsstärke konnte ich auch gut glänzen. Aber das lag auch am Elternhaus, dass ich Angst vor Abwertung hatte.

    Kann es sein, dass dein Wunsch groß ist, nicht allein sein zu müssen, jemanden an deiner Seite zu haben bzw. Alleinsein sich nicht gut anfühlt?


    Absicht ist es keine. Ich bin nicht bewusst so. Für mich waren es bisher immer positive Eigenschaften. Ich leide aber selbst darunter. Ich merke, dass ich an mir arbeiten will damit es mir nicht wieder passiert.

    Das ist wohl mein Muster.

    Mir wurde von meinem Psychiater erklärt, dass jeder in einem Familiensystem aufwächst, dass ein gewisses Bindungsmuster hat.

    Oft spürt man, dass man sich bei jemandem erstmal besonders wohl fühlt. Oft, weil es einem vertraut ist, wie der andere sich verhält. Da kann man direkt hellhörig werden und dann schauen, ob es das ist, was man von zu Hause kennt.

    Jeder hat in seinem Zuhause seine "Rolle" gehabt (der, der immer nachgibt und schlichtet oder der, der eher den Ton angibt etc.). Was war deine Rolle und gerätst du in Beziehungen da auch hinein?-> würde ich mich hinterfragen.

    Aber das ist auch eher ein Thema in Richtung Therapie, denke ich.

    Hallo Rennschnecke Nein, so war es nicht gemeint, dass ich nun direkt in die Klinik möchte. Ich hatte weiter oben geschrieben, dass ich derzeit dazu keine Kraft habe. Mir ging es rein darum, mich zu informieren, ob es für mich sinnvoll ist und was auf mich zukommen würde. Habe einfach darüber nachgedacht, ob es generell für mich in Frage käme und was es bringt. Ich bin hier in der Gruppe angekommen und das war schon mit Herzklopfen verbunden 🤭. Ich sammle Infos in alle Richtungen.

    Danke für den Tipp des Priorisierens. Vielleicht ist genau das auch mein Problem. Ich suche in alle Himmelsrichtungen nach Lösungen und weiß nicht, wo ich ansetzen soll. Bzgl. des cravings weiß ich nicht, was ich brauche. Habe diverses ausprobiert und bis jetzt kein gutes Ergebnis gefunden. Es ist nicht so oft, aber es stört much sehr.

    Ich kaufe keinen Alkohol, aber mein erwachsenes Kind hat welchen in seinem Zimmer bzw. draußen stehen. Wir haben es umgestellt, damit es außer meiner Sichtweite steht, dann stört es mich nicht. Ansonsten trinkt deren Clique Korn->das wäre nichts für mich. Da gehe ich nicht bei, da es zu ekelhaft wäre.(mein Geschmack)

    Aber dass es nicht gut ist, denke ich mir schon! Wenn ich getrunken habe, dann nur Bier. Das sollte auf jeden Fall verschwinden. Da sind noch 2 Sektflaschen, die ich am Wochenende zu einem Geburtstag verschenke.

    Ja, eigentlich hast du recht. Nicht jeder, der keinen Alkohol trinken möchte, ist gleich Alkoholiker. Zudem steht es jedem zu die Entscheidung zu treffen, keinen zu trinken. Es weiß ja niemand, dass ich ein Problem damit habe (also beim Bäcker). Fühle mich dann aber so. Danke.

    Da fällt mir noch ein, dass ich Flaschen mit 0,0% schon weggegeben habe. Also von meinen Sachen ist alles weg. Aber ja, der Rest muss auch weg. Werde das thematisieren.

    Hartmut Absätze erleichtern-okay. Werde ich mir auch beibehalten.

    In meinem näheren Umfeld habe ich auch Menschen, die Therapie für sich selbst nicht in Anspruch nehmen würden oder denen es zu viel Paychisches wäre. Manch lassen auch lieber den Deckel drauf. Das finde ich vollkommen ok. Für mich war der Weg wichtig, um überhaupt in der Gesellschaft wieder etwas klar zu kommen. Wer gut zurecht kommt und klar kommt, der muss das auch nicht machen. Ich halte auch gar nichts davon, Therapie aufzudrängen. Das muss aus jedem selbst kommen.

    Ich kenne lediglich die generelle Therapie. Mich würde interessieren, wo die Unterschiede zur Suchttherapie liegen. Was da angesprochen wird oder inwiefern die Hilfe aussieht.

    Dass viele vor einer Suchttherapie zurückschrecken kann ich gut verstehen! Viele Wege führen nach Rom. Ich frage nach der Klinik auch hauptsächlich um einschätzen zu können, was da so der richtige Weg für mich ist. Ichchabe von Suchtkliniken schlichtweg null Ahnung 🙂

    Danke für deine Erklärung.

    Tabsi Danke für deine Hilfe. Da hast du natürlich recht -> nein ist ein ganzer Satz! Das muss ich mir merken.


    Hartmut Was passiert ist, ist auch bei mir passiert und nicht wegzuräumen. Aber heute bekomme ich durch eine bessere Verarbeitung des Ganzen eine neue Sicht. Weiß, dass Vieles was mir jahrelang eingetrichtert wurde ein handfestes System ist, dass Menschen mit Persönlitörungen eben so machen, um Kontrolle und Manipulationen auszuüben. Weiß auch, dass man sich automatisch bei solchen Menschen erstmal wohl fühlt (so war es ja zuhause) und man deshalb immer wieder an solche Bindungen gerät. Man lernt es zu erkennen und sich zu schützen.

    Dass meine Familie anders war, wusste ich. Inwiefern aber nicht. Ein Kind kennt sein Leben nicht anders als so wie es ist. Als Teenager merkt man plötzlich, dass es überall anders ist. In der Therapie lernt man, warum einen manches triggert, wie man selbst anders damit umgehen kann und dass nicht jeder Mensch eine Gefahr ist.

    Heute fällt mir der Umgang leichter, weil ich meine Familie und mich besser verstehe. Bei mir fing alles mit stetigen Burnouts an und dann ging es weiter->man schaute tiefer. Wer sich im Leben gut zurecht findet, mit sich und seinem Umfeld zufrieden ist, glückliche Bindungen halten kann, der braucht auch die Therapie nicht. Ich war ständig überfordert, fand Menschen generell scheixe (😅) und hatte keinen Bezug Freunde zu finden. Heute hat sich viel getan. Das Leben hatte mehr zu bieten. 💪🏻

    Im Bezug zum Alkohol hat mir generell der Halt im Leben gefehlt und zudem denke ich, das (ich weiß es nicht) dass es auch genetisch veranlagt sein könnte? Meine Mutter hatte früher immer ihre Pulle Wein am Abend. Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass ich das mit dem Trinken nicht wie andere kann. Bei mir funktioniert Alkohol irgendwie anders. Paar Schlucke und dann hakt es aus->krin Stopp, keine Erinnerung am nächsten Tag, kein beginnendes Wahrnehmen von "mir wird schwindelig". Ich war nüchtern und dann plötzlich blau..fertig!

    Hartmut Danke für deinen Link! Bei mir war es ein sehr schwieriges Elternhaus. Im System des Elternhauses bilden sich die Bindungsmuster, Sicher- und Unsicherheiten, Ängste und wenns gut läuft und man Glück mit gesunden Eltern hatte, dann läuft in späteren Beruf, Beziehungen etc auch alles gut. Wenn nicht, dann ists wie bei mir. Ich habe jahrelang alles aufgearbeitet und irgendwann wurde mir bewusst, dass ich das alles immer durch den Alkohol versucht habe zu kompensieren, zu betäuben, nicht fühlen zu müssen. Heute habe ich Freunde, weiß wen ich aussortieren muss, da ich den Bindungsstil und Probleme meiner Familie bewusst weiß und mich vor solchen Menschen schützen kann und ich habe Skills gegen Ängste und Panik. Mir hat die Therapie sehr viel gebracht. Aber es gibt auch die Menschen, die (auch wie ich zeitweise) das alles nicht ertragen können und sich wegballern. Man benötigt Stabilität und Therapeuten, die einen auffangen und stabilisieren können. Da ich von außen immer recht taff und stabil wirke, endete es in Überforderung. Aber mir hat es geholfen mich besser im Leben zurechtzufinden, mich selbst wirklich kennenzulernen (warum fühle und denke ich so wie es ist, was brauche ich wirklich, wie setze ich Grenzen, ab wann sind Grenzen erforderlich->wenn deine Familie auf deine Grenzen scheixt, dann hast du es nämlich nicht gelernt). Jahre später, wo ich alles gelernt habe, was normale Menschen zuhause gelernt haben, geht es mir definitiv besser! Zudem ist mir auch meine Problematik mit dem Alkohol bewusst geworden und darum kümmer ich mich jetzt.

    Rennschnecke Ich habe bereits über 8 Monate nicht getrunken. Warum ich getrunken habe, weiß ich. Einige Auslöser sind mir bekannt (sehen einer Flasche Bier, Geruch von Haarspray z.B.). Mehr muss ich noch rausfinden. Ich habe Bedenken beim Thema craving und frage mich, was für mich an der Stelle gut ist. Die Liste hier im Forum habe ich gesehen und auch schon Vieles von ausprobiert. Das hat aber alles nicht so gut geholfen und so halte ich schlichtweg aus und versuche an die Stunden nach dem Exzess zu denken. Zudem habe ich Bedenken mit dem Thema Lebensmitteln. Wie verhalte ich mich da in der Öffentlichkeit, wenn ich im Restaurant bestelle. Man will ja nicht überall rumerzählen, das man ein Problem hat. Ich schäme mich sehr und möchte nicht von oben herab behandelt werden. Was sind Themen in der Klinik? Was wird da besprochen? Inwiefern wird einem geholfen? Danke schon mal. Und ja, beim nächste Psychiater-Termin werde ich es erneut ansprechen. Danke für den Tipp.

    Mein Psychiater hatte letztes Jahr vorgeschlagen, dass ich wegen des Alkohols in eine Klinik gehen könne. Mein Herz zerbricht allerdings bei dem Gedanken wieder wochenlang nicht im gewohnten Umfeld sein zu können, da ich aufgrund weiterer Erkrankungen damit starke Probleme habe.

    Nun habe ich Folgende Fragen 1)Ist der Klinikaufenthalt in erster Linie für den Entzug? Da ich über 8 Monate nicht getrunken habe, wäre das dann überflüssig. 2)Wie muss man sich einen solchen Aufenthalt vorstellen bzw. was käme auf mich zu? 3)Gibt es einen solchen Aufenthalt ambulant?

    Finde deinen Text sehr gut! Jeder ist anders und reagiert anders! Aber in erster Linie sollte sich jeder erstmal um sich kümmern und auch an sich denken. Was tut mir gut? Wann ist Selbstschutz angesagt? Man kann niemanden retten, der nicht gerettet werden will. Hätte ich mein Kind nicht, dann hätte ich Vieles auch eher mit einem Achselzucken hingenommen. Aber ich habe Verantwortung zu tragen. Mir persönlich ist das wichtig auch meinem Kind zu zeigen, das Alkohol kein Weg ist. In erster Linie mache ich es natürlich für mich und meine Gesundheit, aber mein Kind ist mein Gold im Herzen!

    Hat man denn Verständnis für das Leid der Angehörigen oder blendet man das komplett aus?
    Werden Menschen die das Problem ansprechen als „Feind“ betrachtet?

    Gerade die Aussagen anderer haben zusätzlich dafür gesorgt, dass ich nachdenken musste. Es war mir sehr unangenehm. Meine Lösung war dann, alleine zu Hause zu trinken. Wer es nicht mitbekommt kann sich auch nicht beschweren. Ich fühlte mich damit sehr sicher, habe Dosen im Bettkasten versteckt und bei Gelegenheit schnell Leergut weggebracht . Der Konsum häufte sich dann, verlor die Kontrolle mit WhatsApp. Eine Bekannte schrieb mir am Folgetag und ich merkte, dass ich schlichtweg richtig Scheiße baute, weil ich trank. Es war so als würde sich die Schlinge fortlaufend zuziehen. Mir haben die Bemerkungen und Achtsamkeit von außen zur klareren Sicht verholfen, dass ich im Leben falsch abgebogen war.

    Tabsi

    Im Forum habe ich mich über das Handy angemeldet. Da stand irgendwann im Display der Button und installieren und ich habe es angeklickt. Das war nicht über einen App-Store. Die Funktion ist aber wie jede andere App, die ich kenne. Vielleicht mal eine KI fragen, wie der Weg dahin ist? Bei mir war es Zufall. Der Button hat 0,0 als Symbol.